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*Der kleine Forums-Magier* ~ advanced decryption standard ~

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Loge33, 12. Juli 2009.

  1. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
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    Da ich grad nix bessers zu tun haben, hier mal einige Forumslinks, die mir lesenswert erscheinen. Strukturalismus rules, hehe.

    Bitte um Ergänzung. :)
    -------------------------
    Inhaltsverzeichnis:

    1. Was umschreibt Magie abseits übernommener Definition (Direktlink)
    2. Magie und Mut und der Stoff der Magie (Direktlink)
    3. Magie/Psychologie and other revelation objects (Direktlink)
    4. Die Legende vom Astralkörper (Direktlink)
    5. Ist die Seele unverwundbar? (Direktlink)
    6. Objections-Fortsetzung: Heureka, oder der Pattern matching relief (Direktlink)
    7. Ursache und Wirkung (Direktlink)
    8. Beehive principles Teil 1 (Direktlink)
      -----
    9. Behive principles 1 ½ Flüche, Spells, Bindungen (Beschreibung)
    10. Neudefinition „schwarze Magie“ (Beschreibung)
    11. Was genau ist ein Pentagramm (Beschreibung)
    12. Sei verflucht !.!.!(Beschreibung)
    13. Was ist ein Egregor? (Beschreibung)
    14. Sexualmagie ist... (Beschreibung)
    15. Derren Brown zeigts euch allen (Beschreibung)
      -----
    16. Links zu Threads von PsiSnake (Zur Auflistung)
    17. Pelisa: Reinkarnation und Karma (Direktlink)
    18. Ursache und Wirkung (Direktlink)
    19. Thelema (Direktlink)
    20. Vertrauen (Direktlink)
    21. Begriffe der Seele in der Kabbalah/Magie (Direktlink)
     
    Chiromant gefällt das.
  2. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

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  3. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

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    Beiträge:
    18.071
    Magie und Mut und der Stoff der Magie

    1. Magie ist kein Werkzeug.
    Ein Ritual (setze hier rein was immer Du möchtest) ist ein Werkzeug.

    2. Deswegen gebraucht Magie mind. ebenso viel Dich selbst wie Du sie. Das einzige was dem Werkzeug nahe kommt, bist Du selbst.

    3. Deswegen gehört Mut dazu. Mut sich selbst zu beobachten und dementsprechend zu bemerken, in welche Richtung die Magie sowieso geht.

    4. Effektive Magie ist deswegen an Punkt 3 und den damit zusammen hängenden Änderungen seines Verhalten (inkl. Denken und Fühlen) verbunden.

    a418

     
  4. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    18.071
    Magie/Psychologie and other revelation objects

    Gefragt ist, natürlich, u.a. Eure Grundkenntniss des menschl. Geistes. Immerhin das, was jeden von uns veranlasst hier zu posten.
    Dieses Konstrukt, diese (Selbst-)Erfahrung, besitzt ja wohl, eindeutig gewisse Regeln und Muster.
    Welche dieser Regeln, dieser Annahmen über die Welt, sind denn nun für einen Magier die hinderlichsten?
    Welche Muster verhindern Wachstum und Einsicht? Und damit Liebe und Erkenntnis?

    Ich fange am Besten mit einem Beispiel an:

    Der "Als OB"-Frame:

    Der "Als ob" Frame wird routinemässig von einem Zauberer eingesetzt um das Ergebnis vorwegzunehmen und um eine kongruente, in allen Bereichen des menschl. Erfahrens, Haltung einzunehmen mit dem Ziel, das Ergebnis zu erreichen.
    Kabbalistisch wird dies mit der Sephirah Netzach in Verbindung gesetzt. D.h. das Erreichen wollen ist in dem Fall eine Entsprechung des höheren Selbst (was auch immer man darunter versteht).

    Die Crux des "Als Ob" Frames ist, das man immer genau das erlebt, was man sich erhofft. D.h. wiederum, dass jeder, der sich sehr sehr ernst nimmt, genau dies bestätigt bekommt, was er sich zusammen reimt.
    Das kommt geradezu eine polaren Störung gleich.
    Wenn ein Gläubiger z.B. nur denkt, dass alles von seinem Gott kommt, dann muss auch logischerweise alles was passiert eine Bestätigung der Existenz seines Gottes sein.

    Also muss ein Zauberer den "Als Ob" Frame einerseits zweckgebunden, d.h. ihn als Werkzeug erkennend, einsetzen, andererseits darf er seinen eigenen Bestätigungen seiner Beliefs nie glauben.......

    418

     
  5. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

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    Die Legende vom Astralkörper
    *

    Keinen Astralkörper gibt es... es ist nur die Frage der Wahrnehmung des 1 Körpers.

    Im Bewusstsein sind die Informationen über die verschiedenen möglichen Perspektiven,
    bezüglich auf die Relationen, enthalten:
    (Mensch -> Umgebung) + (Umgebung -> Mensch)
    (beide sind Sender und Empfänger gleichzeitig).
    Dabei handelt es sich nur um eine einzige Interaktion(=Bewusstsein).

    Es kommt darauf an, welche von diesen Informationen wahrgenommen wird.
    Ich nehme an, dass dann,
    wenn die Information über die Perspektive Umgebung -> Mensch wahrgenommen wird,
    die Idee von Außerkörperlichkeit entstehen kann.

    *
    ALnei

     
    sternenflug gefällt das.
  6. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

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    Ist die Seele unverwundbar?

    Dass eine Seele sterben will, bestraft werden und glücklich/nicht glücklich sein will, ist der Part der Schmerz-leididentifikation des Egos.

    Die Seele selbst ist unverwundbar und unsterblich. Sie IST schon...vollkommen.

    Wenn man zw. der Seele/Selbst/Wille...Gott und dem Ego/Sehnsucht/Streben/Suchen unterscheiden kann...kann man auch zw. dem was echt ist und dem was Muster/Sucht ist, unterscheiden.

    Und daraus ergibt sich die Transzendenz...das Offenlegen Freischaufel und Sichtbarmachen des Offensichtlichen und Wesentlichen:
    DIE SEELE...sie unterliegt der Veränderung nicht.(leben-sterben)

    ...sie IST die Transzendenz...vollkommen unantastbar tabu/heilig.

    WyrmCaya


     
  7. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

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    Objections-Fortsetzung: Heureka, oder der Pattern matching relief

    hier also eine weitere Falle, in der der Magier gern, die meisten Menschen noch viel lieber tappen.
    Ich nenne es mal Heureka-Effekt.
    Und dies ist die Falle:
    Unser Gehirn zeichnet sich dadurch aus, dass es v.a. eine Sinngebungsmaschine ist.
    Sehen wir keinen Sinn, so haben wir Stress, und Stress mag unser Gehirn ja gar nicht.
    Also versucht es ALLES was es sieht, mit dem was es weiss zu matchen.
    - Ah, die Wolke sieht aus, wie ein Baum
    - Ah, ich war Napoleon im früheren Leben

    etc. pp.

    DA das so IST, sind unsere Gehirne, und damit die Landkarte unserer Existenz (ja, genau so meine ich es), beständig dabei Lösungen zu finden und Sinn zu stiften, und zwar speziell dort, wo keiner ist.

    Fast jede spirituelle Richtung erleichtert den Sucher, eben WEIL diese Richtung die Antworten gibt, die dem Gehirn Sinn suggeriert.
    Fanatismus ist also die Folge aus dem Stressverminderungsverhalten des Gehirns, denn es kann nicht sein, was mich stresst und es muss sein, was ich als Antwort "erkannt" habe.
    Je wager diese Dinge sind, je geringer die Schnittmengen mit der Erfahrung der anderen sind, desto rigoroser werden absichtlich "Beweise" für diese Theorien gefunden.

    Zu diesen Theorien zählen:
    - Systematiken
    - nicht-auflösbare Postulate (Gott, die Seele, etc. existiert, Du musst sie nur "spüren")
    und ähnliches.

    Der allergefährlichste Haken aber ist die Selbsterlebbarmachung dieser Wünsche im Sinne von sich erfüllenden Prophezeiungen.

    Dadurch wirkt der Glaube, dadurch wird Stress vermindert, der Cortisolspiegel sinkt, das Männchen wird potent, die Frauen fruchtbar (und das ist nicht im geringsten witzig gemeint, sondern eine biologische Erfahrung).

    Aus solchen Strategien folgen Sätze wie:

    - "ich schicke die Aggression an den Absender zurück"
    - "Du projizierst"
    - "ich hab das schon durch"
    - "ich zieh mich jetzt zurück"


    418
     
  8. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

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    Ursache und Wirkung

    Ich behaupte, zwischen Beidem besteht kein Zusammenhang.

    Sobald dies der Fall ist, handelt es sich um eine Rechtfertigung/Aberglauben.

    Nichtsdestotrotz umgibt die Ursache die Wirkung.


    Avonaedon
     
  9. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beehive principles Teil 1
    1. Selbsttraktion

    Selbstwahrnehmung ist die Voraussetzung von Selbsttraktion, das wiederum die Voraussetzung für Motivation ist. Unsre Selbstwahrnehmung wird von mehreren grundsätzlichen Dingen bestimmt:
    1. unsre biologischen Beliefs, oder Instinkte, die bestimmen, WAS und WIE wir es gut finden. Über das WARUM gibt es keine Sicherheit, denn biologische Imperative können nicht ohne weiteres hinterfragt werden.
    2. Dieses nicht bewusste, unsichere WARUM ist eine Voraussetzung für Aberglauben, bzw. Interpretation aller Art, die mit der tatsächlichen Situation nicht mehr viel zu tun haben (auch z.B. „ich trage die Strapse weil sie MIR gefallen)
    3. Im logischen Sinn gibt es kein WARUM (dies ist nur eine durch Evolution evolvierte immanente Eigenschaft des Gehirns)

    Teilen Angehörige das gleiche WARUM macht es schlicht mehr „Sinn“, da wir Menschen als Gruppentiere alles gerne tun, dass wir mit einer grösseren Gruppe teilen können, wir mehr Aufmerksamleit bekommen und es uns im Rang der Gruppe steigen lässt, was wiederum den persönlichen Stresslevel günstig beeinflusst. Ausserdem erhöht es die für die Evolution notwendige kulturelle Varianz ist also nichts anderes als ein Evolutionsmotor auf kulturelle Ebene (vgl. Morphologische Varianzen auf biologischer Ebene!)
    Das gilt auch und besonders für Menschen, die von sich behaupten frei von Gruppenzwängen zu sein, denn diese reagieren nur auf eben diese (sic!) und sind damit nicht nur unfreier (als sie glauben) sondern auch noch isoliert und gestresst. Dies führt wiederum zu einer Ausweichstrategie, die allerdings i.d.R. mehr Brainpower benötigt: Man erfindet sich andre Hierarchien und System (ein besonders bei Esoterikern verbreitetes Spiel)

    2. Rechtfertigungsbias

    Das bewusste Erleben in uns bewertet und begründet eine Handlung immer im Nachhinein. DAMIT es das allerdings stressfrei kann, das heisst gesund und ausgeglichen, KANN es in der Regel nicht anders bewerten als im Sinne eine Rechtfertigung.
    Wenn man ein Konzert z.B. ganz gut findet, gefällt es einem immer besser, je länger man dort ist (ähnlich der Parties, die dann noch ganz toll werden). Wenn man anschliessend einem Bekannten davon erzählt wird man dies um einiges farbenfroher und lebendiger schildern.
    Dies führt, natürlich, dazu, dass die gesamte Erinnerung (inter und intrapersonal) immer leuchtender wird (und so weiter und so fort).
    Um wie viel mehr wird es wohl einem jungen Zauberer gehen, der mal zufällig ein Geräusch hört und dann dahinter einen Dämon vermutet?
    Um bei diesem Beispiel zu bleiben: Das geht so
    Unser junger Zauberer hat ein WARUM. DASS er das WARUM hat liegt daran, dass sein Gehirn nicht anders kann.
    Da das WARUM zusätzliche Energie und Aufmerksamkeit fordert (!) und damit eigentlich ein Widerspruch zu Ockhams Messer darstellt, bedarf es einer sehr guten Rechtfertigung warum sich dieses WARUM lohnt.
    Also wird er dieses Geräusch anders interpretieren MÜSSEN, denn sonst macht sein Handeln ja gar keinen Sinn (was eine quasi selbstmörderische Einsicht wäre)
    Weiters stellt er sich unbewusst vor, WIE er das ANDREN Leuten vermittelt, denn seine Teile in sich sind ja auch ANDRE Leute, die man mitreissen muss.
    Also wird es AUTOMATISCH farbiger und für ihn selbst überzeugender.
    Wir sind also im Beehive ohne überhaupt Kontakt, auch virtuellen, zum Rest des Bienenstocks zu haben.

    Well done, Zauberer


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  10. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

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    Behive principles 1 ½ Flüche, Spells, Bindungen

    aus gegebenem Anlass zur Fluchmanie, und als Erweiterung von
    http://www.esoterikforum.at/forum/sh...ad.php?t=99706
    :

    1. Bewusstes Erleben ist ein künstliches Neben-Sich-Stellen (meine Hand, mein Körper, meine Seele)

    2. Daraus folgt, dass man bewusst bereits-entschieden-hat sich als getrenntes Wesen wahr zu nehmen

    3. Bewusstes Erleben ist eine posteriore Rechtfertigung bereits getroffener Entscheidungen und getaner Handlungen

    4. Emotionen sind der Treibstoff für Handlungen, die immer einem Ziel folgen

    5. Das Ziel ist ein Bild

    Ganz allgemein versucht der Magier, der Zauberer, dies zu überwinden und hat dafür verschiedene Begriffe, momentan, parat, wie z.B.
    Das Chaos
    Aleph bzw. Ain
    je nach Gusto

    Magie ist demnach ein Hineinfliessen in ein durch Emotion (Feuer, Leidenschafft) geschaffenes Bild, das zum Ziel hat die durch die Punkte 1.-5. Illusionen und Beschränkungen aufzuheben.

    Warum ist eine Illusion eine Beschränkung?
    Weil man durch den blossen Akt der Erschaffung einer Illusion sich für EINE Illusion entscheiden muss und ALLES ANDERE verwerfen muss.

    Aus dem gerade geschriebenen folgt:

    Es gibt keine wirksamen Flüche, es sei denn der Verfluchte und der Fluchende spielen das gleiche Spiel (!), dann sind sie aber keine Zauberer

    Es gibt keine (Love-)-Spells, es sei denn beide spielen das gleiche Spiel.

    Ein Magier spielt nicht, ausser mit sich selbst, bzw. mit dem Chaos, was das gleiche ist.

    Ganz nebenbei ist das der Trick der Sexmagick


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