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Diagnose KREBS und die (Un)Vernunft

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Renate8, 30. August 2009.

Status des Themas:
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  1. Renate8

    Renate8 Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2009
    Beiträge:
    984
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    Wieso ist das eine menschenverachtende Aussage? Der Patient verachtet (pers. Unwert) sich doch selbst, wenn ihm das Leben nichts wert ist. Ich mache das nur bewusst. Es sind tatsächliche Geschichten. Oder sollen wir verschweigen, wie unvernünftig manche Menschen handeln? Dann wissen sie es nie, (es wird ihnen auch Niemand sagen), wenn sie nicht gerade das hier lesen:D

    Das hier ist eine Aussage über die (Un)Vernunft eines Menschen.
    Jeder Krebspatient muss sich neu entscheiden: Will er leben oder will er nicht. Das wäre vernünftig….
    Und nach Art der Entscheidung handeln, das wäre logisch.
    Wenn er sich für das Leben entscheidet, wird er alles dafür tun; wenn er sich für den Tod entscheidet, dann lässt er mit sich machen…. Unlogisch aber ist, dass er behauptet: ich will leben, aber ich (kann)will nicht zahlen. Vernunft ist die Fähigkeit von Beobachtungen und Erfahrungen auf universelle Zusammenhänge in der Welt zu schließen, die Bedeutung zu erkennen und danach zu handeln und nicht gerade umgekehrt. Die Lehre des vernünftigen Schlussfolgerns ist die Logik. Und das hier ist gar nichts logisch…:confused:

    Ein Therapeut, der monatlich ca. 1500 Euro die Miete Zahlt, über 800 Euro die versch. Versicherungen, einige Hunderte an Nebenkosten...evtl. noch mindestens einen Beschäftigten hat (er selbst kann ja nicht ans Telefon, wenn er behandelt)... und das Leben schätzt, muss von Jemanden hören, dass seine Bekannte kein Geld für eine Behandlung hat, gleichzeitig sieht er aber zu, wie sie mit dem Geld einfach so rum wirft. Was soll da der Behandler sagen: "Ich mache ihr umsonst?" Wer denkt den an dem Behandler, wer zahlt seine Kosten?

    Ganz konkreter Fall: Wenn eine Patientin in IV. Stadium der Krebserkrankung noch heiraten will, dann steht sie nicht alleine und nicht mittellos da. Auch ihr Freund verdient was. Dann ist die Aussage: "Ich habe kein Geld für eine Behandlung" nur eine Ausrede.
    Oder will der Freund sie dafür heiraten, weil sie stirbt? Wie erklärst du dir das? Das Brautkleid alleine kostet schon 800-1000 Euro... Es geht hier um die Entscheidungen im Leben, die zu treffen sind. Mit diesen 1000 Euro hätte sie evtl. ein halbes Jahr für Medikamente, die ihr ein Überleben ermöglichen würden; aber sie entscheidet sich in diesem Moment für das Kleid, und das bedeutet ihr "Tod". ..was soll´s... ist ja nur ein Leben, mit dem manche Leute sehr respektlos umgehen :(

    Und weil das IHR Leben ist und wir da gar niX dazu sagen dürfen (es geht uns ja nicht an)… soll sie uns nicht vorjammern und die Schuldgefühle von sich auf andere projizieren, wenn sie selbst den Tod gewählt hat und in eine Ehe geht in der nicht einmal so viel Offenheit ist, den anderen zu sagen, dass man Geld zum Überleben braucht.
    Und was soll der Therapeut dann sagen, wenn sie dann in einem Monat kommt und behandelt werden will, wenn es dann zuspät ist?

    Oder ein anderes Beispiel, als der Krebspatient in den letzten Tagen vor dem Tod zur HP kommt, und bietet ihr einen nagelneuen Mercedes an, wenn sie ihm heilt. Warum hat er das nicht 1 Monat früher angeboten? Da hätte er evtl. noch eine Überlebenschance. Aber die letzte Chemo hat ihm dann umgebracht.

    Wieso suchen die Leute Hilfe erst, wenn es zu spät ist?
    Jeder logisch denkender Mensch, muss wissen, dass „auf dem gleichen Boden gleicher Unkraut wächst [LE]“.
    Und sie hören nicht richtig hin, wenn der Arzt sagt: "was weg operiert ist, kommt nicht mehr“. Das sicher nicht mehr, aber es kann Neues kommen, die Voraussetzungen für einen Tumorwachstum sind geblieben. Dann kommt zum Rezidiv oder zu Metastasen, dann tun sie immer noch nichts… verlassen sich zu sehr auf die Chemo. Und die letzte Chemo bringt sie um. Die meisten erholen sich nach der letzten Chemo oder nach einer Diät nicht mehr.
    Das hätte alles nicht sein müssen.

    Ich will mit solchen Beispielen nur verdeutlichen, wie wichtig es ist, rechtzeitig zum Heilpraktiker zu gehen, d.h. sofort nach dem die Diagnose gefallen ist und nicht zu irgendeinem, sondern zu einem, der Krebspatienten multimodal behandelt.
    Und ich will das Thema nicht bei einem Fall diskutieren, damit es nicht zu persönlich genommen wird.
     
  2. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    44.000
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    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Für wen ist ein Heilpraktiker bei Krebs wichtig? Erstmal wohl anscheinend für dich.

    Im Endstadium sehe ich keinen Grund für einen Heilpraktiker...dieser nützt dann auch nicht mehr viel und wenn jemand mit krebs noch etwas bestimmtes tun will, soll er/sie es tun.
     
  3. Hallo Renate,

    hast du schon mal drüber nachgedacht dass jeder selbst entscheiden muss was er tut.
    Jeder geht mit so einer Diagnose anders um, der eine fängt an zu kämpfen und verliert früher oder später doch, ein anderer schafft es und der nächste nimmt es an so wie es ist und kämpft garnicht erst usw.
    Jeder Mensch ist anders und was weißt du schon was für einen gut ist oder nicht.

    Gruß
    Elvira
     
  4. Sayalla

    Sayalla Guest

    Boah* ich habe damit nicht gerechnet, aber ja! Ich kann noch wütend werden. :wut1:
     
  5. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    22.276
    Ort:
    Achtern Diek
    Was gehts dich an, was die Sterbenden in ihren letzten Tagen oder Wochen machen möchten, wenn es Dinge sind, die sie wirklich glücklich machen?
    Also ich finde da eine Hochzeit mit allem drum und dran und einem wirklich schönen Tag mit all meinen Freunden und meiner Familie allemal besser, als bei einer frustrierten Therapeutin zu sitzen, samt ihren negativen Energien, die mich als Todkranke damit vermutlich sofort ins Nirvana schicken würde...:rolleyes:


    U.
     
  6. GianaBanana

    GianaBanana Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    112
    Werbung:
    :lachen:
     
  7. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Renate, warum sollte jemanden an den Berater denken? Außerdem, wenn der Berater sauer darüber ist, das Geld für anderes und nicht führ ihn ausgegeben wird, dann denkt der Berater aus Eigennutz heraus und sieht nur das Geld, dass er hätte verdienen können.

    Da niemand eine Erfolgsgarantie geben kann, kann es ihm auch egal sein, was der andere tut, es sei denn, mann ist am Geld eines Sterbenden interessiert, dann gibt man auch Versprechungen, von denen man weiß, dass man sie nicht einhalten kann.
     
  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Liebe Renate, erkläre mal bitte welches die verschiedenen Stadien sind.

    Das 4.Stadium dürfte eine Endphase sein
     
  9. Renate8

    Renate8 Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2009
    Beiträge:
    984
    Versuch unparteiisch zu denken. Warum sollte das für mich wichtig sein?
    Verstehe ich überhaupt nicht.

    Ich sehe auch keinen Grund im Endstadium Hilfe zu suchen. Ich weiß deshalb nicht, was du mir sagen wolltest.


    Was mich das angeht, dass solltest du mir überlassen. Noch einer, der das nicht verstanden hat. Es macht sie nicht glücklich, denn sie will *leben*. Ich spreche von der Unvernunft und von den Schlussfolgerungen, die nicht logisch sind. Welcher Therapeut hat den negativen Energien… ? Bitte, sei mal sachlich.

    Ich habe niemals von einem Berater geschrieben. Wem meinst du da? Und wenn ich von Komplämentärmedizin spreche und von dem konkreten Fall, dann will der Heilpraktiker sie später gar nicht annehmen, weil er weiss, dass dann zuspät ist. Also, geht es auch nicht um Geld aus der Tasche raus zu ziehen. Ich bin gesund geworden, auch wenn mir das Niemand versprochen hat. Die Wahrheit ist doch, dass die Chancen besser sind, wenn man früher ganzheitlich behandelt.

    Das ganze Thema hast du verfehlt. Meine Intention ist, das die Krebspatienten rechtzeitig Hilfe suchen sollen... und das sie einfach nicht richtig informiert sind.


    Wenn du richtig gelesen hättest, ist das nicht mein Problem. Ich weiß das jeder mit seinem Leben machen kann was er will…. Es ist nur traurig, dass alle dann im letzten Stadium Hilfe suchen, wenn sie die Chancen verpasst haben. Oder gar nicht sehen wollten. Man "will" ihnen das ja auch nicht sagen, weil uns das nicht angeht, ja. Deswegen ist ja auch dieser Thraed entstanden... dafür...
     
  10. Seifenblase

    Seifenblase Mitglied

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    380
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    rund um Pforzheim
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    Wurde ja auch langsam Zeit, dass Krebskranke hier mal endlich aufgeklärt werden! :ironie:

    Boooaaaah! So denken Heilpraktiker also über ihre Patienten - Renate scheint ja für ALLE Therapeuten zu sprechen.:confused:

    Für krebskranke Menschen sind diese Beiträge ein Schlag ins Gesicht - sorry, musste das mal los werden.

    lg Seifenblase
     
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