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Der Tod ist kein Zufall!?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von evy52, 8. Juni 2005.

  1. evy52

    evy52 Guest

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    Guten Morgen allerseits!

    Ich habe hier schon mal geschrieben, dass ich bereits viele liebe Menschen durch den Tod verloren habe - zuletzt die Oma....gut, die wäre im Juli 96 Jahre alt geworden und hatte ein langes Leben (ob es schön war, weiß ich nicht - zwei Weltkriege, der Mann ist 1948 an Mastdarmkrebs gestoreben - sie hat ihn zu Hause bis zuletzt gepflegt - zwei kleine Kinder allein großgezogen - mit fast nichts - am Ende schwere Alzheimer und ein sehr böartiges B-Lymphom....) -
    Der andere Großvater ist 1960 an Magen - Lungen - und Kehlkpfkrebs verstorben - ein wunderbarer Mensch, der ebenfalls zwei Weltkriege durch machen musste, 12 Kinder großgezogen hat und auch noch einige Enkelkinder, von denen ein paar durch Vergewaltigungen (unterm 2.Weltkrieg) an seinen Töchtern entstanden sind und wo er keinen Unterschied gemacht hat - er hat die genauso geliebt, wie die ,,eigenen" - und die alle nach der Reihe -groteskerweise - in jungen Jahren verstarben....(ich meine die, die aus den Vergewaltigungen stammten) ....
    Eine Cousine mit 28 Jahren an Unterleibskrebs, eine andere Cousine mit 59 an Gehirntumor und Lungenkrebs, deren Bruder hatte ,,Glück" - er erlag einem plötzlichen Herztod (Alter 57)....
    Ich könnte noch so weitererzählen, jedoch würde meine Geschichte einen dicken Wälzer füllen!

    Ds war ein wenig Vorgeschichte, damit ihr versteht, was ich mit meinem eigentlichen Thema sagen will:

    Der Tod ist kein Zufall - durch Zufall (oder auch nicht - weil es keine Zufälle gibt) ist mir ein Buch mit diesem Titel in die Hände ,,gefallen".....
    Autor ist Hermann Mayer, der meint, dass die meisten ,,Unfälle" und tödlich verlaufende Krankheiten in jüngeren Jahren unerkannte Selbsttötungen sind...
    Wenn Menschen mitten aus dem Leben gerissen werden, ist das kein unabänderlicher Ratschluss des Schicksals - meint er....
    So ist beispielsweise nicht die überhöhte Geschwindigkeit bei einem Unfall die whre Todesursache, sondern ein unbewusst ausgelöster Selbstmechanismus...
    Das Unbewusste weiß oft keinen anderen Ausweg mehr, als auf ,,Selbstvernichtung" zu schalten........
    Er meint dazu, dass es ihm mit seinem Buch wichtig ist und notwendig, die unbewussten Todesursachen - die Mechanismen, die zum Tode führen - aufzudecken, bewusstzumachen und Alternativen aufzuzeigen.....

    Hermann Mayer meint auch, dass wir in dem Moment, in dem wir erkennen, dass der Tod von uns unbewusst beeinflusst wird, seinen Schrecken verliert und ,,durchschaubar" wird ....
    Indem wir Hemmungen und Blockaden in unserer Seele aufdecken, werden plötzlich tausend Auswege möglich, die wir vorher nicht sehen konnten - und wir wären fähig die ,,Fahrt in den Abgrund" zu stoppen, das Ruder herumzureißen und die Alternativen zu erkennen......
    Alles hängt davon ab, dass wir nicht mehr vor scheinbar unabänderlichen Verhältnissen oder Schicksalsschlägen kapitulieren, sondern die Fähigkeit erwerben, die zur Konfliktbewältigung notwendig sind, sodass wir uns selbst ,,managen" können.....
    http://www.magie-esoterik-versand.de/catalog/product_info.php/cPath/41/products_id/655

    Ich bitte euch um eure ehrliche Meinung zu diesem Thema und dem Buch....

    Tausend Dank!
    evy
     
  2. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe Evy!

    Danke für diesen Thread, ich hab mir das Buch soeben bestellt. Klingt sehr interessant.

    Rüdiger Dahlke sagt so etwas ähnliches in seinen Werken, er meint auch, dass genau die Art der Unfälle unsere Lebenssituation spiegeln.

    Z.B. bei einer Unfallursache "überhöhte Geschwindigkeit" stehen wir auch im Leben in einer Situation, in der wir extrem ungeduldig sind, "Gas geben" und dadurch "Fehler" machen.

    Ich hatte zweimal einen Fast-Unfall, in beiden Fällen wurde ich eingeklemmt, weil Autofahrer mir auf meiner Spur entgegenkamen und rechts von mir eine Betonwand war. Das war genau zu dem Zeitpunkt kurz vor meiner Scheidung, in einer Lebenssituation, in der ich oft sagte: Ich fühl mich eingezwickt, ich komm da nicht raus....

    Alles Liebe & nochmal Danke!

    Reinfriede
     
  3. DorisAnita

    DorisAnita Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2005
    Beiträge:
    351
    Liebe Evy,

    dein Thema, und deine Frage, gehört zu denen, für die ich sehr viele Gedanken habe. Es ist sehr schwer darüber zu schreiben, denn das geschriebene Wort impliziert beim Leser sehr viel schneller, dass es um eine Wahrheit geht. Und über die Wahrheit- kann ich nicht schreiben. Ich kann nur meinen Tellerrand beschreiben.

    Ein Unfall ist für mich das Symbol einer plötzlichen Änderung, einer notwendigen Änderung. Und auch, dass dieser unbewusst inszeniert wird, weil man all die Vorboten nicht be-greifen kann.

    Ich selbst hatte einmal eine eindrückliche Erfahrung: Hatte gerade eine folgeschwere falsche Entscheidung getroffen. Ich entschied aus einer großen Not, und großer Angst. Ich konnte diesen Zustand nicht länger aushalten- also entschied ich. um diesem ewigen Hin und Her, ein Ende zu setzen.

    Scheinbar erleichtert setzte ich mich mit meinem damals 6 jährigen Sohn ins Auto, um Nachhause zu fahren. Der Verkehr war moderat, übersichtlich. Plötzlich hörte ich innerlich eine Stimme: "Du bist auf dem falschen Weg". Ich riss das Lenkrad herum, und verursachte einen Unfall. Ich bin nicht gestorben, mein Sohn auch nicht. Niemand- Gottlob. Hätte ich meine Entscheidung nicht rückgängig gemacht... wer weiß. Durch den Unfall kamen neue Aspekte in mein Leben, neue Menschen, neue Hilfen. Ich habe das "Steuerrad" meines Lebens bildlich gesprochen, gerade nochmal herumgerissen... Das war ein Wendepunkt in meinem Leben.

    Jetzt könnte man sagen: Ja, aber du hast einen Unfall verursacht. Ja. Das habe ich. Ich war auf einem falschen Weg. Und ich habe es erkannt. Wäre diese Erkenntnis durch Bewusstseinsarbeit gekommen, wäre der Unfall überflüssig gewesen. Daran glaube ich!

    Verstehst du, was ich sagen will?
     
  4. maxwell

    maxwell Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2005
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Gotha/Thür.
    wenn der tod kein zufall ist, dann wusste mein vater das er an diesem tag, abends 20.50 uhr sterben wird?
    er hat mich und meine schwester kurz vorher weg geschickt...er wollte uns nicht in seiner nähe haben.
    aber dann hätte er doch zum arzt gehen können um sich helfen zu lassen? er starb an einem herzinfarkt im alter von 41 jahren am 25.04.2005 .
    ich habe mich mit einer ärztin unterhalten....die zu mir sagte " alle patienten die schonmal einen infarkt hatten bekommen kurz vorher ein angstgefühl das so stark ist das sie alles tun würden um hilfe zu bekommen". gerade wenn er weiß das er noch 2 junge kinder hat und noch soviel vor hatte.
    er klagte den ganzen tag über ein drücken in der brust.....er hatte schon einmal 1998 eine herzattacke. er wusste wie sich sowas anfühlt....

    also ich weiß nicht ob es in diesem fall ein" durch das unterbewustsein gewollter tod war.


    @evy52

    ich glaube ich kann deine meinung nur zum teil vertreten das tode gewollt und kein zufall sind.
    selbstmörder wollen sterben.....

    *DorisAnita*

    ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. ich glaube an esoterik...an ein leben danach usw.
    aber wenn du das lenkrad nicht herum gerissen hättest wäre bestimmt nichts passiert.....so hattes du den unfall...toll...mag sein das es ein wendepunkt war, nur weil aber in diesem moment dein unterbewustsein oder das bewustsein zu dir sagten....mensch jetzt haben wir glück gehabt es muß sich was ändern? das glaube ich nicht......

    was ist mit kleinen kindern die am kindstod sterben....ist das von irgenjemandem gewollt und auf einen mechanismus zurück zu führen?

    es ist ein interessante thema nur diesmal bin ich nicht einer meinung mit euch...
    aber es macht spaß...wäre ja schlimm wenn alle einer meinung wären.....
    viel spaß noch....

    viele grüße maxwell
     
  5. DorisAnita

    DorisAnita Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2005
    Beiträge:
    351
    Lieber Maxwell,

    es tut mir sehr leid, was du über deinen Verlust geschrieben hast. Mein aufrichtiges Beileid!

    Was du über meine Begebenheit schreibst- nun, hätte ich keinen Unfall gebaut, wäre ich Nachhause gefahren und vermutlich wäre ich bei meiner Entscheidung geblieben. Durch den Unfall kam ich in´s Krankenhaus- für lange Zeit, und da hatte ich alle Zeit, mir mein Leben anzuschauen. Ich habe sehen können was falsch läuft, und habe erneut einen Kurswechsel vorgenommen.

    Zu deiner Frage: "Hat er es gewusst." Ist es wichtig für dein Leben? Spüre ich da einen Schmerz, dem du ins Gesicht sehen willst? Wenn er ES gewusst hat, und dich weggeschickt hat... was hat das für eine Bedeutung für dich? Willst du dich damit auseinanderstzen?

    Ich glaube, dass die Seele weiß, ob der Zeitpunkt des Todes gekommen ist, aber das ist ein anderes Thema.

    Alles Gute wünsche ich dir, dir und deinen Lieben!
     
  6. friedl

    friedl Mitglied

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    Hallo Evy und alle anderen,

    ich kann diese theorie nur bestätigen. Ich habe meinen schweren Autounfall auf regennasser Autobahn quasi schon sekunden vorher gesehen. ich bekam, obwohl ich überhaupt keine angst beim autofahren habe, ein blödes gefühl im bauch. und bumm, da wars auch schon, kontrollverlust und schleudern über alle 3 spuren. dass da nix gröberes (ausser totalschaden an meinem eigenen fahrzeug - nochmal danke an alle schutzengel) bei dem verkehr passiert ist, ist eigentlich schon ein wunder für sich.
    der unfall hat auch perfekt in meine lebenssituation gepasst und war gut, dass es so passiert ist. so konnt ich im leben verstehen, dass ich vom gas gehen muss und die kontrolle behalten muss.

    auch bei den todesfällen, die ich miterlebt habe, kann ich sagen, dass es mir schon so vorkam, dass der sterbende bescheid wusste (zumind. unbewußt) und der todeszeitpunkt gewählt war. wenn es auch für uns hinterbliebene unverständlich ist und vielleicht auch der sterbende sich nicht im klaren darüber ist. ich denke schon, dass man sich aus dem leben herausnimmt - auch ohne klassischen selbstmord. auch mir ist aufgefallen, dass sehr viele sterbende den letzten atemzug offensichtlich allein machen wollen. so als würden sie warten, bis sie eine minute allein sind. ohne geliebte menschen, die ihnen das gehen "erschweren" (bitte nicht falsch verstehen), weil deren liebe sie festhält. eigentlich war es bei allen meinen lieben so. mir zeigt das, dass man manchmal den letzten weg allein gehen muss und vielleicht auch will.

    allen, die gerade eine schwere abschiedszeit vor oder hinter sich haben wünsche ich alles liebe, viel kraft und das vertrauen, dass alles gut ist.
    f.
     
  7. maxwell

    maxwell Mitglied

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    Zu deiner Frage: "Hat er es gewusst." Ist es wichtig für dein Leben? Spüre ich da einen Schmerz, dem du ins Gesicht sehen willst? Wenn er ES gewusst hat, und dich weggeschickt hat... was hat das für eine Bedeutung für dich? Willst du dich damit auseinanderstzen?

    ja das würde ich unbedingt wissen wollen, aus irgend einem grund ja. ich möchte mich auch damit auseinandersetzen. dies ist eine von 6 fragen die ich an meine vater habe. und ich weiß ganz genau das ich irgendwann antwort darauf bekomme.

    Ich glaube, dass die Seele weiß, ob der Zeitpunkt des Todes gekommen ist, aber das ist ein anderes Thema.

    wieso ist das denn ein anderes thema....es ist genau dieses thema...ob man weiß das man stirbt. oder ob es zufall oder nicht ist. mir hat jemand gesagt es gibt keine zufälle und alles hat einen sinn.
    das mein vater gestorben ist war ein zufall, weil sich gott den falschen ausgesucht hat als er mit seinem finger die liste durchging und meinen dad holte.
    und zum sinn......es hat auch keinen sinn das er nicht mehr da ist......es gibt jetzt richtig große probleme in der familie.....das kann keinen sinn haben.


    viele grüße maxwell
     
  8. DorisAnita

    DorisAnita Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2005
    Beiträge:
    351
    Lieber Maxwell,

    es ist unendlich traurig. Ich spüre sie, all deine Tränen. Da helfen jetzt keine Worte, gell?

    Im Angesicht des Todes- eines so geliebten Menschen, ist man ohnmächtig. Und ich finde nie und nimmer die Worte, die da helfen könnten. Meine Schwester ist auch kürzlich gestorben, wir wussten Tage zuvor, dass sie stirbt, und es war mir nach ihrem Tode eine unglaubliche Hilfe, dass wir uns verabschiedet haben. Ich verstehe dich so gut.

    Und grüße dich sehr herzlich!
     
  9. maxwell

    maxwell Mitglied

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    ja es ist sehr schwer....ist jetzt 6 wochen her....aber nicht jede tag so schlimm. es kommen viele neue probleme hinzu. mein vater hatte sie auch diese probleme.
    vorgestern hatte ich meinen ersten luziden traum und er sah so glücklich aus. ohne probleme. er war so willens und ausdrucksstark...so unantastbar.....
    aber wahrscheinlich wollte gott das ich nun allein da stehe.....oder gott brauchte einen ratgeber und hat meinen dad geholt...er war der beste.......

    maxwell
     
  10. Katze3

    Katze3 Mitglied

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    ...
    Der Tod ist kein Zufall - durch Zufall (oder auch nicht - weil es keine Zufälle gibt) ist mir ein Buch mit diesem Titel in die Hände ,,gefallen".....
    Autor ist Hermann Mayer, der meint, dass die meisten ,,Unfälle" und tödlich verlaufende Krankheiten in jüngeren Jahren unerkannte Selbsttötungen sind...
    ...

    Hallo Evy52!

    Das ist ein sehr interessantes Thema, mit dem ich mich auch schon länger auseinandersetze. Auch ich bin der Meinung: Der Tod ist kein Zufall ... aber sicher keine Selbsttötung. Ich sehe es eher als Abberufung zu anderen Aufgaben.

    Aus Deiner Erzählung gewinne ich den Eindruck, daß die meisten Familienmitglieder nicht nur an schweren Krankheiten leiden, sondern auch meist in etwa dem selben Alter gehen, sehe ich das richtig?

    Sollte dies der Fall sein, glaube ich eher, daß hier ein "Fehltritt/Buße" weitervererbt wird. Ich habe hierzu ein Buch gelesen von einem Schamenen, der von sich selbst berichtet, daß sein Großvater (oder Urgroßvater) jemanden Schaden zugefügt hat und darauf die folgenden Generationen alle im Alter von rund 45 Jahren plötzlich alles verloren, schwer krank wurden und starben und dergleichen. Als er an der Reihe war ging er zu einem erfahrenen Schamenen um mit dessen Hilfe "den Schaden" zu beheben. Seither ist Ruhe.

    Ich habe ein ähnliches Problem in meiner Familie, nur kenne ich die Ursache bisher noch nicht, aber ich arbeite daran.

    Aber ganz egal, was die "geheimen" Vorgänge hinter allen "Zufällen" sind, ich wünsche Dir viele viele hilfreiche Infos.

    Viel Licht und Liebe, Katze3 :kiss3:
     
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