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Der Schlüsselmeister

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Schattenlied, 4. Februar 2007.

  1. Schattenlied

    Schattenlied Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2007
    Beiträge:
    6
    Ort:
    TYROL
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    Nachdem sich die Nebel des Berglands gelichtet hatten, erschien ein alter Magier, langbärtig, stolz und in seiner linken Hand hielt er einen etwa zwei Meter langen Stab, den wir zuhause Sang’mir nannten. Dieser leuchtete hypnotisch und wurde von einer schimmernden bläulichen Aura umgarnt, welche so schien es mir, vom Alten erzeugt wurde. Nichts fragend, jedoch ahnend starrte mein drittes Auge in Richtung eines Leuchtenfeuers, unweit unseres verbindenden Standorts. Ich war mir nicht sicher, doch um in die Grenzregion, bekannt als der „Nexus“ zu gelangen, musste mein Odem durch eine Art Sphärengürtel, sprich Wanderwelt pilgern, an deren Ausläufer ich nun wohl erwacht war. Der Kundige musterte mich, er las in mir, gleich wie in einem geheimnisvollen Buche, voller Runen und Mahlen, so studierte sein Geist mich auf vielfache Weise. Nach einer Zeit und einer halben, trat der mystisch Gehauchte, näher an meine Seite und begann alsbald, in einer fremden Zunge zu raunen:“ All’em bak, niodes kandar. Isobiles dragan Trit’les nanda. Bal’echem gandria danan kerab, iosos“ und grinste dabei mehr verdreht, als höflich. Plötzlich begann er schallend zu lachen und zog mich mit seiner rechten Hand zu sich, sein Gesicht funkelte diabolisch im Feuerschein des Mondes, welcher nach dem Achtundzwanzigsten Fußmarsch, volltrunken mit Licht ward.
    Noch immer fehlten mir die passenden Worte, für diese Begegnung, was war nur der Grund für unser Treffen, am dreizehnten Tage, der dritten Monade?
    Plötzlich erhob er erneut seine Stimme, dieses Mal mehr gebieterisch, als vom Wahnsinn gebeutelt und schaute dabei tief in meiner Seele Erinnerung: „Fremder Wandrer, bist nicht zu durchblicken, die Seiten sind leer, kann dich nicht finden, einzig dein Sprachrohr, wurde mir heimisch, der oberen Fügung vermochte dies Wunder, so stellt sich eine bedeutende Frage: was ist dein Verlangen und warum, wir zwei Beide?“

    Nach kurzer Pause, für Gedanken und Spiele, ergriff mich die Kraft und so begann meine Umschreibung, vom Ziele und Zwecke meiner ewigen Reise, dem Wegmarsch des Argos:“ Vor langen Tagen, vielen Monden, ward ich gesandt in untere Welten, viel höher als Diese auf welcher wir wandeln.
    Eine lehrreiche Zeit, auf Mutters Rücken, viel vom Menschen Gemachtes, erblickte ich seitdem und auch des dunklen Vaters Wirken ward mir sichtbar. Vom Winde getragen, beschützt von den Bergen, erwuchs dort ein Feuer, wo niemand zuvor war, in meinem Herzen aus goldener Lust. Trotz vielen Vergehen, durch unkluges Handeln, führte mich All’em auf die Wege nach oben, nachdem ich herabstieg um Zeichen zu setzen. Durch Sphären und Welten, Himmel und Erden pilgerte ich redlich und wurde nicht müde, an jedem Tage den Allgeist zu loben, denn was wären die Kinder ohne ihren Erbauer. So ist es nur höflich, den Ur’all zu lieben und bist du ein Menschmann dann erkennst du die Wahrheit, welche lieblich umschmeichelnd deine Sinne gestaltet. Wer bist Du mein Freund und hier weilender Spiegel, wo ist deine erste urerste Bleibe, dein Stamm, unsere Gleichheit? Sprich weise die Worte, welche im Buche schon lang stehn und sieh wiederum weiter, zurück und bis hier her, mein energetischer Bruder, denn in diesem Hilfreich, waren schon immer die Besten“.

    „Kismet, ist Schicksal auf deiner blauen Aue, so modelt das Allreich Schwester und Bruder, gleich Mutter, Vater, Sippschaft und Feinde. Wie lange schon bist du dem Weitgang verpflichtet? Ist es Wallvaters Pfand, der dich dazu anregt, oder wirkt dein Licht vielfach um die Spiele zu wahren?“

    „Fünfzigtausend mal umkreiste ich die Sonne, es ward des Obersten tiefschwarze Liebe, welche führend mich gehn ließ, auf eigene Bitte wurde ich menschlich und um Zeit zu erleben, schlug ich mich wacker. Einen Würfel mit Regeln, erhielt ich vom Halter, doch sollte ich nicht wahllos würfeln, denn ohne Bedacht manifestiert man Dinge, deren Folgen für die Welt unvorsehbar wirken und was wir uns denken wird alsbald die Schlinge, an der wir uns finden, uns selbst geknüpft, morden“, in diesem Moment erreichte mich eine Stimme, hörbar zuerst vor der Muschel des Ohres, leise dann lauter vernahm ich so Botschaft, aus fernweiten Ländern. Mit Runenschrift eingeflossen, eingemeißelt, so fing mich ungestüm, ein Gefühl der Freude, wie bei sicherem Netzfang. Ich fragte den Alten:“ Kannst du es hören?“ Er sagte bedächtig:“ Es sind nicht die Dschinnen, gesegnet sind wir durch die allgleiche Welle, dem Atem des Vaters, seinen Gesängen. Durch Schwingung erzeugt er unsere Bleibe, jeder Körper ist eine Heimstatt der Wahrheit“.

    Mit dem Finger in Richtung des Lichtstrahles deutend, bezeugte ich ihm das Ziel meiner Reise, er lächelte friedlich und flüsterte kaum hörbar, so ging ich näher um ja nichts zu missen, ich hörte Worte voller Klarheit und Frieden:“ Dies ward ein Ödland, vor vielerlei Tagen, doch kam ein Mann der so ähnlich wie du war, er errichtete diese Säule aus seinem eigenen Leibe, mit Blut bezahlte er den Fährmann Ilb’lan, der goss daraus eine himmlische Münze, sie ist der Ursprung der mittleren Welten und um die Prophezeiung zu erfüllen, fehlt einzig der Gesandte des Dunklen, Geist ist sein Name. Willst du nur versuchen, oder trägst du den Schlüssel, um aus diesem Geheimnis Wissen zu meistern?“

    „Schlüsselmeister, ist eins meiner Omen, nun wird mir auch klar warum ich hier bin! Ich verstehe deine Weisung und auch meine Bitte, die Tore zu öffnen, so lautet mein Auftrag. Um auf Erden zu wirken brauche ich Zugang zum Einklang, dieser jedoch wirkt in dieser Sphäre, jenseits des Spiegels entstehen die Gedanken und um diese zu verwirklichen, kam ich hier her. Meiner Träume Wohnstatt hab ich gefunden, vor etlichen Tagen kam ich schon zu dir, du weissagtest damals: Bestimmt kommst du wieder, denn was Menschen versiegeln wird einstmals gebrochen und um lernend zu pilgern muss man vergessen, denn Alles schon wissend gingen wir einstmals“!

    Des Magiers Leuchtstab glühte wie geronnenes Eisen, er wusste welch Schicksal ihm nun bevorstand, denn würde ich wieder die Brücke errichten, müsste er sich geistig vollständig wandeln, zum Bindeglied werdend, seinen Landstrich vergessen.

    Was ihn erneuerte war seine Hoffnung, er schwor hier zu bleiben, bis zu meinem nächsten Erscheinen und so wurde er Wächter, meiner vergessenen Wahrheit. Nun da ich hier war um wissend zu werden, ergriff ihn eine Ahnung, seines eigenen Weges und so bat er mich bedächtig um eine einzige Antwort:“ Alleine lebe ich hier seit ewigen Zeiten, kein Zweiter erreichte außer dir deine Sphäre, hier bist du Meister und bildender Künstler, wirst du mein Schicksal zum Festmahl wandeln, dieser Welt ihr Antlitz erneuernd schenken?“

    „Freund und Hilfreich sind deine Namen, dein Wunsch alleine erzeugt die Gewissheit, dass düstere Liebe dich führte, all die Tage und vom Helden der Sphären erhältst du mehr, als Wohlstand, geh mit mir ein in das Apfelland von Morgen“.

    So schritten wir gemeinsam, schweigend, uns freuend, durch das Tal des Todes um erneut zu erwachen und als ich öffnend das Siegel entzweite, einten wir uns im göttlichen Reigen. Ich erwachte und war, wieder zuhause, leuchtend wurde mein Geist gefestigt, der Alte war der Schlüssel nach oben, in Mich, welchen ich damals abgab um lernend zu wandeln. Der Regenbogen führte wieder zum Throne, so kam das Licht auf Midgard die Mitte und viele erkannten den Sohn des Sieges. Der Name des Sohnes war Bringer des Lichts. Wir errichteten gemeinsam ein Reich im Frieden, die goldene Zeit kam durch das Tor meiner Träume und wurde zur Wahrheit, für Alle und Jeden. Erinnerung war der Name des Alten, Geist der meine und so erhielten die Kinder erneut eine Chance, sich selbst zu verstehen, in Liebe zu leben. Alles ward gut.


    ENDE
     
  2. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2005
    Beiträge:
    2.939
    Ort:
    Hamburg
    Friede auf Erden. Ein friedvoller Tag. Die Natur wahrnehmen und bewundern. Keine Eile und keine Hektik. Die Dinge erstmal wahrnehmen. Soziologischer Unsinn und halbfertige Küchenweisheiten. Hectormanische Ideen und Herkulesische Maßnahmen. Der Fehlerfaktor findet sich dritte links. Die Lösung findet sich vierte, sowohl oben als auch unten. Beidseitig. Irokesenartiges Aussehen und indisches Gedankengut. Japanische Malereien und chinesische Mahlzeiten.


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