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Deutsche Krankenkassen verkauften angeblich Patientendaten

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Gawyrd, 13. Mai 2009.

  1. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Der Text sagt eigentlich schon alles - das braucht keinen Kommentar mehr :

    Deutschland : Krankenkassen verkauften angeblich Patientendaten (ORF)

    Zitate : Bei den gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands bahnt sich einem Zeitungsbericht zufolge ein neuer Datenschutz-Skandal mit Patientendaten an. Wie die "Bild"-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) berichtet, sollen in mindestens zwei Fällen Krankenkassen dem Sozialgeheimnis unterliegende Versichertendaten an eine Privatversicherung verkauft haben, damit diese gezielte Zusatzversicherungen anbieten kann. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, befürchtet dem Blatt zufolge, dass das auch bei anderen Krankenkassen üblich ist. ... Dabei sollen die Mitarbeiter der Privatversicherung auch Gesundheitsdaten der Angerufenen wie "Krebs/darmkrank", "keine Zähne" erhoben und in Listen gespeichert haben. ... Er gehe davon aus, dass es sich bei betroffenen Krankenkassen nicht um Einzelfälle handle: "Ich fürchte, dass auch andere gesetzliche Krankenkassen ähnlich mit Privatversicherungen zusammenarbeiten."
     
  2. sage

    sage Guest

    Wenn das wirklich so ist... ist das natürlich eine Verletzung des Datenschutzes und meiner Rechte...und wenn sie meine daten verkauft haben sollten...fein, dann gibt´s ne nette Klage und von dem Schmerzensgeld werd ich mir was Schönes kaufen.


    Sage
     
  3. Xchen

    Xchen Guest

    ich glaube fast, alle verkaufen Daten. Ich hab mir angewöhnt, bei persönlichen Angaben ein klein Zeichen mitzuintegrieren. Bei amtlichen Daten geht es schwer, aber es geht auch. Ich weiß dann sofort, wer meine Daten an wen verkauft hat. Darauf haben mich vor Jahren Chinesen gebracht. Ein Jurist erzählte mir, daß man mit Vertragstexten bei ihnen verdammt aufpassen muß, weil sie irgendetwas verändern, eine scheinbar unwichtige Winzlichkeit, einen Buchstaben extra zufügen oder auslassen, und Ähnliches. Im Fall einer Klage sind sie dann nicht zuständig. Wenn man den Klienten erfolgreich vertreten möchte, erfordert es ungleich viel mehr Einsatz.
     
  4. Azura

    Azura Guest

    Man kann keinen verklagen, wenn angemessene Schutzmaßnahmen der Daten eingehalten wurden (da gibt's irgendwo ne Klausel).
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.718
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD

    shalom,

    davon abgeshen, dass ich "bild" nie traue, und nie trauen werde (sie machen mist... verbreiten lügen!!!) ist das ein "starke tobak"...aber ein wunder ist das überhaupt nicht... willkommen in "kali juga"...

    shimon
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Wenn's nur in der "Bild" gestanden wäre, hätte ich abgewartet. Da es mittlerweile auch der ORF zitiert, fürchte ich, dass es wohl stimmen wird.
     
  7. hoan

    hoan Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2008
    Beiträge:
    148
    Ort:
    Deutschland
    Klar machen sie das! Im Rahmen meiner Diplomarbeit habe ich mich viel mit Krankenkassen beschäftigt, deren Machenschaften etc. Sie tun noch viel mehr, von dem keiner etwas weiß!!
    Die Janusköpfigkeit vieler Kassen und beratenden Unternehmen im Gesundheitssektor in D. ist haarsträubend.
    Im regelmäßigen Finanztransfer zwischen den Kassen, also dem Risikostrukturausgleich "verdunsten" gerne mal ein paar Milliarden. Warum ist dieser Geldkeislauf keinem Risikomanagement unterstellt ?
    Was passiert mit den Geldern des Gesundheitsfond ?
    Ca. 850 Mrd. pro Jahr leisten Arbeitnehmer und Arbeitgeber an Sozialabgaben in D. pro Jahr. Rund 158 Mrd. fließen den Krankenkassen zu. Die Erstellung der DMP Dokumentation hat alleine 600 Millionen gekostet. Die Einzelverträge mit den Krankenkassen um die sich die Pharmafirmen reißen, nach welchen Preisen wird denn berechnet ? Welcher Markpreise herangezogen ? Wird hier nach Herstellkosten gefragt ?????
    Als ich mit dem Thema fertig war, und mich im Gesundheitssektor bewarb, habe ich es mir anders überlegt, weil ich so ein bis in die Knochen korruptes System nicht unterstützen kann und eine gut bezahlte Stelle ausgeschlagen. Manchmal tut es mir leid, aber wenn ich dann soetwas lese, weiß ich, dass es richtig war.

    Betrug an allen Ecken und Kanten, und wenn die EU ihre Ankündigung wahr macht, alternative Heilmittel von der Liste zu streichen, dann gute Nacht!!
    Ich meine wer ist den Hauptzahler in der EU und sieht merkwürdigerweise einfach weg ?

    Als ich in Berlin war, in einer belle Etage der Politik, wurde mir einiges klarer, viele haben keine Bodenhaftung mehr, kommen aus "kleinen" ich sage mal normalen Verhältnissen und kommen mit dem nicht klar. (Meine persönliche Ansicht!) Das hat dann zu Folge, dass sie sich zu schnell zufrieden geben, und nicht richtig auf die Abläufe des verwaltenden Volksvermögens achten. Ich meine von was leben sie denn ? Von braver Händer Arbeit, sonst nix!!!

    Bevor es ein Roman wird,
    viele Grüße
    hoan
     
  8. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Wenn ich deinen Eingangspost recht verstanden habe, zitiert der ORF die BILD - also besser erstmal abwarten .......

    Ein nach wie vor interessantes und (brand-)aktuelles Buch "Der Aufmacher: Der Mann, der bei Bild Hans Esser war" von Günter Wallraff aus dem Jahr 1993.

    R.
     
  9. hoan

    hoan Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2008
    Beiträge:
    148
    Ort:
    Deutschland
    Korrektur: Die Streichung der Naturheilmittel muss ich selbst recherchieren, da ich mir nicht sicher bin, in diesem Fall eine fehlerbehaftete Info erhalten zu haben.
    Gruß, hoan
     
  10. Dairio

    Dairio Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2009
    Beiträge:
    138
    Ort:
    Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen und die Re
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    So sehe ich das auch.
    Das wirklich ärgerliche an der Bild ist, dass fast alle Zeitungen die Artikel früher oder später zitieren und selbst weiter ausschlachten. Es gab eine ganze Reihe gut dokumentierter Fälle wo genau das passiert ist, bis hin zu einer regelrechten Treibjagd auf eine Familie aus einem kleinen Ort die angeblich irgendwelchen Riesen Mist verzapft hatten. Nachdem deren Leben komplett zerstört war - bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes - kam ein gerichtlich erzwungenes Dementi in der Bild von gerade mal 6 x 4 cm Größe. In den vergangenen Wochen hatten aber inzwischen alle deutschen Zeitungen sowie alle Nachrichtensendungen über diese gefährliche Familie berichtet....

    Wenn aus einer Bild Auflage kein Blut tropft dann war sie noch nicht in der Druckerpresse!

    Und das schlimmste an dieser Zeitung: Das allererste was unsere Bundeskanzler seit Jahrzehnten zu lesen bekommen ist... na wer erräts?

    *schauder*


    Abgesehen davon: In Deutschland gibt es ein Recht auf Adresshandel. Allerdings befindet sich die Angabe von Krankheitsdaten da schon auf der eher dunklen Seite der Grauzone. Aber ich weiß selbst wie leicht sich manche Sachbearbeiter die Weitergabe von persönlichen Daten machen und wie wenig diese über das Datenschutzgesetz aufgeklärt sind.
     
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