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Der Selbstwert-Glauben-Zusammenhang

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ulien, 28. November 2007.

  1. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
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    Guten Morgen Allerseits :),

    nicht nur aufgrund meines derzeitigen Jobs sondern auch am eignen Leib/Seele erfahren.... vielleicht eine Warheit erkannt...

    Wir werden erzogen mit "Werten" (Familie/Gesellschaft) und darum werten wir auch selbst. Ein duales System ....gut-böse hell-dunkel usw.
    Genau nach diesem System werten wir auch über uns selbst... so ist es zumindest gelernt....

    Mir ist mal aufgefallen, dass man dadurch den "Glauben" verlieren kann und vor allem den wichtigsten Glauben ...der Glaube an sich Selbst....
    ...man ist sich selbst sehr wenig oder nichts mehr Wert...verlorener Selbstwert verlorener Glaube.....

    Was denkt Ihr darüber? Habt Ihr auch solche Krisenzeiten erlebt was half Euch in diesen Situationen ?
    Ist das der Phönix aus der Asche? Zerstörter Selbstwert um daraus neu zu entstehen? Hat nicht mehr an sich selbst Glauben, an garnichts mehr Glauben zur Folge? :)

    Liebe Grüßlies vom Ulien
     
  2. Krabat

    Krabat Guest

    hi,

    ich habe es so erfahren: die vergangenheit bestimmt die gegenwart. das, was man erlernt hat. das, was man als wahrheit akzeptiert hat. so erlernt das kind die welt, in der es sich auch als erwachsener noch befindet. so reagiert der erwachsene aus dem fundus seiner vergangenheit undverpasst somit die möglichkeit, im jetzt frei zu agieren. sich darüber bewusst zu werden zerstört die wahrnehmung, die einem vertraut war. das kann ein sehr schmerzlicher prozess sein. wenn man sich diesem prozess hingibt, sich weiter beobachtet, dann kann dieser prozess sehr tiefe ebenen erreichen.
    so erschliesst sich der erwachsene wieder die unbeschwertheit seiner kindheit und vereint sie mit seinem jetzt. daraus resultiert irgendwann der oder die weise alte. sich bewusst werden tut weh, hab´vertrauen. selbst das an gar nichts mehr glauben können gehört dazu. wenn nichts mehr bestand hat taucht im innern die eigene kraftquelle auf. da ist ruhe.

    was mir geholfen hat: der austausch mit menschen, die dies erleben. das hat mir gezeigt,dass ich nicht alleine bin, nicht "verrückt" werde.
    der austausch mit menschen, die dies erlebt haben. sie haben mir gezeigt, dass es "überlebbar" ist und dass es sich lohnt.

    lg : krabat.

    lg : krabat.
     
  3. Seyla

    Seyla Guest

    Hallo Ulien;

    Glaube=duales System...wird übernommen weil Unbewußtheit über sich selbst bereits herrscht.

    Sich dieser Unbewußtheit, fremder Glauben... bewußt zu werden und dieses auch bewußt zu leben läßt das Selbstwert=sich seiner Selbst bewußt werden, erwachen.
    Bist du dir deiner Selbst bewußt geworden, erkennst du Glauben schon aus der Ferne:))

    l--g Seyla***
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.300
    Hi Ulien!

    Wichtiges Thema das Du da anschneidest....

    Ja, nur ist das Paradoxe: Verlorener Selbstwert besteht gewissermaßen aus Glauben. Das hat sehr viel mit Identifikation zu tun, der Glaube "Ich muss... um wertvoll zu sein..." ergibt ein ganzes Selbstbild. Allerdings ist es falsch. Es ist wirklich falsch, weil man "das" nicht ist. Und in diesem Glauben liegt keinerlei Kraft, sondern er schwächt was man ist. Das Problem ist z.B. nie das man den Glauben verliert eine Fähigkeit zu haben. Man glaubt das man sie nicht hat. Das ist ein Unterschied...


    Nein. Gar nichts zu glauben hieße Freiheit. Das kann irgendwann die letzte Konsequenz sein. Aber eine Krise besteht aus Glauben. Wichtig dabei ist, das was Du oben schreibst.... Das Werten und verurteilen. Denn jede Verurteilung ist eine selbstverurteilung. Verurteilt man andere Personen, die Umstände oder wenn man an Gott glaubt eben Gott, verurteilt man immer sich selbst, denn man macht sich selbst zum Opfer. Und jedes mal verstärkt man damit in gewisser Weise etwas das man für wahr hält, weil man es erfährt. Der Punkt ist aber: Man glaubt nicht nur weil man etwas erfährt, sondern man erfährt es vor allem weil man es glaubt. Eine Krise zeigt Dir schonungslos solange Deinen negativen Glauben, bis Du Dich damit auseinandersetzt, ihn anschauen und hinterfragen musst.

    In gewisser Weise hat es mit Vergebung zu tun. Nimm Dein Job-Beispiel: Wenn Du dem was Du für die Ursache/n hältst zu vergeben lernst, nimmst Du diesen vermeintlichen Ursachen effektiv die Macht. Das meine ich ganz konkret. Es ist kein inneres Abfinden mit etwas, das Tatsachen entspricht. Es ist eine Veränderung... Glauben hat in der Essenz mit Schuld zu tun, weil man eine Ursache zu sehen glaubt, wo eine Wirkung ist. Vergebung ist deshalb etwas das der Berichtigung eines Irrtums gleichkommt. Und Krisen zwingen Dich dazu. Solange man die Ursachen im Außen sieht, in den Umständen, Personen, Gott, was auch immer, ist es so das Automatismen ablaufen. Unhinterfragt scheinen sie einen "logischen Komplex" zu ergeben. Aber nur bis zu dem Punkt wo sie nicht hinterfragt sind. Sie sind auf Sand gebaut, die Logik liegt dahinter und sie liegt nicht im Glauben sondern im "Nicht-Glauben". Und diese Logik verbindet Paradoxe, hebt Trennung auf, ist gewissermaßen eine Kraft die man lenken kann, wenn man sie nicht automatisch von diesem "Glaubens-Gebilde" das man "ICH" nennt lenken läßt.


    Denn dieses vermeintliche "Ich" (Ego, falsches Selbst... hat viele Namen) irrt sich immer, verwechselt Ursache und Wirkung. Es ist in seiner Natur selbst eigentlich vollkommen unlogisch. Es will ständig, weist Verantwortung aber zurück. Es denkt nur in Täter und Opferrollen und sieht in Schuld einen Fakt. Der größte Punkt ist dadurch ganz simpel die Unfreiheit im Denken. Es sind Automatismen die ablaufen, immer gleiche Muster. Der Weg daraus ist, das man sie mitbekommt, denn sie bestehen aus Glauben. Sie bestehen aus "Ich muss..." , "Ich kann nicht...." und jedes vermeintliche "WEIL" kündigt wieder einen Irrtum an, der solange die Begrenztheit als Fakt erfahren läßt, wie man aus der Wirkung eine Ursache macht. Es ist, als ob man durch seine Aufmerksamkeit genau dem Macht gibt, was einen begrenzt. Und solange man nicht wählen kann, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet, solange ist man in etwas gefangen das man "Ich" und "Logik" und "Schuld" nennt... Identifikationen....

    VG,
    C.
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.300
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    Die Kurzfassung dessen was ich schreiben wollte, bevor ich es geschrieben habe... ;)
     

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