1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Depression wird immer stärker

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Dennis1987, 15. November 2008.

  1. Dennis1987

    Dennis1987 Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    126
    Ort:
    Mannheim
    Werbung:
    Hallo und Danke an alle die sich das hier durchlesen.

    Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl immer tiefer in eine schwere Depression zu fallen. Es ist, als ob man auf einem kleinen Boot auf einen großen Wasserfall zusteuert und in die Entgegengesetzte Richtung rudert um nicht herunterzufallen. nur wird die Kraft um dagegenhalten zu können immer weniger und die Strömung immer stärker, bis mal letztendlich den Wasserfall hinunterfällt.

    Mir sind die Depressionen bewusst, ich weiß, dass es immer schlimmer wird und mir die Kraft zum entgegensteuern ausgeht. Ich kann leider mit niemandem darüber reden, da um mich herum niemand etwas damit anfangen kann, ich fühle mich daher unverstanden. So viel zur groben Umschreibung.

    Ich fühle mich momentan von allem sehr gestresst und unter druck gesetzt. Wenn ich z.b. termine hab, setzen diese mich zur zeit sehr unter druck, obwohl der inhalt dieser termine nicht mal unangenehm ist (Treffen mit freunden zum beispiel) aber ich habe nicht den antrieb diese Termine wahr zu nehmen und brauche viel überwindung dorthin zu gehen. Ich fühle mich daher lebensmüde, aber nicht im selbstmörderischen sinne, sondern einfach die kraft und energielosigkeit. Ich muss mich morgens extrem treten um aus dem bett zu kommen und zur arbeit zu gehen, obwohl mir diese spass macht.

    Ich fühle mich alleine gelassen, die welt um micht herum wird mir immer fremder, von tag zu tag feindlicher.

    Es ist schwierig mein problem zu beschreiben, da ich nicht alles in worte fassen kann. ich hoffe, ihr habt ein paar ratschläge für mich. falls euch infos fehlen, fragt mich, kann im moment keinen klaren gedanken fassen.

    danke!

    Dennis
     
  2. Schwarzerle

    Schwarzerle Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2007
    Beiträge:
    444
    Hallo Dennis!

    Nach deiner Beschreibung zu urteilen, brauchst du professionelle Hilfe... um da wieder raus zu kommen. Bitte such einen Psychiater auf, der kann dir sicher ein gutes Medikament verschreiben. Die heutigen Antidepressiva sind weder suchtgefährdend noch haben sie allzu viele Nebenwirkungen... Ich selbst war auch schon in dieser Lage und habe sie eingenommen, bis ich wieder selbst weiter wusste.

    Und wage es ruhig, auch mit den Menschen in deinem Umfeld darüber zu sprechen, das nimmt sehr viel Druck weg und befreit.

    LG

    Schwarz-Erle
     
  3. lisa46

    lisa46 Mitglied

    Registriert seit:
    8. April 2008
    Beiträge:
    112
    Hallo Dennis,

    du kannst auch versuchen diese Phase "auszusitzen". Da du durchaus positives in deiner Beschreibung hast, würde ich nicht sagen, dass du eine Depression hast! Wirklich Depressive sehen an nichts mehr etwas schönes und schon gar nicht macht ihnen die Arbeit Spaß.
    Zwing dich nicht Termine wahrzunehmen, wenn du nicht willst (ausser die Arbeit natürlich), nimm dir die Auszeit, dein Unterbewusstsein will dich derzeit vielleicht zur Ruhe zwingen um einen nächsten Schritt zu tun können. Nimm das einfach an, akzeptiere es und du wirst sehen für irgendetwas war es gut.
    LG
    Lisa
     
  4. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Hallo lieber Dennis,

    ich würde Dir wirklich auch raten, einfach mal zum Arzt zu gehen. Zu Deinem Hausarzt. Und dem mal erzählen wie Du dich fühlst, und dann könnt Ihr zusammen schauen, wie das weitergeht.

    Machst Du Sport? Das würde ich dringend empfehlen. Das ist wirklich essentiell, daß man etwas macht. Irgendetwas. Es muß auch nix Anstrengendes sein, es kann z.B. auch Tai Chi sein oder Yoga. Aber: dringend etwas anfangen an dem Du merkst, daß Du von Tag zu Tag besser wirst. Setzte diesem Erleben, daß Du das Boot nicht nach Deinem Willen steuern kannst und die Kraft immer weniger wird ein entgegengesetztes Erleben entgegen. Durch Training. Irgendetwas, das Du trainierst und das Du beherrschen lernst.

    Je nachdem wie stabil Du dich fühlst kannst Du dich ja auch einfach mal an einem Wochenende abends vor dem Schlafengehen Deinen eigenen inneren Bildern nähern. Du beschreibst das Boot, in dem Du ruderst und ruderst und Du hast schon keine Kraft mehr. Der Wasserfall ist nah. Leg Dich also mal in diesem Boot hin, höre auf zu rudern. Laß Dich mal den Wasserfall hinunterspülen. Ich verspreche Dir: da kommt kein Tod. Das ist wie im Hollywood-Film: man taucht immer wieder auf. Verliere so einen Teil der Angst, indem Du dich ihr im Innenleben stellst. Guck Dir die Welt nach dem Wasserfall innendrin an. Was machst Du da, wie geht es Dir da?

    Und eine Frage: warum hast Du keinen Freund oder keine Freundin, mit dem oder der Du darüber sprechen kannst? Was ist mit Deinen Eltern? Was ist mit Lehrern? Ich habe den Eindruck, daß Du dich schämst weil es Dir geht, wie es Dir geht. Und das muß so nicht sein. Wirklich nicht. Weil Du bist da absolut nicht alleine mit. Und ich würde sogar behaupten, daß beinahe jeder mal in so eine Phase im Laufe des Lebens kommt. Laß Dir helfen und hilf Dir selbst, indem Du dich weiterhin ernst nimmst und auf Lösungen zugehst (Arzt... oder Heilpraktiker.).

    :trost: Ich wünsche Dir gute Besserung!! Kopf hoch, das wird wieder.
     
  5. Wizards

    Wizards Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juni 2007
    Beiträge:
    184
    Hallo Dennis,

    im Thread wurde es bereits angesprochen, auch ich würde Dir professionelle Hilfe durch einen Arzt anraten.

    Aber Du kannst zusätzlich noch etwas selbst tun, was diese Behandlung durchaus unterstützen könnte.
    Hier findest Du ein paar Anregungen aus dem Bereich der Komplementärmedizin:

    Depressionen

    Wizards :zauberer1
     
  6. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    Werbung:


    Was möchtest du gerne.
    Das heißt, Was würde deine Jetzt-Situation entscheidend verbessern?



    .
     
  7. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
    Lieber Dennis,

    es ist jetzt auch gerade die "richtige" Jahreszeit für diese Symptome. Du bist nicht alleine damit ist. Es ist auch keine Schande, wenn es einem dreckig geht.
    Einen Rat habe ich nicht für Dich, denn für den einen ist der eine Weg der richtige und für den anderen ein anderer Weg.

    Die einen gehen zum Arzt, die anderen zum Psychologen, die dritten gehen durch die Depression durch und erblicken "das Licht" (damit ist nicht der Tod gemeint, sondern ein Zustand voller Freude und Glückseligkeit).
    Ich weiss nicht, welches Dein Weg ist. Ich für mich habe gelernt, dass ich nicht dagegen ankämpfen kann, dann wird der Zustand schlimmer. Andere können es anscheinend, vielleicht sind sie stärker als ich. Vielleicht habe ich mehr Mut als sie (indem ich der Dunkelheit ins Gesicht schaue) - ich weiss es nicht...
     
  8. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
    Ort:
    Bayern
    Werbung:
    Auch mit einer Therapie machst du eigentlich nix verkehrt, sofern du einen einigermaßen passenden Therapeuthen findet. Mit dem kannst du auch gut reflektieren und findest (normalerweise) auch fachliches Verständnis für deine Probleme. Die Kasse zahlt das, also kanns eigentlich kaum scheitern. Wenns dir nicht zusagt, kannst du abbrechen.
    Sich mit Disziplin aus der Sache rausboxen, der Depression die Energie entziehen bzw. sie nicht mehr füttern indem du dich z.B. mehr auf Sport konzentrierst ist die wohl gesündeste aber auch schwerste Version.
    Relativ einfach sind Antidepressiva, die wie bereits erwähnt, keine Psychopharmaka-Hämmer mehr sein müssen und dir, wenn du das passende Präparat findest, den benebelnden Schleier der Depression ganz oder ein wenig vom Gesicht wegziehen. Das gibt Depressiven normalerweise auch die Luft, durchzuatmen und konzentriert an der echten Bearbeitung des Problems zu arbeiten.

    ciao, :blume: Delphinium
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen