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Die einsame Schnecke

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Asaglia, 9. August 2013.

  1. Asaglia

    Asaglia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Imladris
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    Die einsame Schnecke

    Eine kleine Schnecke machte sich eines Tages auf den Weg, um Erkenntnisse zu sammeln, wer sie war.
    Sie schaute in den Sternenhimmel und fragte: „ Wieso bin ich hier auf der Erde? Warum erkennen die Menschen nicht, wie nützlich wir auf Erden sind?“
    Sie machte sich auf, die Wahrheit zu finden.

    Eines Tages erreichte die kleine Schnecke einen Baum. Dieser Baum war ganz alt und ganz weise, die Schnecke fragte den Baum: „ Wieso bin ich hier auf der Erde? Warum erkennen die Menschen nicht, wie nützlich wir auf Erden sind?“

    Der Baum gab zur Antwort:“ Liebe Schnecke, sei nicht betrübt, die Menschen haben ihre eigenen Probleme, kümmern sich nur um sich selbst und leben in Mutter Erde´s Schoss, ohne darüber nachzudenken, wie sie je ohne uns auskommen könnten.“
    Die kleine Schnecke hörte genau zu, was der Baum gesagt hatte und machte sich auf den Weg, die Wahrheit zu finden.

    Eines Tages traf sie eine alte Eule, die ihren Schlaf gerade unterbrochen hatte und fragte: „ Wieso bin ich hier auf der Erde? Warum erkennen die Menschen nicht, wie nützlich wir auf Erden sind?“

    Die Eule antwortete noch ganz verschlafen: „Liebe Schnecke, sei nicht betrübt, die Menschen haben ihren eigenen Willen. Sie können nicht ahnen, dass jedes Denken ihnen die Macht gibt, ihren Willen zu bekommen.“
    Die Schnecke hörte ganz genau zu, was die Eule gesagt hatte und machte sich auf den Weg, die Wahrheit zu finden.

    Eines Tages traf sie eine Maus, sie fragte die Maus: „Wieso bin ich hier auf der Erde? Warum erkennen die Menschen nicht, wie nützlich wir auf Erden sind?“

    Die Maus kicherte: „Wieso du hier auf der Erde bist? Du solltest dir darüber keine Gedanken machen. Komm mit in meine Höhle ich möchte dir etwas zeigen.“
    Die kleine Schnecke kroch der Maus hinterher in eine Mausehöhle, die mitten in einem kleinen Waldweg lag.
    Sie sagte zur Schnecke: „ Liebe Schnecke, mache dir das Leben nicht so schwer. Hier, ich habe etwas für dich.“ Sie holte ein großes Stück Käse hervor und schnupperte daran bedächtig.
    „Mmhhh wie köstlich der Käse dufet“, sagte die kleine Schnecke.
    „Ja, ich habe ihn von den Menschen bekommen“, antwortete die Maus.
    „Von den Menschen?“, staunte die kleine Schnecke,“ Was haben die Menschen zu dir gesagt?“
    „Die Menschen haben mich aufgenommen und mich gefüttert. Sie fragten: “armes, süßes Mäuschen, hast du hunger?“ ,und daraufhin gaben sie mir ein Stückchen Käse und liesen mich wieder gehen.“
    Die Schnecke schaute ganz verwundert,“ ich dachte die Menschen mögen uns kleinen Geschöpfe nicht.“
    Die kleine Schnecke möchte gerade gehen, da sagte die Maus: “ Manche Menschen achten auf solche kleinen Geschöpfe, wie wir es sind“, mit diesen Worten knabberte die Maus zufrieden an ihrem Käse.“ Mmhh wie köstlich der Käse schmeckt“, murmelte sie mit einem glücklichen Ausdruck im Gesicht.

    Mit neuen Gedanken kroch die kleine Schnecke aus der Mausehöhle. Mit den Worten der Maus hatte sie nicht gerechnet.

    Die kleine Schnecke machte sich auf den Weg, um neue Wahrheiten zu erfahren.
    Mitten im Garten eines Mannes, lag ein kleiner Stein. Der Stein war kalt und hart.
    Die kleine Schnecke fragte den Stein: „ Wieso bin ich hier auf Erden? Warum erkennen die Menschen nicht, wie nützlich wir sind?“

    „ Wir Steine sind nützlicher als ihr Schnecken, die den Menschen den Salat abfressen.“ Antwortete der Stein eingebildet,“ Die Menschen bauen aus uns ihre Häuser und haben eine ganze Grube von uns in ihren Höfen.“
    Mit diesen Worten beachtete der Stein die kleine Schnecke nicht weiter und die kleine Schnecke kroch traurig und einsam weiter, um ihre Warheit zu finden.

    Der Tag neigte sich sich dem Ende zu und es begann, langsam zu dämmern.
    Seufzend machte sich die kleine Schnecke auf die Suche nach einem ruhigen Versteck für die Nacht.
    Schließlich fand sie auf einem Birkenbaum ein Plätzchen, in dem sie ihren müden Leib in ihr Schneckenhäuschen verkriechen konnte.
    Plötzlich lärmte es daraußen in der Dunkelheit. Der mächtige Lärm ließ die kleine Schnecke plötzlich unter dem Aste der Birke erschaudern und sie überlegte, wer denn einen solchen Lärm in der Nacht machen könnte.

    Sie schaute wiederwillig, ängstlich und ohne jegliche Ahnung, was sie erwarten könnte, Köpfchen vorraus, aus ihrem Häuschen.
    Aus ihrer kleinen Öffnung sah sie unten am Moos lärmende kleine Käferlein in immer währenden, lauten und hastigen krabbeln. Sie sah den kleinen übermütigen Käfer in der ferne, der immer dort, wo die anderen Käferlein gerade ihre Mahlzeit platzierten, mit den großen Käfern um die Beute stritt.
    Ihre Mahlzeit wurde untereinander Käfergerecht verteilt, nur der eine Käfer wollte immer ihren Willen durchsetzen und jagte den anderen Käfern immer einmal ein Stückchen ab.
    Niemand wollte die Sache auf sich beruhen lassen und so kämpften und stritten die Käfer lärmend um die Wette, um die besten Schneckenhäppchen.
    Die kleine Schnecke erinnerte sich, dass manche Käferarten Schnecken frassen. Im Mondlicht konnte sie genau beobachten, wie die Käferlein ihre Beute Häppchen für Häppchen vertilgten.
    Die Käfer hatten keine Ahnung , dass oben auf der Birke eine kleine Schnecke ängstlich aus dem Häuschen sah und sie beobachtete.
    Die kleine Schnecke, in ihrer Angst, konnte nicht mehr weiter schlafen. Schnell kroch sie aus den Ästen des Baumes herraus und mit starken Willen und großem Mut, kroch sie den Baumstamm hinunter.

    Von unten konnte sie in eine andere Richtung kriechen, so dass die Käferlein sie nicht sahen. Ihre Angst, von den Käfern entdeckt zu werden, schwand.
    Immer wenn die kleine Schnecke in den Himmel blickte, erkannte sie ihren inneren Wunsch, eine Antwort auf ihre Fragen zu erhalten.
    Der Mond leuchtete auf sie herab und sie konnte neben sich ihren eigenen Schatten betrachten. Sie bestaunte dabei ihr Häuschen, das sie auf ihrem Rücken trug und war stolz, ein eigenes Häuschen nur für sich zu besitzen.
    Im Mondlicht konnte die kleine Schnecke erkennen, wie kunstvoll ihr Häuschen aussah. Plötzlich sah sie mitten auf dem Weg einen Ast auf der Erde liegen und auf diesem Ast kletterte eine kleine Spinne empor um ihr Netz zu spinnen.

    Die kleine Schnecke kroch zu ihr herüber und fagte die kleine Spinne: „ Wieso bin ich hier auf der Erde? Warum erkennen die Menschen nicht, wie nützlich wir auf Erden sind?“

    Die kleine Spinne hörte auf zu spinnen und kicherte sie an :“ Im Mondlicht möchtest du im ernst Fragen stellen? Ich habe keine Ahnung warum wir auf Erden sind. Ich habe aber jetzt keine Zeit darüber nachzudenken, während ich mich um mein Netz kümmern muss.“
    Die kleine Spinne konnte nicht verstehen, warum sich die Schnecke um solche kleinen Dinge den Kopf zerbrach. Ihre eigenen Probleme, ihr Spinnennetz fertig zu bekommen, konnte sie aber nicht davon abhalten ihre eigene Meinung zu sagen. Sie mochte noch so beschäftigt sein, aber im Mondlicht ist die Antwort klar zu erkennen.
    Sie deutete auf das Häuschen und meinte: „ Nutze die Gelegenheit um dankbar zu sein für das, was du hast.
    Könntest du ohne dein Häuschen leben kleine Schnecke? Ohne dein Häuschen könntest du nicht wohnen und ohne dein Häuschen könntest du dich nicht vor Feinden schützen.
    Im Mondlicht erkenne ich, dass dein Haus sehr schön und groß genug für dich ist. Warum machst du dir so viele Gedanken über die kleine Dinge und erkennst nicht, was du hast? Du hast doch so viel, du hast ein Haus, du hast Fühler die dich führen und du hast einen Namen, den du verdienst.
    Im Mondlicht erkenne ich, dass du wunderschön bist, so wie du bist und einzigartig auf dieser Welt. Du hast so viel zu geben und soviel zu nehmen. Im Leben ist es nunmal so, dass es Dinge gibt, die weniger beachtet werden, aber deswegen sind sie nicht weniger wichtig.
    Im Leben wirst du viele gute Dinge vollbringen, die den Menschen Freude bringen und könntest du dir ein Leben ohne die Menschen vorstellen? Ein Leben ohne Menschen wäre ein Leben ohne uns.
    Ohne die Menschen wären wir nicht hier, ohne die Menschen wären wir nicht das, was wir sind. Du bist der Schöpfer deiner eigenen Wahrheit. Wenn du dich entscheidest glücklich zu sein, wirst du glücklich sein, kleine Schnecke.
    Wenn du dich jedoch dazu entscheidest, einsam und allein zu sein mit all deinen Fragen, wirst du nur gewinnen, indem du offen bist für neue Erkenntnisse.
    Im Leben hat man nicht immer die Wahl zu bestimmen was man möchte. Aber du hast die Macht, etwas aus deinem Leben zu machen. Du kannst hier und heute damit beginnen, dich so zu sehen, wie du bist und danach zu leben.“

    Im Mondenschein wird der Schnecke so vieles bewusst.
    Die kleine Spinne hatte recht mit ihren Weisheiten. Im Leben konnte sie nichts anderes sein als das, was sie eben ausmacht. Im Leben hat die Schnecke keine Wahl, eine andere Rolle einzunehmen, außer die einer Schnecke.
    Im Leben hat sie nicht die Eigenschaften eines Menschen. Sie wird immer eine kleine Schnecke bleiben, aber sie kann ihr Leben ohne inneren Zweifel leben indem sie sich so akzeptiert, wie sie ist.
    Sie hatte doch alles um glücklich zu sein. Sie hatte sich und sie hatte Freunde gefunden, die ihr halfen sich selbst zu finden.

    *Engelchen84

    _______________________________________

    ich hab einfach mal versucht etwas zu schreiben und schrieb drauf
    los, ohne mir große gedanken zu machen. ich bin selbst
    erstaunt, was dabei heraus gekommen ist und ich muss
    sogar selbst darüber nachdenken und hinterfragen, was es genau bedeutet:D
    für die erste geschichte, die ich je gschrieben hab, gar nicht mal sooo schlecht
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. August 2013
  2. Noneytiri

    Noneytiri Sehr aktives Mitglied

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    2. Juli 2010
    Beiträge:
    1.218
    Ich finds wunderschön , du engal :umarmen:
    Danke
     
  3. Asaglia

    Asaglia Sehr aktives Mitglied

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    Imladris
    Dankeschön, lieb von dir :winken1::D
     
  4. Noneytiri

    Noneytiri Sehr aktives Mitglied

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    2. Juli 2010
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    1.218
    Als hättest du heute ein bisschen nur für mich geschrieben ;) ich danke dir einfach mal dafür :kiss4:
     
  5. sonnenkroenchen

    sonnenkroenchen Aktives Mitglied

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    15.838
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    Deutschland
    wow-die hast du selber geschrieben?
    sehr schön!:)
     
  6. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

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    10. November 2012
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    3.476
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    Auch von mir ein supergrosses Lob.:umarmen:
    Kommt da noch mehr ?
     
  7. Asaglia

    Asaglia Sehr aktives Mitglied

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    Imladris
    vielen lieben dank, es macht mich sehr glücklich, dass
    euch meine geschichte gefällt:kiss4:
    das gibt mir mut, es weiter zu probieren.
    hab mich zuerst gar nicht getraut, sie hier zu
    veröffentlichen.
    ja, vielleicht kommt da noch mehr:)

    lg
     
  8. Asaglia

    Asaglia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Oktober 2007
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Imladris
    ich hab dieses mal ein gedicht
    versucht.

    Herzschmerz

    Wenn das Herz schmerzt,
    flammt die Liebe nieder.
    Im Herzen jedoch
    bleibt die Asche, die
    niemals vergeht.

    So fühlt es sich an,
    der Herzschmerz,
    in einem lässt sie Liebe gehen,
    jedoch die Erinnerung,
    die bleibt zurück - die Asche der Liebe,
    die niemals vergeht.
     
  9. The Crow

    The Crow Sehr aktives Mitglied

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    3.379
    Ort:
    ♡ Berg, Wald und Wiese ♡
    :kuesse:Vielen Dank für deine wundervolle Geschichte!:danke:
    Ich liebe Schnecken und darum freue ich mich ganz besonders!!!:kiss4:
    Wir haben einen grossen Garten und die Schnecken(mit und ohne Häuschen) sind meine Freunde und lassen mein Gemüse und die Blumen in ruhe, weil ich sie einfach liebe und auch füttere.:D:love2:
    Die Leute, die mich besuchen, wundern sich immer wieder, wie schön mein Garten ist und doch so viele Schnecken rumkriechen.
    Meine Antwort ist : Ich liebe die Schnecken und so sieht es in einem Garten aus, wo Liebe herrscht.

    Alles Liebe!:umarmen:

    Seepferdli
     
  10. Asaglia

    Asaglia Sehr aktives Mitglied

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    15. Oktober 2007
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    Imladris
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    danke:) die tiere spüren es, wenn sie geliebt werden.
    :)

    lg
     

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