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Die Formelsprache

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von SYS41952, 31. März 2010.

  1. SYS41952

    SYS41952 Guest

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    Was tut ein Zauber? Was ist prinzipiell formulierbar, was er tun soll? Dies sind die Fragen,
    mit denen wir uns jetzt als erstes auseinandersetzen.Was ein konkreter Zauber tut, ist
    ja bekanntlich in der inneren Bedeutung der Formel dargelegt. Um diese unabhängig von
    der konkreten Lehre und magischen Sprache zu untersuchen, verwenden wir einen Trick,
    der uns schon einmal gute Dienste geleistet hat und führen wieder eine Metasprache zur
    Beschreibung ein — die Formelsprache. Sie redet darüber, welcher Sinn in einer Formel
    steckt. Wie in der Metamagie halten wir dabei fest, daß die Formelsprache nicht die einzige
    mögliche Beschreibung ist, sondern nur eine unter vielen, für die wir uns entschieden
    haben, weil die meisten Ideen, von denen wir reden wollen, in ihr einfach sind. Was für
    Eigenschaften hat die Formelsprache also? Sie bewegt sich nahe an der Alltagssprache, getreu
    der Devise:

    Was gesprochen werden kann, kann auch getan werden!,

    Intention und Objekt

    Intention: Die Intention steht in gewissem Sinn außerhalb der Lehre und gehört der Metasprache
    an. Es beschreibt, was der Zauber eigentlich tut. Natürlich ist die Wahl
    der Intention durch die Lehre eingeschränkt— sowohl einem hardischen Magier als
    auch einem Anhänger der Lehre der Kräfte wäre der Gedanke fremd, etwas neu zu
    erschaffen. Außerdem ist die Intention dadurch eingeschränkt, daß es nicht etwas
    aussprechen soll, was in der Lehre schon vorhanden ist, denn die Intention ist der
    Schwachpunkt der Formel, der Teil, der nicht automatisch so in der Welt abl¨auft,
    sondern der in einem gewissen Sinn übernatürliche Teil der Idee. Daher gibt es keine
    Formel des Anzündens, sondern immer nur ein Rufen Feuer oder das Äquivalent
    dazu—keine Lehre beschreibt, wie denn Anzünden gehen soll, aber sehr viele, was
    Feuer ist, und Rufen ist eine sehr einfache Idee.

    Objekt: Das Objekt ist das Ziel des Zaubers. Es muß immer Teil der Ideenwelt der magischen
    Lehre des Zaubers sein, etwas anderes ist hier nicht möglich. Für hardische
    Magie besteht das Objekt z.B. aus einem oder mehreren wahren Namen, für die Lehre
    der Kräfte aus einer Kraft, für die Anrufungen der Finsternis aus Dämonen, Toren
    und Siegeln — jede Lehre beschreibt die Welt (oder einen Ausschnitt davon) in anderen
    Begriffen, und nur diese sind der Magie zugänglich. So ist es für einen Harden
    ein leichtes, Regen herbeizurufen, weil der Regen mit seinem wahren Namen in der
    hardischen Lehre vorkommt. Nicht so in der Lehre der Kräfte. Hier beinhaltet die
    gleiche Tat ein schweres Studium für den Grund des Regens (Kondensation), und
    erst dieser Prozeß kann in Kräften beschrieben werden und so der Magie zugänglich
    gemacht werden.

    Erste Grammatik

    Einfache Formeln: Formeln ohne jeden Bezug zum Kontext nennt man einfach. Das bedeutet,
    wenn man eine Formel Rufen hat, dann kann man damit rufen, was man
    möchte — einen Dämon, ein Erdbeben, Wind, Regen, Feuer, die Formel ist f¨ur all
    diese Dinge gleich gut. Darin liegt auch ihre größte Schwäche — die Formel kann
    so gut wie keine Symbolik in ihren weiteren Bedeutungsebenen beinhalten, sie kann
    keine Stimmungen übertragen und keine metaphysischen Gesetze nutzen, denn all
    diese Dinge benötigen Information darüber, was gerufen werden soll. Daher gibt es
    in der praktischen Magie so gut wie keine einfache Formel, sie sind aber ein nützliches
    Mittel um zu erkennen, wie die komplizierten Formeln aufgebaut sind.

    Spezielle Formeln: Diese Art von Formeln lebt in einem gewissen Kontext. Das bedeutet,
    eine Formel Rufen kann jetzt z.B. nur noch dazu benutzt werden, um Dämonen
    zu rufen. Hiermit verwandelt sich die Schwäche der allgemeinen Formeln in eine
    Stärke — jetzt kann Symbolik verwendet werden, soll die Formel Stimmung erzeugen,
    die zu der geplanten Operation passt. Daraus folgt, daß die spezielle Formel um
    so mächtiger sein wird, je enger ihr Kontext eingeschränkt ist. Dies ist die häufigste
    Art, Formeln zu verwenden.

    Besondere Formeln: Wenn der Kontext einer Formel extrem eingeschränkt ist, dann kann
    eine besondere Formel entstehen. Sie dient dazu, mehrere häufig gebrauchte spezielle
    Formeln, die man hintereinander ausführt, in einem Guß zu strukturieren und
    aufeinander zu beziehen. Um bei dem obigen Beispiel zu bleiben: Das komplette
    Anrufungsritual eines speziellen Dämons mit dem Bannkreis, der öffnung des Tores,
    der Anrufung, der Fesselung und der abschließenden Bannung stellt eine besondere
    Formel dar. Es versteht sich von selbst, daß diese Art, eine Formel zu verwenden, die
    mächtigste von allen ist. Da sie aber sehr spezialisiert ist und nur immer auf einen
    oder sehr wenige Fälle paßt, werden Formeln dieser Art nur für besondere Gelegenheiten
    geschrieben.
     
  2. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2006
    Beiträge:
    6.420
    Ort:
    über-all
    Tuh Ta de form uLaaa
    niT aaas diiiii inn krEaaaaaa?

    Tuh Ta de form uLaaa
    freeeee y leiiiiK Te' maaaaa g Iaaaaaa


    ! !!! !
     
  3. SYS41952

    SYS41952 Guest

    Erden : Nach Formulierung der Idee kann die Operation sofort geerdet werden, dadurch
    wird Magie wirksam.
    Präsenz : Eine Kraft kann, wenn sie gerufen wurde, wieder an den Rand des Bewußtseins
    des Magiers gelegt werden, der sich dann zuerst mit etwas anderem beschäftigt,
    um sie später wieder aufzunehmen. Soll z.B. eine alchemistische Verbindung zweier
    Elemente stattfinden, dann kann man zuerst das eine rufen, präsent halten, dann das
    andere und schließlich auf beide Vereinen wirken lassen.

    Gleichzeitig:
    Ein sehr fähiger Magier ist imstande, gleichzeitig mehrere (in gewissem
    Sinn verwobene) Formeln auszuführen. Dies bedeutet, daß alle Ideen zur gleichen
    Zeit in ihm entstehen und sich daher auf viel kompliziertere Weise gegenseitig durchdringen
    als anders möglich. In der Notation werden diese Ideen übereinander geschrieben.
    Die nächste Erdung wirkt dann für alle diese Ideen gleichzeitig.
    Warum würde man etwas anderes wollen, als alle Magie gleich zu erden? Nun, es gibt
    viele Rituale, bei deren Einleitung Kr¨afte angerufen werden, die gegensätzlicher Natur
    sind (die Elemente). Ruft man sie der Reihe nach an und erdet sie gleich, so erzeugt man
    ein Ungleichgewicht, daß die Kräfte letztlich zerstören kann, bevor sie wirken. Ruft man
    sie nur in Präsenz, ohne sie zu erden, so ist dieser Effekt zwar schwächer (weil ja nur
    die Ideen präsent sind), aber immer noch vorhanden. Erst wenn alle Ideen gleichzeitig
    gerufen werden, herrscht zu jedem Zeitpunkt perfekte Symmetrie und die Magie kann sich
    ungestört entwickeln.
     
  4. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

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    SimSalaSultan

    :zauberer1
     
  5. SYS41952

    SYS41952 Guest

    Erweiterungen— Requisit, Taxis und Topos

    Requisit:
    Das Requisit beschreibt, mit Hilfe von was oder unter Vermittlung von welcher
    Kraft eine mit Intention— Objekt beschriebene Formel wirken soll. Man kann also
    sagen, daß das Requisit die Magie in gewissem Sinne kanalisiert, aber auch katalysiert.
    Ein Auf diese Art und Weise kann auch ein materieller Focus in die Idee der Formel
    eingebracht werden. Ebenso kann das Requisit den Gedenkenweg des Magiers lenken.


    Taxis: Das Wort Taxis wird hier in der Bedeutung ’gegebene Ordnung’ verwendet. Die
    Taxis dient dazu, in der Formel Autorität zu erlangen. Die jeweilige Taxis muß natürlich auch
    ihre Autorität aus der entsprechenden Lehre haben— der Magier muß, mit anderen Worten,
    verstehen, was ihm denn nun eigentlich Macht gibt.

    Topos: Der Topos beschreibt den Wirkungsbereich der Magie.
     
  6. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

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    muss er das? oO

    wenn ers nicht versteht - ver-steht er meist mehr als er nicht versteht
     
  7. SYS41952

    SYS41952 Guest

    Tut er eh..wenn er sich Gedanken über sein Paradigma macht.
     
  8. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

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    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
    ich find magie cool
     
  9. SYS41952

    SYS41952 Guest



    oder anders gesagt:http://www.esoterikforum.at/threads/130933 ;)
     
  10. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

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    nochmal:
    muss er das? :D


    ich denke gerade WENN er sich keine Gedanken drüber macht wirkt das paradigma umso mehr...

    vl hast du mit
    auch was andres gmeint als bei mir ankommt...

    aber
    die vielen rezeptbuchmagier die TROTZDEM erfolge erzielen, obwohl sie in ihrem paradigma fastschon gefangen sind - sind imho gute beispiele dafür dass er es eben nicht MUSS...


    davor und danach vl...

    aber während der ausführung in einem gewählten kontext/paradigma sollte man sich imho keine gedanken drüber machen... weil man sonst ja nicht im paradigma is, und sich das ganze gleich sparen kann

    ja ich weiss.. bissl wir... aba vl weissd jetzt worauf ich hinaus will...

    (hängt imho auch mit dem "vergessen" zusammen ;) )
     

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