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Didi Mateschitz zeigt's vor ...

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von KingOfLions, 4. Mai 2016.

  1. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2012
    Beiträge:
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    Ort:
    Wien
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    ... wie es in Zukunft funktionieren wird.

    Der Fernsehsender ServusTV wird zugesperrt. Nicht weil das Geschäft so schlecht gehen würde - sondern weil die Mitarbeiter einen Betriebsrat haben möchten.
    Aber Gott sei Dank gibt's es dann doch eine gütliche Einigung - der Sender bleibt bestehen, die Mitarbeiter verzischten auf ihr Recht (ihre gewerkschftliche Verpflichtung) eines Betriebsrates. Die Mitarbeiter haben die freie Entscheidung - willst Du einen Job oder einen Betriebsrat ....

    Und das kann/darf/soll in Österreich sein? Wollen wir das so haben? Oder wäre es nicht sinnvoll, ein derartiges Verhalten zu sanktionieren?
     
    afterlife und Hagall gefällt das.
  2. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19.109
    Geld regiert die Welt. Auch in Österreich.
     
  3. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2007
    Beiträge:
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    Wie denn? :)
    Nicht fernsehen oder dem Mateschitz mit was drohen? Es sollen alle froh sein, dass es noch solche Menschen gibt, die gute Arbeitsplätze schaffen und für den gesamten Weltumsatz in Österreich Steuern zahlen.
    Aber es gibt sicher Politiker, die es schaffen könnten, ihn zu vertreiben.



    Er hat einmal gesagt wenn er in die Schweiz ginge, könnte ich er alle drei Monate eine Riesenvilla am Luganosee kaufen und verschenken, das Ganze viermal im Jahr, und es käme ihm immer noch billiger als in Österreich zu leben.
     
    Nephren-Ka und monja0676 gefällt das.
  4. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Tja, keine Ahnung ... aber doch Ideen.

    Na ja, so gute Arbeitsplätze sind es ja nicht, sonst bräuchte er sich vor einem Betriebsrat ja nicht fürchten.
    Die Frage die wir uns halt alle schön lagsam stellen müssen - wollen wir einen Job um jeden Preis, oder wollen wir qualitativ gute Jobs? Dann muss die Gesellschaft solchen Unternehmern aber auch Grenzen aufzeigen. Denn letztendlich - über die schlechten Verhältnisse in den Firmen jammert ja jeder, nur so etwas bekämpfen tut kaum wer.

    Die Frage wäre halt, ob wir solche Unternehmer in Österreich brauchen ....

    Na, dann soll er doch. Wir müssen uns halt als Österreich auch mal überlegen, was die schweizer Regierung besser macht als unsere, wenn die Leute lieber dorthin gehen würden.
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
    Er buttert seit 7 Jahren jährlich 100 Mio. Euro dazu; also kein Gewinn, keine schwarze O nur Minus. Weil er Ö qualitativ gutes Fersehen zeigen will.
    Welcher Unternehmer will sich dann unkündbare freigestellte Mitarbeiter zusätzlich leisten?
     
    Loop und kulli gefällt das.
  6. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Kaum ein Unternehmen hat einen derart sozialen und loyalen Umgang mit seinen Mitarbeitern wie Servus TV bzw. Red Bull.

    Dietrich Mateschitz im genauen Wortlaut:
    "Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Unbeeinflussbarkeit insbesondere durch politische Parteien, egal welcher Richtung, war von Anfang an ein tragender Pfeiler von Servus TV.
    Die Betriebsratsgründung hätte diese Werte insbesondere durch die Art und Weise ihres Zustandekommens - anonym, unterstützt von Gewerkschaft und Arbeiterkammer - nachhaltig beschädigt. Dass diese Vorgehensweise bei der Entscheidung in der aktuellen Situation des Senders nicht gerade dienlich war, ist evident."

    Dem Mateschitz muss keiner Grenzen aufzeigen.

    Ja, wir könnten mehr Unternehmer seiner Sorte brauchen, die hier Steuer zahlen, Geld wächst nicht von selber.

    Bitte nicht, er ist der reichste Österreicher und zahlt alle Steuern hier, aus Patriotismus, das willst du in Frage stellen?
     
    monja0676 gefällt das.
  7. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

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    Dietrich Mateschitz: "Politiker – was ist das für ein Beruf ?"

    Frage: Wollten Sie nie Politiker werden?

    "Nein, ich wäre völlig unbrauchbar. Ich finde es nicht richtig, dass es primär um die Machterhaltung der eigenen Partei geht, dass man durch Diffamierung und Diskriminierung der anderen Parteien überzeugen will und nicht durch die eigene Leistung. Ich glaube auch nicht, dass es gut ist, dass man hauptberuflich Politiker ist. Was hat man da gelernt? Was ist das für ein Beruf?
    Dass man rhetorisch gut ist? Dass man gut lügen kann? Dass man sich opportun verhalten kann? Ich wünsche mir Politiker, die einen Beruf haben: Landwirt, Rechtsanwalt, Finanzmann, Wissenschafter, Professor, Unternehmer, Journalist, Kaufmann. Und wenn man in der Politik seine Leistung nicht erbringt, dann geht man zurück in die Kanzlei oder auf den Bauernhof. Und warum muss man überhaupt einer Partei angehören? Man verliert dadurch die besten Köpfe eines Landes, weil sie genau das nicht möchten. Im Kern ist es ganz einfach, in der Politik wie überall sonst auch: Es geht um Kompetenz und Charakter, um sonst nichts."

    Vielleicht ein Grund, warum er sich von Politikern nichts dreinreden lassen will, weil er nicht viel von ihnen hält. Eventuell hat er ja recht.
     
    monja0676 gefällt das.
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    In meinem Staat würde es per Gesetz Pflicht werden, dass größere Unternehmen einen Betriebsrat haben müssen.

    Sonst ist dieses Recht, wie Mateschitz bewiesen hat fast nur auf dem Papier vorhanden.
     
  9. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Graz
    Es ist ja eigentlich Pflicht, deshalb wollte Mateschitz halt zusperren und sich jährlich 100 Mio. Euro sparen. Er ist in dem Fall nicht erpressbar.
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Das ist ja gerade das Problem.

    Ein Recht, dass man nicht wahrnehmen kann, weil man komplett erpressbar ist, existiert in der Realität nicht wirklich.

    In meinem Staat müsste es aber einen Betriebsrat geben, wenn das Unternehmen groß genug ist. Automatisch...

    Da geht es darum Macht gleichmäßiger zu verteilen.
     
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