1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

der Mensch ist nur wertvoll als Arbeiterroboter

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von obsi, 13. Juli 2011.

  1. obsi

    obsi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2010
    Beiträge:
    47
    Werbung:
    Liebe Eso User,

    Wieso wird die Arbeit vor dem Charackter eines Menschen gestellt?
    Warum ist nur dann ein Mensch wertvoller?
    Immer wird gefragt was arbeitest du.
    Ist man Hauptschüler ist man gleich dumm und ist man Putze ist man wertlos
    Überall diese Vorurteile.

    Jede Arbeit wird gebraucht die man schätzen sollte,sonst würde das doch niemand mehr machen,wenn alle so denken würden
    Die Hartz 4 Empfänger sind immer die faulen Versager.
    Doch da irrt ihr euch.Manche hatten einen falschen Start im Leben.
    Da die Vergangenheit einen prägt.

    Doch warum sieht ihr die Arbeit als so wertvoll?
    Das ist Menschen Verachtung.
    Beginnt doch mal den Menschen zu sehen und mit den Vorurteilen und der Wut gegenüber den Armen die eh schon kaum haben,ist man eh nciht viel besser,sondern schlechter.
    Man ist dann Menschenverachtend und erkennt seinen eigenen Hass nicht,doch statt dessen werten sie sich auf und fühlen sich toll.

    Wie seht ihr das denn?Und welche Meinung habt ihr zu diesem Thema?
    Ich würde mich über eine Antwort von euch freuen und hoffe auf liebe Antworten

    Liebe Grüße

    obso
     
  2. Oberrheingraben

    Oberrheingraben Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juni 2011
    Beiträge:
    97
    Ort:
    Südwesten
    Moin,

    Weil wir in einem kapitalisitschen Staat leben einerseits, und zum anderen die Vorstellung kursiert daß ein höheres Bruttosozialprodukt automatisch dafür sorgt daß es jedm besser geht.

    Schau mal was Handwerker, Erzieher usw. verdienen und was ein Börsenmakler verdient.
    Der Kapitalismus ist eine Negativauslese - die unredlichsten Personen verdienen am meisten Geld.

    Steht aber nicht in der Zeitung (oder auf Seite 55, Absatz 13 in Arial 7). Außerdem ziehen uns die Arbeitslosen Schmarotzer das ganze Geld aus der Tasche. Daß aber nur rund 4 % des Lohns für AV draufgeht wird gerne vergessen.
    Außerdem interessierts einfach nicht wenn man damit beschäftigt ist sich im Hamsterrad zu drehen.

    Das ist in nahezu jeder bekannten Kultur üblich, daß jeder etwas zur Gemeinschaft beiträgt, das was er kann.

    Menschenverachtung ist dabei eher daß wir rund drei Millionen größtenteils ausgebildete Leute auf der Straße haben und weitere paar Millionen die knapp über der Armutsgrenze leben.

    Das ist Menschenverachtung, wenn ganze Bevölkerungsgruppen nicht mehr gebrucht werden weil das kapitalistische System den Wert von Arbeitskraft ad absurdum geführt hat.

    Wie gesagt, die Armen nehmen uns ja schließlich das Geld weg. Außerdem geht es tierisch auf die Nerven sich eingestehen zu müssen daß man doch etwas mehr Glück hatte und große Teile der Gesellschaft ungerecht sind.
    Also kanns nur daran liegen daß die Armen faule Säcke sind, schließlich arbeite "ich" ja für 7 Euro/h und stehe viel viel besser dar.
    Und jetzt nerv nich weiter mit den Hartz 4 Empfängern, es läuft grade DSDS/Big Brother/blablabla.
    Außerdem kam gestern im Fernsehen wie faul Hartz 4 Empfänger sind, die werden sich das ja wohl kaum aus der Nase ziehen. Guck, in Berlin/Hamburg/München (Such Dir die Stadt aus die am weitesten weg ist) leben welche schon seit 20 Jahren vom Staat...

    Erwartest Du vom Deutschen Durchschnittsmichel daß er sich Gedanken über unangenehme Sachen macht?

    Meine Meinung: Hier läuft versammt viel schief! Aber solange das System vom Großteil befürwortet wird, wird sich auch nichts ändern.

    Ach, und ich drück den Griechen die Daumen daß sie ihre korrupte Affenbande wegjagen und sich ihr Vokseigentum zurückholen. Vom Deutschen Michel wird das nicht zu erwarten sein, der macht sich lieber Gedanken ob die Nachbarshecke 30 cm zu weit über die Grundstücksgrenze wächst.

    Grüße Oberrheingraben
     
  3. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2011
    Beiträge:
    12.990

    Das ist es, den Sündenbock suchen und finden, ohne das die Menschen sehen, dass sie sich in dem System selbst übernommen haben.
    Die Wertigkeit der Arbeit, wird immer damit gleichgesetzt, was man sich nach außen erlauben kann, was man sich leistet. Das neue Häuschen, auf Pump. Der neue Benz oder Bümw vor der Tür, der ja ach so teuer wurde und nu bin ich ganz ganz arm dran, kann mir gar nichts mehr erlauben, weil ich die Wertigkeit meiner Arbeit überschätzt habe.

    Und dann wird nach Schuldigen gesucht und auf den Zug der Schmierenpresse aufgesprungen. Die Abgaben sind schuld, dass ich so wenig habe und da gibt es Schuldige, die mir ständig aufgezeigt werden. Nicht nur die Hartzer sind schuld, sondern auch die Dicken und auch die Raucher usw., alle gefährden das System, da sie Kosten verursachen, die der Großkotz ja mitzutragen hat, durch seine Abgaben. Und dann kommt, sie Kosten mein Geld, was ich mehr haben könnte, wenn diese Menschen keine Kosten mehr verursachen.
    Eine fatale Entwicklung, denn auch wenn die Abgaben weniger werden, dass dann also mehr in der Tasche bleibt, geht es genauso wieder in das Hochhalten der Wertigkeit, ohne Nachzudenken, dass man mal selber das System brauchen könnte.

    Das ist die fatale Wirkung, das Runtertreten, um seine selbsterschaffte Wertigkeit zu erhalten.

    Nachfolgend kommt dann das Schönreden der momentanen Lage, jeder kriegt Arbeit und jede Arbeit ist gleich viel wert. Dem ist halt nicht so. Arbeit ist nun mal nicht mehr ausreichend für Alle da. Da hilft auch kein Schönreden, kein Negieren der Zahlen. Auch realitätsfremde Ausflüchte dahingehend, dass nicht genügend Auflagen den Arbeitsunwilligen auferlegt werden, helfen da nicht. Denn all diese Auflagen sind da und werden drastisch umgesetzt. Ebenso sind die Arbeitslosenzahlen nicht urplötzlich aufgetreten, sondern bestehen schon über Jahre, sogar fast gleichbleibend.

    Das Einzige was ist, ist das realitätsfremde Eindreschen auf die Arbeitslosen. Schön garniert mit der Wertigkeit der Arbeit und das jede Arbeit doch wertvoll ist, auch wenn keine Arbeit da ist. Nur aus einem Grunde, weil andere Mehrwert aus ihrer Arbeit, durch Reduzierung der Abgaben, haben wollen. Irgendwie erschreckend, denn das alles hat nichts mehr mit Wertigkeit zu tun, was in der letzten Zeit mit dieser Hetzerei abgeht.

    Wo ist die Wertigkeit gegenüber den Menschen geblieben, wenn man realitätsblind auf die faulen Arbeitslosen eindrescht, um nur seine eigenen Abgaben zu reduzieren ? Und dieses Ansinnen wird öffentlich propagiert und es wird sogar gefolgt. Ohne nachzudenken, dass dieses Abschaffen, schon vom Ansatz her, Menschen betrifft.


    :thumbup: Aber verdammt viel, was nur für eine Unwertigkeit gegenüber dem MENSCHEN herrscht, die mit Wertigkeit überdeckt wird.

    Wir sind schon längst über die Zeit der Arbeiterroboter hinweg und erdreisten uns noch die Verlierer daraus, wegzusparen. Prima Welt. :thumbup:
     
  4. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.896
    Ort:
    An der Nordsee
    Das unterschreibe ich dir erst, wenn die fast 1 Mio offenen Stellen in D alle besetzt sind ....

    R.
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD


    hiel halte es so: auch wer angeblich nichts tut -- tut doch etwas... wenn nichts anderes, so "die sonnstrahlen einsammeln" ...und das ist gut so!


    shimon
     
  6. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2011
    Beiträge:
    12.990
    Werbung:
    stell dir mal vor, es gibt tatsächlich 1 Million freie Stellen und 4 Mille Arbeitslose (sind noch mehr) und die Stellen würden nicht belegt. Die Arbeitslosen nicht qualifiziert. Nur vorstellen!

    Dann ist es entweder Absicht, um die Arbeitslosen dementsprechend darzustellen,
    oder,
    die Zahlen stimmen eklatant nicht.

    und ich tendiere zum Zweiten. Denn die Zahlen an angebotenen Stellen werden an offizieller Stelle ermittelt und da herrschen zum einen, sehr viele Karteileichen. Dazu jegliches kleines Angebot zur Vertretung von vier Wochen. Dazu viele Jobvermittlerangebote, in allen Bereichen, die bei Bewerbungen, dann gar keine Stellen in den Bereichen haben.

    Daher, gefakte Zahlen, denn all diese Angebote werden mitgezählt, als offene Stellen. Merkt man aber erst, wenn man bei den Jobbörsen angemeldet ist und sich auch bewirbt.

    Ist aber auch logisch dass die Zahlen nicht stimmen können, wenn sich doch ach so viele auf eine freie Stelle bewerben und so sehr gesiebt werden kann. Dann ist irgendwie logisch, dass was mit den Zahlen nicht stimmen kann.

    Sagt einem einfach der gesunde Menschenverstand, natürlich nicht wenn man Statistiken traut, denn die zählen alles was angeboten wird :D ;)
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.219
    Ort:
    Saarland
    Arbeitslosigkeit ist Teil des Systems.

    Viele Bewerber -} Niedrige Löhne

    Es gibt viele Bewerber auf einen bestimmten Job. Wenn ein Interessent zu viel Geld will dann "droht" man ihm mit dem nächsten Bewerber.

    Wenig Bewerber -} Hohe Löhne

    Es gibt einen Bewerber für mehrere Jobs. Kriegt er nicht genug bezahlt, sucht er sich einen neuen besser bezahlten Job.

    Nun ist ja klar, dass es im Interesse der großen Firmen insgesamt ist, dass es viele Arbeitslose gibt. Deshalb würde erstens keiner (Lobbyisten, Industrie, Konzerne, die die im kapitalistischen System wirklich die Macht haben) wollen, dass der Staat tatsächlich für Arbeitsplätze sorgt. Und zweitens hat man natürlich ein großes Interesse an Einwanderern im Land obwohl es gar keine freien Arbeitsplätze mehr gibt.

    Siehe auch:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=2276282&postcount=16

    "Eigentlich habe ich trotz nahender Bundestagswahl gerade keine Lust auf
    politische Diskussionen, aber der eigentliche Hauptgrund dafür ist, dass
    Arbeitslosigkeit die Löhne drückt, sprich:
    Gibt es viele Interessenten für einen Job, bekommt der ihn, der ihn für weniger
    Geld macht.
    Gibt es hingegen einen Interessenten für mehrere Jobs, kann er sich den
    Job aussuchen, der ihm am meisten Geld verspricht.
    Hinzu kommt, dass (drohende) Arbeitslosigkeit ein geeignetes Druckmittel ist,
    die Beschäftigten zu Lohnverzicht, Überstunden usw zu "animieren".

    Also ein geeignetes Mittel einen hohen Mehrwert abzuschöpfen.

    Arbeitslosigkeit wird also vom kapitalistischen System gewollt."

    Der Arbeitslose kann sich also glücklich schätzen eine wichtige Rolle auszufüllen:D:tomate:

    LG PsiSnake
     
  8. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    ich würde mal sagen, dass dieses Phänomen in Deutschland (vielleicht auch in Österreich und der Schweiz) besonders stark ausgeprägt ist.
    Das ist jedoch nicht in allen Ländern so...und auch in diesen drei Ländern gibt es Menschen, die nicht sofort nach dem Beruf fragen.
     
  9. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    Wertvoll?....nachdenk ja schon indem Sinn!

    etwas Qualität schadet doch keinem Leben.

    deine Frage sind gerichtet an den Arbeitgeber oder Volk?

    berufliche Unterschiede mache ich in der Regel nicht jetzt auf die Finanzen bezogen, ausser wenn es um die Kommunikation geht, da jeder Mensch eine andere Sprache spricht.
     
  10. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Werbung:
    Blöde Frage, aber: Wieso sollte sich die Gesellschaft für meinen Charakter interessieren?

    Ich weiß nicht, was alle immer mit ihrem Rumgeplärre haben.
    Ich erwarte vom Kapitalismus nicht, dass er mir Gute-Nacht-Geschichten vorliest, dass er mir Lieder singt und mich streichelt, wenn es mir schlecht geht. Ich erwarte vom Kapitalismus, dass er mir Essen aufs Teller und Kleider in den Schrank bringt. Streicheleinheiten fürs Ego hol ich mir vom privaten Freundeskreis, wie jeder andere.

    Also echt jetzt, was immer alle haben... überall, wo man hinguckt, heulen alle rum, dass die Welt so übel ist und dass alles so scheiße ist und wie übel uns die Welt nicht mitspielt und dass eh bald das ganze korrupte System zusammenbrechen wird und blah blah blah blah blah. Solche Schwarzmaler und Miesepeter kotzen mich an. Die Welt ist absolut geil! Während meines ersten Studienjahrs hab ich, um mir die Miete zu leisten, nebenbei gearbeitet - und einen Job mit einem Stundenlohn von 12 Euro Netto gefunden! Just like that.

    Irgendwann hab ich mal Staubsauger verkauft, und hab in dieser Zeit (das hab ich nachgerechnet, schließlich ging das zu 100% über Provision) etwa 15 € die Stunde verdient. Ich hatte damals praktisch KEINE Vorraussetzungen, die mich irgendwie interessant gemacht hätten (ne AHS Matura hilft einem am Arbeitsmarkt gar nix), und trotzdem hab ich immer gut gearbeitet. Ich weiß echt nicht, wo euer Problem liegt. Momentan sind Ferien, und ich hab schon wieder nach ein bissl suchen einen Job gefunden, mit dessen Bezahlung ich mehr als zufrieden sein kann.

    Letztens hab ich in Wien auf der Straße mit nem 48er geredet (Müllmänner in Wien), der verdient auch seine 1800 netto. Wer sich zu schade ist, im Park Kippen aufzusammeln oder Mülleimer auszuräumen, der kriegt von mir nicht mal ein halbes Döschen Mitleid.

    Newsflash: Neuerdings muss man für Geld arbeiten.

    Echtjetzt, da könnt ich mich tagelang drüber aufregen, über diesen Mist.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen