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dein wille geschehe...oder ich bin Schöpfer meiner Realität

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Liechtli, 4. Juni 2007.

  1. Liechtli

    Liechtli Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2005
    Beiträge:
    13
    Ort:
    Schweiz beim Rheinfall
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    Liebe Foris

    Wäre euch wirklich dankbar, wenn ihr mir eure Meinung mitteilt.
    Ich bin manchmal in der Zwickmühle. Ist da die innere göttliche Führung, die die Zeit nicht kennt...und einfach so geduldig mit uns ist, bis wir unsere Lektionen hier auf der Erde gelehrt haben. Die ohne abzuweichen, den Weg, den wir vor langer Zeit entschieden haben zu gehen, nun geradewegs einfach geht.
    ..und wir zwar Wegentscheidungen machen können, machen wir aber diese nicht im Einklang mit unserer inneren göttlichen Führung, wir nicht weiterkommen?

    Oder...habe ich jeden Tag die Möglichkeit, mir meine Realität selber zu erschaffen... meine Lernprozesse auf dieser Erde selber zu gestalten? Den Weg in jedem Moment meines Lebens neu einzuschlagen...und mit diesem inneren Wissen, dass ich Schöpfer meines eigenen Lebens bin, auch entscheide in vollkommener Fülle zu leben, oder eben zum Beispiel nicht?

    Ja und bin ich dann nicht in Fülle, nehme ich es in Liebe an, oder räume ich
    alte Muster weg um dahin zu kommen? Das eine wäre dann wohl sich hinzugeben, dass andere aktiv etwas dagegen tun zu können.

    Ganz herzlichen Dank euch für eure Erfahrungen.
    Lichtvolle Grüsse claudia
     
  2. Krabat

    Krabat Guest

    hi liechtli,

    was ich für mich bisher dazu herausgefunden habe:

    (a) ja. es gibt die ebene von zeit und raum. und es gibt zeitlosigkeit. es gibt vergangenheit, gegenwart, zukunft. es gibt die möglichkeit im "jetzt" zu sein.
    aus dem "jetzt" heraus kann man die zeitlosigkeit erfahren.
    so ist zeit zwar erschaffen und teil des universums, doch ist es eben nur ein teil. so kann der mensch beides erfahren: raum, zeit, materie, werden und vergehen UND ewigkeit, all-eins-sein.

    (b) du hast dich glaube ich vertippt. gelehrt oder gelernt? ich denke es beinhaltet sogar alle drei: lernen, lehren, leeren.
    lernen, sich selbst bewusst zu werden. lernen, sich zurecht zu finden. lernen zu kommunizieren, um kommunio zu erschaffen.
    lehren, um das eigene innere, die "sendung" mitzuteilen, um zu teilen.
    leeren, um sich zu befreien von dem, was nicht zu uns gehört. nicht durch ablehnung und kampf, sondern durch leer werden. leeren, um platz zu schaffen für das, was "kommt".

    (c) wir können unseren weg nicht verlassen. wir können langsamer gehen, stehen bleiben, rückwärts gehen, abkürzungen und scheinbare abkürzungen gehen. wir können ein stück vom weg abkommen. in der zeit mag dies wie äonen erscheinen, doch jenseits von zeit ist es belanglos.

    (d) ja. im jetzt. nicht in der vergangenheit. nicht in der zukunft. nur im jetzt schöpfe ich, sonst schöpfen die schatten der vergangenheit oder die ängste und erwartungen in bezug auf die zukunft. was ist die fülle? fülle beinhaltet nicht nur das, was ich persönlich gerade angenehm finde. ich kann nicht aus fülle schöpfen, wenn ich ein teil dieser fülle ablehne. so führt ein teil dieser fülle auch zu leid, da wir in der dualität freude und leid teilen dürfen. nur durch die verbindung und annahme all dessen, das sich uns zeigt, können wir zu unserer fülle gelangen.

    (e) alte muster erkennen gehört zur bewusstwerdung dazu. die konstruktion eines weltbildes zb ist lebenswichtig für den heranwachsenden menschen, um sich zurechtzufinden und seinen platz zu finden. danach darf er die konstruktion beenden und über den tellerrand schauen. er darf sich erinnern.

    (f) sich hingeben ist aktiv. mehr als sich hingeben an sein leben kann man nicht. wohlgemerkt das leben, das "gottgeschenkt" ist, nicht das leben, das die muster erzeugten. dann ist da kein kampf mehr. da ist nichts mehr, wogegen etwas zu tun wäre. da ist potential, das genutzt werden kann.
    so stossen wir uns an den steinen auf dem weg und schreien "aua", das tut weh! dabei möchten uns die steine nur daran erinnern, dass wir achtsam bleiben auf dem weg.

    liebe grüsse : krabat.
     
  3. Sabsy

    Sabsy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    20.329
    Hallo Liechtli!

    Genau verstehe ich deine Frage und deine Zwickmühle zwar nicht,
    versuche aber meine Gedanken zu formulieren.

    Egal welche Lehrn- und Leer-Phasen, welchen Weg wir gehen, wir wählen ihn selbst, wir sind Schöpfer unseres Lebens und entscheiden jeden noch so kleinen Moment.

    Die göttliche Führung existiert unabhängig von Zeit und Raum dieses vom Menschen erschaffen.

    Zwickmühle hin oder her, zeigt uns nur, dass wir den Weg nicht klar gehen, sondern zweifeln.

    Oftmals denke ich sogar, dass wir niemals eine Antwort auf diverse unergründliche Fragen erhalten werden.

    Vielleicht sind die auch überhaupt nicht wichtig und wir machen uns zuviele unnötige/ unwichtige Gedanken!?

    Wenn wir Wege nicht im Einklang mit unserer göttlichen Führung machen würden,
    dann wäre es dennoch ein Weg, dieser mit grosser Wahrscheinlichkeit gegangen werden musste.

    Ich denke, dass wir alles immer gleichzeitig haben können, ob es eine gedankliche und schaffensfreie Zeit ist, oder eine zweifelnde Minute.

    Oder ob wir durch Erfahrung, diversen Begebenheiten alte Denkmuster, oder Verhaltensweisen neu durchdenken, überdenken, oder neu uns selber prägen, es ist immer unsere Entscheidung, unser Weg.

    Dabei ist doch unwesendlich wichtig, ob ich zu 100 % Sabsy im Einklang bin, oder nur zu 99,9 %, ich bin den Weg gegangen und er ist nicht mehr anders begehbar, ich kann daraus lernen, sollte aber diesen gegangenen Weg nicht anzweifeln.
    Ich kann zu jedem neuen Weg eine andere Route wählen.

    Ich kann ja nur aus der Erfahrung der Vergangenheit Rückschlüsse, oder eine Billanz ziehen, deshalb ist auch alles richtig gewesen, was ich zu diesem Moment getan habe.

    Wenn wir rückwirkend bereuen, uns selbst anzweifeln, dann zeigt uns das doch nur, dass wir unsere selbstaufgestellten Gesetzen missbraucht haben.

    Viel einfacher wäre es, wenn wir unsere Logik anwenden würden und diverse natürliche Gesetzmässigkeiten annehmen würden, ohne diese ständig anzuzweifeln und neu zu bearbeiten.

    Einfach mal sein, als Maloche und Pein!

    Wieso macht der mensch sich selbst das Leben so schwer?
    Wieso muss alles hinterfragt werden?

    Wir be- und verurteilen und am Meisten uns selbst.

    Nur Licht- und- Liebe versprühen, oder nur ein Ego-Arsch sein gibt es nicht, wir sind immer alles was es gibt, nur wir wählen im Sekundentakt...

    Akzeptieren wie wir sind und was wir sind, ob leise und voller Ideen, laut lachend, oder zu Tode betrübt.

    Es ist unsere Realität, da ist nichts uns niemand Schuld daran, denn wir können uns mental darauf einstellen, auch was wir über alles denken und fühlen.

    Wenn man nach den Wurzeln, oder einer ursache sucht, wird man feststellen, dass man sie nicht findet, weil sie unendlich ist.

    Eine Ursache eine Wirkung ist bis ins Unendliche weiter zu verfolgen, es kommt nur dabei raus, dass man analysiert und eher in der Vergangenheit, als im Jetzt lebt.
    Jeder Ursache hatte eine andere Ursache...
    manchmal sind es Gedanken die aus anderen Gedanken resultieren.

    Gedanken halten oft auf, Manches ist gar nicht notwendig immerwieder gedacht zu werden.

    Dinge die ich gestern noch als befremdlich sah sind heute für mich Alltag.

    Der wandel des sein beginnt jetzt, schon wieder vorbei, aber jetzt, nein schon wieder Vergangenheit... was jagen wir?

    Was müssen wir wissen?
    Was müssen wir erlernen?
    Welches ist mein Weg?

    Wie lustig sind die Fragen, wenn man den Weg bereits geht?

    Jetzt mal ganz ehrlich, ist das nicht wirklich etwas dämlich von uns?

    Wir gehen unseren Weg, so einfach ist das.

    Ich für meinen Teil werde mich bemühen meinen Weg so gut wie möglich zu gehen, werde ihn und mich akzeptieren, bleibt mir nichts anderes übrig, wenn ich ihn angenehm gehen möchte.

    Bis jetzt hat sich erwiesen, dass jeglicher meiner Wege richtig waren, dabei ist egal wie steinig und hart, oder wie leicht und angenehm sie waren, aus ihnen bin ich das geworden, was ich heute bin, darüber bin ich dankbar und auch stolz.

    Aus dieser meinen kleinen Erkenntnis kann ich auch wiederum andere Lebenswege der Menschen besser nachvollziehen...

    ich entwickele mich, lerne, ändere, präge, forme sekündlich ohne vorherige harte/ strenge Gesetze und das ist auch gut so!
     
  4. Liechtli

    Liechtli Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Schweiz beim Rheinfall
    lieber Krabat
    Ich danke dir herzlich für deine ausführlichen und wissenden Worte. So sehe ich das auch. Und trotzdem ist da etwas in mir, dass sich dagegen sträubt es so anzunehmen.
    In meiner Seele fühle ich, dass ich auf dem "richtigen" Weg bin. Viele Jahre brauchte ich, um wirklich ich zu sein. Mein Inneres Feuer nach aussen zu tragen und es zu leben. Nun habe ich mein Herzenswunsch erfüllt und viele viele Prozesse gelernt (gelehrt...du hast recht...dieses Wort...) um für mich noch authentischer zu sein. Liebend in meinem Herzen. Nun aber, dachte ich immer, mache ich das, wo mich mein Herz hinführt komme ich in die Fülle..und damit meine ich nicht schon wieder Lernprozesse, sondern einfach Freude, Glück, Erfolg.
    Nun mein innerster Kern, noch immer ruhend und in Freude wie ich lebe und meiner Bestimmung gefolgt bin. Doch im Aussen herrscht der Notzustand....Nehme ich das jetzt einfach hin? einfach so dankend in Liebe umarmen... schön das du da bist elend...oder versuche ich die Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, damit sich meine Wünsche manifestieren... Das hiesse, ich habe noch nicht alle Stolpersteine aus dem Weg geräumt, darum ist im äusseren keine Fülle zu sehen.
    Gebe ich mich einfach dem Leben hin...müsste ich ja mal ganz überspitzt gesagt am morgen gar nicht mehr aufstehen...weil dann würde ich mich ja lieben bedingungslos für mein nichtstun...Doch ich denke, so ist das Leben nicht. Aber kämpfen kann es ja auch nicht sein...
    Dieses Hin und Her ist meine Zwickmühle. Mein derzeitiges Leben. Und langsam kostet es mich Kopf und Kragen.
    Falls du dazu noch etwas sagen möchtest, was ich vielleicht bis jetzt noch nicht gesehenhabe, danke ich dir ganz ganz vielmals.

    Sei lieb gegrüsst claudia
     
  5. Liechtli

    Liechtli Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2005
    Beiträge:
    13
    Ort:
    Schweiz beim Rheinfall
    liebe sabsy
    danke auch dir für deine schönen worte. Bitte schau oben...wegen meiner Zwickmühle. vielleicht verstehst du mich dann.
    sei herzlich gegrüsst claudia
     
  6. NichtsSagend

    NichtsSagend Guest

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    hallo claudia
    ich bin zwar nicht krabat, antworte aber doch mal, weil mir eben spontan etwas dazu einfällt. ok?
    wenn du im außen keine fülle feststellst, wie äußert sich das? sagst du dir: "mein gott, da fehlt mir die fülle?"
    falls du das machst, produzierst du einen mangel- und dieser manifestiert sich.
    glg*
     
  7. DeeCee

    DeeCee Guest

    hallo liechtli,

    deine worte könnten auch von mir konnen. ich stecke derzeit in einer ziemlich ähnlichen situation. ich erlebe derzeit auch einen sogenannten notzustand und weiß nicht so recht, ob ich den gegebenen umstand annehmen soll - in liebe -, oder dagegen kämpfen, genauer gesagt, den umstand ändern. in den letzten jahren intensiver spiritueller erforschung und einiger tiefgreifender erfahrungen , habe ich immer wieder gespürt, dass ich alles und jederzeit ändern kann, weil ich der schöpfer meines lebens bin. ich bin absolut davon überzeugt! ich weiß es einfach! tja, und dann habe ich auch die erfahrung gemacht, dass man im leben alles annehmen sollte. da ist also das dilemma! seit tagen geht’s mir nicht so gut. abwechseln bin ich traurig, wütend, verzweifelt, kurze zeit auch optimistisch und dann das ganze wieder von vorne. ich kann deine zwickmühle also mehr als verstehen.

    leider bin ich noch nicht dahinter gestiegen, aber im moment tendiere ich eher dazu zu kapitulieren. denn das dagegen wehren/sträuben kostet unheimlich viel kraft und je mehr ich aufgebe, bzw. annehme, fühle ich mich leichter. nach wie vor traurig, aber leichter.
    wie gesagt, bin ich davon überzeugt, dass ich alles und jederzeit ändern kann. allerdings ist das bewusste erschaffen wohl erst möglich, wenn man einen bestimmten reifegrad erreicht hat und auch verinnerlicht hat wie das leben funktioniert (liebe-weisheit-macht). verstehst du was ich meine?
    zu guter letzt bin ich auch zum dem schluss gekommen, dass dieser notzustand so eine art prüfung ist. eine große hürde, die überwunden werden sollte, damit man gestärkt daraus hervorgeht.

    ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen. als ich deine worte laß, dachte ich mir wirklich, die könnten von mir sein.

    eine frage noch: du schreibst, dass bei dir derzeit ein notzustand herrscht. wie ist dein bisheriges leben verlaufen? klar, gab es auch früher schon hürden, aber vielleicht nicht so extrem wie im moment? bei mir ist das nämlich so und dieser derzeitige zustand passt irgendwie nicht zu meinem bisherigen leben. vielleicht ist es bei dir auch so….?

    grüße
    nonchalance
     
  8. Liechtli

    Liechtli Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Schweiz beim Rheinfall
    Liebe Nonchalance
    "Jaja, man kennt seine Verwandten" smile.
    Du hast wirklich so geschrieben, wie's mir im Moment geht. Wie ich mich fühle.
    Danke dir vielmals für deine Gedanken. Hat gerade gut getan.

    Den Weg des Herzens gehen. Ist das des Rätsels Lösung? Dies würde ja beinhalten vollkommenes Annehmen des Zustandes. Und den Weg des Herzens gehen würde auch heissen, damit kann ich ebenso meine Realität erschaffen. Und das funktioniert, aber nur die Wünsche aus tiefstem Herzen kommen.

    Ja und die grossen Hürden. Irgendwie sind sie schon jedesmal grösser, aber auch nicht. Weil wie du sagst jedesmal wenn wieder ein Bewusstwerdungs-prozess stattgefunden hat, kommt man gestärkt daraus hervor. Und so sind die Hürden nur so gross, wie wir die Kraft haben sie zu meistern.
    Und da wir ja wunderbar auf dem Bewusstwerdungsweg sind, können wir fast über jede weitere Katastrophe lachen und dankbar sein, was für wundervolle Erfahrungen unsere Seele mitnehmen darf.
    Also manchmal ist das alles zum davonlaufen.

    Und so wird auch immer klarer, die Seele hat irgendwann entschieden, was sie alles auf ihrem Weg in welcher Reihenfolge erfahren möchte. Und wir spielen das Lebensspiel auf der Erde, so gut wir halt können.

    Und noch zum Weg des Herzens. Wenn es 100 % Ja sagt in dir, dann ist es richtig. Sagt es zu zb. 85 % ja ist es immer noch ein nein und der Weg ist der Falsche. Dann nur die Lektion daraus lernen ...in Liebe annehmen....und weitergehts. Die Zeit verlangt von uns 100 %. Keine Kompromisse mehr.
    Umso mehr wir im Bewusstseinsprozess sind, umso deutlicher gelten die 100 %.

    Dies ist meine Erkenntnis zum heutigen Tag. Denn nun ist meine Bombe definitiv geplatzt. Meine Bemühungen haben nicht gerreicht...gute Gedanken auch nicht. Umprogrammierung und erfolgreiches Erschaffen wollen, auch nicht. Mein Geschäft den Bach runter, mein Geld am Ende. Ich auch. Es waren wohl nur 85 %.
    Nun denn, morgen geht die Sonne wieder auf und das Leben wird mich wohl irgendwo hinführen.

    Liebe Grüsse und viel Liebe und Freude beim Loslassen und annehmen
    claudia
     
  9. NichtsSagend

    NichtsSagend Guest

    alles, alles liebe dir für deine zukunft, claudia :liebe1:
     
  10. Krabat

    Krabat Guest

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    hallo claudia,

    jetzt habe ich mich dazu entschlossen nichts mehr zu schreiben hier im forum, da fiel mir ein, dass ich dir noch schreiben wollte. also sitze ich jetzt noch ein mal hier. auch weil ich vieles von dem, was du schilderst, in meinem leben wiedererkenne. ich habe mir auch gedanken dazu gemacht. warum wird es schlimmer, wenn man seinem weg folgt? ist das bei jedem so? ich stelle fest, dass es zumindest bei vielen so ist. so fällt zb auf, wie nicht authentisch man sein bisheriges leben war. je authentischer man wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich der rest des universums verschiebt. dies führt oft zu scheinbarem chaos und verwirrung. so war das nicht authentische die scheinbare sicherheit. das authentische führt zum wirklichen wandel, mit ALLEM, was daranhängt, nicht mehr daran hängen kann und neu hinzukommt.

    so gehört zum leben auf der erde beides an erfahrung. das angenehme und das unangenehme. so muss der weg nicht zwingend angenehm sein. er wird oft "im schweisse des ANGESICHTS" verdient. das beispiel hinkt natürlich etwas, ich schreibe es trotzdem nieder, weil es mir gerade in den sinn kommt:

    so hat ein jesus christus seinen weg angenommen und sich sogar ans kreuz schlagen lassen. leicht hätte er den angenehmeren weg wählen können. er tat es nicht, weil er das tat, was er tun musste. so ist das angenehme nicht immer das wirklich eigene? ich weiss es nicht. ich weiss nicht, ob man sich "ans kreuz schlagen lassen muss". doch ich denke, man muss zumindest sein kreuz selber tragen. oder, um bei den steinen zu bleiben, seine steine selber wegräumen, selbst wenn lawinen nachrollen. niemals aufgeben (im sinne von: sich in sein leben ergeben: ja. kapitulieren: nein.)

    (1) wenn du erkennst, dass sich etwas in dir sträubt, dann hast du die möglichkeit zu erkunden, was dieses "etwas" ist und warum es sich sträubt.

    (2) solange man fülle mit materieller sicherheit verbindet, egal wie bescheiden oder "feinstofflich" diese vorstellung auch ist, erleidet man auch mangel.
    da ist nichts, was festzuhalten oder zu erreichen wäre. das ist schwer in unserer zeit und unserer gesellschaft. doch wer soll dies alles wandeln, wenn nicht wir? es geht vorbei. die zeit wird aufhören. alles leiden ist nur ein winziger augenblick im rest der zeitlosigkeit. so führt es wieder ins hier und jetzt. in den moment. jetzt. jetzt. jetzt. wer es schafft in diesem takt zu schwingen, der erfährt das ende von leid.

    manchmal bremst uns das universum. nichts scheint zu funktionieren. eine tragödie folgt der nächsten. oft erkennt man nicht, dass dies so sein musste.
    so kann es geschehen, dass ein kleineres unglück ein grösseres verhindert. so kann es sein, dass man keinen job findet jahrelang, weil der passende noch nicht frei war. wichtig ist nur, dass man nie niemals nie kapituliert und die bälle fängt, die "es" uns zuwirft. ein paar bälle verpasst man, ok. ein paar bälle fängt man nicht, weil man keinen bock hat oder eine pause braucht, auch ok.
    aber alle bälle vorbeifliegen lassen? dann ist das spiel ja schon vorbei, bevor es zu ende ist. das besondere an diesem spiel ist: es kann nicht vorzeitig beendet werden. und die materie ist immer langsamer als der rest. ausdauer und geduld.

    (3) jaaaaaeiinnn. annehmen. betrachten. abgeben. = lernen. leeren. lehren.
    nicht versuchen.

    (4) wer versucht, der sucht an der falschen stelle. anpacken.
    weitergehen. immer erinnern, dass die materie langsam ist. und grob.

    (5) man kann die fülle nur in sich selbst finden. wenn das innen voll ist mit aussen, dann bleibt man abhängig vom aussen. das innen muss leer werden.
    dann erst kann es fülle empfangen.

    (6) ja, sich dem leben hingeben. man darf auch mal liegenbleiben. viele ernsthaft kranke menschen, die dem physischen tod ins auge blicken, lassen ihr komplettes altes leben liegen, kehren ein in ihre ruhe und werden - heil
    (ein beispiel). man muss nicht warten, bis der tod uns von einer üblen krankheit erlöst. wir dürfen uns auch vom tod am ende eines erfüllten lebens abholen lassen.

    so, das musste ich wohl schreiben, um mich selbst noch einmal daran zu erinnern. alles liebe dir, wir können gerne über e-mail "weiterplaudern", so du dies wünschst. ich glaube die steht in meinem "profil".es würde mich freuen.

    krabat/stefan.::schaukel:
     
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