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Der neue Staat - Kosovo -

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Emanuel Tunai, 8. November 2006.

  1. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
    Beiträge:
    2.082
    Ort:
    Europa
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    Das Kosovo, ein kleines Land in Süd-Ost Europa welches momentan von der U.N. verwaltet wird und Völkerrechtlich NOCH unter Serbien steht. Kosovo grenzt im Süden an an Albanien, im Südosten an an Mazedonien, im Osten und Norden an Serbien und im Westen an Montenegro. Die aktuelle Bezeichnung für dieses Land bei der U.N. lautet "1244". 1244 ist die Resulution welche über dem Kosovo verhängt worden ist und somit den Kosovo ohne jeglichen Status stellt aber auch die Autorität Serbiens im Kosovo nicht duldet. Somit wird Kosovo von Serbien nicht mehr regiert, sondern alleine von dem kosovarischen Volk, welches sich zu 90 % aus Kosovo-Albanern, 5 % Slawen (Serben, Kroaten und Bosnier) und 5% andere Minderheiten (Roma, Türken, Ägypter etc.) zusammensetzt.
    Heute befindet sich der Kosovo in einer schwierigen Phase, es wird verhandelt. Verhandelt um das Leben und um die Zukunft vieler. Was soll mit diesem stück Land geschehen? Wird es unabhängig? Kommt es zu Albanien? Wo es auch gewesen wäre, wenn die Londoner Konferenz nicht im Sinne Russlands entschieden hätte oder kommt es erneut unter Serbien und wir können auf erneutes Blutvergiesen warten.
    Vielen Diplomaten ist klar, dass eine verlängerung über die Entscheidung des entgültigen Statuses nur mehr unruhe in der Region bringen würde.

    Wie sieht ihr die Sache?
    Würdet ihr dem Kosovo die Unabhängigkeit anerkennen?
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Schwierig zu sagen. Im Moment meint dort unten leider so gut wie jede Volksgruppe, sie brauche unbedingt ihren eigenen Staat und es sei unmöglich, mit ihren Nachbarn zusammenzuwohnen, zu -arbeiten, zu -leben. Wenn es aber tatsächlich für die Situation Entspannung bringen würde, dann wäre die Sache sicher begrüssenswert. Bloss - das weiss man natürlich erst im Nachhinein... Eine verzwickte Situation!
     
  3. Maud

    Maud Guest

    Ich sehe die Sache so, so lange der Tito existierte konnten in dieser Region alle zusammen leben. Für mich ist das ein zeichen das Tito ein Kluger mann war. Der seinem Volk vermittelte gemeinsam sind wir stark. Heute nach dem Tito tot ist, ist diese Gemeinschaft zerfallen, diese Menschen sind einfach nicht geistig reif genug endwickelt. Um zu erkennen das Titos Erbe die einzig richtige Lösung gewesen währe, um dieses Land weiter bestehen zu lassen. Nein stadt dessen mordet man und bringt sich gegenseitig um, Menschen die Jahrzente sich vorher verstanden. Die Friedlich miteinander zusammen lebten,bringen jetzt einander um der Nachbar den Nachbarn Sie zerstören das eigene Fruchtbare Land. Erinnert mich an das Mittelalter.

    L.G. Maud
     
  4. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
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    Namasté

    @ fckw
    Leider sieht es so aus, das im Balkan jeder gegen jeden ist, das ist wahr. Das liegt damit zusammen, das es ein strategisch wichtiger Ort für Europa ist und so viele Völker nebeneinander leben, die nichts verbindet. Vor allem die Albaner verbindet nichts mit deren Nachbarn, schade :(

    @ maud
    Der gute alte Tito, der so viel hätte gut machen KÖNNEN aber warum er es nicht tat, weisst nicht du und das weiss auch ich nicht.
    Es gab vieles was Tito gut gemacht hat, vieles aber auch was er falsch gemacht hat. Klar ist eine Föderation gut! Nur alle sollten mitmachen wollen oder? Ich denke man kann nicht jemanden zwingen ihn zu heiraten, dies wird nicht gut gehn.
    Tito hätte alle Gebiete des ehem. Jugoslawien gleich stellen sollen und es unmöglich machen denen wieder ihren status abzuerkennen. Wenn Voyvodina und Kosovo ihre Rechte gehabt hätten wäre es zu keinen Krieg gekommen!
    Aus der Kosovo sicht: Ich finde es nicht als ein recht, in die Schule gehen zu dürfen und nicht zu wissen ob man wieder kommt, oder gar in Privathäusern zu lernen. Ich weiss dies aus persönlicher Erfahrung, ich weiss was meine schwester und gute freunde aushalten mussten.
    Titos Erbe hatte keine Zukunft! Denn jeder in Jugoslawien hat sich in eine andere richtung bewegt niemals gemeinsam zu einem Ziel hin.
     
  5. Maud

    Maud Guest

    Jeder giebt jedem Schuld und alle verhalten sich Gleich.

    L.G. Maud
     
  6. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

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    2.392
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    Das ich glaube 1919 gegründete Jugoslawien war ein Kunststaat,welches gegründet werden konnte,weil Serbien zu den Siegern des 1.Weltkrieges gehörte.
    Dieser Staat wurde im Prinzip auf Zwang gegründet,und es lebten fortan Völker zusammen die zwar eine einheitliche gemeinsame Sprache (Serben,Kroaten,Bosnier) sprachen,aber nie zusammen in einem Staat gelebt hatten.
    Dieser Staat war zum scheitern verurteilt.(um es kurz zu fassen,denn ich könnte Aufsätze darüber schreiben)

    Das heutige Kosovo,war im Mittelalter,vor allem bis zur Schlacht auf dem Amselfeld 1389 serbisches Herz- und Kernland.
    Es ist die Wiege der Serben.

    So wie Israel z.B. einen historischen Anspruch auf Palästina erhebt,erhebt Serbien und das serbische Volk einen historischen Anspruch auf den Kosovo.

    Serbien wird niemals diesen Anspruch auf den Kosovo aufgeben,glaube ich.

    Grüsse vom Narren
     
  7. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2004
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    Europa
    Namasté

    Nun leider sehe ich das einwenig anders. Kosovo ist nicht die Wiege Serbiens. Ich habe Geschichtsbücher gelesen welche eindeutig belgen, dass die Türken als Sieger des Krieges auf dem Amselfeld gingen. Darüberhinaus gibt es Albaner seit 8 Jhd. vor Christus im Balkan bis nach Dalmatien und Nis und der Epirus sowie die bekannten heutigen Gebiete. die Slawen wanderten 6. Jhd. nach Chr. in den Balkan ein und auch in dem Kosovo. Der Kosovo ist ein Land welches mit beiden Völkern leben kann :)

     
  8. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

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    Bergisches-Land
    Nun,ob der Kosovo die Wiege der Serben ist,oder nicht,ist mir ziemlich wurscht.
    Ich schrieb,dass die Serben den Kosovo als Ihre Wiege sehen.
    Natürlich haben die Serben die Schlacht auf dem Amselfeld verloren,deshalb haben sie ja den Kosovo zu grossen Teil damals verlassen.
    Sie zogen sich in nördl. Gebiete zurück,und siedelten im relativ sicheren Östereich-Ungarischem Gebiet (Woywodina,Kraijna)

    Die Albaner leben schon genauso lange wie die Südslawen auf dem Balkan.
    Wer nun da zuerst da war letztendlich,ist mir auch wurscht.
    Und natürlich könnten beide Völker im Kosovo leben,auch keine Frage.
    ABER! Die Serben wollen nicht unter albansicher Führung leben,und die Albaner wollen nicht mehr zu Serbien gehören.

    So siehts aus.

    Grüsse vom Narren
     
  9. Maud

    Maud Guest


    So kenn ich die Geschichte auch, Ich las in dem Buch (Die Söhne der Wüste)
    Die Albaner sind eine Kampfgruppe die zur Zeit als die Moslems noch jedem der Ihren Glauben nicht annehmen wollte den Kopf abschlugen. Durch die ganze welt wüteten. Da setzte sich eine Gruper der Mutigsten und Grausamsten Albaner in Kosowo ab. So las ich das auch.

    L.G. Maud
     
  10. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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    Namasté

    Nun einige richtige Informationen.

    Albaner
    Die Albaner, früher auch Albanesen (Selbstbezeichnung Shqiptarë, deutsch Skipetaren, in etwa: "die, die verständlich sprechen") sind ein indoeuropäisches Volk. Sie stammen vermutlich von der illyrischen Urbevölkerung ab; ihr Sprache, das Albanische, wäre demnach eine illyrische Sprache.

    Der Großteil der Albaner lebt in verschiedenen Ländern des südwestlichen Balkans. Die meisten Albaner sind muslimisch, viele gehören der Bektaschi-Tariqa, einem mystisch-islamischen Sufi-Orden, an oder standen dieser nahe. Es gibt unter ihnen aber auch viele Christen, die zum Teil orthodox, zum Teil katholisch sind. Die letzten exakten Daten über die Religionszugehörigkeit in Albanien wurden bei einer Volkszählung 1939 ermittelt, als Albanien 1, 05 Mio. Einwohner hatte. Sie lauten: 70 % muslimisch (Sunniten und Bektashi), 20 % albanisch-orthodox, 10 % katholisch.

    Illyrer
    Die Illyrer sind eine Gruppe von Stämmen und Völkern, die in der Antike in den nordwestlich an Griechenland anschließenden Regionen (in etwa Epirus, Albanien, Kosovo, Montenegro, Bosnien, Herzegowina sowie Süd- und Mitteldalmatien lebten. Diese Länder wurden bei den griechischen und römischen Autoren zusammenfassend als Illyrien bezeichnet. Außerdem lebten illyrische Stämme in Pannonien und im Ostalpenraum bis zum Brenner (Breoner), wo sie aber später von den Kelten verdrängt wurden. Die Illyrer sind vermutlich überwiegend aus Trägern der Urnenfelderkultur hervorgegangen. Die Zugehörigkeit von ostmitteleuropäischen Kulturen (Lausitzer Kultur) zu den Illyrern ist umstritten.

    Quelle: www.wikipedia.de

    Seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. wurde das Gebiet von Illyrern besiedelt; Slawen wanderten seit dem 6. Jahrhundert n. Chr. ein. Im 14. Jahrhundert war das Kosovo Teil des Großserbischen Reiches. 1389 wurde es dem Osmanischen Reich tributpflichtig, dem es 1469 ganz einverleibt wurde (bis 1912). Im 18. Jahrhundert kam es zu einer starken albanischen Zuwanderung. Seit 1918 (Gründung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, des späteren Jugoslawiens) gehörte das Kosovo zu Serbien. 1945 wurde das Autonome Gebiet Kosovo und Metohija eingerichtet, das mit der Verfassung von 1963 den Status einer autonomen Provinz erhielt (seit 1968 mit der Bezeichnung Kosovo).

    Nach dem Tode Titos 1980 eskalierten die latenten Spannungen zwischen der benachteiligten albanischen Bevölkerungsmehrheit und der serbischen Minderheit. Es kam wiederholt zu Unruhen. Mit der neuen serbischen Verfassung von 1990 wurde der Autonomiestatus des Kosovos aufgehoben. In einem von den serbischen Behörden für illegal erklärten Referendum 1991 stimmte die Bevölkerung für die Souveränität des Gebiets. 1992 wurde I. Rugova, Führer der Demokratischen Liga für Kosovo, zum Präsidenten gewählt.

    In der Folgezeit verschärften sich die serbischen Repressionen. Militante albanische Kräfte gründeten als Reaktion darauf die Befreiungsarmee von Kosovo (Ushtria Çlirimtare e Kosovës, UÇK). 1998 eskalierten die Auseinandersetzungen zum offenen Konflikt. Jugoslawisch-serbische Einheiten gingen massiv gegen die UÇK sowie gegen die albanische Zivilbevölkerung vor. Hunderttausende flohen aus dem Krisengebiet. Erst nach der Drohung mit einem Militäreinsatz der NATO stimmte das Belgrader Regime im Oktober 1998 einem Truppenrückzug sowie der Stationierung von OSZE-Beobachtern zu. Im Dezember 1998 flammten die Kämpfe jedoch wieder auf. Zur Lösung des Konflikts wurde im Februar 1999 eine Kosovo-Friedenskonferenz auf Schloss Rambouillet bei Paris anberaumt. Die in Rambouillet erarbeiteten Friedensvorschläge wurden von der Belgrader Führung nicht akzeptiert. Daraufhin begann die NATO im März 1999 einen Luftkrieg gegen Jugoslawien. Serbische Einheiten verschärften danach ihre Übergriffe gegen die albanische Zivilbevölkerung. Am 10. 6. 1999 stellte die NATO ihre Luftangriffe ein, nachdem sich die Belgrader Führung zum Abzug aller bewaffneten Kräfte aus dem Kosovo verpflichtet hatte. Die UNO-Mission für den Kosovo (UNMIK) übernahm zunächst die legislative, exekutive und judikative Gewalt in der Krisenregion. Eine internationale Friedenstruppe unter Führung der NATO (Kosovo Force, KFOR) bemühte sich um die Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung. Die UÇK stimmte der Umwandlung in ein Kosovo-Schutzkorps zu.

    Unter Führung von I. Rugova gewann die Demokratische Liga die ersten freien Parlamentswahlen 2001. Das Parlament wählte Rugova 2002 zum Republikpräsidenten. 2004 kam es zu schweren Ausschreitungen gegen die serbische Bevölkerung. Bei den Parlamentswahlen im selben Jahr konnte die Demokratische Liga ihren Wahlsieg von 2001 wiederholen. Nach schwerer Krankheit verstarb Rugova im Januar 2006. Fatmir Sejdiu wurde neuer Republikpräsident. Im selben Jahr begannen in Wien Verhandlungen über den zukünftigen Status des K.

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