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Der Islam

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Regina, 17. November 2004.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Ich muss sagen: ich bin nicht mit dieser Religion vertraut. Ein guter Freund gehört dieser Religion an und seine Kinder werden in diesem Sinne (aber nicht streng) erzogen. Da er mich in seine Heimat Tunesien mitgenommen hat verdanke ich Ihm so manchen Einblick in die Welt islamisch gläubiger Menschen.
    Ich würde sie niemals radikal nennen. Radikal ist eine Eigenschaft, die sich überall finden läßt, wo Menschen glauben.
    Ich habe die Araber als Menschen kennengelernt mit einem tiefen Sinn für Familie, Ehre und Gastfreundschaft.
    Die westl. Welt (vor allem die Amerikaner) fügen dieser Glaubensgemeinschaft einen Schaden zu, der sie noch viele Jahre verfolgen wird. Gerade eben wird Napalm, werden Brandbomben gegen unschuldige Meschen eingesetzt, gerade jetzt verbluten Zivilisten in den Strassen Faludschas. Gerade jetzt erhält Hasss und Radikalität im Namen von "Demokratie, Freiheit und Meschenrechten" um Bush nach seiner Wiederwahl und dem Treffen mit Blair zu zitieren, neue Nahrung. Es wird immer Radikale geben, Vor-verurteilung verschafft dieser Menschengruppe aber nur neue Nahrung.
    Es ist wie in der Geschichte der Sufi Mystikerin Rabiya Al Adabiya.
    Wenn Du erwachst löst sich die Lüge auf, der Irrtum, die Verfremdung.
    Rabiya

    Die Mehrheit der islamischen Bevölkerung ist NICHT radikal, man kann aber Menschen sehr leicht radikalisieren indem man Ihnen (von außen) voschreiben will was sie zu tun und zu lassen haben.
    Das gibt den fanatischen Kreisen, egal ob Jude, Christ oder Muslime immer neue Nahrung. JEDER dieser Glaubensrichtungen beinhaltet fauenfeindliche TENDENZEN die sich bei entsprechender Erziehung und Vorbildwirkung voll entfalten.
    Ich habe folgende interessante Beiträge gefunden:
    (und das ist der eigentliche Grund des threads)..auch um einen bestimmten Zeitgeist (Stichwort Holland) entgegenzuwirken.

    Über das Buch "die syro-aramäische Lesart des Koran - ein Beitrag zur Entschlüsselung de Koranspeache". Von Christoph Luxenburg. Berlin 2000.

    Eher selten findet man in der zahlreichen Literatur über den Islam textkritische Untersuchungen des Koran. Das liegt daran, dass die Voraussetzung einer solch aufklärerischen Arbeit eine gewisse Säkularisierung ist, die von islamischen Fanatikern nicht selten mit Mord bestraft wird. Faruq Foda, ein ägyptischer 'Säkularist', wie man solche Wissenschaftler in der arabischen Welt gerne nennt, wurde auf offener Straße erschossen, der palästinensische Professor Suliman Basheer aus dem Fenster geworfen, Nasr Hamed Abu Zaid musste Ägypten verlassen, der Literaturnobelpreisträger Nagib Machfus wurde in Kairo attackiert.

    Der Autor Christoph Luxenburg (Pseudonym) geht davon aus, dass ein "in weiten Teilen ... philologisch nicht geklärter Text" (S. 1) erst richtig verstanden werden kann, wenn man die syro-aramäische Sprache heranzieht, in deren Umfeld der Koran als erstes arabisches Buch entstanden ist. Dann könnten erst die bisher als dunkel bezeichneten Stellen des Koran - manche sprechen sogar von bis zu einem Viertel des Textes - in ihrer Aussage entschlüsselt werden.

    Als der Prophet Mohammed im Jahr 632 n. Chr. starb, existierte der Koran in seiner heutigen Form noch nicht. Es gab Personen, die Teile des Korans auswendig kannten, und es existierten schriftliche Aufzeichnungen. Aber bereits die ersten Nachfolger Mohammeds unternahmen Versuche, Koranausgaben anzufertigen. Die bedeutendste Ausgabe ist die des dritten Kalifen, Uthman (644-656), auf welcher der uns heute vorliegende Korantext beruht. Uthman ließ Abschriften in die damals wichtigsten islamischen Städte schicken. Abweichende Versionen sollten vernichtet werden. Die Redaktoren, die in den folgenden Jahrhunderten den Text festlegten, versuchten dies nun von einem arabischen Sprachverständnis her, wobei sie nicht mehr wussten, dass die Verfasser des Koran eine Reihe von syrischen Worten in arabischer mehrdeutiger Schrift niedergeschrieben hatten.

    Somit forderten Gelehrte Bereits im 9. Jahrhundert eine textkritische Interpretation der Suren und es kursirten auch noch über Jahrhunderte hinweg die sogenannten «unkanonischen» Lesarten, die zur Uthman-Ausgabe andere Varianten bei grammatisch und inhaltlich schwierigen Stellen anboten. Im Laufe der Jahrhunderte setzten sich dann jedoch die Hardliner durch und die Schrift wurde zum Dogma. Im Zuge der Entstehung des Dogmas von der Reinheit der koranischen Sprache wurde es dann auch immer schwieriger, über die nichtarabischen Elemente im Koran zu sprechen. Allah persönlich habe gewissermaßen arabisch gesprochen. Christoph Luxenberg stellt das in Frage. Für den Autor handelt es sich um eine aramäisch-arabische Mischsprache, die von den späteren Generationen nicht mehr ganz verstanden und deshalb vielfach falsch gelesen wurde.

    Grundlage seines sprachwissenschaftlichen Vorgehens ist zum einen die enge Verwandtschaft der beiden Sprachen Syro-aramäisch und Arabisch, die viele gemeinsame Wortstämme besitzen, aber in den jeweiligen Sprachen oft Bedeutungsvarianten kennen, zum anderen die Schreibweise des Arabisch: Im 7. Jahrhundert verfügte sie noch nicht über diakritische Punkte, die gleich geschriebene Konsonanten voneinander unterschieden. Die Buchstabenzeichen für die Konsonanten - Vokale wurden zunächst nicht geschrieben - sind somit nicht eindeutig, das damalige Arabisch ließ also Mehrdeutigkeiten zu. Einige Zeichen können sogar bis zu fünf verschiedene Konsonanten bezeichnen. Erst in der späteren Zeit werden die Zeichen durch diakritische Punkte über oder unter ihnen eindeutig den einzelnen Konsonanten zugeordnet.

    Zunächst zieht Christoph Luxenburg bei seinem Vorgehen noch einmal die große Koranexegese von Tabari und das Hauptlexikon «Lisan Al-Arab» heran. Wenn das zu keinem Ergebnis führt, dann prüft er, ob es im Syro-Aramäischen eine gleich lautende Wurzel gibt, die eine andere Bedeutung hat, aber zum Kontext besser passt. Ein weiterer Schritt ist die Änderung der diakritischen Punkte, um so zu einem sinnvolleren arabischen Wort zu gelangen. Als Nächstes werden die diakritischen Punkte verändert, um zu einer aramäischen Wurzel zu kommen. Der letzte Schritt versucht durch die Rückübersetzung des arabischen Ausdrucks ins Aramäische, ihn über die Semantik des syro-aramäischen Ausdrucks zu erschließen. Alle einzelnen Schritte sind durch Rückgriff auf klassische arabische und syrische Lexika belegt.

    Und tatsächlich ergeben die neuen Bedeutungsvorschläge auf einmal einen klaren Sinn und passen besser in den Kontext des Koran. Beispiel für eine Fehllesung sind für Luxenburg die Passagen über Huris oder Paradiesjungfrauen und die Jünglinge, die im Jenseits auf einen warten sollen. Er zeigt auf, dass der Begriff Huri ("die weißen", Adjektiv fem. Plural) keineswegs weiße (Jungfrauen) bezeichnet, die den Männern im Paradies zur Verfügung stehen, sondern "weiße (Trauben)" meinen, ein Anklang an Trauben und Wein, die im christlichen Paradies zur (symbolischen) Ausstattung gehören und die der christliche Theologe Ephräm der Syrer in Hymnen, die damals im Umlauf waren, besungen hat; ähnliches gilt für die angeblichen Jünglinge.

    Ebenfalls zeigt der Autor auf, dass der Koran sich selbst als Teil und Bestätigung des Alten und Neuen Testaments versteht: "Damit besteht er zum einen aus »getreuen« Auszügen aus der »Urschrift«, d.h. der »kanonischen Schrift«, zum anderen aus mit der Urschrift »vergleichbaren«, etwa apokryphen und sonstigen Schriften entnommenen Teilen" (S. 83). Schon der Begriff "Koran" stammt aus der christlich-syrischen Liturgie und bezeichnete ein Buch, das die gottesdienstlichen Lesungen de Bibel enthielt.

    So liegt etwa auch der Sure 108 eine christlich-syrische Liturgie zugrunde und Sure 96, die als älteste Sure gilt, ist sogar ein durch und durch christlicher Text, der mit der Aufforderung endet: "nimm an der Abendmahlliturgie teil" (S. 296). Von daher erhärtet Luxenburg die bisher unbewiesene Hypothese Günter Lülings, dass es einen vorkoranischen Grundstock von Hymnen aus der christlich-syrischen Liturgie gibt, die in den Koran eingeflossen sind.

    Der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban kennt Luxenbergs Studien genau und bestätigt, was bisher als Tabu galt: Der Koran hat erkennbare christliche Wurzeln. "Was hier totgeschwiegen wird, ist, dass der Islam im Grunde genommen eine jüdisch-christliche Sekte ist, deren Anliegen eine Übersetzung der Bibel ins Arabische ist, um den Monotheismus unter den Arabern zu verbreiten. Damit wird die ganze islamische Religion in Frage gestellt", erklärt Ghadban. Islamwissenschaft und auch Religionswissenschaft müssen also in einer Reihe von Punkten umdenken.


    Quellenvorlagen:
    http://www.nzz.ch/2001/02/03/li/page-article732B7.html
    http://www.phil.uni-sb.de/projekte/imprimatur/2000/imp000510.html
    http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/43151/
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/politischeliteratur/131598/
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    der folgende Text ist eine kurze Zusammenfassung des Buches: "Der politische Harem – Mohammed und die Frauen" von Fatema Mernissi (Frankfurt am Main 1989).
    Die Männer zur Zeit Mohammeds waren zwar bereit, den Islam als eine Revolutionierung der Verhältnisse im öffentlichen Leben hinzunehmen, als Umwälzung der politischen und wirtschaftlichen Hierarchien. Sie wollten jedoch nicht, dass der Islam etwas in den Beziehungen von Mann und Frau änderte. Und so kam es, dass sie je nach der Lage der Dinge, je nachdem, was politisch auf dem Spiel stand und welcher Druck ausgeübt werden sollte, Hadithe ausstreuten (Worte des Propheten). Bereits wenige Jahre nach dem Tod des Propheten waren falsche Hadithe im Umlauf. Von 600 000 Hadithen waren 7275 gefälscht, was man schon recht früh bei einer Überprüfung feststellte.

    Es ist nachgewiesen,dass der Koran fortdauernd manipuliert wurde und so geriet auch Mohammends freundliche Haltung gegenüber Frauen, von der er sich Zeit seines Lebens nicht abwandte, immer mehr in den Hintergrund. Es ist auch bedenklich, dass Mohammed seine Aussagen niemals schriftlich niederlegte und sie von seinen Anhängern erst viel später aufgeschrieben wurden. Einer dieser Aufschreiber war Bhukari, der selbst frauenfeindlich eingestellt war; er versuchte so gut wie möglich zu verhindern, dass die so störenden Verhaltensweisen des "Botschafters Gottes" nicht bekannt wurden. Von ihm stammen Texte wie dieser: "Die Gebete von Männern, die hinter Frauen Platz nehmen, werden nicht erhört." Mohammed war jedoch lediglich dagegen, dass einer die Moschee betrat, der Knoblauch oder Zwiebeln gegessen hatte.

    Man versäumte nicht, alle skandalösen Vorfälle von Frauen in Moscheen so auszuschmücken, dass man gute Gründe hatte, die Frauen nicht in die Moscheen zu lassen. Bhukari war es auch, der den Propheten so zitierte: "Ich hinterlasse dem Manne keinen schändlicheren Unruhestifter als die Frauen." Oder: "Ich habe einen Blick in die Hölle geworfen und habe bemerkt, dass dort die Frauen in der Mehrzahl sind." Solche Aussagen ähneln in nichts dem, was man sonst über Mohammeds Leben herausfinden kann.

    Ein Beispiel zur Ungenauigkeit seiner zitierten Aussagen. Mohammed soll gesagt haben: "Das Unglück liegt in drei Dingen: Dem Haus, der Frau und dem Pferd." Bhukari war gerade ins Zimmer gekommen, als er den Propheten dies sagen hörte. Er hatte aber nur den letzten Teil des Satzes gehört. Mohammed sagte nämlich: "Tötet die Juden, denn sie sagen: Das Unglück liegt in drei Dingen, dem Haus, der Frau und dem Pferd."

    Ein Schüler Mohammeds sagte einmal, er habe Angst, Hadithe zu erzählen, die er wirklich gehört hatte, denn andere Männer hätten sie auch gehört und diese erzählten sie phantasiert weiter. Er habe Angst von diesen Männern Ärger zu kriegen, wenn er die Wahrheit erzählte. Noch während seines Lebens geriet Mohammed wegen seiner freundlichen Haltung gegenüber Frauen in Konflikte mit den Männern.

    Die Frauen aber hatten nun ein männliches Vorbild: den Propheten. Durch ihn ermutigt, boten sie ihren Männern die Stirn und trauten sich etwas, was für diese das größte Verbrechen bedeutete, die Verweigerung. So kamen die Männer zu dem Propheten und beschwerten sich über ihre ungehorsamen Frauen. Omar, der Anführer des männlichen Widerstands, bedrängte den Propheten, den Männern das Recht einzuräumen, ihre Frauen zu schlagen. Er konnte seine Milde nicht verstehen. Da sagte dieser, unter Druck, schließlich: "Nun gut, dann schlagt sie, aber nur die schlechten unter euch werden zu solchen Methoden greifen."

    Einen weiteren Streit gab es um die Frage des Erbrechts. Früher wurden die Frauen wie ein Gegenstand mit vererbt, sie selber hatten kein Recht auf Erbe. Da kam Mohammed und sagte: "Auch den Frauen gebührt ein Teil der Hinterlassenschaft." Dies versetzte die männliche Bevölkerung Medinas in helle Aufregung und sie geriet in heftige Konflikte mit Mohammed. Davor hatten sich die Männer immer auf Mohammed berufen und ihre Taten immer durch den Propheten zu rechtfertigen versucht und nun sagten sie: "Das ist ein Bereich, in den sich der Islam nicht einzumischen hat." Als Mohammed seine Meinung nicht änderte, versuchten die Männer die Schriften zu manipulieren, um ihre Privilegien zu erhalten. Als der Prophet schließlich sagte: "Den Unvernünftigen gebt euer Vermögen nicht in die Hände", war das er Vers, auf den man gewartet hatte. Es hieß nun, die Frauen seien die Unvernünftigen.

    Irgendwann kamen Mohammeds politische Gegner auf die Idee, seine Beharrlichkeit seiner positiven Haltung Frauen gegenüber als eine Waffe gegen ihn zu verwenden. Sie griffen ihn damit an, verletzten und erniedrigten ihn. Schließlich zwangen sie ihn zum Ablass seiner Pläne, die die Gleichheit der Geschlechter beinhalteten. Das größte Beispiel dafür ist das des Hijabs, des Schleiers der Frau.

    Am Ende von Mohammeds Leben war Medina von Feinden belagert und die Frauen wurden oft belästigt. Um die Frauen des Propheten zu schützen, soll Allah offenbart haben, sie sollten sich mit einem Tuch Kopf und Oberkörper bedecken. Omar witterte darin eine Gelegenheit, dass dies Pflicht für alle Frauen würde. Mohammed war jedoch strikt dagegen. Da belästigten die Männer Mohammeds Frauen so lange auf der Straße, dass der durch militärische Schwierigkeiten geschwächte Prophet dazu gebracht werden konnte, an den Frauen zu zweifeln. Aischa, Mohammeds Lieblingsfrau, sollte das erste Opfer sein. Sie wurde des Ehebruchs bezichtigt. Mohammed war verletzt und erschüttert. er gab erst nach, als er sich mitten im militärischen Desaster befand, zu einem Zeitpunkt, als die wirtschaftlichen und politischen Krisen Medina von allen Seiten spalteten und die verletzbare und unsichere Stadt den Feinden ausgeliefert war, welche auch die Frauen belästigten. Da erst verlor er die Kraft, Omar standzuhalten und er stimmte dem Hijab und damit der Wiederherstellung der männlichen Machtposition zu. Letztendlich war es Omar, der den Hijab eingeführt hat.





    LG an Euch
     
  3. Milchmann

    Milchmann Guest

    Liebe Regina, recht schönen Dank für Deine hochinteressante Informationen.

    Aber diese Informationen werden die MASSE der heutigen Muslime nicht erreichen und vor allem die Masse der heutigen Prediger nicht beindrucken.
    Da ist eine mehr als ein Jahrtausend stattgefundene Gehirnwäsche, die in den Genen der meisten Muslime sitzt und mit religösem Eifer und unbeirrbar fanatisch weiter gegebn wird. Und die Gehirnwäsche der EHRE ist das Gegenteil von Menschlichkeit und Toleranz.

    Der heutige Islam ist durch die meisten seiner Prediger und durch die
    meisten seiner Anhänger entartet, genauso wie im Mittelalter der fanatische Katholizismus mit seiner Hexenverbrennung.

    Liebe Gott von ganzem Herzen und alle FRAUEN ....:) wie Dich selbst, das ist das ganze Gebot........
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    dafür dass du mit dieser Religion nicht vertraut bist kannst du aber schon eine Menge darüber erzählen. Danke.
    Gibt es einen entarteten Islam? Oder Menschen, die den Islam für ihre gewalttätigen Zwecke nutzen?
    Es reicht doch, wenn sie uns erreicht und dabei hilft, die Unwissenheit und Intoleranz bei uns zu reduzieren! - siehe Niederlande - Sind die Holländer Nazis und Islamhasser? Ich glaube Regina hilft uns hier, den Islam etwas differenzierter zu sehen, auf dass wir unsere Pauschalierungsurteile wegstecken können.
    Liebe Grüße Inti
     
  5. Milchmann

    Milchmann Guest

    den Islam etwas differenzierter zu sehen, auf dass wir unsere Pauschalierungsurteile wegstecken können.
    ------------------------------------------------------------------------
    Eine Religionsgemeinschaft wird allgemein nach dem Verhalten ihres Klerus und deren Gläubigen beurteilt. Dies ist ein ganz normales menschliches Reaktion. Und wenn jemand VORURTEILE hat, wird kein posting diese ausräumen.

    Bei Religionen unterscheidet man esoterik und exoterik. Der esoterische Kern einer Religion (z.B. siehe Sufismus beim Islam) ist die Ethik,.
    Das exoterische - dass was nach aussen existiert und vom klerus vorgelebt (gepredigt) wird - ist im Laufe der Zeit nicht mehr mit dem ursprünglichen Kern ident und teilweise contraproduktiv.
    Die Masse der Muslime ist wirklich sehr fromm, aber paranoid; anders kann man die Ablehnung des Weiblichen nicht bezeichnen.

    Die Muslime haben eine Mutter, Frau und eventuell Töchter. Nach der sogen. Befreiung in Afghanistan wurden junge Männer, die behaupteten, froh zu sein, weil die Talibans weg sind, im Fernsehen interviewt. Viele sagten aus, sie empfinden es als Schmach und Schande, wenn eine Frau ohne Totalburka ausgeht. Und im muslimischen Schwarzafrika werden Frauen gemäss der gängigen Koranauslegung zu Tode verurteilt (gesteinigt), wenn sie nach einer Vergewaltigung schwanger werden.

    Man soll vor Fakten nicht die Augen verschliessen, denn dieser verdrehte Ehrbegriff der Muslime ist zutiefst inhuman. Dennoch soll man diese Menschen in die Menschheitsliebe einbeziehen, denn in ihnen wohnt das Göttliche Lebensprinzip und wird sich irgendwann wundervoll entfalten.

    Grüsse - Mm
    -------------------------------------------------------------------
    Liebe Gott von ganzem Herzen und Deinen Nächsten wie Dich selbst. Dies ist das ganze Gebot.
     
  6. nocoda

    nocoda Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2004
    Beiträge:
    935
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    Also ich kann da Mm nur zustimmen.
    Aus erster Hand kann ich nur beipflichten.

    Wobei ich aber auch anfügen muß dass hier zwei Dinge zusammen kommen, Fanatismus und Missachtung des Wertes vom eigenen Leben. Gehirnwäsche eben. Wenn Menschen so, entschuldigt, dumm gehalten werden und Niemand schafft es, durch diese fanatische Bariere zu kommen, dann wird das Leid noch größer.
    Im Namen Allahs andere Menschen töten? Ist auch in diesem Glauben ein schwerwiegender Fehler.

    Ich halte von solchem Fanatismus gar nichts und distanziere mich absolut davon.
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hanebüchener Unsinn wiederma, etwa:
    Belege? Beweise? Überprüfbare Fakten?

    Ich habe es anderswo schon gesagt, und ich wiederhole mich hier gerne nochmals: Alle Italiener mögen Spaghetti.
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Da hat es einen Fall gegeben, der dann in der Berufung rasch mit einem Freispruch endete - dokumentiert u.a. in mehreren Beiträgen auf meiner Homepage unter "Aktuelles".
    Was sind also die Fakten? Faktum ist, dass es eine große Bandbreite an gelebten Formen des Islam gibt. Verdrehter Ehrbegriff der Muslime? Aller Muslime? Welchen einheitlich durch alle muslimischen Richtungen durchgehenden Ehrbegriff haben sie denn?
    Wenn bei so schlimm verallgemeinernder Betrachtung im gleichen Atemzug von Menschheitsliebe gesprochen wird, klingt das wie Hohn. Erster Schritt der tätigen Liebe wäre, zu differenzieren und auf den Menschen zu schauen, statt ihn in die Schublade einer Ideologie zu stecken...

    Danke, liebe Regina, für diesen sehr interessanten Beitrag! Ich hoffe sehr, dass nun niemand auf die Idee kommt, den Islam christlich imperialisieren zu wollen, wenn da in den frühen Schriften christlich geprägte Schriften durchscheinen. Es ist ja auch ebenso spannend, die Bibel quellenkritisch zu durchleuchten - der Nahe Osten war schließlich zur Zeit des Entstehens der wesentlichen Dokumente ein Schmelztiegel der Völker, Philosophien und Religionen... so gab es zum Beispiel angelblich eine buddhistische Schule in Alexandria, so weisen angeblich zum Beispiel die Essener von Qumran viele Züge einer buddhistisch geprägten Gemeinschaft auf, die wiederum in bedeutenden Abschnitten die Texte der Evangelien mitgeprägt haben.

    Und beim Frauenfreund Mohammed musste ich sofort an den Frauenfreund Jesus denken und an den bald darauf "mulier tacet in ecclesia" schreibenden Paulus... wenn es um die Macht geht und den Kampf, muss offenbar die Liebe rasch männlichen Verhärtungen weichen...

    Und, sorry... ganz makaber schmunzeln musste ich bei der Vorstellung, wie so ein Selbstmordattentäter, der einem Ideologen mit seinem verdrehten Koran auf den Leim gegangen ist, im Paradies statt mit Jungfrauen nun mit Weintrauben abgespeist wird... Pech gehabt...

    Alles Liebe, Jake
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Freut mich sehr zu sehen, das der thread Euer Interesse geweckt hat.
    Ja, das Thema ist heiß. Die politische und moralische Radikalisierung "im Namen Gottes" also einer Religion, hat auch im Christentum stattgefunden..heute müssen die christl.Terroristen aber ohne Bibel außkommen, da der Einfluss des Christentums bezügl Massenmobilisierung gebrochen ist. (Fast sollte man diese Aussage auf Europa beschränken, wenn man an das Gedankengut v Bush und Kirche denkt...welches Gedankengut g*)
    Aber zur Zeit der Kreuzzüge war es noch da.
    Damals war DER ISLAM die gesittete Religion (ich weiß das wurde verdrängt..wär aber nicht schlecht sich diesbezüglich zu informieren)
    DER ISLAM war es damals der Schulen, Bildung, Forschung (Astronomie; Medizin) vorantrieb und das Christentum jene Religion, die Ihre Reformer verbrannte.

    Es ist hier vor allem der EINFLUSS der Religion der beginnt zu schwinden (siehe auch Mittelalter..es war nur SCHEIN die (innere) Bindung begann sich aufzulösen..)und das führte, und führt auch jetzt zu entsprechenden Gewaltausbrüchen, die man politisch für sich nützen kann.
    Menschen ohne Bildung und Erziehung sind leicht zu manipulieren.

    Die Europäer haben ein großes Geschenk an Frieden, Bildung und Freizeit, das der Rest der Welt zZ trägt. Es wäre Schade wenn man sich hier dieser Verblendung leichtsinnig anschließen würde....
    Es wäre eine vergebene Chance.

    LG
     
  10. Paolo

    Paolo Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Stuttgart
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    Liebe Regina,

    vielen Dank für deine Ausführungen. Ich möchte deine Aussagen noch untermauern und anfügen, dass die tolerante Religion in Spanien zur Zeit des dunklen Mittelalters nicht das Christentum sondern der Islam in Andalusien war und unbedingt auf die 6 Zeilen der 109. Sure des Korans hinweisen, welche die Toleranz der Religionen predigt, was natürlich völlig im Gegensatz zur Ausbreitung durch Feuer und Schwert steht.
    Zur Toleranz der Religionen siehe auch www.jupiter-verlag.de/index.html.

    Vielleicht habe ich da auch noch ein anderes highlight, Tobias, ein Freund von Kryon sagt, dass der Prophet Mohamed eine Reinkarnation von Moses sei.

    Liebe Grüße
    Paolo.
     
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