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Die Bergpredigt, meine Lieben, die Bergpredigt!

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 17. Juni 2012.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.063
    Ort:
    burgenland.at
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    Zu einer Besprechung der Bergpredigt eignen sich gleich mehrere Stellen aus dem Neuen Testament. Ich habe mir erlaubt zur Einleitung keine davon zu verwenden, sondern zur Einstimmung ein paar Texte von Thomas, von der Bergpredigt, und rund um die Bergpredigt, herausgesucht. Dabei lege ich keinen Wert auf Vollständigkeit, aber sie bieten uns die Möglichkeit auf Nuancen zu achten, die allgemein eher verloren gehen, übersehen werden, wie etwa das Versetzen von einem oder mehreren Bergen ~~~



    und ein :kuesse:
     
  2. FlamingStar

    FlamingStar Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.359
    Was ich aus der Bergpredigt herauslese, spricht nicht grad für Jesus:
    Vom Ehebruch: 5,27-30
    5:27 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. 5:28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. 5:29 Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. 5:30 Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.
    http://schaefer-westerhofen.de/schule/bergpredigt/bergp.htm
    Sollte Jesus das nicht als Metapher gemeint haben, muss er ziemlich dümmlich gewesen sein und unterscheidet sich nicht von den heutigen Pfaffen.
    Wahnsinn so eine Aussage von einem Mann, der nach 2000 Jahren immer noch auf einem Podest steht! Mich wundert seine Kreuzigung nicht mehr..
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.063
    Ort:
    burgenland.at
    Mitten hinein in die Materie, warum nicht?

    Egal wer, was, wo und warum, wie gesagt hat.
    Allgemein basiert der Glaube an die Bergpredigt,
    es genügt von einer erhöhten Stelle aus etwas wahnsinnig Intelligentes zu sagen,
    zu einer spannend lauschenden Menschenmenge.

    Kann mir nicht vorstellen, dass es allein so gewesen ist.
    Und ein Merkmal dürfte es nach meinem Dafürhalten gewesen sein,
    die jeweilige eigene Aktivität zu mobilisieren.
    So wie man sich bereit macht für eine Meditation,
    das Essen weglegt und die Brieftasche samt Budget ins Fach räumt.
    Ja sogar das bettelnde Beten einfach beiseite lässt.

    Auf diese Weise betrachtet wird ein Sinn.
    Ich schlage mir den Arm ab – und nicht 10 andere Personen bestrafen mich,
    ich reiß mir ein Auge aus – aber nicht 20 andere folgen einem Gerechtigkeitssinn,
    der noch zu hinterfragen wäre.

    Vielleicht eine andere Betrachtungsweise als Deine, aber sie ist eben meine.



    und ein :weihna2
     
  4. Rutengänger

    Rutengänger Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2011
    Beiträge:
    765
    Ort:
    Frankfurt(Main)
    Wenn es denn überhaupt so war? Ich verstehe das Ganze eher als Lebensvorgabe und nehme das Dargestellte nicht(wie in Filmen auch gezeigt)
    zu wörtlich.Die Bibel ist eine Lebensrichtlinie und auch genauso zu verstehen,denke ich.Ob nun die Bergpredigt oder andere Bibelteile,es ist Symbolisch.Keiner war dabei und niemand kann behaupten,das es -so- gesagt wurde. Warum also zu heutiger Zeit solche Details auswerten,die weder wahrhaftig bestädigt,noch wissenschaftlich belegt sind.
    Ich bitte mich nicht miszuverstehen.Bin auch hin und wieder in der Kirche,aber wörtlich nehmen,nein.Für mich ist es aber dennoch echte Lebenshilfe.:rolleyes::rolleyes:
     
  5. zenko

    zenko Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2011
    Beiträge:
    196
    Laß nur gutes in deinen Bewusstsein / Gedanken.
    Böse Gedanken - böse Taten
    schlechte Gedanken - schlechte Taten

    Der "Herr" kennt Deine Gedanken

    So wie Du hier auf Erden bist, so wirst Du gerichtet.


    Zitat Zarathustra:, ein Vollendeter
    „Vergesst nie die drei besten Dinge: gute Gedanken – gute Worte – gute Taten!

    Gute Gedanken helfen euch , in Frieden und Harmonie mit euch selbst, mit euren Nächsten und mit Gott zu leben.
    Gute Worte begründen euer Wohlsein im Zeitlichen und gute Taten euer Wohlergehen im künftigen, überzeitlichen Leben...

    ...Dem irdischen Leben folgt am Ende der Tod. Aber das geistige Leben erweist sich am Ende als unverwelklich, als unvergänglich und voll Ruhe, voll Freude und Licht für immer – im Einssein mit den Engeln und den Schutzgeistern der Gerechten.

    ...Da alles was du denkst, redest und tust, im Buch des Schicksals verzeichnet wird und deinen weiteren Weg bestimmt, ist es zum Gutsein und Guttun nie zu spät: für gute Gedanken, gute Worte und gute Taten! Wenn du dich bemühst, recht zu denken, zu reden und zu tun, darfst du der Auferstehung gewiß sein; denn gute Gedanken, Worte und Taten reinigen die Seele, erlösen sie von allem Bösen und führen sie zur Glückseligkeit!“

    ...
    Wirf das Böse von Dir,
    reiß Dein linkes Auge raus,
    bevor es den ganzen Leib erfasst und er in die Hölle kommt.


    Was für Worte vom Meister Jesus.
    Verstehe und erkenne was genau er predigte !
    Ein Meister in seinen Worten !


    Du hast die Wahl,...
    eine Stufe höher nach dem Erdenleben oder wieder eine Stufe herab.


    "Widmet euch unaufhörlich eurer Erlösung"
    Zitat : Buddha
     
  6. ablabs69

    ablabs69 Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
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    Diese Bibelstelle ist hart und schwer zu begreifen.
    Die Worte machen aber nur Sinn, wenn man sie als Metapher versteht.
    Wer würde so grausam sein, und sich seine Hand oder seinen Fuß abhacken, wo doch diese Körperteile zum eigenen einen Leib gehören?
    Das könnte nur ein Wahnsinniger tun, der (sich) geistig trennt, anstatt zu vereinen.
    Was machen wir?
    Wie oft urteilen oder kämpfen wir mit schlechten Gedanken, wollen sie loswerden, vernichten,...
    Oder wie oft sehen wir das Böse im Anderen, wollen nichts mehr mit solchen Menschen zu tun haben...
    Aber wenn wir erkennen, dass alles eins ist, löst sich die Polarität auf, und es gibt keine Trennung. Der Schlüssel dazu ist Liebe; nicht nur zu seinen Freunden, seiner Familie, sondern auch zu seinen Feinden oder zu denen, die einem weh tun.
    Wenn uns unser Bauch weh tut, was machen wir dann? Schlagen wir auf ihn ein? Nein, wir hegen und pflegen ihn, denn gerade jetzt braucht er unsere Hilfe.
    Wenn ein anderer uns schlägt oder Schmerz zufügt (sei es in Wort oder Tat), was machen wir dann?
    Erkennen wir die Einheit in allem, werden wir niemandem Leid zufügen.
     
  7. Rutengänger

    Rutengänger Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2011
    Beiträge:
    765
    Ort:
    Frankfurt(Main)
    Eben,so sehe ich es auch.:thumbup:
     
  8. Rutengänger

    Rutengänger Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Frankfurt(Main)
    :debatte::zauberer1:tuscheln::zauberer2:kuss1:Es gibt Wissende hier im Forum! Muß ich immer wieder feststellen!
    Leider fehlt noch eine sehr erklärende und wissende Userin.
    Bin jetzt schon gespannt!
    Ich meine,erst dann haben wir die richtige Basis zum Reden und debattieren.
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Die allgemeinen Inhalte, die Lebensführung, gewiss, das ist jenes Ergebnis welches immer noch Verwendung findet. Aber entwickelt hat es sich auf ganz einfacher persönlicher Basis – oder wie das Leben so spielt.

    Bevor er, der Nazaräner, vom Jenseits erzählen konnte, musste er damit Kontakt haben. Heute möchten wir sagen er hatte eine Nahtoderfahrung, die wird auch unmissverständlich angedeutet, bei Matthäus ist die Rede von einer Steinigung in der Nähe von Nazareth, und etwas romantischer die Erzählung bei Lukas, wo die Rede ist vom guten Samariter, der einem Zusammengeschlagenen das Leben rettet.

    Der Stoff aus dem Religionen gemacht werden.
    Die persönliche Verbindung beim Übergang, und wie es dabei so ist.
    Und wer das nicht vorzuweisen hat,
    weil man sich in einer solchen Situation zum Leben und nicht zum Jenseits orientieren soll,
    dem wird empfohlen sich zur Askese, dem Fasten und der Meditation zuzuwenden.

    Um dann schon im nächsten Satz darauf hinzuweisen, es sei nicht das Selbe.
    Die Situation könne nur ansatzweise so nachempfunden werden,
    und eigentlich bringe das Fasten gar keinen wirklichen Erfolg.
    So als wollte man auf einen Vorteil pochen,
    der trotz intensiven Bemühen nicht erlangt werden könne.

    Jetzt passiert so ein für gewöhnlich unvorteilhaft empfundener Vorgang,
    wo ein paar verwegene Gesellschaftspfleger sich der Steinigung bedient haben,
    im Mannesalter von sagen wir 20 bis 30 Jahren,
    in einem Land und einem Volk wo es bereits einen Moses und Jesaja gegeben hat,
    um nur zwei nicht ganz unbekannte Vertreter zu benennen,
    die vergleichbare Erlebnis gleich im 1. Lebensjahr aufwarten konnten,
    mit der bekannten Entwicklung, einer Kommunikation zum Jenseits,
    mitunter bis in höchste Regionen beschrieben.

    Je nach Stärke eines solchen Ereignisses,
    folgen unmittelbar oder einige Zeit danach,
    „Visionen’“ akustischer und visueller Natur.

    ~~~

    Beim Nazaräner soll der lebensrettende Faktor wie in Lukas, Kapitel 10, beschrieben, ein Samariter gewesen sein.
    Dazu muss gesagt werden weder der Nazaräner wird als Opfer in der Geschichte ausgewiesen,
    und auch die Person des Samariters bleibt Bedeckt, wird nicht genauer genannt.

    Ist dies nur die persönliche Abgrenzung von Philippus, der unter „Lukas“ geschrieben hat?
    Die Trennung von familiären Bindungen als Schwager,
    im Gegensatz zu der neuartigen freundschaftlichen Verbundenheit hin zur Familie des Lebensretters?
    Aus dem Aspekt der weiteren Entwicklung der Ereignisse,
    wer sich für die Person Jesus einsetzt, wer für sein frühes Sterben verantwortlich wäre?

    So wie damals ist es auch heutzutage,
    wenn Dir jemand das Leben rettet,
    dann wird es nicht genügen wenn Du Dich dafür mit einer Kiste Bier bedankst,
    ist es nicht so?

    Gehen wir davon aus, dass Simon Petrus, von seiner väterlichen Linie aus einer Familie aus Samara stammt, also von Samaritern. Worauf er selbst später keinen Wert mehr gelegt hat, und sein Wohnort mit Bethsaida und Kaphernaum benannt wird in den Schriften.
    Nicht nur die Option, dass er selbst auch eine solche Nahtoderfahrung bereits in seinem 2. Lebensjahr durchgemacht hatte, am See, sondern nun kommt noch dazu, dass sein Vater als er noch lebte beim Nazaräner als heilender Lebensretter fungierte, und die dadurch entstehende Schuldabtragung für das Weiterleben umfasste daher nicht nur den familiären Bereich – nein – sondern auch den gesellschaftlichen als Mitglied der Samariter.

    An dieser Stelle sollte man erwähnen,
    dass die Juden etwa 100 Jahre davor den heiligen Berg der Samariter zerstört haben,
    also die darauf befindlichen Kultstätten,
    und die Disharmonie zwischen Juden und Samariter,
    wie wir sie im Text des Neuen Testamentes finden, beruht auf diesem Ereignis.




    und ein :zauberer1
     
  10. Rutengänger

    Rutengänger Neues Mitglied

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    Du bist eine gute Lehrerin! Du kannst es so erklären,das man alles glaubt. Selbst dann,wenn man zuerst Desinteresse hatte.Danke.
    Jetzt warte ich nur noch auf eine Erläuterung,dann ist mein Informationsbedürfnis gestillt.Danke nochmal!:danke:
     
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