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Die Entstehung des Mondes

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Lanoo, 3. September 2006.

  1. Lanoo

    Lanoo Mitglied

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    Wusstet ihr das der Mond aus der Erde entstanden ist? Also das er sich auf irgendweine Weise von der Erde abgetrennt hat?

    Interessant ist hierzu das selbst die Wissenschaft davon ausgeht, siehe hierzu diesen Link: http://www.planetenkunde.de/p012/p01202/index.htm
    Da gibt es verschiedene Theorien.

    Das ist die Wissenschaftliche Seite, die andere ist diejenige der Geheimwissenschaft, hier spricht man auch davon das sich der Mond von der Erde aus gewissen Gründen abtrennen musste.

    Hier das Zitat aus "Die Geheimwissenschaft im Umriß" von Rudolf Steiner:

    "Da trat ein Ereignis ein, welches der ganzen Entwickelung eine andere Wendung gab. Alles, was im festen Erdenstoffe zur bleibenden Verhärtung beitragen konnte, wurde ausgeschieden. Unser gegenwärtiger Mond verließ damals die Erde. Und was vorher unmittelbar in der Erde zur bleibenden Formbildung beigetragen hatte, das wirkte jetzt mittelbar in abgeschwächter Art vom Monde aus. Die höheren Wesen, von denen diese Formbildung abhängt, hatten beschlossen, ihre Wirkungen nicht mehr vom Innern der Erde, sondern von außen dieser zukommen zu lassen. Dadurch trat in den leiblichen Menschengebilden eine Verschiedenheit auf, welche man als den Anfang der Trennung in ein männliches und weibliches Geschlecht bezeichnen muß. Die feinstofflichen Menschengestalten, die vorher die Erde bewohnten, ließen durch das Zusammenwirken der beiden Kräfte in sich selber, des Keimes und der belebenden Kraft, die neue Menschenform, ihren Nachkömmling, hervorgehen. Jetzt bildeten sich diese Nachkömmlinge um. In der einen Gruppe solcher Nachkömmlinge wirkte mehr die Keimkraft des Geistig-Seelischen, in der anderen Gruppe mehr die belebende Keimkraft. Das wurde dadurch bewirkt, daß mit dem Herausgang des Mondes von der Erde das Erdenelement seine Gewalt abgeschwächt hatte. Das Aufeinanderwirken der beiden Kräfte wurde nunmehr zarter, als es war, da es in einem Leibe geschah. Demzufolge war auch der Nachkömmling zarter, feiner. Er betrat die Erde in einem feinen Zustande und gliederte sich erst allmählich die festeren Teile ein. Damit war für die auf die Erde zurückkehrende Menschenseele wieder die Möglichkeit der Vereinigung mit dem Leibe gegeben. Sie belebte ihn jetzt zwar nicht mehr von außen, denn diese Belebung geschah auf der Erde selbst. Aber sie vereinigte sich mit ihm und brachte ihn zum Wachsen. Diesem Wachstum war allerdings eine gewisse Grenze gesetzt. Durch die Mondenabtrennung war für eine Weile der Menschenleib biegsam geworden; aber je mehr er auf der Erde weiter wuchs, desto mehr nahmen die verfestigenden Kräfte Überhand. Zuletzt konnte sich die Seele nur immer schwächer und schwächer an der Gliederung des Leibes beteiligen. Dieser verfiel, indem die Seele zu geistig-seelischen Daseinsweisen aufstieg."

    Jetzt gilt es eigentlich nur 1und1 zusammenzuzählen, was zB den Wahrheitsgehalt von Rudolf Steiners übersinnliche Forschungen angeht.



    Was sagt ihr dazu?

    Herzlich
    Lanoo
     
  2. Lanoo

    Lanoo Mitglied

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    Kopenhagen
    Noch ein Vergleich,

    aus H.E. Douval´s "Bücher der praktischen Magie" Band I,

    "Es wird vielen Lesern bekannt sein, daß C. G, Jung u. a. seine These von den "Archetypen" aufgestellt hat, die in jedem Menschen "schlummern". Kaum bekannt wird dem Nichtfachmann sein, daß es einem anderen Gelehrten, Professor Staudenmaier, gelungen ist, einige dieser im Menschen latent vorhandenen "Archetypen" (Grundvorstellungen) durch ein bestimmtes Verfahren zu "verlebendigen". Der eine Forscher ist also ein moderner Psychologe (Jung), der andere ein "Magier", der erste hat die Theorie, der zweite arbeitete praktisch."

    Die Wissenschaftler haben also hier ihre Theorien über die Mondentstehung und Rudolf Steiner der eher praktisch (mit erweiterten Seelenfähigkeiten) gearbeitet hat.

    Herzlich
    Lanoo :stickout2
     
  3. groovehunter

    groovehunter Mitglied

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    interessanter topic, die naturwissenschaftlichen Erklärungen mit der Geheimwissenschaft Steiners zusammenzubringen, habe schon gelegentlich das angesponnen. Im moment bin ich ziemlich raus aus dem Stoff (hab die Geheimwiss. und etliche andere Steiner-Bücher vor ca. sechs Jahren gelesen), werde aber mitlesen und mich wieder reindenken.
    flo
     
  4. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

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    Ist doch nichts neues :D
     
  5. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Damit hab ich mich auch schon des Öfteren beschäftigt. Interessant dabei ist, das der Mond uns stets sein gleiches Gesicht zeigt. Das deutet darauf hin, das der Mond irgendwannmal von der Erde nur unter Mitnahme der Erdrotation exakt mit der Kraft, die ihn in einen stabilen Orbit führt (z. B. aus Atlantikmaterial) "abgesprengt" wurde, denn wie wir wissen ist ja eine Rotation des Mondes genau 30 irdische Tage, also Umlaufgeschwindigkeit um die Erde und eine komplette Mondrotation sind identisch. Warum aber der Mond heute kein "geostationärer Satellit" ist, weiss ich nicht. Vielleicht hatte die Erde bei der Absprengung eine Tageslänge von 30 Tagen, dann aber durch irgendein kosmisches Ereignis (evntl. Zusammenstoss) ist der Tag auf 24 Stunden verkürzt, also die Rotationsgeschw. beschleunigt worden. Das wäre meine Theorie dazu. :party02:
     
  6. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

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    wer weiss, wer weiss...
     
  7. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    Könnte aber auch sein, dass die Drehgeschwindigkeit der Erde durch Schrumpfung (Masseverdichtung) beschleunigt wurde. Analog wie bei einem Eisläufer der die Masse seiner Hände zum Körpermittelpunkt zieht und dadurch seine Rotationsgeschw. erhöht. (Pirouetteneffekt)

    aber wer weiss das schon genau :dontknow: :)
     
  8. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

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    In diesem Zusammenhang jibbets auch einen netten Film --> http://www.super-8-hobby.de/rezent283.htm
     
  9. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Deutschland
    Hallo,

    eine weitere Quelle - zur Funktion des Mondes - allerdiings: PD Ouspensky, der vierte Weg.

    Darin wird der Mond als Notwendigkeit beschrieben um das Gleichgewicht in diesem Sonnensystem zu erhalten.

    Das organische Leben auf der Erde nimmt dabei eine wesentliche Rolle ein, denn es leitet planetarische Energien zum Wesen der Erde weiter. Also ist das organische Leben mit Menschen sehr wichtig um das Gleichgewicht in DIESEM Sonnensystem aufrecht zu erhalten. Das wird auch von Aborigines (austr. Traumzeit) in gewisser Weise bestätigt, die sagen, dass sie (und ähnlich spirituelle Wesen) für das Gleichgewicht auf der Erde einen Beitrag leisten.

    Der Mond wird bei PD Ouspensky als "Magnet" beschrieben, der krass formuliert die toten Seelen aufsaugt.
    Diese Seelen verstehe ich aber nicht als unsere zum Erdenleben wiederkehrende Entität einer Seele, sondern als das, was uns bindet an Konditionierungen, Triebe, fest gefügte Wunschbilder, ja darunter fällt das kleine gelebte Leben (Erinnerung) einer Küchenschabe sogar. Vielleicht sind unsere wiederkehrenden Seelen davon nur geprägt, was letztendlich wieder abfällt und zum Mond geht.
    Ouspensky greift dabei auch eine alte Theorie von Sufis auf, wonach am Ende der Zeiten die Erde zur Sonne wird, und der Mond, gesättigt durch diese Energien zur Erde wird.

    Es sich hört sich wie ein billiges Märchen an, aber ich denke, es handelt sich um ein Bild, das veranschaulichen sollte, wie der Kräftefluss in diesem Sonnensystem aus der kosmischen Perspektive beschreibbar sein kann.

    # Inwieweit man das in Zusammenhang mit Steiners Visionen / Gedanken bringen kann überlasse ich hiermit der Abteilung Inspiration in uns angelegte Schlussfolgerung und Irrweg (ich glaube, irgendwo ist was wahres dran an diesen Geschichten, aber was und wie es wirklich ist, naja, Meditation 40 Tage lang... dann vielleicht Erleuchtung und endlich wissen).

    LG
    Stefan
     
  10. Lanoo

    Lanoo Mitglied

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    Auszug aus: Das Geheimnis der achten Sphäre - Arfst Wagner

    - eine okkulte Untersuchung -​


    Wo befindet sich die achte Sphäre und was hemmt ihr direktes Wirken?

    "Das Ziel, das die luziferischen und ahrimanischen Mächte nun mit der achten Sphäre verfolgen, fasste Rudolf Steiner in einem einzigen Satz wie folgt zusammen:

    „Nichts Geringeres steht bevor nach dieser Intention Luzifers und Ahrimans, als die ganze Menschheits*entwicklung verschwinden zu lassen in die achte Sphäre, so dass sie einen anderen Gang nehmen würde.“(GA 254/1969/18.10.1915/S.89)

    Doch haben die bereits erwähnten Geister der Form, denen Teile der alten Mondsubstantialität, die von ihnen in die Erdensubstanz verwandelt wurde, von Luzifer und Ahriman entrissen wurde, etwas geschaffen, was diesem Streben entgegenwirkt. Dieses Hindernis wirkt so, dass die achte Sphäre nicht so wirken kann, wie dies von Luzifer und Ahriman beabsichtigt ist. Und dieses Hindernis ist der die Erde umkreisende Mond.



    Zurückblickend wird es jetzt deutlich, wie verheerend die falsche Lehre von der achten Sphäre, wie sie von Sinnett verbreitet wurde, hätte wirken können, wäre sie nicht korrigiert worden. Der Mond hat eine so derbe Substanz, wenngleich sie auch derjenigen der Erde nicht unähnlich ist, dass sie nicht von Luzifer und Ahriman aufgelöst werden kann. Hinter dem Mond, dem physischen Mond finden wir die achte Sphäre, und der physische Mond mit seiner derben Substanz sitzt wie ein Pfropfen darauf und verhindert deren direktes Wirken. Die Geister der Form haben diese derbe Mondsubstanz zu einem bestimmten Zeitpunkt der Erdenentwicklung aus der Erde herausgetrieben, um ein Gegengewicht gegen die achte Sphäre zu schaffen (siehe dazu: Rudolf Steiner: Die Geheimwissenschaft im Umriß. Kapitel: Die Weltentwickelung und der Mensch.)

    Ist das alles Spekulation? Was den Mondaustritt betrifft, so hält selbst die heutige Naturwissenschaft diese Tatsache bereits für möglich. Wir lesen dazu die Frankfurter Allgemeine Zeitung.



    Die FAZ über den Austritt des Mondes aus der Erde

    Unter der Überschrift “Als die erste Kiste geöffnet wurde, war die Enttäuschung groߓ veröffentlichte die FAZ am 21.Juli 1989 einen Artikel von Harald Steinert über die sechs „Apollo“‑Flüge der NASA, bei denen insgesamt 382 Kilogramm Mondgestein gesammelt und mit auf die Erde gebracht wurden.

    Diese Mondmaterie wird, außer einigen wenigen Ausstellungsstücken, die in verschiedenen Museen gezeigt werden, in einem Tresor in Houston (Texas) gelagert. Der Tresor befindet sich im „Johnson Space Center“, das wiederum eine Abteilung im „Planetary Materials Laboratory“ bildet. Das Material wird in reinem Stickstoff gelagert, hinter 45 Zentimetern Beton und sechs Millimetern Stahl, anderthalb Meter unter der Erde. Die „Apollo 11“‑Astronauten hatten vor 20 Jahren die ersten Gesteinsproben des Mondes zur Erde gebracht. Weiter fünf „Apollo“‑Flüge vergrößerten die Gesteinsmenge auf die 382 Kilogramm. Als wie wertvoll diese Gesteinsproben betrachtet werden, zeigt sich daran, dass eine Fünf‑Gramm‑Mondgesteins‑Probe, die von Houston nach Heidelberg verbracht wurde, mit einer Million Mark Wert versichert wurde. Steinert schreibt, dass das vorhandene Mondgestein das wohl am gründlichsten untersuchte Gestein der Welt ist: „Fast 60 000 Proben sind an Forscher herausgegangen, noch heute werden 600 bis 900 Proben jährlich versandt, meist nur milligrammweise. Da die nicht verbrauchten Proben wieder nach Houston zurückgehen, sind seit der Ankunft auf der Erde nur etwa zwei Prozent des Materials verbraucht worden.“

    Steinert berichtet über die Öffnung der ersten Kiste Mondgestein vor Fernsehkameras am 25. Juli 1969 wie folgt: es war „die Enttäuschung in der Öffentlichkeit groß. Der Inhalt sah aus wie ein Haufen verbrannter „Baked Potatoes“. In einem Brief an ein Mitglied des Untersuchungsteams wurde geklagt, dass die Vereinigten Staaten Milliarden ausgegeben hätten für ein paar Feldsteine, wie man sie in jedem Vorgarten finden könne. Die Fernsehkameras wurden schnell abgeschaltet. Die Enttäuschung hielt aber nicht lange an. Schon am nächsten Tag konnten der Öffentlichkeit sorgfältig entstaubte Mondgesteine präsentiert werden, die ansehnlicher waren. Sie entpuppten sich als eine Art von Basalt: ein auf der Erde weitverbreitetes Magmengestein, wie es jeder bessere Vulkan liefern kann ‑ aber immerhin ein identifizierbares Gestein, das Kunde von geologischen Ereignissen auf dem Mond gab.“

    Und dann berichtet Steinert weiter

    „Die wesentliche Botschaft der Mondgesteine für den Menschen ist jedoch nicht mit dem Auge des Petrologen und Mineralogen sichtbar. Wesentlich sind die geochemischen und radiologischen Analysendaten über Alter der Gesteine, über Verteilung von Spurenelementen und Element-Isotopen. Verglichen wird das Mondmaterial mit dem Gestein der Erde und anderer kosmischer Materie.

    Es zeigt sich eine erstaunlich nahe Verwandtschaft zwischen Erde und Mond. Allerdings ist die Zusammensetzung der Sauerstoffisotope einzigartig und völlig verschieden von Materie außerhalb des Erde-Mond-Systems. Die Verteilung der Elemente und Spurenelemente ist ähnlich wie im Mantel der Erde.

    Daraus wird heute von den meisten Forschern der Schluß gezogen, dass der Mond aus dem Material der Erde entstanden ist ‑ genaugenommen aus dem „Mantel“ der Erde, der als dicke Hülle unter einen dünnen Kruste den kleinen Erdkern umhüllt. Am wahrscheinlichsten erscheint es, dass der Mond durch den Einschlag eines Riesenmeteoriten auf die Erde entstand, zu einer Zeit, als sich der Erdkern unter dem Erdmantel schon gebildet hatte. Dabei wurden große Massen von Erdmantelmaterial in die Höhe geschleudert, die die Erde zunächst umkreisten und sich dann zum Mond sammelten. Das muss vor mindesten 4,4 Jahrmilliarden geschehen sein: So alt sind die ältesten Mondgesteine.“



    Rudolf Steiner über den Mond

    Diese neuen Ergebnisse bestätigen vieles von dem, was bereits von Rudolf Steiner in Büchern und Vorträgen über den Mond ausgesagt hat, wenngleich ihm viele Informationen noch nicht zur Verfügung standen. So ging er davon aus, dass der Mond etwa ein Siebzigstel der Erdanziehungskraft besäße, was heute anders betrachtet werden muss: es ist etwa ein sechstel. Dennoch ist es aufschlußreich, eine der Äußerungen Rudolf Steiners mit dem Aussagen des Artikel aus der FAZ zu vergleichen. Nachdem er in dem gleich zu zitierenden Vortrag zunächst einiges über die Entstehung der Sonne in ihrer Beziehung zur Erde ausführt, fährt er dann fort:

    „Dann kam das andere wesentliche Ereignis, ... , durch das die Mondsubstantialität mit allen Mon*denkräften aus der Erde selber hinausverlegt wurde. Der Hinausgang des Mondes aus der Erde fand statt. Damit gingen aber gewaltige Veränderungen mit der Erde vor sich. Jetzt erst wurde die Erde zu einem Zustande gebracht, dass der Mensch gedeihen konnte. Während die Kräfte sozusagen zu geistig gewesen wären, wenn die Erde mit der Sonne verbunden geblieben wäre, so hätten sie zu grob werden müssen, wenn die Erde mit dem Monde vereint geblieben wäre. So also entfernte sich der Mond, und es blieb die Erde in einer Art Gleichgewichtszustand zurück, der dadurch bewirkt wurde, dass von außen die Sonnen- und Mondenwesen wirkten. Und dadurch bereitete sich die Erde dazu vor, dass sie die Trägerin des Menschendaseins werden konnte“. (GA 122/Dornach 1976/25.08. 1910/ S.161f.)

    Und an anderer Stelle lesen wir weiter:

    „Wenn wir unsere Erde betrachten, so ist sie hervorgegangen durch Entwicklung aus einem früheren Zustand. Wie jeder Mensch in seinem Leben hervorgeht seelisch‑geistig aus einer früheren Verkörperung, so ist unsere Erde für die Geisteswissenschaft hervorgegangen aus einer früheren planetarischen Verkörperung.. Aber es haben sich innerhalb unserer Erde selbst Reste jener Tatsachen erhalten, welche sich in früheren Verhältnissen auf der früheren planetarischen Verkörperung unserer Erde abgespielt haben. Und diese Reste haben wir in dem zu suchen, was sich heute als Mondenumlauf um die Erde herum abspielt. Geisteswissenschaftlich rechnet man den Mond zur Erde.“ (GA 55/Dornach 1976/09.12.1909/S.143f.)

    Schwierig ist es jetzt, eine Aussage zu machen über die geisteswissenschaftliche Bedeutung der Tatsache, dass 382 Kilogramm Mondgestein auf die Erde „zurück“-gebracht wurden.

    Der Mond kann in dieser Arbeit jedoch nicht in dieser Weise das zentrale Thema sein, nur insoweit, als er mit der „achten Sphäre“ zusammenhängt, bzw. in seinem geistigen Teil diese selbst darstellt. Wichtig ist allerdings auch zu erwähnen, dass geisteswissenschaftlich mit „Mond“ im heutigen Sinne nicht nur der Körper des Erdtrabanten gemeint sein kann, sondern die Mondensphäre, also die vom Mond beschriebene Bahn bzw. der von der Bahn umschriebene Raum hinzugerechnet werden muss. Es wird also wirklich in jedem Punkt unser Schablonendenken aufgefordert, sich zu verwandeln, wollen wir die tieferen Geheimnisse geisteswissenschaftlicher Forschens und Handelns begreifen.

    Es kann hier jetzt allerdings festgehalten werden, dass sich der physische Mond wie ein Schutz vor dem geistigen Teil des Mondes befindet, der als achte Sphäre bezeichnet werden muss. Weiterhin sehen wir, dass wir dabei sind, diesen Schutz abzutragen. Es sind weitere Mondreisen vorgesehen, die unter anderem dem Zwecke dienen, zu prüfen, inwieweit sich die Mondmaterie eignet, aus ihr Sauerstoff zu gewinnen, mit dessen Hilfe auf dem Mond eine bemannte Station betrieben werden kann. Die geringe Anziehungskraft des Mondes lässt diesen als bestens geeignet für das Vorhaben erscheinen, hier einen Weltraum‑Flughafen zu errichten, von dem aus die Mitte nächsten Jahrhunderts geplante Besiedelung des Mars voranzutreiben. (siehe hierzu z.B. den allerdings eher pessimistischen Artikel Der lange Marsch zum Mars in GEO Nr. 9/1992)



    Auf jeden Fall konstatieren wir weiter, dass die Mondmaterie, die viel „fester“ und „dichter“ ist als die Erdmaterialität, aus der Erde herausgebracht worden ist, um überhaupt das menschliche Dasein auf der Erde zu ermöglichen. Es ist zu erwarten, dass es nicht bei den 382 Kilogramm Mondmaterie auf der Erde bleiben wird. Steinert schreibt dazu in seinem erwähnten FAZ-Artikel: „Einige Jahrzehnte wird die Sammlung (von Mondgestein. A.W.) noch ihren Wert behalten, - bis eine bemannte Mondstation errichtet wird und Massentransporte zwischen Erde und Mond beginnen. Dann dürften die ersten Proben sogar bei Mineraliensammlern auftauchen.“ Die Frage der Wirkung des Vorhandenseins von Mondmaterie auf der Erde im Hinblick auf das menschliche Bewusstsein muss hier unbeantwortet bleiben.

    Die vielen Gesichtspunkte, die Rudolf Steiner zum Thema „Mond“ entwickelt hat, sind hier nicht annähernd in genügendem Umfang berücksichtigt. Allein das von Emil Mötteli erstellte Stichwortverzeichnis zur Rudolf Steiner‑Gesamtausgabe ergibt nach Zählung einen Umfang von 127 Stichworten mit den entsprechenden Hinweisen auf betreffende Vorträge."

    http://www.lohengrin-verlag.de/Sphaere.htm

    Herzlich
    Lanoo
     
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