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Der dunklen Elfen Traum

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Schattenlied, 4. Februar 2007.

  1. Schattenlied

    Schattenlied Neues Mitglied

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    2. Februar 2007
    Beiträge:
    6
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    TYROL
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    Vor unzähligen Zeiten, als der Mondmann, noch auf dem Pfade der Sonnfrau dahinzog, als in den fernen Weiten des unendlichen Raumes, noch Anker und Ziel ersichtlich waren, begann in den Träumen elfisch Erdachter, ein Wächter vom Tage der Spaltung zu raunen. In dieser vom Urgeist geschaffenen Sphäre, lösten sich Runen zum Wohle der Geister und als erstes erkannten die goldenen Kinder, die heilige Weisung, der Heel entsprungen, welche aus Licht und Dunkel Geschwister machte.

    So ersannen sie Tänze um Bewegung zu meistern und sangen Hymnen um Klang zu zeugen, denn dieses gemeinsam erhielt alle Welten, von einem gemodelt, den nannten sie All'em. Auf diese Weise erfuhren sie Vieles, verstanden Manches, versäumten wenig und Alles zu wissen ward ihr geistiger Ansporn. All'em war Vater, Mutter, Amme, Anfang und Ende, Meister des Lebens, wissend und weise verband er die Fäden, aus welchen die Nornen Muster erschufen. Teppichweben lehrte er diese, welche als Urgeschaffne schon ewig verweilten und wartend ihr Auge, drehend bewegten.

    In den Träumen der Elfen, welche Alben sich nannten, erschienen sie als Wächterweiber und mahnten die Kinder mit Mähren und Mahlen, die Suche nach dem fließenden Urborn, ihr eigen Vermächtnis, ihre Bestimmung zu nennen, denn dort erst würden sie Wahrheit erkennen, in ihm erst würde Macht erstehen, der Zeugung Ursprung ward seine Quelle und Licht, wie Dunkel war dort heimisch, so zogen sie loß in Richtung des Nordlichts, bis sie weit im Hinterland der hohen Plejaden, auf ein Völklein stießen, die nannten sich Og'hams.

    Jene wähnten sich wahrlich weise, wissend der Wahrheit urerster Tage. Dort weilten sie schon während der Traumzeit und als die Wandrer nach dem Urborn fragten,
    raunte ein Alter der ältesten Og'hams jene Worte, zur Krone des Baumes unter welchem sie kreisebildend standen:

    Der Urborn ist älter als alles Erdachte, seine Quelle ward niemals von Geistern gesehen und auch ihr werdet wie Alle vergehen, bevor ihr euch darin berauschend erweitert. Sein Rausch ist mächtiger als Pflanzen und Säfte, niemand ist fähig sich in ihm zu halten, denn der reißende Strom
    reißt jeden mit sich, wer nicht verrückt wird, zerfließt im Raume, ward nimmer gesehen und nie mehr gehört. Erhaltet, das Wissen bis in zukünftige Tage, dann wird aus eurem dunklen Geschlechte ein Wesen erstehen, den nennt man den Allmann, er einzig ist fähig die Brücke zu bilden, um eure und jene Sphäre zu binden. So gehet heim und meistert die Lieder, bewegt euch im Rythmus des nächlichen Mondes, wenn ihr nicht verborgen die Klänge leitet, wird die Zukunft ein Bollwerk ungeistiger Golems, welche sich nährend am Blute der Seelen laben und die Mähren werden schwinden von Magie und Mythos, einzig der Verstand ist dann der Meister, so verbergt euch gut im Schatten der Nacht.

    Nach diesen Lauten des alten Wesens, zogen wir wieder in unsere Sphäre, dort hielten wir Rat um ratend zu sinnen und warten noch heute auf All'ems Allmann, wir verspüren jedoch den Wandel der Zeiten und nahe ist sein flammend Erscheinen. So wird endlich wahr worauf wir warten, denn ewig schon weilen wir hier auf der Mitte, verstecken unsre Leiber, bleichen Gesichter. Doch in wenigen Jahren hat das Warten ein Ende, wir werden wiedergeboren, zu Ehren des Urborns nächtlichem Ruf.
     

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