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Der Terror der Tugend

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Lucia, 17. Juni 2012.

  1. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.677
    Ort:
    Berlin
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    Ein sehr interessanter Artikel in der Zeit über Moral- und Tugendwächter.

    Zitat ist gleichzeitig der Link dorthin.

    "Halten sich die Leute heute beim Schreiben ihrer Hasskommentare selbst für so tugendsam und unfehlbar? Übersteigt es wirklich ihre Fantasie, dass, wenn wieder mal jemand am Pranger steht, demnächst genauso gut sie selber dort stehen könnten?"

    :)
     
  2. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
    Mit Tugend ist in erster Linie die Tauglichkeit, Tüchtigkeit und Vortrefflichkeit einer Person gemeint. Im ethischen Sinne sind Tugenden erstrebenswerte Charaktereigenschaften die Menschen im sittlichen Sinne, also in der Bewertungsdformel der Moral der Gesellschaft, gut sind oder Menschen Gutes tun lassen.

    Nach meiner Ansicht sind alle Verfehlungen, die Menschen anprangern, Verfehlungen die in der Bewertung des Menschen, der anprangert, auf Unehrlichkeit beruhen.
    Wenn zum Beispiel Politiker wegen Falschparken angeprangert werden, dann wird die Verfehlung gegen bestehende Regeln angeprangert, die ein Politiker als Vorbildfunktion für das Volk einhalten sollten. Ebenso gilt das für "moralische Verfehlungen"...

    ...dabei wird von dem Menschen, der anprangert, nach meinen Ansichten vergessen, das es sich selbst bei Politikern nur um Menschen handelt!

    Wer also anprangert vergisst die Menschlichkeit, die Menschlichkeit Fehler machen zu können --- und macht dabei schon selbst den größten Fehler, denn der jenige, der anprangert, vergisst dabei seine eigene Menschlichkeit, dass er selbst Fehler machen könnte und bereits mit dem Vergessen und somit dem Aberkennen der Menschlichkeit von Vorbildern sich selbst als Mensch unehrlich wird.

    Anprangern ist dabei Verurteilen --- sich eine Meinung bilden und diese kund zu tun, ist meines Erachtens etwas anderes und hört sich auch anders an, also das Kundtun einer eigenen Meinung hat einen anderen Charakter als das moralische Anprangern. Denn anprangern vertritt den Charakter einer Tatsache und lässt den menschlichen Aspekt und die Möglichkeit der eigenen Fehlbewertung auf jeden Fall außen vor - so meine Meinung.

    P.S. Angeprangert wird auch aus reiner Sensationsgier. Wer nach meiner Meinung andere Menschen anprangert, der prangert sich selbst durch das Anprangern an. Sensationsgier ist dabei vielleicht sogar noch als ehrlicher als scheinbare Tugendhaftigkeit zu sehen, aber dann auch perverser...
     
  3. melkajal

    melkajal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2010
    Beiträge:
    26.610
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    Deutschland
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    Beschäftigt sich die eigene Tugend mit Nichtigkeiten sitzt sie selbst im Glashaus!?
    Jeden Artikel den wir tägl. wahrnehmen- lesen- führt uns in die Welt- alles nur Schein o. Wahr- die Wichtigkeit zeigt uns die eigene Persönlichkeit u. mit welchem Lesestoff wir uns auseinandersetzen.
     
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