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Devot sein - ist man dann krank?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Maud, 15. März 2005.

  1. Maud

    Maud Guest

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    Halo Ihr lieben !

    Ist ein Mensch Dewot ist er dan krank?
    und wie wird mann Dewot und warum?
    Weß das Viellecht jemand, ich würde gerne darüber mehr wissen.
    Wirt mann so geboren oder duch das Leben so Gemacht.

    Alles Liebe Maud
     
  2. evy52

    evy52 Guest

    Liebe Maud -
    ein devoter Mensch ist nicht krank - er ist unterwürfig, jemandem sehr ergeben (dem Chef, Gott, dem Partner).
    Ich glaube nicht, dass man so geboren wird - eher wird man dazu ,,erzogen".

    (Obwohl - durch Devotion könnte schon eine Krankheit in Form von Depression entstehen - denke ich....)

    Liebe Grüße
    evy :daisy:
     
  3. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
    Ich konnte die Bedeutung des Wortes nur erraten, weil es in der englischen Sprache auch vorhanden ist.

    Im Englisch-Wörterbuch steht: weihen, widmen, hingeben
    devoted bedeutet: ergeben, zärtlich

    Dann habe ich einen alten Duden aus meiner Schulzeit (nach der alten Rechtschreibung :D), da wird es so erläutert:
    unterwürfig, gottergeben

    Man muß also nicht krank sein, wenn man devot ist, aber wenn man es übertreibt, kann es durchaus ungesund sein. :)

    Alles Liebe
    Moonrivercat

    P.S.: Liebe Maud, ich bin zwar Deutsche, in Deutschland geboren, aufgewachsen und in die Schule gegangen, aber mit so manchem Fremdwort habe ich auch meine Probleme und ich ärgere mich oft darüber, daß man die Dinge immer so kompliziert ausdrücken muß. Ich finde es gut, wenn du nachfragst, denn nur so lernt man auch. :kiss3:
     
  4. thinkabelle

    thinkabelle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    255
    Ort:
    Nähe Heilbronn (NO)

    klasse antwort, moonrivercat!

    da kann maud sicherlich viel mit anfangen. :kiss3:

    grüße, isabelle
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Maud,

    also meine bisherige Erfahrung, nach langjähriger Beschäftigung mit dem Thema, hat mich zu dem Entschluß gebracht, dass es beides sein kann

    - sowohl angeboren, bzw. schon in frühester Kindheit übernommen auf Grund systemischer Verstrickungen
    - durch das Vorbild eines Elternteiles anerzogen und angelernt

    Wobei sich für mich auch die Frage stellt, wo die Grenze zwischen "sich jemand Anderen unterordnen", devot-sein und Hörigkeit besteht.

    Ich würde es eher in die Kategorie Sucht = Suche einordnen - devote Menschen suchen nach einer Erfüllung im Aussen - in einem anderen Menschen, der ihnen das geben kann, was sie in sich selbst nicht finden.

    Aber krank?
    Nicht unbedingt
    Aber wie schon von Moonrivercat geschrieben, wenns ausufert kanns krank machen - und vor allem, wenn die Lust auf Devotheit unbefreidigt bleibt - egal in welchem Bereich diese Devotheit gelebt werden möchte.
     
  6. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
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    Das Wort "devot" ist zweideutig, denn es wird seit laengerer Zeit ueberwiegend mit SM Praktiken in Verbindung gebracht, wobei der devote Partner der masochistische ist.
    Also, liebe Maud, meinst du das Wort in diesem Sinne?
    Ansonsten bedeutet es einfach nur "unterwuerfig", und ob ein Mensch so geboren wird oder nicht, weiss ich nicht.
    Ebensowenig weiss ich, ob ein sexuell devot empfindender Mensch das mit in die Wiege gelegt bekommt.
    Kann aber schon sein, da ja das "Goettliche" ganz wild darauf ist, alles erfahren zu duerfen.
    "Krank" ist ein Mensch deshalb auch nicht, wieso denn?

    Bijoux
     
  7. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    19. Mai 2003
    Beiträge:
    8.025
    Ort:
    Oberösterreich
    So, ich hab jetzt alle Hickhack und OffTopic Postings gelöscht!

    Ist das der Umgangston, den ihr euch untereinander wünscht?
    Schämt euch. Maud hat eine einfache Frage gestellt und wollte
    weder über Rechtschreibung belehrt werden noch mitverfolgen
    wie kindisch sich Erwachsene benehmen können!

    Und jetzt zurück zum eigentlichen Thema.
     
  8. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Ich schäme mich ja schon Mag!
    Ähm, was ist schämen? :D

    @ Maud

    Devot sein bedeutet sich unter zu ordnen. Es hat nichts mit Krankheit zu tun - die meisten devoten Menschen haben in ihrem Leben eine Machtposition intus. Ihre devote Haltung gegenüber einem Partner oder einer Partnerin sind meistens irgendwo ein Ausgleich...

    hmm, ich weis nicht ob's hier her gehört, aber einige ziemlich interessante Meinungen über das Thema Devot/Dominant finden sich unter lustschmerz.com - sollte ich gegen die Forumsregeln verstoßen, Mag & Walter, so bitte ich auf Peitschen und Lederfesseln zu verzichten, meine Welt ist's nicht... *duckundrenn*

    l.g.
    Ingo
     
  9. SalixAlba

    SalixAlba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2004
    Beiträge:
    978
    Ort:
    Österreich - Kreis Voitsberg
    Find ich gut Mag :)

    Devot sein.. hm.. es gibt Menschen, die sich sehr unterwerfen. Ich denke, das ist die nicht so gute Variante. Jemandem oder etwas ergeben sein. Ich weiß nicht, ob das in den SM-Bereich hineinreicht. Muß es auch gar nicht im praktischen Sinn.

    Sind Kinder devot den Eltern gegenüber? Zumindest bis zu einem bestimmten Alter? Ich denke schon. Bis sie anfangen ihre eigene Persönlichkeit zu erkennen und zu leben.

    Gehören Devotheit und Loyalität in die selbe Richtung? Kann man es sogar zusammen fassen in loyale Devotheit?

    Soweit ich das verstehe, ist es eine Eigenschaft. Also kann sie wohl auch Teil des Charakters sein. So wie es aussieht praktizieren wir es eigentlich ständig, ohne daß es uns bewußt ist, weil wir meist andere Wörter dafür verwenden. Und wenn eine Gemeinschaft gut funktionieren soll, ist wohl Devotheit in einem bestimmten Maß sogar erforderlich.

    Alles Liebe
    Moonrivercat
     
  10. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Hi Bijoux,
    sorry, wenn ich mich nochmal einmische, aber devot hat speziell im SM-Bereich nicht unbedingt was mit Masochismus zu tun - im Gegenteil, viele Paare, die eine DOM/dev Beziehung leben haben mit Schmerz wenig am Hut - und viele S/M-Beziehungen haben nichts mit Dominanz bzw. Devotheit zu tun.

    Wenn ich von "der geschlagenen Ehefrau" ausgehe hat das, meiner Meinung nach, auch nichts mit Devotheit zu tun - sondern schlichtweg mit deren Urängsten.

    Devotheit resultiert nicht aus Angst vorm Verlassen werden - oder ähnlichem - devot sein ist eine Veranlagung, welche in irgend einer Form gelebt werden will - das kann "die rechte Hand des Chefs" genauso sein, wie eine ergebne Sklavin ihres Herrn.

    Der devote Part will dienen, will dem Partner zu Diensten sein, ist ihm treu ergeben - definiert sich über den, der ihn dominiert - egal welchen Geschlechts und ich welcher Beziehung zueinander (beruflich, privat) die Beteiligten sind.

    Ich würde im weitesten Sinn auch manche Anhänger von Gurus als devot einstufen, weil sie ihm nachfolgen, seine Worte als die eigenen annehmen - und ihm zur Freude sich seinen Wünschen unter ordnen - und darin ihre Erfüllung finden.
     
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