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Die Angst

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von chaya_wien, 3. Oktober 2007.

  1. chaya_wien

    chaya_wien Guest

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    Die Angst ist ein seltsames Instrument, es linkshändig inspizieren, was ist dahinter, im Dunkeln, noch verpackt und zugleich schon entfesselt - eine unberechenbare Kraft in gegensätzliche Richtungen strebend. Mühsam auftauchen, den Kopf voran und mit strampelnden Beinen Wiedergeburt erfahren, in eine Helligkeit getaucht die schützend aufnimmt. Jeder Morgen ist das Ende eines Traumes. Nur die Fragen bleiben und berühren zögernde Sohlen. Voran, befiehlt Stirne, als ob Vorsicht unbegründet wäre. Jedes Abbremsen gibt den anderen von deinem Leben ab, dass du doch für dich behalten möchtest. Die Linie wurde überschritten, jedenfalls einige Minuten lang, aber dies ist zu kurz, um eine tatsächliche Verbindung herzustellen. So viele Sätze, ihr Zerfall ist bereits während Entstehung spürbar. Manchmal ist Schweigen die bessere Wahrheit. Anschluss verwehren und mit Zunge nach einem Stück Eisen fassen, es dicht heranziehen, bis Zähne ins Metall wachsen. Einstweilen verkleben Haare zu dichten Strängen, fangen Gesagtes auf und schlucken es, während Blicke woanders weilen. Ein Lachen wähnt sich im Abgrund und trotzdem sicher, entfaltet seine Dissonanzen und befreit von Eindeutigkeiten. Spannung ist auswärts, vielleicht am richtigen Ort, der unbefleckt zur Verfügung steht und aufnimmt, aber was kann man dort schon über sich und weitere Personen erfahren? Ein totes Stück im abgesagten Theater. Es war zu einfach und die Kurve schmal, konnte nur einen fassen, darum ging Begleitperson verloren. Aus dem Off eine Stimme die Abschiede probiert und trocken landet. Nebenan stehendes Gewässer, unberührt vom Menschlichen und nicht fähig Körper zu spiegeln, weil sich die Farben zu wenig voneinander abheben.
    Ist es Ähnlichkeit, die uns letztlich einander kaum erträglich macht, fragen und schwimmenden Kreis mit Händen in gleich große Segmente teilen. Mathematik bedeutet Verschwinden des Unerklärbaren. Vom stählernen Ring befreit tanzen Silben, sehen nie zurück und wählen Freiheit des Vergessens in vollkommener Schönheit.
     
  2. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
    ...und die Physik ? :)
     

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