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Deutsche Sprache, schwere Sprache

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Lotusz, 21. Juli 2005.

  1. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
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    Hallo

    Ich hatte immer geglaubt, man hätte bei der neuen deutschen Rechtschreibung das "ß" (sz) abgeschafft. Aber ich war mir nicht sicher. Darum schaute ich auf der Seite neue-rechtschreibung.de nach. Unter Punkt 405 fand ich dann die Regeln für das "ß". Jetzt muss ich mir das erst einmal ein paarmal durchlesen, um das richtig zu verstehen. Hier nun die Regeln:

    Wenn man ein stimmhaftes s spricht, muss es ein s sein: Rose.

    Wenn man stimmlos nach einem kurzen Vokal spricht, dann muss es ein ss sein: Hass, hässlich.

    Wenn man stimmlos nach einem langen Vokal spricht, wenn das im Wortinnern ist und wenn kein Konsonant mehr folgt, dann weiß man sicher, dass es ein ß ist: Straße, Füße.

    Wenn man stimmlos nach einem Diphthong spricht, wenn das im Wortinnern ist und wenn kein Konsonant mehr folgt, dann weiß man sicher, dass es ein ß ist: außen, reißen.

    Hier muss man aufpassen:
    Wenn man am Wortende nach langem Vokal oder nach Diphthong ein stimmloses s spricht, so ist das meistens ein ß (aber leider nicht immer, man muss das lernen --> 404): Fuß, Maß, Fleiß, Strauß, Grieß, Spieß.

    Gehe ich recht in der Annahme, dass sich hinter einem Diphthong ein "ei", "au", "eu" verbirgt?

    Alles Liebe. Gerrit
     
  2. vloryahn

    vloryahn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2004
    Beiträge:
    1.874
    Ja, gehst Du. Ein Diphtong ist ein Zwielaut.
     
  3. gerry

    gerry Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2005
    Beiträge:
    1.238
    Ort:
    Wien
    Hallo Gerrit,

    das ist es ja: leider nur meistens
    der Genuss
    und mein Lieblingswort im täglichen Beruf: der Genussschein

    Zu aller Verwirrung bricht noch eine Diskussion aus, ob die neue Rechtschreibung verbindlich wird oder alte und neue Fassung nebeneinander ihre Gültigkeit behalten.

    Liebe Grüße
    Gerry
     
  4. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo

    Ich muss ehrlich sagen, ich finde das alles etwas verwirrend. Mir wäre es daher nicht unangenehm gewesen, wenn man vollkommen auf das "ß" verzichtet und es durch "ss" ersetzt hätte.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  5. Raeubertochter

    Raeubertochter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2005
    Beiträge:
    1.008
    Ort:
    Bad Meinberg
    Ehrlich, es ist wirklich einfach. nach kurzem Vokal folgt ss, nach langem (und das beinhaltet Diphtonge) ß. Verwirrend finde ich nur, dass diverse Medien nun wieder rückumgestiegen sind und es nun eigentlich keine verbindlichen Regeln mehr gibt. Das nervt.

    Aber: Alles wird gut, auch bei diesem Wetter :zauberer1

    Liebe Grüße

    Eike
     
  6. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
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    Hallo

    Ich überlege gerade, ob ich in meinen Texten nicht generell auf "ß" verzichten sollte, da ohnehin etliche Internetseiten allergisch auf das "ß" reagieren (genau so wie auf ä, ü und ö) und sie verstümmeln.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  7. Raeubertochter

    Raeubertochter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2005
    Beiträge:
    1.008
    Ort:
    Bad Meinberg
    Gerrit, erstmal danke für den link. Die Seite ist gut, auch wenn ich einige Erklärungen umständlich finde.

    Das Beispiel, das du anführst - stimmlos am Wortende, da muss man lernen -, ist leichter zu begreifen, wenn man sich überlegt, wie es vorher war: Alle Wörter, die am Ende ein einfaches s hatten, behalten das. Daran hat sich ncihts geänder, z.B. Gras, Glas etc. Das kann man sich leicht verdeutlichen, wenn man Adjektive oder Verben bildet: grasen, gläsern etc.
    Verändert hat sich nur dort etwas, wo zuvor ß gebräuchlich war. Und da gilt nun die Regel (die ich oben schon angeführt habe) nach kurzem Vokal ss, nach langem ß. Eigentlich einfach.
    Der Punkt an dieser Regel ist: Man kann nun am Schriftbild erkennen, ob der Vokal kurz oder lang ist, je nachdem ob ein ß oder ss folgt. Also würde man nach neuer Rechtschreibung "daß" "daas" aussprechen. Denn vor einem ß muss ja ein langer Vokal ausgesprochen werden. Das Schriftbild wurde also an die Aussprache angepasst und so vereinheitlicht. Ich finds logisch.


    Viel verwirrender finde ich Auseinander- und Zusammenschreibung.

    Und ich frage mich, warum Rhythmus zum Bildungswortschatz gehört und Hämorriden nicht... ein Rätsel...

    Liebe Grüße

    Raeubertochter
     
  8. DowN

    DowN Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    43
    Ort:
    Schweiz - Luzern
    wie war das mit der alten Rechtschreibung? Wurde dort generell anstelle ss ein ß verwendet, oder oder auch nur in den obengenannten Fällen?

    Aber ich kanns mir sowieso einfach machen, da es hierzulande diesen Doppel-ss zum Glück gar nicht gibt, mir nie gelernt wurde und die Tastaturen auch frei davon sind. :)

    liebe grüsse
     
  9. Raeubertochter

    Raeubertochter Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juni 2005
    Beiträge:
    1.008
    Ort:
    Bad Meinberg
    Nein, es ging kreuz und quer durcheinander. Deshalb sage ich ja: Es ist eine Vereinfachung. Schweizer Texte zu lesen finde ich dagegen des öfteren verwirrend :)

    Liebe Grüße

    Raeubertochter
     
  10. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
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    Hallo Raeubertochter

    Mit deinem Beispiel vom "dass" hast Du mir geholfen.

    Alles Liebe. Gerrit
     
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