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Der Umgang mit Gruppierungen wie Scientology, Mun, Zeugen Jehova etc.

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von matrix84, 23. Dezember 2005.

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Wie sollte mit Mitgliedern nicht anerkannter Glaubensgemeinschaften umgegangen werden

Diese Umfrage wurde geschlossen: 6. Januar 2006
  1. Staat soll sie überwachen und für bestimmte Jobs "sperren"

    6 Stimme(n)
    22,2%
  2. Nur die Glaubensgemeinschaft aber nicht die Mitglieder sollten überwacht werden

    8 Stimme(n)
    29,6%
  3. Auf Grund seines Glaubens sollte niemand diskriminiert werden

    13 Stimme(n)
    48,1%
  1. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2005
    Beiträge:
    4.184
    Ort:
    Wien
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    Hallo Leute!

    Ich möchte vorweg stellen, dass ich kein Mitglied einer der im Titel genannten Glaubens- Bekenntnisgemeinschaften bin.

    Seit einiger Zeit verfolge ich jedoch schon die "Hetz- und Treibjagt" die gegen diese Gruppen, von vielen Seiten betrieben wird.

    Ich bekomme langsam das Gefühl, dass die Aufklärungskampagnen oftmals über das Ziel hinausschießen und eine Art Panikmache vollzogen wird. Mitglieder von solchen Gruppierungen (v.a. Scientologen) werden im öffentlichen Leben diskriminiert, verlieren ihren Job, bzw. bekommen keinen, nur weil sie einer Gemeinschaft angehören, von der behauptet wird, dass sie nur kriminelle Mitglieder in sich birgt.

    Fakt ist jedoch, dass auch diese Menschen arbeiten, und Geld verdienen müssen, und somit einen Arbeitsplatz brauchen. Diese Leute von vornherein zu stigmatisieren und als kriminell abzustufen, erinnert mich an Zeiten, in denen Menschen bloß ihres Glaubens wegen verfolgt, diskrimiert und als minderwertig abgestuft wurden.

    Mich würde eure Meinung interessieren! Wird zu hart und zu panisch mit den neuen Bekenntnisgemeinschaften umgegangen? Sollte nicht jeder Bürger gleiche Rechte besitzen ohne abgestempelt zu werden? Bitte stimmt ab!
     
  2. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    :)

    Na wie dem auch sei, 2 der genannten verstoßen auf jeden Fall
    gegen die Menschenrechtskonvention in vielfach erheblicheren
    Umfang als die normalen staatlichen Gewalten bereits ...
    .. also warum sollte vor diesen nicht gewarnt werden ????

    Oder wäre Dir ein System von totalitären infiltrierten Menschen,
    die auch noch die letzten ihrer 6 % Entscheidungsfreiheit beraubt wurden lieber ?
    Darauf liefe es nämlich hinaus wenn solche sich letztendlich durchsetzten.

    Lieben Gruß - Luzifer -

    :schnl:
     
  3. Ghostwhisperer-999

    Ghostwhisperer-999 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2005
    Beiträge:
    2.067
    Ort:
    Saarland
    Ich denke, da muss man Unterschiede machen.
    Zeugen Jehovas sind was anderes als Scientology zum Beispiel.

    Scientology ist eine gefährliche Sekte, die Gehirnwäsche und Manipulation in großem Umfang einsetzt und darüber hinaus erwiesenermaßen finanzielle und bereichernde Zwecke verfolgt. Sie machen psychisch abhängig und nehmen ihre Mitglieder regelrecht aus. Ausserdem haben sie Einfluss auf Banken, sitzen in Regierungen, eigentlich sind überall Scientologen vertreten. Im Grunde könnte ich hier ein ganzes Referat schreiben.....

    Die Zeugen Jehovas sind vielleicht weniger gefährlich, ich halte sie im Grunde genommen sogar für lächerlich, aber für labile Menschen können auch die gefährlich werden.

    Und so ist es mit anderen "Glaubensgemeinschaften" auch.
    Die meisten sind Sekten, die sich hinter dem Begriff "Glaubensgemeinschaft" verbergen.

    Wer in so eine Organisation eintritt, weiss in der Regel Bescheid, wie es ihm unter Nicht-Mitgliedern ergehen kann. Ich möchte in meinem Betrieb auch keinen beschäftigen, der einer solchen Gruppierung, insbesondere Scientology angehört.

    Seinen Glauben kann man definitiv leben, ich verurteile niemanden wegen seinem Glauben. Aber Glauben heisst nicht, einer umstrittenen Gruppierung anzugehören, sondern Glauben trägt man im Herzen. Und glauben darf von mir aus jeder gerne, was er mag. Was aber mit einer speziellen AUSÜBUNG des Glaubens zusammenhängt, oder wie jemand seinen Glauben nach aussen zeigt oder praktiziert, muss ich nicht unbedingt akzeptieren in dem Sinne, dass ich mit diesem jmd. näher etwas zu tun haben möchte.

    Ich kann auch Geschäftsleute verstehen, die vor Personen aus diversen Organisationen zurück schrecken, die haben triftige Gründe.

    LG
    :)
     
  4. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2005
    Beiträge:
    4.184
    Ort:
    Wien
    Nein, ich möchte nicht, dass solche Gruppen eine Machtübernahme vollziehen.

    Was mich persönlich aber sehr stört ist die Tatsache dass, Mitglieder von Scientology ihren Arbeitsplatz verlieren, nur weil sie Mitglied sind. Ich kenne eine betroffene Person. Sie hatte keinerlei verfassungsfeinliche Ziele, noch wollte sie gegen Menschenrechte verstoßen. Sie wollte nur ihren Job erledigen um Geld für sich und ihre 2 Kinder zu verdienen.
    Was passierte? Als herauskam, dass sie Scientology - Mitglied ist wurde sie eiskalt und fristlos entlassen und stand ohne Arbeit mit ihren 2 Kindern da.

    Zum Glück fand sie einen neuen Arbeitsplatz.

    Aber sowas kotzt mich einfach an! Ein wirklich lieber, herzlicher Mensch wird bloß wegen des Glaubens entlassen. Das kann doch nicht tatsächlich gut geheißen werden!

    lg
    matrix84
     
  5. Ghostwhisperer-999

    Ghostwhisperer-999 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2005
    Beiträge:
    2.067
    Ort:
    Saarland
    Liebe Matrix,

    da du so speziell auf Scientology eingehst....
    Ich weiss, sie nennen sich "Scientology Church" - dabei haben sie mit einer Kirche oder einem GLAUBEN nichts zu tun !

    Es ist eine reine Psycho-Sekte !!

    Deshalb wurde die betr. Person auch nicht direkt wegen ihres Glaubens entlassen.
    Denkst du, die Mitglieder geben öffentlich zu, verfassungsfeindliche Ziele zu haben ? Manche sind so manipuliert, bes. die "kleinen" Leute, dass sie selbst nicht mal merken, was mit ihnen passiert. Und wenn sie es doch merken, kommen sie allein nicht mehr aus dieser Organisation raus. Scientology ist gefährlich, der Arbeitgeber hatte Angst, deshalb hat er sie entlassen. Die Großen bei Sc. , die arbeiten durch die Kleinen "hindurch". Sie benutzen sie, und bis sie merken, dass sie benutzt werden, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.

    Hoffentlich gehen der Frau noch die Augen auf und sie holt sich Hilfe.
    Die Kinder tun mir unendlich leid.
     
  6. ronin

    ronin Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    188
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    Die Zeugen Jehovas sind leider nur scheinbar harmlos. Und sie sind keine Spielwiese für Labile. Es sind auch Uni-Professoren dabei.
    Das System ist völlig unmenschlich, viele enden im Selbstmord. Beispiel für Unmenschlichkeit: Während des 2. Weltkrieges gingen Zeugen für Ihren Glauben (so dachten Sie!) ins KZ, weil sie in Deutschland den Dienst mit der Waffe auf Anweisung ihrer US-Zentrale ablehnen (mussten). Zur gleichen Zeit wurden den Zeugen in der Schweiz der Wehrdienst schriftlich erlaubt! Grund: In der Schweiz waren die Druckereien, von "Wachtturm" und "Erwachet". Aus Business-Gründen musste man sich dort mit dem Staat gut stellen, damit der Zeitschriftenmarkt nicht einbrach. Also nochmal im Klartext: Zur gleichen Zeit hier Dienst mit der Waffe, dort KZ-Haft weil Waffendienst verboten!!! Die religiöse Zentrale der Zeugen Jehovas - sozusagen der Revolutionsrat - der bestimmt was tagesaktuell geglaubt werden muss, ist übrigens eine Verlags-Aktiengesellschaft: die Watch Tower Bible and Tract Society INC. (INC steht in USA für: als Firma eingetragen) Steht in jedem Impressum eines "Erwachet" nachzulesen. von wegen Glaubensgemeinschaft.
     
  7. Ghostwhisperer-999

    Ghostwhisperer-999 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2005
    Beiträge:
    2.067
    Ort:
    Saarland
    @ronin

    Ich weiss nicht, ob du das jetzt falsch aufgefasst hast, aber ich habe gemeint, dass Labile Menschen sich eher anziehen lassen von solch einer Gruppierung.

    Dass auch Professoren oder was weiss ich wer noch alles dabei ist, ist mir schon klar. Allerdings haben diese auch andere "Positionen" innerhalb der Organisation, das sind meistens die, die was zu sagen haben.

    Das Verhalten der Kleinen auf der Straße mit dem Wachturm in der Hand halte ich dagegen für lachhaft und wie zu sehen ist, werden die auch zu Recht von den meisten Leuten nicht ernst genommen - diejenigen, die umherziehen und bei den Menschen an der Haustür klingeln, halte ich für wesentlich gefährlicher, - sie sind hartnäckig, man kriegt sie nicht mehr los ausser man knallt die Tür zu.

    Dennoch sind die Zeugen nicht mit Scientology direkt zu vergleichen, allein schon von der Zahl der Mitglieder her.

    Wie auch immer, am Besten hat man mit keinem von denen was zu tun.
     
  8. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    :)

    Tja und wenn beide Gruppen zu ihrem Ursprung des obersten gelangen,
    wo landen wir da ? Bei ein und denselben die diese Gruppen lediglich
    nutzen um ihr Weltherrschungsziel zu erreichen.

    :baden:
     
  9. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    3.278
    Ort:
    Wien
    ja, es war schon schlimm genug, daß die sekte der sogenannten chrsiten die macht übernimmen hat: die folgen: krieg terror folter, ausrottung ganzer völker vernichtung der alten wege des glaubens..zerstörung der natur..etc..
    alles liebe
    thomas
     
  10. Camajan

    Camajan Guest

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    Hallo Matrix,

    mir ist nicht ganz klar, ob deine Beiträge authentisch
    sind, denn du folgt genau den Argumentationslinien
    der SO.

    Wie auch immer:

    1. Niemand darf wg. seines Glaubens benachteiligt
    werden, das hat Verfassungsrang.

    2. SO ist als gewöhnliches Wirtschaftsunternehmen
    anzusehen, nicht als blosse Religionsgemeinschaft.
    Tätigkeiten für SO fallen daher unter den arbeitsrechtlichen
    Schutz des Gesetzes, d.h. SO Mitglieder haben z.B.
    Anspruch auf eine Bezahlung für verschiedene Tätigkeiten.
    SO hat solche Zahlungen stets verweigert, aber
    verschiedene ehemalige SO Mitglieder haben
    z.B. erfolgreich gegen SO wegen Zahlung eines
    Entgelts geklagt.

    3. Damit haben SO Mitarbeiter faktisch zwei Arbeitsverträge,
    was eine ausserordentliche, fristlose Kündigung
    eines Arbeitnehmers rechtfertigen kann.

    4. SO Mitarbeiter werben häufig an ihrem Arbeitsplatz
    für SO, was zu einer erheblichen Störung des
    Betriebsfriedens führt. Dies rechtfertigt eine
    ausserordentliche, fristlose Kündigung des Arbeitnehmers.

    Vergiss das SO Märchen von der Verfolgung ihres
    Glaubens. Der Staat setzt nur die gesetzlichen
    Rahmenbedingungen für das Unternehmen SO durch,
    denen sich SO permanent zum Nachteil aller zu
    entziehen versucht.

    Zudem ignorierst du die Tatsache, das keine Glaubens-
    gemeinschaft irgendeine "Anerkennung" benötigt, denn
    es gilt Religionsfreiheit. Niemand hindert dich, eine
    Matrix-Kirche zu gründen, den Staat interessiert das
    nicht. Du verbreitest SO-Märchen.

    Ausserdem muss zwischen SO, die vom Verfassungs-
    schutz observiert werden (zu recht), und den Zeugen
    Jehovas, denen kürzlich der Status einer Körperschaft
    öffentlichen Rechts anerkannt wurde, und die damit
    z.B. der katholischen und evangelischen Kirche rechtlich
    gleichgestellt sind, scharf unterschieden werden.

    Die Zeugen Jehovas haben damit z.B. das Recht der
    staatlichen Eintreibung ihrer Mitgliedsbeiträge,
    Unterrichtung ihrer Lehre an Schulen und enormer
    steuerlicher Vergünstigungen.

    Wegem letzterem versucht SO seit Jahren vergeblich,
    diesen Rechtsstatus ebenfalls zu erreichen, was aber
    nie im Leben gelingen wird.

    Gruss Camajan
     
    Ahriman gefällt das.
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