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Der kleine Mann

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von AphroditeTerra, 8. März 2008.

  1. Werbung:
    Als ich ein fünfjähriges Kind war
    da glaubte ich, im Radio befände sich ein kleiner Mann
    und der mache die Musik in dem Kasten

    Das war die Zeit, als ich auch in einen grossen Handspiegel blickte
    und dortdrinn eine neue, fremde und geheimnisvolle Welt entdeckte.
    Als ich 2005 die Shamata Meditations-Erfahrungen machte, als ich in das Antlitz des Buddha blickte,
    da kamen mir die Erinnerungen an jenen Spiegel von damals erneut in mein Bewusstsein.

    Und heute entdecke ich, so wie damls
    einen kleinen Mann. Er ist in mir und ich nenne ihn Gott.
    Manche wird es seltsam anrühren, dass ich Gott so klein sehe.
    Er sollte doch riesig gross sein, aber was ist der Raum wenn es um Sein geht?

    Ich meine es ernst mit dem kleinen Mann
    er ist immer bei mir und ich bei ihm.
    Und es gibt so vieles, was ich mit ihm zu besprechen habe
    da brauche ich keine Engel oder Boten

    Ich unterhalte mich jeden Tag mit ihm.
    Ein Mensch der sich gut auszudrücken vermag, das ist etwas wertvolles
    und ein Mensch, der gut zuhören kann auch, ein Mensch, der beides kann
    der wird auch gute Gespräche mit Gott führen können, denn er fragt
    und er lauscht in die Stille, in diese geheimnisvolle Stille hinein, in der das ganze All enthalten ist.

    Es macht mich glücklich, es ist als ob ich in mir drin ganz geworden bin.
    Und es macht mich dankbar, Gott auf so einfache Weise zu finden
    Kompliziert, wie ich vorher war, kam ich nie auf so eine Idee.

    und dann auf einmal, plötzlich
    da war er da, der kleine Mann...




    Aphrodite:liebe1:


     
  2. "Wie kann denn Gott ein kleiner Mann sein?" fragte mein Mann mich heute morgen beim Frühstück.
    "Er ist so klein, damit er in mich reinpasst", antwortete ich ihm.

    Anders kann ich es mir eben nicht vorstellen.
    Andererseit könnte man annehmen, dass man sich in der Mitte einer Lemniskate befindet und im Inneren eine andere, die geistige Welt ist.

    Als ich vor, drei Jahren das Bildnis des Buddha betrachtete, hatte ich den Eindruck, in einen Spiegel zu blicken und das Ich Bin zu sehen, das war ich selbst.
    Buddha zwinkerte mir zu und sagte: "Ich bin das Alpha und das Omega!"

    Das passt ja nicht zum Buddhismus, eher zum Johannesevangelium
    aber ich finde es in Ordnung, was Buddha sagte und mein Lama Rinpochet fand es auch okay.

    Ich will keine Konzepte mehr
    Ich will keine Bücher die mich indoktrinieren
    alles, was ich brauche, habe ich verinnerlicht
    so habe ich die Hälfte meiner esoterischen Bücher verschenkt

    geblieben sind:
    Rudolf Steiner
    Dalai Lama
    Deepak Chopra
    Frater VD
    Franz Bardon
    Ein Kurs in Wundern
    und andere


    Aphrodite:liebe1:
     
  3. Ich weiss, dass ich sehr einfach und ein wenig kindlich schreibe. Aber vor Gott darf ich mich so ausdrücken.
    Vor Gott bin ich ein Mensch der in die Einfachkeit zurückkehrt.
    Ich brauche Gott nicht beeindrucken, ich soll nur ich selbst sein.

    Und das ist phantastisch. Er versteht mich, ohne schöne Worte.
    Worte, die ich sonst sehr gut auszuwählen vermag, immerhin schreibe ich Bücher.

    Hier ist das nicht mehr notwendig. Hier ist die einfachste Einfachkeit gefragt, die geht direckt ins Herz. Ohne Umwege, ohne Pomp.



    Aphrodite:liebe1:
     
  4. lieber Gott
    ich sehe dich in jedem Menschen
    in den Gesichtern spielender Kinder
    auch in traurigen und müden Arbeitern
    in gequälten Blicken von Verzweifelten, die nach dir rufen

    ich trefffe dich in der Stille
    aber auch mitten im Leben
    auf der Strasse, an der Ampel oder im Bus

    und ich weiss mich geliebt
    unendlich geliebt

    ich rede mit dir im Lärm von klappernden Töpfen in der Küche
    in der Warteschlange im Supermarkt an der Kasse, höre ich deine Worte

    ich sitze oft am Ufer des Ozeans und lausche
    dem Rauschen der Wellen
    und du sagst mir
    dass wir auf einer Reise sind
    von der Ewigkeit zur Ewigkeit



    Aphrodite:liebe1:
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    In der Mitte... wo alles ganz einfach wird. Heute morgen bin ich aufgewacht und war ganz ganz bei mir. In der mittesten Mitte :) - und auf einmal empfand ich, als sei gar kein Unterschied zwischen mir und meinem Freund, der seinen Arm im Schlaf um mich gelegt hatte... ich empfand, als könne ich seinen Körper mitspüren, wo ich doch aber ganz in meiner Mitte war.

    Es war wohl die Mitte von ALLEM, denk ich.
     
  6. Dorlis

    Dorlis Mitglied

    Registriert seit:
    30. Dezember 2006
    Beiträge:
    907
    Ort:
    Bayern
    Werbung:
    Danke Kinnarih, EINfach danke!

    [​IMG]

    Dorlis​
     
  7. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2005
    Beiträge:
    2.936
    Ort:
    Hamburg

    ... und danke* Aphrodite Terra!


    [​IMG]
     
  8. lieber Gott
    seit vielen Jahren, in der Meditation
    fühlte ich dich. Du kamst in mich, in mein Herz
    und brachtest mir die Seeligkeit

    ich wusste, du bist, aber ich musste dich erst rufen
    geliebt habe ich dich immer schon, für mich warst du eine Tatsache
    keine Spekulation, ich liebete dich mehr als alles
    ich liebte dich mehr als mich selbst

    dann aber begann ich die Menschen genauso wie dich zu lieben
    ich sah dich überall um mich herum und ich liebte mich so wie ich dich liebe


    vor ein Tagen passierte es dann: da war auf einmal der kleine Mann
    ist es wirklich Gott oder nicht eher dein Selbst? fragte mein Verstand.

    es ist Gott! ich wusste es und begann zu weinen
    so glücklich war ich, dich so nah bei mir zu haben
    ein aufregendes Gefühl, ich brauchte dich nicht mehr zu rufen
    du bist in mir als kleiner Mann

    naja, ein bisschen kindisch war ich immer schon
    meine Mutter auch und ich folge ihr wohl...
    anderseitz bewahrt es mich vor so einigem

    lieber Gott
    in mir drin ist es heilig geworden
    in meiner Herzenskammer hast du Wohnstätte genommen

    das Leben ist das gleiche Leben geblieben
    vielleicht noch strahlender, so als habe ich
    aus deinem Kelch den süssesten Wein trinken dürfen

    ich bin ein wenig trunken davon und mein Herz lacht



    Aphrodite:liebe1:
     
  9. liebe Kinnareh,


    der Weg scheint wohl gerade nach innen zu gehen
    deine Bilder der Wälder und Quellen bezeugen das
    und sie ispirieren und vermitteln mir Kraft


    danke dir
    und @alls:liebe1:


    Aphrodite
    :liebe1:
     
  10. Werbung:
    lieber Gott


    manchmal vergehen die Tage wie im Flug
    frühmorgens, wenn ich erwache, gilt mein erster Gedanke dir.
    meist schlafe ich dann nochmals ein, es ist ein wunderschönes Gefühl der Geborgenheit
    dich in mir zu fühlen, du bist bei mir, bis ans Ende aller Tage

    Später stehe ich auf, ein neuer Tag beginnt und ich freue mich darauf.
    Durch das offene Fenster, höre ich den Hahn von Dona Carminda oben vom Berg krähen
    die Spatzen zwitschern schon vergnügt und begrüβen den Tag
    und ich denke, wie die Tiere sich so wunderbar auszudrücken verstehen

    manchmal, wenn das Wetter umschlägt und der Wind vom Meer bläst
    dann fliegen die Möwen landeinwärts und kreisen über unserem Haus
    die Tauben fliehen erschrocken von dannen
    wir kommen alle von dir, oh mein Schöpfer!


    In den letzten Jahren fand ich heraus, dass auch ich Schöpfer bin
    und das erfüllt mich mit besonderer Freude.

    Einerseits bin ich Schöpfer und andererseits bist du immer mit mir.
    Das war die Brücke, die mich endgültig meine innere Einsamkeit überwinden lies.

    Vor vielen, vielen Jahren, kam mich mein Bruder besuchen
    wir setzten uns ans Meer und hatten ein sehr tiefsinniges Gespräch
    „Ich habe das Gefühl, dass in meinem Haus alles wunderschön geschmückt ist
    ein Haus von erlesenen Gedanken und Schätzen angefüllt, aber es fehlt der Gast!“, sagte ich
    Mein Bruder antwortete nichts darauf und gab mir Raum, um meine Gedanken weiter fort zu führen.
    „Ich habe immer eine groβe Liebe zum Christus gehabt, aber mein Haus ist leer.“
    Ich weiβ, dass du das gehört hast, lieber Gott! Mein Bruder schenkte mir ein kleines Büchlein mit den Psalmen, als er abreiste und ich bete seitdem jeden Morgen den 23. Psalm
    gleich morgens wenn ich aufwache
    und du, oh Gott erfüllst mich und bist bei mir zu Gast in meinem Inneren
    und dann fällt mir ein, dass auch König David sich mit den gleichen Worten an dich wandte
    Ich denke an den groβen Strom der Zeit und an die vielen Menschen,
    die dich anrufen seitdem es die Zeit gibt und der Raum besteht

    Meine Gedanken kehren weit in die Jahrtausende zurück
    in jene Tage der Karawanen als der kostbare Weihrauch vom Yemen und vom Oman,
    nach Palästina gebracht wurden
    Weihrauch der seit ewigen Zeiten dir zur Ehren von den Priestern verbrannt wird
    der hinaufsteigt zusammen mit den Gebeten, den heiligen Gesängen und Psalmen

    Dass wir auch Schöpfer sind, ist ein Quantensprung in unserer Evolution des Bewusstseins Unsere Gedanken sind Gebete und sie steigen wie Weihrauch zum Himmel empor
    Endlich können wir uns unsere Welt bewusst erschaffen, als Ausdruck des göttlichen Willens
    in völliger Reinheit kommen unsere Wünsche zum Ausdruck, sich selbst zu erkennen.
    Du hast uns ermächtigt Verantwortung zu übernehmen und in deinem Willen zu handeln
    Wir Menschen sind jetzt zu jenen heiligen Priestern von damals geworden
    Unsere Gedanken sind Kräfte, das lebendige Wort
    ich höre es aus meinem Herzen hervorquellen
    das Wort dass alles erschuf
    seit Urbeginn war das Wort
    schon vor uns war das Wort
    vor den Zeiten der Zeiten war das Wort und wird immer sein!

    So mag der neue Tag beginnen
    er ist ein Augenblick im Strom der Zeit
    aber für mich ist er nicht klein
    so wie du auch letztendlich nicht klein bist, lieber Gott
    so ist ein Tag in meinem Leben groβ und voller Bedeutsamkeiten
    angefüllt mit deinen Gaben und dem Gesang der Vögel
    die sich um nichts sorgen, so wie auch ich es tue
    denn ich weiβ es: „Der Herr ist mein Hirte!“



    Aphrodite:liebe1:

     

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