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Der freie Wille im Lichte der Erfahrung

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Sternenspiel, 3. Juni 2010.

  1. Sternenspiel

    Sternenspiel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2007
    Beiträge:
    1.283
    Ort:
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    Der sogenannte freie Wille besteht aus zwei Komponenten:

    1. Die Entscheidung
    2. Die Durchführung

    Die zweite dieser Komponenten, die Durchführung, wird allgemein als Willenskraft bezeichnet. Hier ist die Entscheidung bereits getroffen, es geht nur darum, wie man sie verwirklicht.

    Beispiel: Ich möchte etwas machen, und zwar genau dieses, und das will ich eben, und diesen Willen verwirkliche ich. Quantentheoretisch würde ich vermuten, dass hier eine zukünftige Vorstellung auf den Lauf der Gegenwart zurückwirkt. Die derzeitige Physik hat kaum Begriffe für sowas, außer den des Attraktors, jedoch wird dieser eher als passive Mulde gesehen denn als aktive Erhebung, welche den Fluss der anderen Quanten in der Gegenwart aktiv beeinflusst.

    Für Esoteriker ist eine solche Vorstellung dennoch nicht abwegig.

    Die erste Komponente, die Entscheidung, ist etwas schwieriger. Es geht hier darum, aus zwei oder mehr Möglichkeiten eine auszuwählen, welche man später verwirklichen möchte. Selbst im Feld der Denkprozesse geschieht nichts anderes, als dass zwei Denkmöglichkeiten nebeneinander gestellt werden, und die Abfolge des Denkens sich für dallie eine entscheidet und auf dieser weiter aufbaut.

    Was macht dabei das menschliche Gehirn? Es hat die Möglichkeit, mehrere Szenarien nebeneinander zu stellen, was eine nicht unerhebliche Fähigkeit darstellt, eine Neuerung in der Evolution, denn bei Tieren ist es eher so, dass ständig nur instinktiv bzw. ratiomorph die einzelnen Bewusstseinskomplexe automatisch aufeinander abfolgen.

    Doch selbst beim Menschen ist es oft vorzuziehen, nicht verschiedene Möglichkeiten nebeneinander hinzustellen und sich dann lange grübelnd damit zu befassen, sondern einfach nur spontan immer schon im voraus die beste zu wählen.
     
  2. checkerlady

    checkerlady Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2008
    Beiträge:
    499
    Ort:
    NRW
    Hi,grüße dich.

    Gute Ausführung ,gefällt mir.
    Stimmt,wenn man frei und ungezwungen an etwas rangeht,dann klappt es auch reibungslos.Man kann viele Dinge durch zu viel Nachdenken bei der Arbeit kaputt machen.Ein ausgewogenes Maß an Intuition und Geist ist die beste Art Lösungen zu finden bei Aufgaben.Oder man lasse das Problem los und die Antwort kommt zugeflogen,so erlebe ich es immer.

    Freie Energie will nur fliessen,liebe Grüße
     
  3. Schlongi

    Schlongi Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2011
    Beiträge:
    127
    Es gibt keinen freien Willen. Satan hat uns alle unterworfen ohne dass wirs merken. Somit exsistiert kein freier Wille. Alles ist fest vorgegeben. Schaut euch doch nur mal die schlimmen Dinge unserer Welt an: Terrorismus, Amazonas wird abgeholzt, Massentiersterben, Waht`s up dad ist immer noch auf Sendung (er personifiziert den Satan). Das ende ist nah!!!
     
  4. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2007
    Beiträge:
    3.069
    Ort:
    sehr im Süden Deutschlands
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    Das wäre aber langsam und kompliziert, wenn es so wäre wie Du sagst mit den beiden Komponenten. Erstmal überlegen, entscheiden, planen und dann auf dieser Basis handeln. Wir könnten nicht einen Schritt vor den anderen setzen oder auch nur ein einziges Wort sprechen, wenn dem so wäre. Für mich ist das mit den zwei Komponenten nur ein Beschreibungsmodell, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. "Entscheiden" kann ja wenn überhaupt nur auf einen ganz begrenzten Bereich des menschlichen Daseins angewendet werden, auf der Ebene des Denkens, nämlich da wo wir meinen zwischen mindestens zwei Möglichkeiten zu wählen. Doch nimm die Regelkreise im menschliche Organismus, überhaupt in Organismen, nimm Beziehungssysteme wie Partnerschaften, Gesellschaften, Nationen usw.. Da ist nirgendwo irgendetwas zu entscheiden sondern alles geschieht aus Wechselwirkungen heraus, ganz natürlich und von allein, ein spontaner, anfangs-und endloser Prozess. Dann der Prozess des Denkens - welche Gedanken ich denke, entscheide ich nicht, denn es ist eine endlose Kette von aufeinander wechselwirkenden Ereignissen - auf materieller,physikalischer, chemischer, psychologischer, philosophischer, ideologischer, spiritueller Ebene, quasi "multimodal" - die seit Unzeiten wechselgewirkt haben und nun in ein bestimmtes Denken zu "münden" scheinen, und wir meinen wir hätten "einen Gedanken" - doch so einen isolierten, für sich stehenden Gedanken gibt es nicht und ebensowenig gibt es eine für sich stehende Handlung, die sich von allen anderen Handlungen isoliert betrachten lässt. Wo willst Du da einen Fixpunkt setzen, an dem der Entscheider unabhängig von allem steht und frei wählt?
     
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