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Der menschliche Körper: Ein Paradies für Parasiten

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von kulli, 25. Mai 2016.

  1. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

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    Die meisten denken, Parasiten seien ein Problem der dritten Welt, aus irgendeinem Grund glauben sie, dass wenn sie in die dritte Welt reisen oder Reisende (Waren, Lebensmittel, Tiere, Tierfutter, ...) zu uns kommen, die Parasiten dort bleiben.
    Dazu ein sehr lesenswerter Artikel eines Schulmediziners:
    Der menschliche Körper: Ein Paradies für Parasiten
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2016
  2. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2007
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    3.650
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    Graz
    Ein Auszug aus dem Artikel:
    Parasitologie - Ein Stiefkind der (Human)Medizin

    Warum wusste ich und wissen bis heute viele meiner Kollegen nichts davon? Die Antwort ist verblüffend einfach. Das Fach „Parasitologie“ im 3. Semester des Medizinstudiums hatte keine wirkliche Bedeutung, war eher als eine Art „medizinische Zoologie“ angesehen, war eher lästig und befremdlich. Seit dem Studium hat keiner mehr an Parasiten oder Parasitenbefall gedacht.
    Ausnahme sind Hunde- und Katzenbesitzer. Denn in der Tiermedizin spielt das Wissen über Parasiten eine sehr große Rolle. Ich selbst habe immer Spaß, wenn ich meine Patienten befrage, ob sie den eigenen Hund entwurmt haben? Die Antwort ist immer positiv: „Ja, natürlich!“ Meine nächste Frage ist, ob sie sich selbst schon einmal entwurmt haben? Man lebe doch mit dem Tier unter einem Dach. Die Antwort ist immer negativ. Letztlich stimmen die Patienten mir dann doch fast ausnahmslos zu:
    „Ja, Sie haben Recht. So habe ich das bisher noch nie gesehen.“
     
  3. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2007
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    Wie kommt man noch an Parasiten, außer über seine Haustiere?

    Ganz banal über die Luft, man atmet mit dem Staub Parasiteneier ein.

    Im Garten, wenn man mit Erde in Berührung kommt oder man die Gartenhütte reinigt, da ist Kot und Urin von Vögel, Ratten, Mäusen, die Träger von Parasiten(eier), Bakterien, Viren, Pilzen sind.

    Über die Ernährung, wenn man Gemüse und Obst nicht ausreichend wäscht oder tierische Produkte wie Fleisch konsumiert, wenn sie nicht ganz durchgegart sind oder eben Rohwurst, Schinken, Käse, Rohmilchprodukte. Die Tiere werden auch mit Futter aus Südamerika gefüttert, das könnte eine Quelle für exotische Parasiten(eier) sein oder Fischmehl, auch eine Proteinquelle in Tierfutter.

    Über das Wasser, wenn man im stehendem Gewässer badet oder Wasser trinkt und jemand (Mensch oder Tier), der Parasiten hat, hat uriniert oder gekotet.

    Über die Haut, wenn man barfuß geht oder im Sand liegt oder eine Mücke, Biene, Wespe, Zecke,... sticht und hinterlässt Parasiteneier, Bakterien oder auch Viren.

    Über den Kontakt mit anderen Menschen, direkt über Anfassen, Husten, Körperflüssigkeiten oder indirekt über Toiletten, Türgriffe, Geldscheine,....

    Im Urlaub kann das alles natürlich auch alles passieren, egal ob hier oder in anderen Breiten.
     
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  4. cailin

    cailin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    8.525
    wow, das leben ist gefährlich. sollen menschen jetzt auch prophylaktisch 6x im jahr ne wurmkur machen, oder lieber doch erst ne kotprobe?
     
    Loop gefällt das.
  5. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Graz
    Das einfachste ist, für ein gesundes Immunsystem zu sorgen, dazu gehört gesunde Ernährung mit frischem Gemüse, Kräutern und Gewürzen (das sind natürliche Parasitenmittel), anstelle von Geschmacksverstärkern und Aromen. Bewegung an frischer Luft und Sonne (VitaminD), Schwitzen und hin und wieder den Körper reinigen, außen und innen, das entgiftet und stärkt das Immunsystem.

    Früher wusste man das und hat zu jedem Nahrungsmittel die passenden Gewürze oder man trank nach dem Essen einen Magenbitter (einen echten mit Kräuter ohne Aroma).

    Früher enthielt das Gemüse von Natur aus auch mehr Bitterstoffe (= antiparasitär), das wurde herausgezüchtet, weil der Mensch "bitter" nicht mag.

    Früher war Fasten nicht nur Tradition, man musste oft fasten, weil im Winter die Nahrung ausging.
     
    The Crow, Tacita, KingOfLions und 3 anderen gefällt das.
  6. puenktchen

    puenktchen Guest

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    das ist ein superinteressanter thread(y)
    bei Krankheiten und Beschwerden macht es Sinn auch mal in die Richtung zu schauen, ob jemand davon überhaupt betroffen ist, gerade auch wenn er z.B. in bestimmten Ländern und Kontinenten im Urlaub war.
    Aber so allgemein und grundsätzlich sollte man keine Angst, Panik oder Ekel haben. Ein gesunder Körper, ein gutes Immunsystem ist mM immer noch die beste Vorbeugung.
    Selber entwurme ich meinen Hund nicht alle drei Monate. Davon halte ich überhaupt nichts und wird aber gerne als Angstmacherei empfohlen! Als Welpe und Junghund brauchte er viele Wurmkuren, jetzt reicht es wenn ich ihn gut alle sechs Monate entwurme, wahrscheinlich würde eine noch längere Spanne genügen. Das "Risiko" geh ich sehr gerne ein und schone damit SEINE Gesundheit.
    Ich halte es für sehr viel wichtiger, daß wir Menschen uns gesund ernähren, nicht übersäuert sind von zu viel Zucker, Mehl und Fertigprodukten, Fleisch, Milchprodukte und co, nicht übergewichtig sind und ausreichend stilles Wasser regelmässig trinken. Und draußen sind bei Wind und Wetter und uns bewegen! Viel wichtiger ist es nicht über irgendwelche Parasiten und Bazillen anfangen zu grübeln und Angst zu bekommen vor den Vögeln draußen oder vor anderen Tieren, vor irgendwelchen Krankheiten oder sonstwas!!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Mai 2016
    The Crow, Tacita, kulli und 2 anderen gefällt das.
  7. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    6.998
    Wer nur hin und wieder seinen Körper außen reinigt, der müffelt oder stinkt :) deshalb doch bitte täglich [​IMG]

    Innen übernehmen diese Reinigung für uns die Entgiftungsorgane, Leber, Nieren und Darm.
     
  8. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

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    Wenn diese aber mit Giftstoffen und (oder) Parasiten belastet sind, können sie ihrer Arbeit nur unzureichend nachkommen.
    Neben Leber, Gallenblase, Niere, Darm ist das auch die Lunge (Bronchien), die Lymphe und die Haut.
    Ein Beispiel einer Parasitenerkrankung ist die Elephantiasis oder lymphatische Filariasis. Etwa 120 Millionen Menschen weltweit tragen Erreger der Elephantiasis in sich - Fadenwürmer der Arten Wuchereria bancrofti, Brugia malayi und Brugia timori.
    In den menschlichen Körper gelangen sie, wenn eine infizierte Mücke beim Stich Würmerlarven in den Körper des Menschen pumpt. Die Larven wandern zu den Lymphknoten, wo sie dann zu Fadenwürmern heranwachsen. Bis zu zehn Zentimeter lang und fünf Jahre alt werden diese Makrofilaria; sie produzieren Millionen von Nachkommen - Larven oder Mikrofilarien, die beim nächsten Stich von einer anderen Mücke aufgesogen und weitergegeben werden.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/...eit-elefantenfuss-beim-menschen-a-439078.html
     
  9. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

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    Graz
    Ein bekannter Parasit, den fast jeder hin und wieder hat, ist der Madenwurm (Enterobius vermicular), gehört zur Gruppe der Fadenwürmer (Nematoden)

    Nachts, wenn man schläft, kriechen die weiblichen Madenwürmer aus dem After. Sie legen ihre Eier im Bereich der Analfalten, in nächster Umgebung des Darmausgangs, ab. Anschließend sterben sie. Die männlichen Madenwürmer bleiben im Darm.

    Ein Zeichen, dass jemand befallen ist, ist das Kratzen am After, eventuell bleiben die Eier unter den Fingernägeln hängen. Berührt man dann Gegenstände, nimmt die Finger in den Mund, kaut Nägel, .. infiziert man sich immer wieder von neuem.

    Bei einem Madenwurmbefall kann die Kolonie der Madenwürmer, die sich im Darm ansiedelt, mehrere hundert Parasiten umfassen.

    Der Ansteckungsweg ist einfach:
    Verzehr von Fisch oder Fleisch, das nicht ausreichend gekocht wurde, Konsum von Obst, Beeren, Pilzen, Gemüse oder Salat, die mit Fäkalien gedüngt wurden oder eben vom Wald, wo Tiere koten. Auch durch Kontakt mit Infizierten Menschen, deren Kleidung oder anderen Gegenständen, da die Eier des Madenwurms über mehrere Wochen hinweg überleben können. Bei Kindern ist es auch das Spielen im Sand, wo Tiere (Katzen, Hunde, Vögel, Ratten, Mäuse) gekotet haben, bei Erwachsenen, das Arbeiten im Garten.
     
  10. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    Das ist eine Krankheit die es in den Tropen oder Entwicklungsländern gibt, verstehe nicht den Zusammenhang zu meinem Beitrag?
     
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