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Den Tod eines geliebten Menschen überwinden

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Stefano, 9. Dezember 2006.

  1. Stefano

    Stefano Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    20
    Ort:
    Dort, wo sich mein Geist lokalisiert
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    Hallo!
    Ich habe in diesem Forum ein bisschen gelesen und mich haben die Beiträge hier gerührt!
    Manche berichten, dass sie ohne die verstorbene Person nicht weiterleben können geschweigedenn wieder so glücklich sein wie früher!

    Ich denke, dass uns andere Menschen deswegen glücklich machen, weil wir in diesen Menschen Persönlichkeits- oder Bewusstseinsteile entdecken, die wir in uns selbst nicht gewahr sind!
    Wie gelange ich zu dieser These? Nun, wie können wie diese Bewusstseinsteile in anderen Menschen denn entdecken, wenn wir sie selbst nicht (irgendwoher) kennen würden? Das legt die Vermutung nahe, dass alle Dinge, die wir in anderen Menschen erkennen, selbst (verborgene) Teile in uns sind und umgekehrt. Der Spruch "Alles ist eins" macht nun plötzlich Sinn und bekommt eine noch gewichtigere Bedeutung. Durchdenkt man das Ganze weiter, hat es den Anschein, dass wir uns gegenseitig zur Selbsterkenntnis verhelfen. Was hat das wiederum zu bedeuten? Ist die Erde etwa ein Lernplanet?! Ich denke ja!!! Wird man sich dieses gewahr, wird man auch zunehmend seine schöpferischen Möglichkeiten bewusst. Man merkt plötzlich "Hey! Ich bin nicht hier um zu arbeiten, sondern um zu lernen, mich selbst zu erkennen und anderen dabei behilflich zu sein!".

    Der Spruch "Er/sie wird ewig in deinem Herzen weiter leben" kommt nicht von ungefähr, wenn man das oben beschriebene betrachtet.

    Die Welt ist viel mehr als sie zu sein scheint, ein schönes und freudiges Abenteuer zu dem wir uns alle bewusst entschieden haben. Ist man sich dieses jedoch nicht gewahr und/oder leugnet das, erfährt der Mensch das (scheinbare) Getrennt-Sein in seiner größten Ausformung, was mit sehr viel Leid verbunden ist.

    Entdeckt also das in euch selbst, was ihr bei anderen entdecken könnt und verhelft anderen dabei sich selbst zu erkennen.

    Liebe Grüße
    Stefano
     
  2. SandyEngel

    SandyEngel Guest

    Lieber Stefano,

    im prinzip hast du ja recht, theoretisch weiß ich das alles mittlerweile
    auch.
    aber wie ich am eigenen leib verspüren muß, liegen theorie und praxis halt leider weit auseinander.
    der schmerz ist da, da kann man noch so viel drüber philosophieren.

    ich leb aber durchaus ein glückliches leben, obwohl ich in 3 jahren mann, mutter und sohn verloren hab.
    wie ich das schaffe, weiß nur der liebe gott oder wer auch immer.

    nur heut schüttelts mich ziemlich, es ist der 1. todestag meines sohnes.
    aber ich weiß, daß auch wieder bessere tage kommen, und das hält mich am leben.

    liebe grüße
    sandy

    PS.: alex, du fehlst uns
    mumy
     
  3. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Hallo Stefano,

    ich möchte Dich fragen, ob Du denn einen Menschen der Dir sehr viel bedeutet veroren hast?

    Vom Verstand her magst Du mit Deiner These vielleicht richtig liegen, aber Du solltest bedenken, dass Verstand und´Gefühle zwei ganz unterschiedliche Dinge sind, welches heißt,dass der Verstand in bestimmten Situationen nicht das Gefühl leiten kann.

    Tod und Trauer ist etwas, was unser Versatand zwar begreift aber unser Gefühl ist viel zu übermächtig, um es so nüchtern zu akzeptieren.
    Trauerbewältigung heißt doch : zurück ins Leben zu finden.
    Dies kann doch nur auf der Gefühlsbasis geschehen und dauert ganz schön lange und ist außerdem bei jedem Menschen anders.

    Wenn Du sehr traurig bist, kannst Du vieles nicht erkennen und willst es auch gar nicht, denn die Endgültigkeit des Todes ist zu schmerzhaft.

    Jeder der traurig ist, muß doch erst einen neuen Weg finden, um dann die Welt für sich neu zu entdecken.

    Ruschka
     
  4. Stefano

    Stefano Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    20
    Ort:
    Dort, wo sich mein Geist lokalisiert
    Hallo ihr beiden!
    Klar, mein Text war teilweise eine intellektuelle Sache. Jedoch eine Sache, die man erfahren kann.
    Mir ging es nicht darum Trauer zu verbieten, sondern eher zusätzliche Perspektiven zu liefern, um Dinge im Alltag besser verarbeiten zu können. Je mehr Perspektiven der Mensch besitzt, desto höher sein Freiheitsgrad.

    Ebenfalls wollte ich keiner Person dieses Wissen abstreiten.

    Liebe Grüße
    Stefano
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    OH. Das tut mir leid... virtuell kann man so schwer wen fest drücken, aber ich versuchs einmal
    [​IMG] und zünde hier ein Licht für ihn an [​IMG]
     
  6. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

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    Hallo Stefano,
    wie wäre es mit praktischen Erfahrungsberichten, dann könnte ich vielleicht Deinen Beitrag verstehen.

    Hast Du denn eine solche Situation erlebt ?
    Ruschka
     
  7. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.276
    Hallo SandyEngel,

    :liebe1: ich denke ganz fest an Dich :liebe1:

    Ruschka
     
  8. SandyEngel

    SandyEngel Guest


    vielen lieben dank


    es tut soooooooo weh
     
  9. Stefano

    Stefano Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    20
    Ort:
    Dort, wo sich mein Geist lokalisiert
    Hallo, Ruschka!

    Was genau ist unklar und inwiefern kannst du daraus keine praktische Handlung generieren? Die eigene Perspektive ist doch die Leid oder Freude erzeugt und ich habe hier doch eine geliefert! Es sind Gedanken die alles erzeugen. Ändert man sie, ändert sich auch die Wahrnehmung.

    Ich habe andere sehr schmerzhafte Erfahrungen über Jahre hinweg gemacht die mich immer wieder an die Schwelle des Suizids brachten.

    Beispiel:

    Worin liegt der Unterschied, ob man nun Menschen durch massive Vertrauensbrüche verliert und so der Zugang zu allen Menschen erschwert wird oder durch den Tod eines Menschens? In beiden Fällen sind sie nicht mehr da und im ersten Fall hat man sogar niemanden der einem beiseite steht!

    Wir können uns also streiten welche Erlebnisse nun "schmerzhafter" und "echter" sind, oder wir nehmen unser Leben an die Hand und ändern etwas. Ich hatte versucht einen Ansatz zu liefern.

    Liebe Grüße
    Stefano
     
  10. Ruschka

    Ruschka Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo Stefano,

    ich glaube, dass ich Deinen Beitrag( nun habe ich ihn mir noch einmal durchgelesen) total übermüdet gelsen hatte.

    Nun, Du magst Recht haben, nur um zu diesem Punkt zu kommen, brauchte ich 3 Jahre, wie war es bei Dir?
    Ich dachte nach dem Tod meiner Mutter, die Welt müßte sich ändern und verstand erst viel später, dass sich meine Einstellung zum Leben ändern mußte.
    Das ist es doch, was Du meinst - oder?

    Ich denke auch, dass es genauso schlimm ist, Menschen zu verlieren durch massive Vertrauensbrüche. Da hast Du völlig Recht.
    Den Mut wieder auf Andere zuzugehen, ihnen Dinge aus dem eigenen Leben zu erzählen, ja den bekommt man auch nicht von heute auf morgen wieder.
    Ich teile Deine Ansicht, dass dann das Leben erst einmal keinen Sinn mehr zeigt.

    Bitte entschuldige meine harsche Kritik!!!

    Wie hast Du denn den Weg zurück ins Leben gefunden.? Was hat Dir Mut gemacht?

    Alles Liebe
    Ruschka
     
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