1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

der goldene fisch

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von kerzenwachs, 18. März 2005.

  1. kerzenwachs

    kerzenwachs Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    147
    Ort:
    In Erfurt am Bahnhof, bei einem Fluss der an einem
    Werbung:
    eine kleine geschichte wo ich einst mal in einem zuge sass von der ich gern erzaehlen wollt. wer weiss weens freuts?

    am abend im zuge sitzend fuhr ich durch die laender. vorbei an all berge, taeler und waelder.. mit deen gedanken schweifend drausen bei deen geistern. streich mit meinen augen lieblich auf all Ihren daechern und verzieh mich weit in mein augenblick. leeg mich sanft auf die mutter und mit der geschwindigkeit des zuges, lass ich mich treiben... weite und spreitze meine haende und beine. gruess all heilige drausen, gruess euch alle. fahre mit meinen augen hoch an die baumspitzen und seh das der tag sich langsam neigt und die sonn nu weiter zieht. gedanken schweifen... singe lieb und sanft ein altes lied, bin ganz leis und mag es doch schon trommeln. pass auf das es keiner hoert von jenen hier. lass hier drin im zuge mein leibe, spring raus mit meinen augen, mit meinen haenden.. mit meinen namen. kuess hier all jenes streichen, verzieh mich in deen schosse dieser mutter ein. schwimm hier im Sein mit mein. verzauber mich zu einen silbernen fisch mit golden schuppen und weissen augen ohne blick. die flossen schimmernd, weit strahlend und der schweif zieht sich meinem gange sanft hinterher... tanz zwichen baeumen und wiesen, schwimmend hin und her. mag lachen, stundenlang. ein sanftes lecheln sich in mein gesichte schmiegt, weich und sanft.. zufrieden es mich streicht. mit mein augen schau ich weit und mit mein spielen mal ich die waelder bunt. nein ich sie nicht aerger, nehm farben von ihren schoenen gespraechen an und mal sie weich und sanft mit ihren schoensten farben an. mit sanften glitzern an des streichelns flossenspitzen und erwich mich im spiegelbild der fensterscheib. wie aphatich ich hier sitz, wo ich nur bin.. schau mir mein gesicht gerade an, zieh mit meinen blicken ueber meinen mund, an meiner nas... durch meine augen und schau sie an; welch land sich dort verbirgt?! schoene heimat, ...und bin wieder in anderen augenblicken, ziehe wieder durch dies land. schweif mit meinen blicken, streif alles mit meinen augenlieder, lass sie zwinkern um immer wieder einen gruss an all liebe zu schicken. sitze hier im zuge drin und mit meinen augen drausen, schwimm ich als silberner fisch, dessen schuppen noch das restliche sonnelichte bricht und in all welten ganz golden schickt. ueber deen daechern der riesen, verschwindet langsam der helle tag und micht sich so langsam mit deen wolken in ein ziehendes bildniss ein, ergibt sich im kontrast, hinter deen riesen dunkel scheinen und oben ihr dache hell im dunklem abend tanzt. in einer daemmerung ich so gerade sitz und mit blicken sanft schweife. ach wie selbst hier die welt gerade schaut, mit des fischens auge schau ich meine an und anderstrum ist es genauso bunt. doch schau ich mit gluecke suchend in der daemmerung umher. da weit hinten, meine guete ich glaub es kaum.. der bogen faerbt sich bunt, kruemmt sich weit, zieht thief aus deem linken horizont herbei und weitet seine schenkel, laedt fast schon weiblich ein. ich glaub es kaum.. der zug, er faehrt mitten hindurch, hinein in die farbenpracht, das thore.. schoen doch meine augen schaun und fuehl mich herzlichst eingeladen, lehne dies geschenk gewiss nicht ab. so fahre ich tragend vom zuge durch all jene pracht, als fisch´chen schwimm ich heiter mit hindurch. erlebe diesen schatz, diesen geschmack.. kost von ihm, dieser pracht, wie ein weiblicher schatz! dankend hindurchgeschwommen erleeb ich ein tippen auf meine schuppen und wende mein blick nach hinten. da aus deem westen ruft es schon herbei, traue meinen blicken kaum, die sonn, wie sie abschied vom tage heute nimm.. ganz golden sie ihre nase hinter die berge und waelder drueckt... ganz golden sie ihre arme ueber das land erstreckt und mit weiten augenblicken, schenkt sie all wolken ein goldenes entzuecken. dieses bild, O ich trau mich kaum von diesem blicke wenden, mag nur sehn, mag nur sehn..... darin zergehn, baden gehn. wurde als fischlein golden geschmueckt, schwamm durch jene weiblichkeit.. fuehl mich dankend an, ein wenig allein und doch gestreichelt. merk das sich ein traenchen schmueckt und seh mein spiegelbilde in der fensterscheib, hier im zuge... nein nein. wuerde keiner verstehn diese Liebe die ich hier mein, doch mag davon gerne erzaehln. auch selbst die leute in deem zuge, wie sie staunten. schauten. sich am regenbogen satt, schwammen selbst in der goldenen pracht, ja ihres herzens freuts wie eines kinderwunsche.. staunten sie mit augen aus ihrem herzen, auch nur wenn es kurz so sei, schoen sie freuen sich, ..sie teilen. nur ich blieb stumm und kaum ein muks, schwamm mit als fischlein drausen rum und hebte mir die traene auf, giess damit mein schoensten baum, setze goldene kronen auf... schliesse meine augen und merk, alles nur ein kleiner traum, doch die farbenpracht sie ist real. schoenes rueckgradt unser mutter hat. setz Ihr noch einen lieben kuss auf Ihren schoenen leib, ich muss aufstehn, raus aus deen zuge gehn.. bin angekommen und seh schon wieder die ganzen menschen stehn. mag nach haus gehn....
     

Diese Seite empfehlen