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Den Körper scannen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Trixi Maus, 25. Dezember 2008.

  1. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    tja, hm, es ist ein Blick in den Körper hinein. "Dia-Gnosis" kann man übersetzen mit "Bildschaffung". Und genau das tut man, wenn man den eigenen Körper scannt. (Es wr danach die Frage, daher dies.)

    Es gibt da natürlich viele Techniken. Ich mache das wie ein Computer-Tomograph. Wenn man zum Beispiel auf dem Rücken liegt, dann kann man visualisieren, daß man in so einer CT-Röhre liegt. Es kreist dann ständig eine Lichtquelle um einen herum und blickt mit Röntgenaugen in den Körper hinein. Schicht für Schicht. Man kann natürlich auch den Bereich oberhalb des Kopfes scannen oder den Bereich der Wurzeln unterhalb der Füße, um zu sehen, wie man mit Himmel und Erde verbunden ist.

    Es ist egal, ob man dabei die Augen zu hat oder offen - beides ist möglich. Was man ja als Wahrnehmender empfangen will, sind Bilder, Eindrücke aus dem gerade gescannten Bereich. Man kann entweder bei offenen oder bei geschlossenen Augen die Fläche eines Fernsehapparates, einen Bildschirm visualisieren, auf dem die Bilder des Tomographen gezeigt werden.

    Man muß es natürlich etwas üben, den Bildschirm im Geist aktiv zu sehen und dann passiv die Bilder zu empfangen, die wiederum durch den früheren Akt der Visualisierung eines Tomographen entstehen. Da ist geistige Energie gefragt, Konzentrationsvermögen und bewußtes Gestalten durch bildhafte Gedankenkraft. Man muß also lernen, diese geistige Übung wirklich auch durchzuführen, nicht zu zweifeln, nicht abzuschweifen und so weiter. Je öfter man sie macht, desto intensiver wird es.

    Bei geschlossenen Augen ist es eigentlich einfacher, aber auch dem muß man sich erst nähern: wenn die Augen geschlossen sind, dann ist da ja nicht Schwärze. Sondern da ist Bewegung, Energie. Schwaden, Eindrücke von Lichtschwaden und Wolken sind da: offensichtlich eine Resttätigkeit unseres Sehnervs, während wir entspannen.

    Der Bildschirm ist dann also das Augenlid, von Innen betrachtet. Man blickt aus dem Kopf noch immer heraus wie bei offenen Augen, aber das Auge ist geschlossen. Der Seh-Sinn bleibt also wach, wie bei geöffneten Augen.

    Man kann auch die Augen dann loslassen, vielleicht fangen sie dann an, in diesem halbdüsteren Raum umher zu blicken. Man muß üben, genauso wach mit geschlossenen Augen zu gucken wie mit geöffneten Augen - das braucht ggf. seine Zeit. Aber dann hat man dieses "innere Bild". Am Anfang wird es schwarzweiß aussehen, später schaltet das Gehirn dann Farbe zu, sobald man wirklich exakt so guckt wie sonst mit geöffneten Augen. Hellestwaches Sein, und das auch noch relaxt. Dann kommt Farbe, in diese gerät dann Bewegung und schließlich öffnet sich ein ebensolcher Bildschirm, wie ich ihn oben schon beschrieben habe, ohne daß man ihn extra visualisieren muß. Wir kennen diesen Bildschirm alle aus dem Träumen, es ist genau diese Welt, die sich da in der Tiefenentspannung öffnet.

    Die Pixeldichte des Bildschirms wird bei beiden Varianten im Laufe der Übung immer dichter, bis man wirklich Fernseher-Qualität hat. Wie gesagt: der Sehnerv und die Augenmuskulatur müssen entspannt sein und doch hellest wach.

    Also nochmal: 2 Varianten: den Bildschirm/ geistigen Raum des Wissenschaftlers, in dem er visualisiert und tut und macht, oder aber mit geschlossenen Augen in das vorhandene Bild gucken. Ich denke Letzteres ist schwieriger als Ersteres, Ersteres kann eigentlich Kreti und Pleti, Kinder können Beides ohne Probleme.


    ............
    nur am Rande, damit die Bildqualität besser wird:
    ääähm, am Besten übt man auf diesem Bildschirm auch das Tunnelreisen, fällt mir gerade ein. Man visualisiere einen weißen oder schwarzen Punkt in der Mitte des Bildschirms und beobachte, daß dieser sich dreht. Wie ein Planet, oder wie ein schwarzes Loch. Und in dieses Loch kann man ganz einfach hineinreisen mit dem optisch-visuellen Bild. Natürlich auch mit dem Geistkörper, aber das ist eine andere Übung. Es reicht, einfach nur optisch-visuell wie eine Kamera in diesen schwarzen oder weißen Wirbel dort im Fernsehapparat hinein zu fallen.
    Was dann kommt ist eine Röhre, ein Tunnel. Es ist vergleichbar mit einer Kamera, die durch ein vitales Kanalsystem fliegt, an ein Flugzeug montiert. Oder wie ein kleiner Nano-Bot, der durch ein Blutgefäßsystem reist. Oder wie ein Raumschiff, das durch einen Warp-Kanal fliegt.
    Und dann kommt am Ende des Tunnels irgendwann etwas Erstaunliches: Licht. :) Und dahinter beginnt dann etwas Neues, eine neue Pixelqualität und es läuft dort auch ein etwas anderes Programm, denn man hat eine andere Verknüpfungsebene der Neuronen ermöglicht.
    Warum und wie das Gehirn das macht? Mir ist's schnurz. Es wird aber auf der ganzen Welt mehr oder minder so beschrieben im Rahmen der Wandlung von Seinszuständen - als Übergang. Der Tunnel ist also unser Freund.
    Beim Scannen reisen wir durch einen vertikal im Körper verlaufenden Tunnel, gell? :)
    ------------------------------

    Wenn ich jetzt also mit meinem angeschalteten Fernseh-Apparat, wa, da sitze und mir vornehme, mich mal zu scannen, dann brauche ich für meine Wahrnehmung, die ja dann den Bereich sieht, der gescannt wird, so etwas wie einen "System", das ich kenne und das mir gestattet, einen großen Teil meiner geistigen Energie in die Wahrnehmung des Bildes zu stecken und nicht in den Scan-Vorgang selber. Es ist der visualisierte Computer-Tomograph der die Funktion des Scannens übernimmt, das ich ja sonst selber durchführen müßte. Weil ich ihn verwende, kann ich ganz einfach nur das Bild betrachten.

    Die Bild-"Quelle" und der Bild-"Empfänger" wären also jetzt vorhanden.

    Angenommen ich liege zum Beispiel so da und beginne mit dem Scannen. Dann bemerke ich ein kleines Kribbeln oben auf der Kopfhaut, denn der Computer-Tomograph ist dann dort oben zu Gange und die erste Schicht, das erste Scheibchen des Körpers wird untersucht. Meine körperliche Aufmerksamkeit ist dann also dort oben und die bleibt auch dort. Das ist eine Frage der Konzentrationsfähigkeit, ne, muß man ggf. etwas üben. Einfach nur da oben die erste Schicht vom Scanner wahrnehmen lassen.

    Wenn ich das wirklich geschehen lasse, dann entsteht auf dem imaginierten Fernseher ein Bild. Es kann alles Mögliche sein, was dann da gesehen wird und ich will das gar nicht einschränken, indem ich etwas nenne.

    Und dann geht man wirklich systematisch von ganz oben im Körper bis ganz unten den Körper scheibchenweise ab. Es ist eine vollkommen bewußte Tätigkeit. Es dauert vielleicht eine halbe Stunde oder vielleicht auch nur 5 Minuten. Mit etwas Übung geht es blitzschnell, daß man diese Linie, auf der man von oben nach unten reist, hoch- und herunterfahren kann und mal eben Alles von irgendwelchen Verspannungen befreien. Sei das jetzt eine körperliche Verspannung oder sei es irgendein Psycho-Müll, der da durch die Aura wabert. (Hilfreich für das schnellere Erlernen des Bereisens der Mittellinie ist eben das oben erwähnte geistige Reisen durch Tunnel.)

    Wenn man fertig ist würde ich empfehlen, den Körper intensiv zu räkeln und zu strecken.

    Wenn man ein gutes Bild braucht, um sich klar zu machen, was man da tut, dann empfehle ich die menschliche Wirbelsäule. Die ist faszinierend, weil in ihr drin liegen ja die Leitbahnen des Gehirns, welche aus den Zwischenwirbelräumen, dort wo die Bandscheiben sind, austreten. Das Gehirn wird dann sozusagen in seiner Verlängerung zu diesem Körper hier: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/03/Vesalius_Fabrica_p332.jpg/180px-Vesalius_Fabrica_p332.jpg&imgrefurl=http://de.wikipedia.org/wiki/Peripherer_Nerv&usg=__vOQ0RUPMKgCnkUswyyfhoK9GfGo=&h=333&w=180&sz=23&hl=de&start=3&tbnid=atsSrgluOg9KFM:&tbnh=119&tbnw=64&prev=/images%3Fq%3Dperipheres%2Bnervensystem%26gbv%3D2%26hl%3Dde%26sa%3DG
    Das ist das preiphere Nervensystem, das ringförmig den Torso umgreift wie ein Michelin-Männchen. In diesem Körper kann man natürlich durch das Legen von Aufmerksamkeit an die Austrittsstelle der Rückenmarks-Nerven "den einen Ring" ;-) triggern, Wirbelchen für Wirbelchen, Scheibchen für Scheibchen.

    Oder wem das zu aufgeklärt ist, der kann z.b. bewußt nur die Farben betrachten, die da so sind auf der Reise von oben nach unten. Einfach den Bildschirm auf Farbe eingestellt lassen.
    Da liegt ja ein Farbschema auf dieser Mittellinie, orientiert am Gefühl. Siebtelt man dieses Farbschema auf indische Weise, dann nennt man diese Farben Chakren, das sind Wirbel (nicht zu verwechseln mit den Wirbeln der Wirbelsäule, aber daß beide gleich heißen ist natürlich auch kein Zufall). Diese Wirbel kann man auf dem Fernsehbildschirm zum Beispiel visualisieren und dann kann man sich ja mal in so einen Wirbel hineinfallen lassen - optisch-visuell oder auch später mal als ganze Person. Man wird dann eine Reise durch dieses Chakra machen und wenn man wieder herauskommt, dann geht man eine Etage tiefer.

    Natürlich kann man auch unten beginnen zu scannen - das ist frei nach Belieben.

    Und ganz Geschickte machen einfach ein Frontalphoto und sparen sich das scheibchenweise Aufschneiden der Wurst. :zauberer1

    lg,
    Eure ägyptische Mumie.
    http://img.metro.co.uk/i/pix/2007/02/michelinFREE_450x300.jpg

    ***Hotlinks entfernt! Bitte kein Trafficklau und vorallem Copyright beachten!***

    P.s.: wie macht Ihr das denn? Und erzählt mal, was Ihr erlebt.
     
  2. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Hi Trixi Maus!

    Interessante Technik!
    Ich selbst scanne, indem ich überall in meinen Körper reinspüre. Wenn irgendwo eine Blockade sitzt, dann fühlt sich das wie ein Knoten oder ein dunkler Klumpen an. Manchmal auch wie ein Druck oder ein Schmerz. Dann schick ich Energie rein und versuche anhand des Körperbereichs herauszufinden, was mir diese Blockade sagen will. Wenn ich es gefunden habe, löst sie sich auf!


    LG

    believe
     
  3. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Da ist das Generve und Gewirbele nochmal auf einer anderen Ebene
    http://www.psychovision.ch/hknw/vegnschakra.gif

    ***Hotlinks entfernt! Bitte kein Trafficklau und vorallem Copyright beachten!***
     
  4. Felice

    Felice Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2008
    Beiträge:
    7.536
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Hallo Trixi!


    Vielen Dank, das ist mehr als ausführlich...... Wenn ich jetzt überlege, mache ich das unbewusst. Ich habe nur nie auf das gekribble im Körper geachtet...sondern es als Energie hingenommen. Bilder kamen mir keine, aber ich habe mich noch nie darauf konzentriert. Werde es auf alle Fälle ausprobieren, weil ich gute Erfahrung mit "in mir Hineinfühlen" gemacht habe. So kann ich unangenehme Gefühle beseitigen. ;)

    Ganz intensiv empfinde ich das Kribbeln in meinen Beinen, auch jetzt, wenn ich nur daran denke.....

    Machst du das mit Entspannungsmusik? Ich denke, dann geht es leichter....

    Und was hast du dadurch schon entdeckt? Bei was hat es dir geholfen?


    Vielen Dank nochmals für die ausführliche Erklärung.....


    lg Felice
     
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