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Der Film Metropolis - was ist die Botschaft?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von winnetou, 14. Februar 2010.

  1. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
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    hallo freunde,

    mit grossem mediengetöse wurde die öffentliche aufführung dieses remakes angekündigt. ist es nur die regie oder auch die aussage dieses films? was meint ihr dazu?

    lg winnetou:geist:
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    25.988
    Kein Remake, sondern die Restaurierte Uraufführung des Originals :rolleyes:

    was die Botschafts des Filmes ist? Gucken
     
  3. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

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    24.276
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    Deutschland
    Ich habe ihn mir aufgenommen und werde ihn die nächste Woche mal anschauen :)
     
  4. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

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    7. August 2008
    Beiträge:
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    hallo fist,

    da wäre ich nicht so sicher. leider kenn ich die gekürzte fassung nicht. aber gucken kann sicher nicht schaden. interessant ist, wie gut der film in unsere zeit passt. aber wer sind die unterdrücker, wer sind die unterdrückten und wer sind die mittler?

    gl winnetou:):rolleyes:
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    ähm

    also

    1. der Film kam am Freitag, ist also schon passe
    2. es ist kein Remake
    2. ich habs gesehn

    lg

    FIST
     
  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    Beiträge:
    25.988
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    ähm... der Film ist doch ganz klar oder? da gibs nix zu interpretieren (ausser vieleicht in der Position des Mittlers, aber auch da is alles klar, nämlich die Liebe) Hirn und Hand sind so offensichtlich dargestellt, dass man nicht einmal eine Marxistische Schulung der Klassengegensätze braucht um das zu verstehn :rolleyes:

    immerhin machte Fritz Lang keine Esoterischen Filme, sondern Filme die von allen Menschen, selbst ohne grossatiges Hintergrundwissen verstehen kann. Und genau das macht die Stärke von Metropolis aus (neben der unglaublich genialien Inszenierung und der Fabelhaften Kulisse) - er ist in der Story so klar verständlich und offensichtlich dass er komplizierte Verhältnisse offensichtlich darlegen kann.

    Auch wenn man über das Happyend streiten kann, welches sowohl Sozialdemokratisch wie auch im Sinne einer Ständeordnung interpretiert werden kann. aber das ist nebensächlich
     
  7. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

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    7. August 2008
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    n.ö.
    hallo fist,

    die zeitgnossen von fritz lang waren von diesem film nicht so überzeugt. angesichts des monsteraufwandes der ufa wurde dieser film zu einem flop. kritisiert wurde vor allem die extreme schwarz-weiss-malerei von hand und hirn und die naive darstellung der maria und des mittlers. hier wirft der nationalsozialismus seine schatten voraus. der rechtslastige hugeman hat ja im selben jahr die ufa gekauft, nicht zuletzt, um sie als propagandabasis für die rechten zu verwenden. thea von harbou, die drehbuchautorin, hat sich später den nazis angenähert. fritz lang selbst dürfte von diesem film auch nicht sehr überzeugt gewesen sein, obwohl er ein meisterwerk der regie und effekte gworden ist.
    wenn du meinst, dass er komplizierte verhältnisse einfach darstellte, muss ich dir leider beipflichten, denn es handelt sich um eine reduzierte darstellung der seinerzeitigen verhältnisse mit einer altbewährten zukunftsvision. die damaligen menschen brauchten im umfeld der kommenden wirtschaftskrise und arbeitslosigkeit einfache botschaften, um ihre emotionen und ängste auszuleben. aber es reichte eben nicht.
    dass der film in der heutigen zeit gut ankommt, wundert mich auch nicht. es stehen wieder grosse änderungen bevor und einfache signale sind gefragt. altbewährte feindbilder werden wieder aufgewärmt und die marias und mittler stehen wieder schlange. es ist zeit wachsam zu sein und filme kritische zu hinterfragen, ob nicht damit ängste und emotionen geschürt werden sollen.

    lg winnetou:rolleyes::)
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    Also auch wenn der Film Simplifizierend ist (wie jeder geplante Blockbuster) und sich Lang selber vom Inhalt distanzerte - Feindbilder produziert der Film nicht - im Gegenteil - und das ist seine Stärke: er sucht die Aussöhnung. Bei Metropolis sind die Kapitalisten (das Hirn) genau so wenige gut oder schlecht wie die Arbeiter (Hand) - und eine Schwarz-Weiss-zeichnung gibt es auch nicht. Immerhin suchen sowohl Leute der Unterschicht (Maria, Grof der Vorarbeiter, der Arbeiter 11811) wie leute der Oberschicht (Freder, Josaphat) die Annäherung - und genau das ist die Stärke die Metropolis auszeichnet - den Versuch der Aussöhnung, die erkenntniss, dass alles Menschen sind und am gleichen Strang ziehen.

    Natürlich kann das Ende Faschistisch interpretiert werden und als Ablehnung gegenüber dem Revolutionären Sozialismus - nichts desto trotz ist er von einer Sozialdemokratischen Idee mit einem Grunbau Christlicher Ethik inspiriert - und dahingenen auch heute noch verdammt aktuell (und damals, gegen Ende der Weimarer Republik schlicht und ergreiffend ein Monument gegen den Nationalsozialismus, gegen den Hass und, wenn man so will, das Geistige Fundament, auf dem später die 2. Deutsche Republik aufgebaut wurde (SPD + Union als Staatstragende Parteien).

    Dem Film da Schwarz-Weissdenken oder gar Rechtslastige Tendenzen unterzuschieben mag zwar dem etwas Plumpen Ende entsprechen, nicht aber dem grunlegenden Humanismus der den gesammten Film durchzieht und den Versuch, eine Friedliche Lösung, die auf gegenseitigkeit und Akzeptanz zu finden

    mfg

    FIST
     
  9. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

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    hallo fist,

    genau das ist der punkt. dieser unterbau hat damals in der krise nicht funktioniert und versagt, genauso wie er es heute tut. nach dem krieg waren alle müde und hatten genug, jetzt aber werden die karten neu gemischt und es gibt wieder eine krise. da werden halt solche konzepte nicht reichen. aber es bleibt jedem unbenommen, daran zu glauben.

    lg winnetou:rolleyes:
     
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