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Der lange Weg zum Hilfeschrei

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Spirit66, 22. Juni 2005.

  1. Spirit66

    Spirit66 Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2005
    Beiträge:
    52
    Ort:
    Wien
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    Da ist jemand, der führt ein scheinbar ordentliches Leben...........wären da nicht einige Seltsamkeiten, die sich hartnäckig halten. Er/sie versucht diesem Treiben auf den Grund zu gehen, vergeblich............aber wie durch Zufall tauch ein spezielles Thema immer wieder auf - nein das hat natürlich nichts mit ihm/ihr selbst zu tun ( meint das Bewusstsein ). Die Umwelt beginnt sich Sorgen zu machen - die Person geht in Widerstand - und hat genau daraurch das Maß an Beschäftigung mit dem Thema, das es braucht....................die Zeit vergeht und vergeht mit diesem "Spiel".
    Immer wieder kommt ihm/ihr ein Verdacht - ganz vage und verschlüsselt, dass dieses Thema viel mehr mit ihm/ihr zu tun hat, als ursprünglich angenommen - die Angst/Panik kommt. Der eigene Widerstand wächst und der äußere Dialog wird um einen inneren Dialog erweitert.
    Die Angst wird der größte Gegner, endlich einmal hinzuschauen - sich einzugestehen, was wirklich los ist. Millionen Fragen tauchen auf. Millionen Zweifel und Unsicherheiten.
    Wenn es denn sein muss, dann spalten er/sie - aus Unerträglichkeit diesen geqälten, ungesunden Teil ab...................und geht den langen Weg in die Verderbnis.

    Aber es geht auch anders:
    Das Leben schickt - meiner Meinung nach immer - Menschen, die den Mut aufbringen sich mit unschönen Tatsachen zu konfrontieren. Die fähig sind hinter die oftmals provokante Fassade zu schauen. Erkennen den ( meist für auch für die betreffende Person versteckt ) implizierten Hilfeschrei. Bleiben da, obwohl es nicht leicht ist.
    Irgendwann ist es soweit: Er/sie spricht aus, was so lange Zeit unausprechlich schien. Er/sie fasst sich allen Mut zusammen und gesteht vor sich selbst..............wie ein Stich in eine eitrige Wunde - kein schöner Moment und doch der erste Schritt zur Heilung.
    Gestehen meine ich in diesem Fall aber nicht im Zusammenhang mit Schuld, oder Verbrechen, sonderen wertfrei.

    Ich selbst habe 15 Jahre gebraucht, um mich mit meinem "Spezialthema" zu konfrontieren und es endlich zu offenbaren - mir und anderen. Und ich habe immer die richtigen Menschen, zum richtigen Zeitpunkt gehabt.

    Meiner Erfahrung nach war das gar keine besonders lange Zeit, sondern eher normal :-(

    Was können wir tun, um nicht immer so lange warten zu müssen? Für uns selbst und für andere.

    lg
    Spirit
     
  2. x__y

    x__y Guest

    hallo,

    ich habe die erfahrung gemacht, dass selbst so ein eigenes spezialthema an einen vorbeigeht. man kann sich noch nicht einmal auf diese konfrontation verlassen... so wirklich sie auch scheint.

    cu
     
  3. skysue

    skysue Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Oberösterreich
    Dinge geschehen, wenn die Zeit reif dafür ist ....

    Skysue
     
  4. peroque

    peroque Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    440
    Ort:
    Planet Erde
    ehm die zeit reif ist? zeit ist keine frucht. entschuldige bitte.
    wir warten unser ganzes leben. nur wer weiß worauf er wartet kann seine allzu kurze zeit hier auf "erden" genießen und sich des lebens freuen.
    nix zeit reif.

    alles gute und mögen die kräfte mit dir sein
     
  5. skysue

    skysue Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Oberösterreich
    Du weißt, worauf du wartest? Das ist schön, aber eben auch nur ein Ziel, das du vielleicht erreichen kannst, oder auch nicht ..... und nur allzu oft sind wir, wenn wir etwas erreicht haben nur kurz zufrieden und glücklich damit, und hetzen, innerlich völlig leer, zum nächsten Ziel oder Vergnügen.

    Ich weiß für mich, und das muss für dich ja keineswegs gelten, dass ganz einfach Dinge geschehen, wenn die Zeit reif dafür ist - glaub es oder nicht! :D

    Skysue
     
  6. peroque

    peroque Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Planet Erde
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    hm, du weißt also nicht worauf du wartest hm? einfach nur schade.

    trotzdem alles gute
     
  7. Angelika-Marie

    Angelika-Marie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2005
    Beiträge:
    518
    Ort:
    nun östliches Ruhrgebiet, im platten Land
    Sehr schön geschrieben, Spirit!
    - Für mich ein bisschen schade, dass Du keinen konkreten Bezug gewählt hast. Aber ich kenne das auch, von mir und anderen. Ich ordne das so ein:
    Wenn jemand einen vor sich selbst verborgenen Konflikt mit sich herumschleppt, wird das Leben durch zahlreiche Situationen den Menschen immer wieder mit diesem Konflikt konfrontieren. Das ist wie eine persönliche Aufgabe die er hat. Das Leben stellt ihm das Problem auf verschiedene Weisen immer wieder vor, und zwar so lange, bis der Mensch die betreffende Frage für sich selbst gelöst hat. Das geht genau über diese von Dir beschrieben Stufen: Verlagerung nach aussen, persönlicher Widerstand, Verdrängung - endlich kommt die Angst und das Nahen der Erkenntnis. - Und dann wird bestenfalls auf einmal alles leicht.
    Der Mensch hat seinen Schatten gesehen und erkannt. Er muß nicht mehr wie Peter Pan schattenlos und GRANDIOS im Nimmerland umherschweben, und dabei auf die Hilfe kleiner Elfen (Thinkerbell) angewiesen sein. Er ist "geerdet", und kann wieder Fuß fassen.
    Die kleine Elfe ist wie die Menschen, die Dir konkret zur Seite gestanden haben. Mit zunehmender persönlicher Sicherheit kehrt sich das Verhältnis dann um, Du kannst den anderen helfen.
    Ich finde das sooo Klasse!

    Die Negativform gibt es auch. Dass jemand in der Verdrängung stecken bleibt; vielleicht entwickelt er dazu noch körperliche Sympthome, die die Verdrängung bestärken. Jetzt hat der Mensch keinen innerem Konflikt mehr den er lösen muß, sondern eine anerkannte Krankheit.
    Auf diese Weise ist es ihm möglich, seine ungelösten Lebensfragen mit ins Grab zu nehmen.

    Du wolltest wissen, ob die individuelle Bewältigung des eigenen Verdrängten nicht kürzer geht. Ich glaube, es hängt von der Offenheit des einzelnen Menschen selbst ab. Je mehr man übt, sich selbst und andere vorbehaltsfrei mit großem Herzen zu anzunehmen, desto leichter wird es.

    Grüßlis
    Angelika-Marie
     
  8. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

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    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
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    Hallo Ihr`s :),

    ...bläcke Föös mit nur Sandale dra schweb hä op misch zooo...spoit misch op ming kürriwosch ...isch sach ..hey wer bis doooo.....(oder so Texpassage von BAP)

    Auch ich war ein Dauersucher..gestresst...gehetzt....genervt....Angst....Aggression...

    Schön das das jetzt ziemlich vorbei ist. Habe mich ausgeklinkt aus diesem für mich belastenden und "zeitraubenden" Geschehen.
    Ganz geht das natürlich nicht aber in großen Schritten. Zu meinem erstaunen brach(kicher) es in bisher 2 Etappen über mich herein. Eine Innere Metamorphose...unaufhaltsam...in großen Schritten. Ich musste zuerst sehr krank werden um mit diesem Vorgang konfrontriert werden zu können(schade)... und bisweilen war dieser "Prozess" sehr sehr unangenehm....

    Ich denke es erwischt irgendwann jeden und dann heißt es Mut aufbringen um den inneren Weg zu sehen und zu gehen....

    ...Helfe kann Dir keener...sie verzälle doch nur Seever und waaat ens af et wid alles wiede joooot ...:)

    Liebe Grüße für Euch

    Eure Ullili
     
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