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Die Bibel das Wort Gottes?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Paolo, 11. September 2004.

  1. Paolo

    Paolo Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Stuttgart
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    Was meint Ihr, ist die Bibel das Wort Gottes, falls nicht, worin besteht ihr Wert?

    Paolo.
     
  2. Scrutinizer

    Scrutinizer Guest

    Diese Frage spaltet nur die Gemüter. Wer solches fragt, macht die Welt schlecht. Die einen sagen nein, die anderen ja. Eine Antwort wirst Du von Menschen nicht bekommen. Lese die Bibel ;)
     
  3. Sir Morpheus

    Sir Morpheus Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2004
    Beiträge:
    335
    Ort:
    Hessen
    @Paolo
    Scrutinizer hat recht, diese Frage kann tatsächlich eine Streit verursachen, da ich einem Solchen, wenn es um dieses Theman ging, noch nie ausgewichen bin, so werde ich dies jetzt auch nicht tun.
    Ich möchte hier noch anmerken, das ich nicht an Gott glaube, das ich denke, es gibt entweder keinen Gott, oder er ist uindest nicht so, wie in der Christlichen Vorstellung, aber aus persönlichen soialwissenschaftlichen Grunden habe ich begonnen die Bibel objektiv zu lesen, da unsere gesamte westliche Kultur auf diesem Buch beruht.
    Das sie das Wort "Gottes" ist, bezweifle ich aus mehrern Gründen:

    Teile davon sind 2000 Jahre alt, und jetzt haben sich mache inforationen nicht länger als 50 jahreunverfälscht bewahren lassen.

    Die Bibel wurde viele male übersetzt, und so verfälscht.

    Wenn es tatsächlich eine unfehlbaren Gott, wie die Christen in wollen, geben sollte, so were sien Wort nich Interpretierbar, und schon gar nicht so sehr interpretierbar, das es Krieg rechtfertigt.

    Die Bibel wiederspricht sich selbst, ab und zu.

    Es gibt sie nicht nur in vielen Sprachen, sondern auch in jeder Sprache mehrmals in verschiedene Formulierungen.
     
  4. zauberweib

    zauberweib Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2003
    Beiträge:
    387
    Ort:
    franken
    für christen ja, für den rest der welt nein.
     
  5. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2004
    Beiträge:
    2.209
    ich stimme sir morpheus zu. selbst wenn ich nicht bezweifeln würde dass die bibel das wort gottes wiederspiegelt würde ich bezweifeln dass man irgendwas auf die heute noch vorhandenen exemplare geben könnte. allein durch ihre übersetzung verliert sie an aussagekraft und hebräisch ist doch meines wissens nach keine indeutige sprache. die schreiben doch keien selbstlaute oder sowas? damit wäre sie meiner meinung nach nichtmal in ihrer "ursprache" (falls diese wirklch hebräisch war) korrekt.

    nichts desto trotz ist die bibel (-kroniken) ein recht interessantes buch mit vielen geschichten. ich zweifle zwar daran, dass auch nur genau so passiert ist - aber welche geschichte ist das schon?

    was ich jedenfalls stark bezweifle dass die bibel das wort eines barmherzigen gottes sein kann wie ihn die christen beschreiben. (beispiele: sintflut, auszug aus ägypten, noah und der waal,...) ein gerechter gott kann nie gleichzeitig barmherzig sein!
     
  6. Phoenix

    Phoenix Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2004
    Beiträge:
    315
    Ort:
    Offline
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    Da die Bibel von Menschen geschrieben und verändert wurde und viele Ereignisse erst nach ewigkeiten niedergeschrieben wurde denke ich das nicht alles so war wie es dort steht und es daher nur teilwarheiten sind. Aber das ist bei vielen Glaubensbüchern so. Meine Einschätzung

    Phoenix
     
  7. Gautama

    Gautama Guest

    Die Bibel ist ein Märchenbuch ( genau wie der Koran ) ... wo wäre die Menschheit denn wohl ohne Religionen hingegangen ?
    Wirkliche Weisheiten finden wir bei den Native Indians ... ( Lakota ) oder aber im Buddhismus, der wahren Lehre vom Sein.
     
  8. Scrutinizer

    Scrutinizer Guest

    Buddhismus ist vom Menschen geschaffen. Mensch ist Materie und besitzt keine unendliche Intelligenz - wenn dem so wäre, würden überall Erleuchtete herumhüpfen. Etwas Unendliches in einem Endlichen (hier der Körper, der Mensch) - geht nicht. Da ist einer gekommen und sagt ich bin erleuchtet und gebe euch daraus mein Wissen. Was brauchen wir Weisheiten, wenn wir das Leben haben? Immer auf Erleuchtung, Weisheiten und die Antwort auf die Frage des Todes aus, doch gelebt hat deswegen noch lange keiner.

    Der Buddhismus, der Hinduismus und sonstige Religionen können falsch (durch die Sprache) übersetzt worden sein.
    Die Bibel, auch wenn ich sie noch nicht zu Ende las, hat sich bisher kein einziges Mal widersprochen.

    @tenshi
    Der Mensch erzeugt Irrtum, denn wie gesagt: Wären die Menschen mit Wahrheit bespickt bzw. hätten diese in sich, müssten hier aber Milliarden Erleuchtete rumhüpfen. Irrtum lässt sich nicht mit Irrtum aufheben. Der Irrtum zerstört sich nur von selbst. Die Abwesenheit Gottest (kein Glaube) ist das Leid bzw. der Zorn Gottes, wie er so oft in der Bibel beschrieben wird. Wenn Gott doch Gut ist, wie kann er denn zornig sein? Denn genau hier spalten sich auch wieder die Gemüter. Gott ist das Alles-in-Allem. Leid ist der Sündenfall. (So wird auch der Frau Schmerz zugesprochen bei und während der Geburt).

    Wir alles versuchen uns hier einen zu belehren. Meist wird auf Büchern verwiesen, die Thesen und Theorien von Menschen enthalten. Warum sollte ich zweifeln, dass dies "Gottes Wort" ist? Warum diskutieren wir soetwas, wenn es für den oder für den doch bereits ein Grundsatz ist an "sowas" zu glauben oder eben nicht? Ich glaube, dass es Jesus gab, der es einst verstand seinen Geist über die Materie zu erheben. Ich kann jede Lehre und Wissen ankreiden, wenn ich es noch nie erfahren bzw selbst noch nie gesehen habe.

    Ich habe gehört, dass wenn man sich ein Jesu-Kreuz kauft ein Leichenverehrer ist. Wie soll das gehen? Jesu ist der einzige der auferstand von den Toten. Siddharta ist tot - die Milliarden Götter des Hinduismus sind tot. Sämtliche Götter sind gestorben. Aber man stellt sich nen Buddha oder ne Shiva oder nen Vishnu aufn Tisch. Und das ist keine Leichenverehrung? Die meisten werden sagen, sie beten die "Essenz" an. Das tue ich auch und da Jesus auferstanden ist und hochfuhr in den Himmel neben seines Vaters "Thron" ist er in jedem zu finden, der an ihn glaubt, denn wer Ohren hat möge hören und wer Augen hat, möge sehen. Doch zuerst müsse man blind und taub sein, lehrt uns Jesus.

    Liebe Grüsse
    Scru
     
  9. RAHYA

    RAHYA Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2004
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    79
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    Niedersachsen
    Hallo,

    wie fast alle, denke ich auch, dass die Bibel durch die mehrfachen Übersetzungen Fehlinterpretationen enthält. Interpretationen sind im Auge des Betrachters unterschiedlich, so dass ich für mich persönlich auch oft sagen kann, dass manches sehr unglaubwürdig klingt.

    Vieles darin wurde jedoch wissenschaftllich überprüft und nachgewiesen.
    Historische Funde belegen die Aussagen der Menschen, die diese Geschichten aufgeschrieben haben. Ein Buch, dass alle wissenschaftlichen Untersuchungen dazu enthält heißt " Die Bibel hat doch Recht". Leider habe ich den Autoren dazu gerade nicht im Kopf- ich sitze gerade an dem PC meines Freundes, so dass ich jetzt auch nicht nachsehen kann. Die Buchhandlung kann jedoch nachsehen, welcher Autor es verfasst hat.

    Zudem möchte ich noch sagen, dass ich mir oft Sprüche aus der Bibel geben lasse. Wenn ich traurig bin oder ein Problem habe, bitte ich GOTT ( oder das Universum, wie man es auch nennen mag... ) mir einen Spruch oder eine Geschichte zu geben, die mir hilft oder mir eine Antwort auf die Frage gibt.
    Dazu führe ich meinen Finger bei geschlossenen Augen auf die Seiten des geschlossenen Buches und dort wo mein Finger das Ziel findet, schlage ich die Seiten auf. So oft schon passte dann der Text den ich las, genau zu dem Problem. Ich empfehle jedem es mal zu versuchen. Es gibt unheimlich viel Kraft.

    Gruß * Rahya*
     
  10. Boergy

    Boergy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2004
    Beiträge:
    4
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    Wie abstrakte Ideologien entstehen, warum sie gefährlich sind und stets gewalttätig werden


    :buch: Der Anfang aIler gewalttätigen Ideologien beginnt damit, daß jemand eine Art Weltuntergang oder eine für viele Menschen existenzbedrohende Katastrophe voraussagt. Wichtig dabei ist, daß der Zeitpunkt für den Eintritt der Katastrophe richtig gewählt wird. Legt man das Datum zu weit in die Zukunft, dann kann man keine Massen bewegen. Weit entfernt liegende Katastrophen interessieren die jeweils lebende Generation nicht besonders. Wählt man einen zu frühen Eintrittstermin, dann besteht die Gefahr, daß die Ideologieerfinder von der noch lebenden Generation als falsche Propheten entlarvt werden.

    An dieser vermeidbaren Panne sind schon viele Heilsverkünder gescheitert, die ganz gut im Geschäft waren. Enttäuschte Gläubige sind unberechenbar. Am sichersten ist es natürlich, das Datum für den Eintritt der Katastrophe offen zu lassen und stets die Gefahr als unmittelbar drohend zu beschwören. Doch das lassen sich die Anhänger nicht lange gefaIlen. Sie wollen nach einiger Zeit wissen, für welchen Tag sie die Opfer bringen müssen, die von ihnen verlangt werden und deren Last sie so drückt.

    Die Katastrophenprophezeiung ist in jedem Fall nichts weiter als eine Behauptung. Doch diese Behauptung kann niemand widerlegen. So absurd sie auch aufgebaut sein mag, es gibt immer einige Menschen, die daran glauben. Es ist eben unmöglich, schlüssig zu beweisen, was in der Zukunft passieren kann oder was nicht stattfinden wird. Wenn eine Gruppe die Katastrophenbehauptung immer wieder hervorbringt und sogar noch als Beweise getarnte neue Behauptungen hinzufügt, dann wächst auch die Zahl derer, die den Behauptungen einen gewissen Wahrscheinlichkeitsgrad einräumen und dann daran glauben. Der Zweifel nährt die Furcht. Irgendwas könnte vielleicht doch an der Sache dran sein, obwohl es recht unglaubhaft klingt und auch von vielen bestritten wird. Auch ist die Mehrzahl der Menschen davon überzeugt, daß niemand so töricht sein dürfte, etwas immer wieder zu behaupten, was tatsächlich nicht stimmt. Hier spielt der sogenannte gesunde Menschenverstand seinen Eigentümern einen schlimmen Streich.

    Er durchschaut nicht, daß abstrakte Ideologien gerade das Prinzip der ewigen wiederholung als Erfolgsmasche perfektioniert haben. Das aIlein ist die Grundlage ihrer Existenz, das Nichtbeweisbare solange zu behaupten, bis die Menschen es als Tatsache hinnehmen. In den Überzeugungsgesprächen und Diskussionen wird immer der gleiche Trick angewandt. Die Katastrophenverkünder stellen zuerst ihre Behauptung auf und verleihen ihr den Anschein einer Wahrheit. Dann verlangen sie von ihrem Gesprächspartner, daß dieser das Gegenteil beweisen müsse, wenn er glaubwürdig sein wolle.

    Der richtige Gang der Diskussion muß umgekehrt ablaufen. Zuerst müssen die Katastrophenverkünder ihre Behauptung beweisen, damit man sich ernsthaft damit auseinandersetzen kann. Man muß die Möglichkeit haben, die Tragfähigkeit ihrer Beweisführung zu prüfen. Natürlich können die Katastrophenverkünder auch keinen Beweis für ihre Behauptung erbringen. Das ist prinzipiell unmöglich. Man kann eben keine Zukunftsereignisse beweisen, bevor sie stattgefunden haben. Damit steht immer nur Behauptung gegen Behauptung. Dieser Umstand erlaubt jedem, zu glauben, was er für wahrscheinlicher hält. Doch damit sind die angstproduzierenden Katastrophenverkünder in der besseren Position. Da jedes Lebewesen die Angst vor dem Tode in seinen Erbanlagen als Urinstinkt mitbekommen hat, ist seine natürliche Reaktion, sich vor drohenden Gefahren zu schützen. Daher möchten immer einige sich absichern und versuchen zu erfahren, wie man sich vor den drohenden Gefahren schützen kann. Damit sind sie aber bereits in den Sog der Ideologie geraten, und die Gemeindebildung kann beginnen.

    :buch: Damit sind schon die Voraussetzungen für die zweite Lektion gegeben. Jetzt werden die Verunsicherten mit Informationen höchster Wissenschaftlichkeit gefüttert, die alle die Untergangstheorie zu beweisen scheinen. Das gemeinsame Merkmal aller dieser Informationen ist, daß sie für die ängstlich lauschenden Gemeindemitglieder nicht nachprüfbar sind; man muß glauben. Entscheidend für die folgende Heilsverkündung ist, daß man den jeweils letzten Stand des Wissens für die eigene Botschaft verarbeitet. Wichtig ist, daß man die Gläubigen gegen fremde Informationsquellen so weit wie möglich abschirmt. Wo das nicht gelingt, diffamiert man diese Quellen als wenig seriöse und kaum wissenschaftliche Propagandaerzeuger gewinngieriger Interessengruppen.

    :buch: In der dritten Lektion wird den Hörern erklärt, daß gerade ihr bisheriges Verhalten die Katastrophe heraufbeschwören würde. Jenes Streben, das sie bisher arglos als natürliches Recht zu besserem Leben beflügelt hat, ebendas wäre ihr Untergang. Dieser zweite Schock erzeugt zu der bereits vorhandenen Angst noch das schlechte Gewissen. Damit ist dann der Schuldkomplex installiert und die Sühne und Opferbereitschaft hergestellt.

    Nach dieser Lektion beginnt die freiwillige Unterordnung unter das Gebot der neuen Lehrer. Alle wollen umkehren, niemand möchte in die Katastrophe hineingeraten. Nachdem die eigene alte Fortschrittsrichtung im Untergang enden würde, folgt man erlöst der echten Zielbeschreibung der neuen Lehrer.

    :buch: In der vierten Lektion wird der neue Rettungsplan für die bedrohte Menschheit erläutert, und die neuen Mitgüeder bekommen ihre Aufgaben gestellt. In den meisten Fällen sind sie unlösbar. Das hat den Sinn, ein Abhängigkeitsverhältnis zu den neuen Lehrern herzustellen. Immer wieder muß man um ihren Beistand bitten, sobald man versucht, die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Gleichzeitig werden in dieser Lektion die Feindgruppen bestimmt, die der Erfüllung des eigenen Rettungsplanes im Wege stehen.

    :buch: Als Eliteverschwörung wird die fünfte Lektion gestaltet. Sie schließt die Verheißung ein, der ausgewählten Gruppe der Menschheitsretter anzugehören, der zur Erfüllung ihrer Aufgabe jedes Mittel recht sein darf, damit die Rettung der Menschheit gelingt. Das ist dann die unverhüllte Aufforderung zur Gewaltanwendung gegen alle, die den eigenen Zielen im Wege stehen.

    Was danach kommt, ist reine Routine und Organisation. Wer einmal so weit mitgegangen ist, empfindet nicht mehr die Irrealität der Zielsetzung. Er empfindet auch nicht mehr die Maßlosigkeit des Herrschaftsanspruchs der Organisation. Für ihn ist die durch Emotionen aufgeladene sektirerische Gruppe die einzige Realität. Darüber hinaus gibt es nur noch Strukturen, die zerstört werden müssen, damit die eigene Saat zur Rettung der Menschen einen neuen Acker findet, auf dem sie wachsen kann.

    Quelle: http://www.konservativ.de/iamg/romahn3.htm#elementen
     
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