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Die Berufs-Bezeichnung "Schamane"

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von nasruddin, 21. April 2011.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Ich kopiere die nachfolgenden Zeilen um die Problematik des Begriffes Schamane aufzuzeigen.

    Dieses habe aus dem Link, die Lucia freundlicherweise uns zu Verfügung gestellt kopiert.

    Hier nochmal der Link: http://mdw-ezine.salient.de/Deutsch...sfer_und_westliche_Psychotherapie/index.phtml

    und daraus :

    Das, was hier als Hypothese dargestellt wird, ist meinem Empfinden nach eine realität.

    Was aber passiert mit einem Schamanen, wenn er in der Kultur der "Westler" praktizieren will ?

    Die "Originalität" entschwindet im Flickwerk der transkulturellen Missverständnisse.

    Und dennoch, ist ein transkultureller Bildungsaustausch nötig.

    Diese Modifikation und Übersetzungsarbeit ist voll im Gange.

    Der Einbau von Schamanischen Traditionen in die Westliche Tradition durch Kurse, Zertifikate, Bestätigungen, Beglaubigungen etc. etc. ist voll im Gange.

    Erste Personen, die sowohl Abschlüsse in Pschologie und "Fähigkeits-Zeugnisse" von Schamanischen-Organisationen werden immer mehr populär.

    Genauso, wie damals die Chinesische Heilmedizin, im Falle der Akupunktur, in den "Westen" einzug erhielt.

    Heute kann man Narkose-Aertze finden, die sowohl die Klassische Narkose als auch die Betäubund mit Hilfer der Akupunktur anbieten.

    Ich übrigen, habe vor 30 Jahren mit Akupunktur durch einen Westlichen Medizieren eingesetzt aufgehört zu rauchen.
    15-Minuten und ich war clean ....

    Um die Diskussion zu beginnen hier noch eine Anmerkung der Authoren:
    Zu unserer Kultur gehört auch die Artikulation, das Ansammeln, die Anwendung, der Erhalt und die Weiterentwicklung von Kenntnissen.

    Dazu gehören Studien, Seminare, Literatur und Ge-Lehrten-Personal.

    Alles nur Theorie?

    Gruss
     
  2. germknödel

    germknödel Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2011
    Beiträge:
    69
    Ort:
    Deutschland
    Hallo!
     
  3. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Jedes Mietshaus hat 'nen Geist wie jede Strasse und jede Kultur derlei vieler.

    Was willst du?
     
  4. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Der auch in dem Artikel erwähnte Michael Harner (oder Leute wie Christian Rätsch, Kenneth Meadows,...) vertritt in seinem Core-Schamanismus Ansatz durchaus einen integrativen Ansatz. Und sieht, zumindest in der Literatur, die ich von ihm kenne, die Übereinstimmungen, die auch im weltweiten Rahmen über die jeweilige Kultur, den Kulturkreis hinausreichen als wesentlicher und prinzipiell deckungsgleicher als spezifische Unterschiede.

    Schließlich ist die vorchristlich europäische Kultur (prinzipiell sowohl die germanischen als auch die keltischen Kulturen) auch eine weitgehend schamanische, durchaus mit der nordamerikanischen oder sibirischen vergleichbar gewesen. Und einiges davon hat sich auch erhalten. Teilweise sogar im christlichen Kontext (getarnt oder notgedrungen) übernommen.

    Im skandinavischen Bereich ebenso wie auch die alpinen Kräuterweiblen, Wenderinnen etc. durchaus zumindest schamanische Züge aufweisen oder sich bewahrt haben. Da gäbe es durchaus auch bei uns einiges zu entdecken, wieder auszugraben und vielleicht etwas zu entstauben.

    Mit der Originalität ist das so eine Sache, und wie so oft gilt auch hier wohl, das Wesentliche ist unsichtbar.

    Harner erzählt beispielsweise von einem Kongress, bei dem einer der Teilnehmer im Hotel erkrankte. Ein Schamane erklärte sich bereit, zu heilen, hatte aber seine Rasseln nicht mit dabei. Harner hatte eine Packung Tic-Tac eingesteckt und gab sie dem Schamanen als Ersatz. Die Heilung verlief erfolgreich.
    Was zählt ist das Resultat, letzlich.

    Transkulturelle Missverständnisse, kontextuelle Irrtümer, Pannen sind natürlich nicht auszuschließen, ebenso wie gewisse Veränderungen.
    Was auch auf die Übernahme und Vermischung religiöser Konzepte in den letzten Jahrzehnten zuträfe. Andererseits ist auch sowas wie Authentizität in einer globalisierten Welt schwierig gänzlich zu erhalten, wenn in der in der entlegensten Ecke noch irgendwo ein McD. oder ähnliches zu finden ist. Da mag immer noch das romantisierende rousseau'sche Bild der edlen Wilden etwas durch europäische Köpfe geistern.
    Und nochmals: Das Relevante sind meiner Ansicht nach nicht die Rituale, der Hokuspokus selbst sondern das Sehen, die Fähigkeit des Erkennens.

    Wobei allerdings das Ganze ja gar nicht mehr so neu ist, sondern bereits zumindest seit den 70er Jahren läuft und zumindest erste Höhepunkte auch in Europa in den 90er hatte. Ließ dann wieder etwas nach.

    Also finde ich es etwas strage, das hier als Art Innovation entdeckt haben zu wollen. Alte Hut, letzlich.
     
  5. Terrorelf

    Terrorelf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2010
    Beiträge:
    1.025
    Ich pick mal diese Geschichte hier raus, weil die "es" sehr anschaulich rüberbringt:

    Harners Core-Schamanismus verstehe ich mittlerweile wirklich nur als "Kern". Der muß dann vom Praktizierenden selber "eingekleidet" werden. Und es ist ein großer Verdienst Harners, dieses Konzept entwickelt zu haben, denn das hilft den Begabten HIER in Europa (und solcherne gibt es!), ihren Weg gehen zu können. Klar ist in unserer Kultur der Schamanismus nicht so anerkannt, aber die Geister kümmert das wenig.

    Gruß,
    Terrorelf
     
  6. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.699
    Ort:
    Berlin
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    na, sieh das nicht sooo eng.
    schau, nehmen wir mal als beispiel dieses forum hier ...
    stell dir vor, es würde hier ein user sich anmelden, der eifrig in diesem unterforum unterwegs ist, ständig schreibt, wie er das sehen würde, dabei aber betont, dass er ja selber nicht schamanisiert.
    einige zeit vergeht und in dieser zeit beobachtest du, dass dieser user von posting zu posting mehr darüber schreibt, wie "schamanInnen" zu sein haben und alles andere geht gar nicht und dann schlußendlich mutiert er selber zum "schamanen", der user und schreibt, das er ja schamanisiert ...
    für diesen user ist das alles neu - doooooodddddal neu! - und damit will er die welt - insbesondere das forum hier beglücken. *g*

    also - so als beispiel natürlich, dieser theoretische, erfundene user... siehst - und damit werden alte hüte neu. glauben zumindest die träger dieser hüte ;)
     
  7. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Lol! Mich mögen die Hobbytrommler und Pseudo-Geisterbeschwörer hier nicht so besonders, oder?

    Ich werd's überleben.
     
  8. Norbert1

    Norbert1 Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2010
    Beiträge:
    97
    Ort:
    Steiermark - Austria
    Warum nicht? Dir gehts gut, sagst deine Meinung und freust dich über die kleinen oder größeren Aufreger im Forum. Wieso sollen dich einpaar Hobbytrommler u. Geisterbeschwörer(pseudo!) nicht mögen? ;)
     
  9. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Vielleicht mag's ich's ja nicht wenn die mich mögen. :D

    Grüße, Eris aka Faydit
     
  10. Lomifee

    Lomifee Mitglied

    Registriert seit:
    24. April 2011
    Beiträge:
    427
    Ort:
    Wien
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    Ein westlicher Schamane kann mit Spott rechnen wenn er ernsthaft mit exotischen Ritualen herumfuchtelt!
    Deswegen muß man nicht gleich schmollen.
    Unsere eigene schamanische Kultur ist schon seit jahrhunderten verteufelt worden.
    Eine ehrliche schamanische Berufung ist trotzdem
    möglich.
     
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