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Demut

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von FIST, 5. September 2006.

  1. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Schalom Alechem

    wie haltet ihr es mit der Demut? Bedeutet das Wort für euch etwas? seit ihr Demütig? oder denkt ihr : Kack drauf, ich bin der Cheaf obermeacker und hab demut nicht nötig?

    Ich persönlich halte die Demut, neben der Liebe für die Wichtigste Tugend, wenn man sich mit Religion, spritualität, Magie usw. Beschäftigt... ich bin nicht allwissend und schon gar nicht allmächtig, ich weiss weder, warum ich hier bin, noch was ich hier soll, zwingt mich dies nicht zu einer Demut gegenüber der Grösse Gottes und der Welt?
    Ich seh ja täglich, dass Dinge auf der Welt, aber auch mit mir geschehen, über die ich keine Kontrolle habe und die ich nicht verstehe, ich kann sie nur Demütig hinnehmen (angefangen von schönen erlebnissen bis hin zur Migräne, wie Hiob so klar ins universum ruft : das gute nehmen wir an von Gott, das Böse aber nicht?)

    und will ich Gott begegnen und mit ihm Sprechen, ihn erfahren, wie könnte ich das wenn ich nicht demütig vor ihm bin.

    Ich bin ein sehr stolzer Mensch, ich mache mich nicht krum für andere Menschen wenn ich nicht mit ganzem Herzen dahinter stehen kann, ich lasse mich nicht "demütigen" und schluck beleidiungen, hintenanstellungen usw nicht runter sondern geb mit gleicher Keule zurück - aber gegenüber Gott und der Welt? wie könnt ich da keine Demut zeigen?????

    wie seht ihr das?

    mfg

    FIST
     
  2. Venus3

    Venus3 Guest


    Also bei mir ist es beides.;)


    Außerdem kannst du "Demut" nicht lenken.

    Manchmal "überkommt" sie einen, da hat man gar keine

    Chance zu entfliehen.

    Dann erkennt man so viel, dass man vor lauter Demut

    nur noch auf allen vieren am Boden liegt und sich denkt

    wenn ich jetzt ein Leben lang in dieser Stellung verharren

    würde, würde ich der Huldigung dessen, was man erfahren

    hat, trotzdem nicht gerecht.

    Also steht man dann nach einer Weile wieder auf und

    läuft weiter.:rolleyes:
     
  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.303
    Hi Fist!

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau was Demut ist. Habe so eine gewisse Vorstellung davon, aber so richtig weiß ich es wirklich nicht. Aber ich schätze ich bin noch weniger der Obermacho. Was dieses ganze spirituelle Frage angeht, finde ich es eigentlich nicht wichtig was man sein sollte, eigentlich auch nicht wie man auf was reagiert, also mit Allmachtsfantasien oder "Ich-bin-nichts-Philosophie", weil man das nicht zu zementieren braucht.
    Das kann deutlich wechseln, ich denke ne Ausgewogenheit ist nicht schlecht. Vielleicht: "Ich bin allmächtig, aber mich gibts ja gar nicht", oder so :D
    Ansonsten weiß ich nicht mal das ich nicht weiß und das ist echt bitter. Da kann man schlecht Macho bleiben ;)

    Viele Grüße,
    C.
     
  4. green light

    green light Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. August 2006
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Region Basel
    Hi! Hmmm....Demut....Dieses Wort hat für mich eher eine negative Bedeutung....Denke dabei glei an Unterwerfung!:zauberer1

    Nene...glaube ich bin mir zu schade um etwas oder jemandem gegenüber demütig zu sein. Nun seien wir doch mal ehrlich das Leben ist viel zu kurz für sowas! :stickout2

    ....ABER!....

    Respekt ist für mich sehr wichtig! Bemühe mich jeden Tag allen Formen von Bewusstsein mit Respekt zu begegnen!

    LG Green Light
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Condemn, allmächtiges Nichts

    hm für mich hat der Begriff demut nichts mit "ich bin nichts" zu tun, eher kommt er für mich aus dem Staunen über die Grösse der Natur und Gott heraus, also die erkenntnis der Grössenverhältnisse (oder besser der Komplexität). Das heisst nicht, dass ich nichts bin, denn ich bin ja Teil dieses Ganzen Spektakels und ich bin ja auch (als Mensch) zu einigem in der Lage... ich glaube Demut kann nur mit Selbsterkenntniss einher gehen. Wenn ich nicht weis, was ich bin und was ich kann, dann kann ich ja auch nicht abschätzen was Gott/Natur kann oder nicht kann.
    Wenn ich das ganze Universum betrachte, den ganzen Zeitfluss des Lebens, alle Formen die die Natur herfor gebracht hat, all die Farben, Organistationsstruktiren, und wenn ich sehe, wie Stabil und fast ewig diese Formen sind und ich ins Staunen gerate, ohne mich nichtswürdig zu fühlen, ich glaube dann bin ich der Demut sehr nahe. Wenn man sich immer nur verneint ist das ja Arschkriecherei, und dass kann ich nicht (da ich ja ein ziemlich stolzer Mensch bin).

    ich denke Demut kommt aus der Erkenntnis der wahren Grösse von dem, gegendass man sich demütig verhällt

    Schalom Greenlight

    hm, ich denke auch das demut hin und wieder etwas mit Unterwerfung zu tun hat, aber nicht mit Bedingungsloser... ich unterwerfe mich den Gesetzen Gottes und der Natur, denn mir bleibt nichts anders übrig, das ist mein Weg...

    Im Liber al vel Legis heisst es ja, dass es Herrscher und Diener gibt... ich bin mir gegenpber so ehrlich, dass ich mich als Diener betrachte

    mfg by FIST
     
  6. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
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    Demut ist eines der wichtigsten/göttlichen Eigenschaften.
    Aber Demut bedeutet nicht,sich in den Staub eines irdischen/materiellen Wesens zu werfen.
    Denn dies wäre wieder satanisch.

    Ich denke,jeder Mensch muss selber für sich herrausfinden was für ihn wahre Demut ist.

    Die wahre Demut ist für mich nur ein Baustein,eine Treppenstufe hin zum eigenen göttlichichem Selbst.
    Also ein Teil auf dem Weg ins "Paradies".

    Aber dennoch muss jeder Mensch für sich selber seine eigene wahre Demut kenne lernen,sie sich bewusst machen.

    Wenn man aus reinem Herzen die Ordnung der Natur erkennt,wird man automatisch demütig,oder?
    Ja,so sollte es sein. (denke ich)

    Shalom,Fist.....und

    Grüsse vom Narren
     
  7. voss

    voss Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2006
    Beiträge:
    380
    Demut ist für mich das Paradies.
    Wenn ich Demut auch nur "streife" bin ich in diesem Moment glücklich.

    Ich hab vielleicht ein großes Talent in mir, aber es muß aus mir
    rausgekizelt werden. Ich kann mich diesem Vorgang nur hingeben.
    Das ist für mich Demut. Mich selbst zurückzunehmen und meine
    Wichtigkeit gleichzeitig auch als Nichtigkeit zu begreifen.


    So wie ich das gelernt habe gibt es innerhalb der Materie nur
    2 verschiedene Herangehensweisen.
    Die Weibliche und die Männliche.
    Meine Freundin (simi) sagt, das die Frau ihre Macht anNEHMEN
    soll und der Mann das Machtstreben aufGeben darf.´
    Wäre zu empfehlen, dann können "wir" auch fühlen, was Einheit ist.
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Voss, du nimmst mir die worte aus dem Mund, die mir nicht einfielen..

    schön gesagt

    mfg by FIST
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.303
    Hi Fist!

    Ich glaube dass das im Liber Al in etwa so gemeint ist, das man da unterscheiden sollte, ob man sich als Opfer fühlt oder als Herr seines Lebens. Letztlich ist alles Geben, niemand nimmt etwas, auch wenn er es vielleicht glaubt. Man kann sich auch selbst geben, dafür muss man es sich aber wert sein. Das Ideal des Selbstlosen Gebens ist meiner Meinung nach trotzdem niemals ein Dienen, wie es im Liber Al gemeint ist, obwohl man natürlich verschiedene Ansichten haben kann, wie es nun gemeint ist. Aber ich denke erstens dass es Selbstlosigkeit eigentlich nicht gibt. Die einen bringen unter dem Begriff ihre Tendenz unter, andere zu erinnern was sie alles tun, weil sie das Gefühl haben nicht genug zurückzubekommen, was man dann als eine Opferhaltung bezeichnen kann. Selbstlos ist das allerdings nicht, da man ja etwas erwartet. Die "wahre Selbstlosigkeit" geschieht aus der Freude des Gebens heraus und ist m.A.n. deshalb ebenfalls nicht mehr selbstlos, weil man auf der "Stufe" schon lange verstanden hat das man nicht getrennt von den anderen ist, das man so oder so zurückbekommt, auch wenn man vielleicht kein intellektuelles Verständnis davon hat und es nicht unbedingt ein "wirkliches Zurückbekommen" ist wie man es normalerweise versteht, also von derselben Person der man gab.

    Ich meine damit, selbst wenn ich wirklich selbstlos einer Person etwas gebe (sei es etwas physisches oder Hilfe oder was auch immer), tue ich das in gewisser Weise für mich selbst, denn wenn ich diese Person liebe, wie sähe die Alternative aus? Wie würde ich mich fühlen würde ich nicht helfen obwohl ich könnte? Das geht eigentlich gar nicht, denn wenn wirklich Liebe da ist, schon wenn es "nur" Freundschaft ist, ist die Freude dieser Person meine eigene. Muss ich mich allerdings überwinden, aus einem gedachten Ideal heraus, ich sollte geben ohne zu erwarten... Warum tue ich es dann? Für die andere Person? Nein, weil ich glaube das es in irgendeiner Art einen Vorteil für mich hat. Selbstlosigkeit existiert meiner Ansicht nach nicht. Opfer sein existiert meiner Meinung nach genauso wenig und Nehmen auch nicht, da auch das Negative gegeben wird. Alles ist ein Fluss, ein ständiges Geben, wenn man überhaupt von Nehmen sprechen kann, nimmt man sich immer selbst.

    Demnach denke ich, ohne damit sagen zu wollen das ich Dich so verstehe, dass es im Liber Al eher so gemeint ist, das die Könige es verstehen sich selbst und anderen zu geben, die Diener können beides nicht. So gesehen gibt der König dem Diener vielleicht mehr als umgekehrt. Und selbst wenn sich unter der Fassade eines Bettlers ein König versteckt, wie es im Liber Al auch heißt, er wird sich nicht vergessen, da er nicht mehr "nur" dieser Bettler oder König, diese Person ist. Der Diener so wie ich ihn sehe, kreist um sich selbst. Denn warum dient er, warum fühlt er sich als Diener? Entweder aus einem Gefühl der Pflicht heraus oder einem Ideal heraus von dem er trotz allem etwas zurückerwartet.

    Wie gesagt, das ist nur mein Verständnis des Dieners aus dem Liber Al, und ich will damit nicht sagen, das ich Dich so verstehe oder ansehe.

    Viele Grüße,
    C.
     
  10. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

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    Für den einen mag die Demut schon das Glück,die Seeligkeit das Paradies sein.
    Für andere der Weg dahin.


    Dies ist nichts anderes als seine Persönlichkeit aufzugeben.

    Was du beschreibst ist die Dualität,auf der die Materie aufgebaut ist.
    Aber die Herrangehendsweise an die Materie ist "hauptsählich" dadurch durchtränkt,dass das Gesetz der Materie das satanische Gesetz der Anziehung und Abkühlung ist.
    Erst darauf baut sich das Prinzip der Dualität,also dem postivem und negativem Polen,sich auf.

    In Gott sind beide Pole vereinigt,gleichberechtigt in einem völligem Ruhezustand in- und zueinander.
    Da gibt es keine Macht,weder von weiblicher,noch von männlicher Art.
    Beides ist und wäre Illusion,die uns von der wahren Einheit fern hält.

    Grüsse vom Narren
     
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