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Der spirituelle Krieg

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Arion, 27. August 2005.

  1. Arion

    Arion Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2005
    Beiträge:
    96
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    Deutschland
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    Moin
    Hier wurde das Thema “heiliger Krieg” schon mehrmals angesprochen, aber stets aus negativer Sicht. Darum möchte Ich mich mal als Befürworter “outen”. Es ist schlichtweg Unsinn den heiligen Krieg zu verurteilen, er existierte von Anfang an stets in allen Religionen und ist auf den spirituellen Weg einfach nicht weg zu denken.
    Aber der heilige Krieg muss nicht immer auf weltlicher Ebene stattfinden. Ich unterscheide wie im Islam in einen kleinen Krieg (materieller Krieg) und einen großen Krieg (innerer Krieg). Die Idee des hlg. Krieges hat der frühe Islam einfach aus der ario-iranischen Weltanschauung der Perser übernommen. Wie die Einteilung schon klarstellt steht der große Krieg (der innere Krieg) im Vordergrund, der kleine, äußere Krieg dient lediglich der Verwirklichung dieses inneren Krieges. Der große Krieg findet im GeistesKrieger selbst statt und ist der Kampf gegen lasterhafte tiermenschliche Triebe und das “menschlich-tierische” um den Übermenschen zu verwirklichen.
    Der Krieg ist aber auch ein Gottesdienst an der männlich-kriegerischen Seite Gottes und ein spiritueller Lebensweg zur Ganzheit. Durch Light-and-Love-Spierlerein fand noch keiner zur wahren Erleuchtung und weder Buddha, noch Jesus, noch sonst ein Avatara oder spiritueller Lehrer war Pazifist, sie wahren heilige Krieger die stets mit gezückten Schwert ihren spirituellen Weg beschritten haben. Sie waren asketische Krieger die mit Schwert und Liebe die Welt eroberten, wenn Ich das so sagen darf.
    Natürlich befürworte Ich NICHT den Islamistischen Terrorismus, wie gesagt für mich ist der heilige Krieg ein spiritueller Lebensweg der sich speziell am männlich-kriegerischen orientiert.
    Gruß, Arion
     
  2. Shontan

    Shontan Mitglied

    Registriert seit:
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    Umgebung Wien
    Hallo Arion…


    Vorerst, ich bewundere tatsächlich deinen Mut das hier rein zuschreiben, oder besser gesagt, dein Vertrauen darin dass es einen Sinn hat,

    TEILEN KANN ICH DEINE MEINUNG ALLERDINGS GANZ UND GAR NICHT,

    da du dir aber die Mühe gemacht hast deine Sicht der Dinge zu erklären, was ich sehr schätze, will auch ich dir gerne nahe legen, warum ich anders denke.

    Und hier fangen die Meinungsverschiedenheiten auch schon an. Ich finde, nur weil etwas von Anfang an existiert muss es nicht „gut“ sein, oder gar gefördert werden, was nicht bedeutet dass es nicht irgendeinen Sinn hätte, aber das ist etwas GÄNZLICH ANDERES.

    Darüber hinaus verwirrt mich dein spirituelles Weltbild sehr, denn ich kann mir Krieg sehr wohl von meinem spirituellen Weg wegdenken (Nicht aber Leid, da gebe ich dir schon Recht), WOBEI ich damit den äußeren, kleinen wie du ihn nennst, meine, der innere ist selbstverständlich Teil jedes Weges, allerdings heißt dass ja noch lange nicht, dass wir ihn nach außen manifestieren müssten, oder besser gesagt, überhaupt könnten.

    Dazu ein Beispiel:

    Ich bin spirituell und werde von einem guten, langjährigen Freund beleidigt, hintergangen und verletzt. In mir brennt der große Krieg, ich bin verletzt, wütend auf ihn, will es ihm vielleicht irgendwie heim zahlen, doch ich erinnere mich auch daran dass wir letztlich alle eins sind, dass er Gründe hatte, es vielleicht nicht besser konnte, ich bemühe mich, mich in seine Lage zu versetzten, die Größe zu haben ihm zu verzeihen, so wie ich mir auch wünsche dass man mir meine Fehler verzeiht.

    UND WAS JETZT?

    Soll ich jetzt in den Krieg ziehen und irgendjemanden umbringen? UM HIMMELS WILLEN, DAS war mit dem alten hermetischen Prinzip „Wie innen so außen“ nicht gemeint, oder um einmal zur Abwechslung christlich zu sprechen:

    “Nicht was an Schlechtem in den Menschen hineinkommt ist schlecht, nur was er an Schlechtem herauslässt“ (Bitte nicht fragen welche Bibelstelle das ist, ich habe den Inhalt allerdings von einem sehr guten Freund der Priester wird und den ich für aufrichtig und kompetent halte).

    Ich kann deiner „Logik“ also nicht folgen, und was noch wichtiger ist, ICH SEHE SIE NICHT BEGRÜNDET! Sollte ich etwas übersehen haben, dann freue ich mich natürlich sehr, wenn du mir hier unter die Arme greifst.

    Wie gesagt, damit kann ich problemlos, diese Einteilung ist für mich ok., das macht Sinn.

    Für mich ein SCHWERER, LOGISCHER DENKFEHLER, ich hoffe mein oberes Beispiel zeigt warum ich das so sehe. INNERER Krieg bedeutet das VERHINDERN von Krieg IN SICH, ÄUßERER KRIEG tut GENAU DAS GEGENTEIL, DAHER KANN ER DEN INNEREN GAR NICHT VERWIRKLICHEN, kann ihn nicht „rituell“ ausdrücken, denn er ist SEIN GEGENTEIL.


    WENN er ihn ausdrücken WÜRDE, dann wäre das doch ein Ausdruck meiner INNEREN AGGRESSION, ABER GENAU DIE will doch der innere Krieg beenden, also eigentlich müsste daher, um bei deiner Analyse zu bleiben, das äußere Äquivalent zum inneren Krieg ein versöhnliches Händeschütteln sein, bei dem man sich austauscht, verstehen lernt und in Liebe von dannen zieht.

    JA, ABER BITTE NUR DER INNERE, für mich zumindest, zum Zwecke des Aufbaus von Tugend und Liebe, NICHT der Äußere… Darüber hinaus…. Hast du mal Krieg erlebt? Wenn Du DARIN einen „Gottesdienst“ findest, DANN wäre ich wirklich sprachlos.

    .

    Also ich vermute, anders kann ich es mir nicht erklären, du sprichst von einem ANDEREN Jesus und einem ANDERN Buddha als die die ich kenne, denn die WAREN ZWAR VIELLEICHT KEINE PAZIFISTEN, hielten es also womöglich für richtig SICH GEGEN UNGERECHTE GEWALTEINFLÜSSE ZU WEHREN (Wenngleich ein gewisser Jesus das übrigens selbst bei seiner Kreuzigung nicht tat, und wenn du an das Gleichnis der linken und rechten Wange denkst, dann spricht das doch wohl wirklich Bände), aber das hat ja mit einem kriegerischen Akt NICHTS zu tun, da geht es maximal um SELBSTVERTEITIGUNG, also um das was unser heutiges Rechtssystem als „Notwehr“ anerkennt, und NICHT um aggressive Übergriffe auf andere.
    UND MIT SCHWERT HAT KEIN GROßER HEILIGER JEMALS DIE WELT „EROBERT“, da muss ich dich wirklich um Angabe deiner Quellen bitten!!!!!

    Was sich am kriegerischen orientiert soll ein spiritueller Weg sein? IM INNEREN könnte ich mir das vorstellen, da wäre ich wie gesagt deiner Meinung, das solar männliche Bemühen um Selbsterkenntnis und Ausbildung von Tugend und Liebe im Sinne aller, oder der "Kampf gegen sich selbst", die "Selbst - Überwindung" usw. (DAS ist ja Spiritualität) aber nochmals, auf welcher Grundlage willst du das EINS ZU EINS in Form von Krieg nach AUßEN projizieren? Wie oben angeführt ist das nicht möglich, bitte widerlege mir daher mein angeführtes Argument damit ich verstehen kann wie du die Dinge siehst.


    ABSCHLIEßEND:

    Ich könnte mir etwas anderes vorstellen, nämlich dass du meinst, Krieg, also Härte, Leid, Schmach, Kummer und Verderben wären „NOT – WENDIG“ für die Entwicklung des Ganzen, wären eine Art Katalysator für die Entwicklung, vielleicht beziehst du dich auch auf die verweichlichte Welt, wo Schwäche, Faulheit, Laschheit usw. herrschen… Nun ich denke wir alle lernen im Schnitt „mehr“ aus leidvollen Zeiten, denn sie ZWINGEN uns dazu, dass wir uns uns selbst stellen, DAS IST GUT, aber du willst doch deshalb wohl nicht Krieg führen, das wäre, bitte verzeih wenn das unhöflich klingt, an der Grenze zum Wahnsinn (Andere bewusst verletzen damit sie aus Leid lernen? … Anders kann ich das nicht bezeichnen, und zeig mir bitte einen einzigen, der einem anderen aus Liebe ins Bein schießt damit der auch brav was zu lernen hat… Das ist „Irr – Sinn“, im wahrsten Sinne des Wortes).

    Ich meine damit, auch das Christentum schätzt das Leid, lernt aus Leid, vermeidet Leid nicht, DOCH MAN TUT ES DOCH KEINEM ANDEREN AN (MAN LERNT DARAUS WENN ES EINEM WIDERFÄHRT), ES SEI DENN, so wie es unser Gesetz auch regelt, im Sinne einer „Not – Wehr“, aber bitte auch NUR IN DIESER.

    Letztlich korrigiert also äußeres Leid innere Fehleinstellungen, zwingt uns zu unserer eigenen Wahrheit zu stehen, sodass wir DADURCH dann NACH AUßEN, aufgrund unserer inneren Verminderung von Makeln, K E I N Leid mehr verbreiten, D A H E R halte ich deinen Gedanken im Sinne von Evolution, Menschlichkeit, Spiritualität und schlicht und ergreifend allem was uns heilig ist für U N H A L T B A R !!!


    Ich bin gespannt auf deine Argumente, in diesem Sinne…



    Liebe Grüße!
     
  3. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2005
    Beiträge:
    1.215
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    genau in Bremen
    Hierzu das Buch "der friedvolle Krieger".
    Gekämpft habe ich auch, zuerst im außen, später mit mir selbst bzw. ich habe immer mit mir selbst gekämpt, nur die Auslöser dafür im Außen gesucht. Ich finde das nicht schlimm, aber auch nicht gut. Es ist so, wie es ist und es gehört zu meinem jetzigen Sosein dazu, ich habe es hinter mir gelassen.
     
  4. Arion

    Arion Mitglied

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    Hallo Shontan

    Natürlich, aber es ist schön wenn man eine historische Grundlage hat.



    Erst mal meinte Ich mit großen krieg nicht die Wut in einen wie du es hier beschreibst, sondern den Krieg gegen das menschliche um sich zu vergöttlichen und den Übermenschen zu verwirklichen.
    Genau, wir sind alle Eins, aber warum sollte man daher nun in absoluter Gewaltlosigkeit leben? Im Gegenteil: Gerade weil alle eine Einheit bilden ist es wichtig diesen großen ganzen Körper gesund zu halten indem man bestimmte Viren usw. abtötet. Das kann man durch den äußeren Krieg indem Ich die Personen die das große ganze verunreinigen töte oder indem der „Virus“ sich selbst reinigt durch den inneren Kampf.


    Ja, Moment. Es geht beim kleinen Krieg doch nicht um das ausdrücken von Agressionen, sondern um eine Pflichterfüllung die wiederum stark mit dem Karma verbunden ist.
    Und dann ist noch zu bemerken das der äußere kleine Krieg natürlich nicht notwendig sondern „nur“ nützlich ist.


    Ja, den meinte Ich damit auch.


    Das Jesus sich nicht gewehrt hat, hatte nichts mit Friedfertigkeit zu tun, die Kreuzigung war teil seines Erkenntnisweges. Und ob ein Krieg gut ist oder nicht hängt von der Situation ab und ob das noch was mit Pflichterfüllung zu tun hat. Wichtig ist aber das man dabei seine taten Gott weiht.


    Natürlich ist das in erster Linie auf den inneren Krieg bezogen. Der äußere dient der Erfüllung der Pflicht, der Reinigung des Ganzen und der Verwirklichung des inneren Krieges. Andersherum gehört zum inneren Krieg aber wiederum die Pflichterfüllung, das ganze kann man also schwer von einander trennen.


    Wieso? Macht doch nichts, das ist ja eben wieder so ein Fall wo man durch den Krieg außen den Krieg innen verwirklicht (nur eben bei anderen). Außerdem töten kann man einen Menschen ja eh nicht und moralische bedenken brauch man auch nicht haben schließlich ist gut was den guten Zweck dient.
     
    Shontan gefällt das.
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

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    Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen. Nicht etwa weil sein Ziel falsch oder richtig wäre, oder er selbst falsch oder richtig wäre. Aber er hilft erhalten was er zu bekämpfen versucht. Vollkommene Aufgabe die Annahme ist würde auf einen Schlag zum Ziel führen. Allerdings gehört dazu entweder die Erkentnis durch Wissen oder durch Zwang, und solange ist Krieg. In jedem von uns...

    Viele Grüße,
    C.
     
  6. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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    3. August 2004
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    Der Heilige Krieg ist in wahrheit nur der Krieg um Heiligkeit oder Erleuchtung zu erlangen, dh. wir kämpfen mit unseren Schweine Hund mit den sachen die uns daran hindern zu Gott aufsteigen das ist ein Krieg der Heiligt.
     
  7. Arion

    Arion Mitglied

    Registriert seit:
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    Deutschland
    jep, sag Ich ja: das ist der große heilige Krieg
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    tschuldigung Arion, aber jesus war Pazifist, oder nenne mir eine Bibelstelle (auch aus den Apokryphen) die besagt, das Jesus eine Waffe gebrauchte (die Peitsche um die Wucherer aus dem Tempel zu vertreiben gilt nicht als Waffe, zumal auch nirgens steht, da er nicht gemordet hat) oder den gebrauch einer Waffe gut spricht....

    ansonsten finde ich den Heiligen krieg, sovern er Innerlich verstanden wird, so wie du ihn darstellts, asl überaus heilig und den Kern der erhabenheit (nicht der Erläuchtung, denn jener ist es egal, wie man sie erlangt)...

    mfg by FIST
     
  9. Shontan

    Shontan Mitglied

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    Umgebung Wien
    Hallo Arion…


    Vielen Dank für deine rasche Antwort.


    :D Na Moment mal… Du hattest das Argument gebracht, dass es „schlichtweg Unsinn ist den heiligen Krieg zu verurteilen, da er von Anfang an stets in allen Religionen (? Gabs einen buddhistischen, heiligen äußeren Krieg?) existierte“.

    Ich habe dann wie oben angegeben reagiert, habe argumentiert dass es eben NICHT möglich ist, etwas nur weil es schon mal da war als fördernswert zu betiteln, schon alleine aus logischen Gründen, weil die Existenz ja das „Gute“ nicht mit einschließt, wie ja wohl alle religiösen Strömungen aufs Deutlichste und leicht nachvollziehbar darlegen.

    Aber was hat jetzt deine Antwort mit all dem zu tun? Damit gehst du ja gar nicht auf die Argumentation ein, sondern parierst sie lediglich (wenn auch elegant LOL), aber ich fürchte DAS REICHT für ein Diskussion NICHT…. Oder möchtest du von mir gar keine Gegenargumente zu deiner These?

    Entschuldige bitte, aber ich denke du vermischt hier Äpfel mit Birnen, und will natürlich gerne darlegen warum ich glaube das du das tust.

    Also zum einen IST mein Bsp. mit dem Umgehen der Wut auf jemanden GENAU der Krieg gegen das niedere menschliche, daher verstehe ich schon mal deine Argumentation nicht. Außerdem kannst du ja mein Beispiel beliebig austauschen, also wonach steht dir der Sinn?
    Sexualtrieb? Gerne, ich gehe auf der Straße, eine geht an mir vorbei, ich denke „Boah, ist die….“, da würd ich gern…“
    UND? Ist genau das selbe, es geht wieder um Selbstbeherrschung, Ausgleich, lernen, Frieden finden usw., ABER wie, und vor allem WARUM, willst du das jetzt nach Außen als KRIEG ausdrücken?

    Oder wie wärs mit Faulheit? „Ach ich muss ja… aber ich will nicht weil…. Ach sch… drauf“
    UND? Wieder das selbe, es geht um das VERHINDERN von etwas Negativem, um das Veredeln, das Verbessern, das Entwickeln,… WIE willst du das als Krieg ausdrücken?

    Oder vielleicht in deiner Sprache formuliert:
    Was hat das INNERE Überwinden des menschlich Schwachen mit ÄUßERER Gewalttat zu tun?

    Ich fürchte hier bist du eine Erklärung schuldig geblieben, einfach zu sagen es ist so wird nicht reichen!

    Was allerdings deine Assoziation des globalen Organismus mit dem menschlichen angeht, DA bin ich völlig einer Meinung mit dir, wenn man Krebs hat wird man ihn auch nicht streicheln, denn dann wäre man bald tot, man wird daher kämpfen um zu überleben, selbiges kann man für mich auch durchaus legitim auf den Globus übertragen, soll heißen gegen terroristische Gewalt darf man sich wehren. Ich bin daher auch kein Pazifist, ich habe nichts gegen SELBSTVERTEIDIGUNG, und ich habe ja auch gesagt dass selbige als „Notwehr“ legitim, ja sogar gesetzlich anerkannt ist, ABER

    WAS HABEN NOTWEHR UND SELBSTVERTEIDIGUNG MIT ÄUßEREN, AGGRESSIEVEN GEWALTTATEN UND ÜBERGRIFFEN ZU TUN? UND WAS HABEN LETZTERE DANN MIT DEM INNEREN ERSCHAFFEN VON LIEBE UND TUGEND ZU TUN?

    Ehrlich, da finde ich keine Argumente, bitte hilf mir :)


    Aber vielleicht meinst du ja folgendes:

    Notwehr IST der heilige äußere Krieg, DAS wäre aber etwas ganz anderes als das was du bisher argumentiert hast. Und Notwehr ist auch kein Ausdruck des inneren Kampfes gegen die niedere menschliche Natur, es sei denn du assoziierst den äußeren Aggressor mit ihr, ABER dann bedeutet heiliger Krieg LEDIGLICH SELBSTVERTEIDIGUNG, also ein vollkommenes FEHLEN eigener Motive und Absichten, eine passive REAKTION, keine AKTIV kriegerische Handlung am Nächsten, womit aber dann deine Assoziation mit der männlich kriegerischen Seite Gottes „flöten“ geht.

    Also ENTWEDER du meinst das aggressiv männlich solare INNERE Ankämpfen gegen die niedere menschliche Natur, das du dann nach AUßEN tragen willst als Abschlachten Unschuldiger (Was für mich wie gesagt Wahnsinn ist), UND BELEGST BITTE WARUM DU DAS FÜR GERECHTFERTIGT HÄLTST, DENN DAS HAST DU BISHER NOCH NICHT GETAN, ODER du sprichst vom INNEREN passiven Reagieren auf niedere menschliche Impulse, die dann im Sinne einer inneren Notwehr bekämpft und „transformiert“ werden, von mir aus zu deinem „Übermenschen“, DANN kann sich dass im Außen ABER NUR als NOTWEHR manifestieren, womit aber, wie erläutert, deine Argumentation mit dem kriegerischen Aspekt zusammenbricht.

    Ich hoffe ich habe dir jetzt mein Problem mit deiner Argumentation erneut deutlich aufzeigen können, ich denke das sind klar nachvollziehbare Argumente, und ich möchte dich bitten ebenso sachlich und argumentativ dazu Stellung zu nehmen (Auch wenn historische Grundlagen schön sind ;) )

    Erneut kann ich nur sagen „Tut mir leid“ (Und das meine ich auch wirklich so), aber bitte schau mal was du da schreibst:

    Zuerst sagst DU die Heiligen „erobern“ auch mit dem Schwert die Welt, ICH sage darauf NEIN und belege es mit historischen Fakten (Die ich aber auch konkret angegeben habe), und DU antwortest jetzt wieder „Ums Eck herum“, kommst plötzlich mit dem Erkenntnisweg der mit all dem ursprünglich NICHTS zu tun hat, denn es ging lediglich um die Behauptung Jesus HÄTTE TATSÄCHLICH mit dem Schwert EROBERT, und dann sagst du plötzlich warum er das eh NICHT getan hat…. ????…. Aber bitte, ich meine, kein Problem, so kann ich natürlich auch indem ich halt jetzt einfach mal sage:

    Ja gerade WEIL Jesus einen Erkenntnisweg ging, soll heißen die innere Umwandlung zum „Übermenschen“ durchmachte von der du dauernd sprichst, ja GERADE DESHALB hat er niemanden umgebracht, GERADE DESHALB hat er sein Schwert weggesteckt und GERADE DESHALB ist das ein Argument für MEINE Position und GEGEN die Deine…

    Erneut bin ich gespannt auf deine Argumente.


    Lieber Arion, da ich trotz allem noch gerne mit dir weiter diskutieren möchte, gesetz des Falls du bringst jetzt Argumente die sich auch auf meine beziehen und sie widerlegen, werde ich mir einen DEUTLICHEN Kommentar dazu verkneifen, und nur die Fakten richtig stellen.

    1) Man kann einen Menschen SEHR WOHL töten, denn ihm das Leben zu
    NEHMEN, dass ihm ein anderer gegeben hat, IST töten.

    2) Es ist gut was dem guten Zweck dient? Der Zweck heiligt die Mittel? Und
    wer legt den Zweck fest? Doch nicht etwa rein zufällig der, der auch die
    Mittel bestimmt, oder? Dann wäre nämlich klar was WIRKLICH hinter deinen
    Worten steckt, UND DARAN WILL ICH LIEBER GAR NICHT DENKEN, denn
    dann müsste ich befürchten, dass KEIN innerer Krieg zum Wohle aller
    geführt wird, sondern NUR der ÄUßERE gewollt ist, was deine gesamte
    Argumentation vernichten würde.


    Erneut bin ich gespannt auf deine ARGUMENTATION, in diesem Sinne


    Liebe Grüße!
     
  10. Arion

    Arion Mitglied

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    Hallo Shontan, Ich hoffe hier kann Ich meine Argumente etwa sklarer und eutlicher formulieren:

    Genau, und Ich meinte das es gut ist eine Grundlage zu haben. Heisst im Klartext auch wenn du dich zum Islam, zum Buddhismus oder zum Christentum bekennst wie es in seiner Ursprungsform gepredigt wurde, dann musst du auch die kriegerischen Aspekte akzeptieren und in dein Weltbild aufnehmen, da das Weltbild sonst unvollständig wäre… Ich hoffe du verstehs was Ich meine.


    Das hab Ich doch gar nicht gesagt. *g* Ich habe gesagt das man mit den äußeren Krieg den inneren Krieg leichter verwirklichen kann.


    Siehe oben, der zusammenhang ist der das man durch den äußeren den inneren leichter verwirklichen kann. Nicht mehr und nicht weniger, das hast du anscheinend falsch erstanden…


    Ist die gleiche Frage noch mal zum 3. Mal, aber durch die umkehrfrage Stellung warum der äußere Krieg nützlich (nicht notwendig) für den inneren Krieg ist wird das ganz e schon klarer. Wenn du nach außen hin Krieg führst sind damit auch stets geistige Erkenntnisse verbunden. Logisch, es steigt ja auch die Lebenserfahrung, zum einen wird man sich der Vergänglichkeit bewusst was einen dann auch die buddhistische Lehre vom Leid vor Augen führt und einiges mehr, zum anderen dient man ja auch Gott indem man seine kriegerischen Taten Gott selbst weiht und den inneren göttlichen kriegerischem Aspekt „auszuleben“, das ist jedoch keine Menschliche Schwäche sondern eine göttliche Stärke sofern man nicht von blinden Hass triebhaft gesteuert sondern von heiligen göttlichen Pflichtbewusstsein und Liebe erfüllt ist.


    Krieg bleibt Krieg, egal ob bei Angriff oder Verteidigung. Und was ist „Verteidigung“ den göttlichen Körper von Viren zu reinigen? Unterdrückung verhindern oder nur die Notwehr bei einen Angriff von außen, oder zählt auch das frühzeitige Verhindern dazu? Wa säst z.B.. wenn Amerika den Iran angreift? Auf der einen Seite haben die Iraner es doch verdient so wie sie in ihren Diktatorischen Islam-Staate die Menschenrechte mit Füßen treten, auf der anderen Seite haben sie den Amis ja nichts getan. Also: Fällt eine solche Befreiung (wobei Ich offen lasse ob die Amis nur Erdöl wollen oder ob ihnen tatsächlich was am iranischen Volk liegt) auch unter Verteidigung ode rist das Schon Angriff? Ich denke da sind die Grenzen fließend.
    Und ja beim heiligen Krieg sollen die eigenen egoistischen Motive ohnehin aus den Weg geräumt werden, denn es steht ja in einen heiligen Krieg nicht der Mensch sondern Gott im Vordergrund.
    Um zu deiner Frage zurück zu kehren, Ja es sind hautsächlich Verteidigungskriege gemeint aber da die Grenzen da fließend sind ist das schwer auseinander zu haltgen. Aber auch wenn HAUPTSÄCHLICH Verteidgungskriege gemeint sind nimmt das den ganzen nicht den kriegerisch-göttlich-männlichen Aspekt, denn Krieg bleibt Krieg.


    Doch *g*, wie gesagt wenn ein Ziel gut ist, so ist die Tat auch gut und töten kann Ich ja auch niemanden. Und wie man so was rechtfertigt kommt drauf an auf die Situation, manchmal kann mans nicht aber Ich bin ja auch wie gesagt dagegen wahllos unschuldige abzuschlachten wie die islamischen Terroristen…


    Ich sagte warum er sich bei seiner Kreuzigung gewhrt hat.
    Natürlich meinte Ich mit meiner Behauptung Jesus, Buddha und Co. Seien Krieger gewesen die mit den Schwert und Herz die Welt eroberten nicht das sie als große Feldheeren nun gegen das römische Reich angetreten sind und die Ägypter bezwungen hätten : ) , Ich meinte mit den Schwert das archaische Symbol von Ritterlichkeit, Männlichkeit und (inneren) Krieg. Das ändert aber auch nichts daran das ein kriegerische Aspekt sowohl im Buddhismus, als auch im Christentum, wie im Hinduismus oder im Islam zu finden ist. Die Trimondis zeigen das ganz gut in ihren Büchern „Hitler, Buddha, Krischna“ (ein Buch über die zusammenhänge von Faschismus und Religion) und „Der Schatten des Dalai Lama“ (speziell über die dunklen Seiten des Buddhismus) oder auch Dag Tessores „Der heilige Krieg im Christentum und Islam“.


    Und Ich meinte ja wie gesagt auch nicht das er Feldheer sondern geistiger Krieger war.


    Unsinn. Der Mensch hat ein Bewusstsein und das ist wie alles andere aufder Welt auch ewig, lediglich wandelbar in seiner Form.

    Was? Der Zweck ist von mehreren Aspekten abhängig, also Pflicht, Karma der jetzigen Situation usw. aber er wird natürlich von dem Bestimmt der sich auch ausdenkt wie man das erreicht. Und? Das ist doch normal, das war doch schon immer so… Daher verstehe Ich schon deine Argumentation nicht. Oder meinst du das wenn Ich den Zweck festliege der nur in meinen Sinne ist und nicht im Sinne aller und somit er schadet als nützt? Verstehe, aber der heilige Krieger handelt ja auch nach gewissen moralischen Gesetzen und ist automatisch den Wohle Gottes, also Allen verpflichtet, daher richtet er sich selbstverständlich immer nach dem Wohl aller Lebewesen.
     
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