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Die Erziehung unserer Eltern hindern uns wie?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von zadorra125, 2. Dezember 2008.

  1. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    Hallo ihr Lieben

    Mache mir zur Zeit Gedanken wie sich das auf mein Leben auswirkt!

    Bin noch nicht dahinter gekommen!

    Was andere Menschen sagen und denken, hat dich nicht zu interessieren!

    Was andere Mensche tun spielt für dich keine Rolle!

    Was zu Hause geschieht wird draußen nicht erzählt!

    Zu Hause war Widerspruch nicht erlaubt, bekam oft Schläge weil ich das letzte Wort haben wollte! (so lernte ich alles runter zuschlucken)

    Was meine Eltern sagten, was Fakt!(sie hatten Recht sonst keiner)

    Angst etwas falsch zumachen!

    Wenn man nicht hörte wurde man ignoriert!

    Meine Eltern trauten mir nichts zu! Nicht das ich mein Kind anständig erziehen könnte, das ich nicht kochen könnte, überhaupt alles. Ihr Spruch, oh was soll nur aus ihr werden!
    Prügel ist notwendig bei ihr! (wurde auch von den Lehrern befürwortet)

    Ich war anstrengend weil ich soviel fragte, weil ich widersprach!

    Sie machten jeden Ehepartner, Freund schlecht!

    Wenn ich so die Familie ansehe, wurde mein Vater als Bestrafer gemacht, meine Mutter als Tröster! Sie war auch gegen meinen Vater, sagte das so bei uns, aber die beiden hielten zusammen, auch wenn einer Unrecht hatte. So hieß es, am Wochenende kommt Papa heim, seit schön still, er fährt ja wieder am Montag! Dann können wir wieder alles machen wie wir wollen!

    Papa ist unfair, er kann nicht verlieren!

    Er verdient das Geld, es ist sein Geld! ( er gibt uns was zum leben)

    Hier mal ein paar Gedanken, denke jeder weiß was ich meine und wenn nicht, fragt nach!

    lg Pia
     
  2. cultbuster

    cultbuster Neues Mitglied

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    Dr. Mabuse Eltern gehabt - wie ...
     
  3. AnimaMea

    AnimaMea Mitglied

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    Hallo Pia,
    mir geht es im Moment auch so...bei uns wurde vieles unter den Teppich gekehrt,einfach ignoriert,es unausgesprochen gelassen!

    Im Alter von zehn Jahren lebte ich mit meiner Mutter allein.Meinen Vater habe ich vorher auch nicht viel gesehen(Fernfahrer) und danach war es kaum noch!
    Meine Mutter war eigentlich überfordert mit der Erziehung und konnte mir keinen "Rahmen" geben.Und so fühle ich mich heute noch!
    Sie liebt mich sehr,das weiß ich!Aber oft ,wenn Sie nicht weiter wusste,sprach Sie einfach nicht mehr mit mir.Keine Antwort auf meine Fragen,sie hat mich einfach ignoriert und ist jedem Gespräch ausgewichen.
    Vor zwei Jahren habe ich noch Briefe gefunden,die ich ihr als junges Mädchen geschrieben habe.Angefleht habe ich sie darin,doch mit mir darüber zu sprechen,warum wir diese und jene Schwierigkeiten haben:Rede doch mit mir,Mama!"
    Das spiegelte sich auch in meinen Beziehungen wieder...wenn ein Mann nicht offen war,über Gefühle nicht sprechen konnte und ich mit einem"hab kein Bock drüber zu reden" abserviert worden bin,war es für mich fast unerträglich..:confused:

    Mensch,ich glaube,ich könnte hier Seiten damit füllen....:trost:
     
  4. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    11.349
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    Hofsgrund




    Dann tue es, ich tue es auch.

    Ich kenne das ignorieren auch, es war auch für mich grauenvoll. Ich hatte dann immer Halsweh vor trauer. Und daher kam bestimmt auch meine Schilddrüsenerkrankung!

    Das konnten dann auch schnell die Männer, mich am langen Arm verhungern lassen. Und ich wurde weich und gefügig!

    Ich suche nach einem Grund, doof, will auch keinen Schuldigen, ich will es einfach verstehen und auflösen.

    Warum mache ich immer vor Dingen die mir wichtig sind einen Rückzieher, kurz vor dem Ziel!

    lg Pia
     
  5. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
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    2.175
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    vielleicht ein bisschen näher dran
    Guten Morgen Pia,
    da mache ich mir auch oft Gedanken drüber...
    Manchmal denke ich, sie können/konnten auch nicht aus ihrer Haut. Ein ander Mal denke ich, warum haben sie es mir so schwer gemacht, unter den Folgen leide ich heute noch. Und das was ich manchmal als schlimm empfinde, viele Dinge, meinen sie (heute noch) seinen richtig gewesen...und ich sollte doch möglichst meine Kinder auch so erziehen: bloß nicht auffallen, immer anpassen, schön leise sein, still sitzen... Dann höre ich doch zwischendurch: wir haben das getan, was wir meinten, daß das Beste war....es war vielleicht nicht immer richtig....:tomate:
    Manchmal denke ich, vielleicht war es doch gut, es ist doch nicht alles schlecht an mir.
    Und du Pia, kannst doch stolz sein, auf das was du tust. Ohne unsere Eltern wären wir heute nicht da, wo wir jetzt sind. Sie haben es ja nur gut gemeint :rolleyes:
    Auf alle Fälle möchte ich meinen Kindern etwas anderes beibringen. Und zwar: für sich selbst einzustehen, ihre eigene Meinung zu sagen, selbstbewusst zu sein. Das sind Dinge, die mir fehlen und unter denen ich auch teilweise körperlich leide. Und sie loben, Anerkennung zollen, für die Dinge, die sie machen!
    Deine Beispiele, die du anführst liebe Pia, sehe ich oft in der Generation vor mir: keine Kompromisse eingehen, und speziell:
    aber andererseits bekam man dann zu hören: da siehts viel schöner aus, das Kind hat viel bessere Noten, streng dich mal an (damit wir stolz auf dich sein können), so gehe ich nicht mit dir raus (wie du dich anziehst), bla, bla bla....
    Teilweise auch aus einer großen Unsicherheit heraus (so bei meinen Eltern).
    Und dann gibt es da noch die Eltern, die wirklich noch meinen Schläge haben noch keinem geschadet...und sie meinen es ernst. Wir wissen nicht, wie deren Kindheit war...
    Alles Liebe
    Eberesche
     
  6. cultbuster

    cultbuster Neues Mitglied

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    Du sollst Vater und Mutter überwinden.
     
  7. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

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    vielleicht ein bisschen näher dran
    Weil du dann angekommen sein könntest? Ist die Spannung davor interessanter als das eigentliche Ziel?
     
  8. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

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    DonauCity
    ich hatte (auch) so eine ekelhafte Nazifamilie. mein Großvater war Ausbildner/Charakterbrecher oder KZ-Chef. meine Großmutter hat Juden denunziert - sie lügt heut noch ausschließlich ala 'Reich und Schön' (eine Fernsehserie für Intelligenzbestien, die sie täglich zwei mal sieht - zur Auffrischung, quasi), sie sagt heute noch so sachen wie 'der is a Jud, aba macht ja nix'.
    Sie hat also was dazugelernt.
    Sie kauft sich Menschen. (Ich sehe sie nicht mehr.) Mein Vater (so alt wie die Großeltern) hatte auch einen Schuss weg vom Krieg. (und hat ein bisserl getrunken. war aber nur schläfrig abwesend - Kopfhörer über den Ohren zwei Fernseher zugleich laufen - einer schwarzweiß einer in Farbe - einer laut, einer im Ohr - - und dazu einen Kilo Bildzeitungen in der Hand und rund ums Bett verstreut.) ich habe nie mit ihm geredet. auch nicht dann vor Gericht bei der Scheidung. Vor etwa einem Monat hab ich ihn zufällig im Zug wieder getroffen (nach 20 Jahren) - er hat mir kurz die Hand gegeben, auf mein Hinreichen - dann hat er gefragt wer ich denn sei. Nach zwei Minuten habe ich ihn wieder in Ruhe gelassen. er wollte fort.
    Meine Mutter ist eine hysterische Irre - sie rennt und rennt und rennt. Aber sie hat sich bemüht das muss man ihr lassen.
    Alle haben sich bemüht - und sind gescheitert. Sie würden etwas ganz anderes sagen.
    Wer hat recht?
    egal

    irgendwann kann man diese Programme umschreiben (wenn man kann). Es gibt Werkzeuge. aber es dauert bis man sie einsetzen kann.

    irgendwann muss man diese Programme nicht mehr umschreiben. Liebe=Hass. Schmerz=Freude. Gut=Schlecht.

    HaveFun, wenns geht. Und wenn nicht, habe freude daran keine freude zu haben. 'Der da hinten' lacht sowieso immer.
    Nichts ist je geschehen.
    Es gibt nur Bewusstsein; Bewusstsein ist alles was ist
    Ich bin meine Oma. Ich bin Hitler. Als Osho war ich auch nicht schlecht. ............
     
  9. Ireland

    Ireland Sehr aktives Mitglied

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    Ruhrgebiet
    ... denke, das - und der erste Post - betrifft eine ganze Generation (und die Generation davor noch viel schlimmer)

    Es ist mir zwar gelungen, mit meiner Mutter alles zu besprechen - aber manchmal reicht noch eine kleine Bemerkung ... ;).
    Man wird sich wohl nie ganz von seinen Wurzeln freimachen können, aber hinschauen und versuchen zu verstehen und - sich seine Gekränkheit zu "gönnen" - sind erste Schritte.
     
  10. zadorra125

    zadorra125 Aktives Mitglied

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    Hofsgrund
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    Liebe Eberesche

    Ja du sagst es schon so ist es! Es geht mir aber nicht darum ob es falsch war oder nicht! Ob ich ein guter Mensch dadurch geworden bin, sondern wo macht mir das Gesagte angst, bringt mich aus meiner Mitte?
    Ich weiß das unsere Eltern es auch nicht einfach hatten, und das sie uns das gaben was für sie die Wahrheit ist war! Aber da ich keinen Schuldigen suche, möchte ich das auch nicht werten.

    Klar bin ich ein guter Mensch so wie ich bin, aber wo habe ich diesen Stachel der mich nicht weiter gehen lässt!

    Alles liebe Pia
     
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