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"Das Zeitalter der Aufklärung" oder: "mehr Schein als Sein" ?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Hierophantumar, 2. April 2007.

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    Kann es sein, dass es gesellschaftlich bei uns wirklich mehr Schein als Sein ist?
    Trotz der ganzen Aufklärung in vielen Bereichen, gibt es noch unerfahrende Menschen; "Anfänger", die keine Ahnung haben, wie sie mit den scheinbar neuen Möglichkeiten umzugehen haben?!

    Bsp:
    • trotz hoher, fast flächendeckender und "gezwunger" Schulpflicht und das Recht auf Bildung, gibt es immernoch Analphabeten, Legastheniker, etc...
      wie kann das sein?!
    • trotz scheinbarer Sicherheit mittels Überwachung von Polizei und Video, gibt es immernoch Terropranschläge, Gewalt an Schulen/am Arbeitsplatz, mehr Verbrechen...
      wie kann das sein?!
    • trotz hoher Forschungsgelder im Gesundheitswesen, gibt es immernoch Menschen, die an Krebs oder AIDS erkranken. Wie kann das sein?! Auch entstehen wieder Seuchen, wo geglaubt wurde, die sind längst "ausgestorben".
    • trotz nach aussen scheinbar guter Aufklärung im der Sexualität, wissen viele nicht über die GeschlechtsKrankheiten bescheid; werden unfreiwillig schwanger, weil die Mädchen glaubten, es reicht, wenn die Pille kurz vor dem Akt genommen wird. Oder auch die hohe "dunkelziffer" von unfreiwilligen Singels, worüber geschwiegen wird.
      (Ich dachte, jeder Mensch hätte mit 14 das erste Mal, dann etliche Beziehungen gehabt und sei schon fast ein Profi, was die div. Stellungen angeht etc... hab' mich wohl getäuscht ?!)
      wie kann das sein?!
    • trotz vermehrter Möglichkeit, sich Informationen zu beschaffen (Internet), gibt es Menschen, die keinerlei Ahnung haben, wie sie effektiv und zu ihrem Vorteil zb Google benutzen könnten. Oder Das trotz hoher Aufklärung vielerlei die Kunden beim Online-Banking betrogen werden. passen die denn wirklich nicht auf?!!
      Oder was den Missbrauch ihrer Daten betrifft (Kreditkarten, Kontonummer, etc...) Oder der mangelnde Schutz vor Viren, Würmern, Trojanern...
      wie kann das alles sein?!
      Microsoft will Windows einfacher machen, für die Benutzer und dennoch ist es immernoch zu schwierig, dies zu benutzen. zu viele ANwendungen und HIntertürchen sind dabei, deren Bedeutung sie nicht wissen und welchen Nutzen es ihnen bringt nicht erahnen können.
    und sich dann in welchem Bereich zu "outen" wirft nur noch mehr Unverständinss hervor, als wenn ich doch lieber den Schein bewahre und mit der Welt mitschimme.
    Vielleicht sind wir/einige von uns wie Fische, die im Meer schwimmen und dennoch schrecklich verdursten. Und das obwohl (oder gerade weil!!?) wir den ganzen Ozean voller Wasser haben.
    Wir werden überflutet von Möglichkeiten und haben gar nicht die Kapazität, alles in uns aufzunehmen und zu verarbeiten.
    täglich wachsen die Entdeckungen und Neuigkeiten. Wir müssten in jedem Augenblick über die ganze Welt bescheid wissen, damit wir nur ein Hauch Ahnung haben, womit wir uns beschäftigen. Wir sehen Sprichwörtlich "den Wald vor lauter Bäumen nicht"

    gehe ich von mir aus, hab ich manchmal das Gefühl verrückt zu werden, weil es scheinbar unendlich viele Möglichkeiten gäbe etwas Neues zu erschaffen oder mit dem bisherigen Wissen umzugehen.
    Und dann werde ich doch lieber ein "fachidiot" und beschränke mich auf genau ein Gebiet, wodrin ich ein "Profi" bin. dadurch schränke ich mich jedoch ein, andere Gebiete zu erkunden... wodurch ich vielleicht genauso naiv/uninformiert/einfach nur "dumm" erscheine, wie andere auch...

    Ist unsere Gesellschaft/Welt vielleicht doch nur ein schöner bunter Traum, der in Wirklichkeit überhaupt nicht so erscheint?
    (vielleicht auch noch schöner und noch bunter? wer weiß das schon so genau?! ;))


    das sind mal ein paar Anregungen von mir
    Umar
     
  2. deepminder

    deepminder Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2006
    Beiträge:
    89
    Ich glaube kaum, dass die jetzt aufwachsenden Generationen noch so starke mit diesen Problemen konfrontiert werden und sei es aufgrund vielerorts eingeführter, zentraler Prüfungen. Trotzdem gilt: Wer wirklich nicht will, denn kan man ja nicht zwingen, etwas zu lernen. Das ginge selbst unter Folter nicht. Was die älteren Generationen betrifft: Mein Vater ist selbst wahrscheinlich Legastheniker. Das war bis in die 70er nicht mal anerkannt. Ud wers nicht gelernt hat wirds auch nicht können.

    Erstens kann man unter Überwachung auch etwas ganz anderes, dystopisches Verstehen, siehe zB "1984" oder "Fahrenheit 451", zweitens schützt Kontrolle und Strafe längst nicht vor Kriminalität. Terror kommt zudem meist aus dem Ausland, wo niemals eine Aufklärung stattgefunden hat. Und das ganze ist sowiso politisch motiviert. Attentäter sind gebildete Menschen...

    Das kommt noch, es geht ja nix von jetzt auf gleich. Das sit auch eine ökonomische frage, so traurig es ist. Firmen verdienen daran...

    Du vergisst, dass es vielen Menschen erstens einfach egal ist und zweitens nicht soweit denken. Man denkt generell eher kurzfristig als langfristig.

    Viele verstehen es auch einffach nicht, wollen es nicht verstehen oder können mit Unwissenheit besser leben. Und es ist so. Wer nicht grübelt, der führt ein glücklicheres leben, da er einfach lebt, und sich nicht die Birne zerbricht. Wir sind keine kollektive Gesellschaft.

    Sie ist das ultimative Spiel. Es geht darum, die Regeln zu erschaffen, zu ändern, zu kennen, sie zu nutzen oder zu schummeln. Es geht um die regeln, wer sie am besten für seine Interessen durchsetzen kann. So viele menschen, so viele Meinungen. Echte Spielregeln gibt es ja auch nur im Kopf, auf die sich viele mit Hilfe einer Anleitung geeinigt haben. Und die hat auch nur ein Mensch geschrieben. Es gibt keine regeln, wir machen die regeln. gäbe es welche, wäre das spiel zu einfach. Das muss man verstehen, sonst verzweifelt man bei dem versuch, sie zu finden. Versuche lieber, sie zu modifizieren. Nicht die Vergangenheit zählt, obwohl wir viel daraus lernen können, sondern die Gegenwart. Nur hier können regeln geändert werden. Jeder hat seine eigenen regeln, die einen zwingen sie anderen auf, die anderen lassen sich Beherrschen durch den Druck, den die Regeln anderer auf sie ausübern. Wir schließen koalitionen ab, Einigen uns mit anderen auf die gleichen Regeln, damit wir sie besser Durchsetzen können und vergessen dabei, dass es keine regeln gibt.
    Stellen wir uns die Gesellschaft doch vor wie wir wollen. Wir können nicht freier sein als wenn wir akzeptieren, dass es keine Mythen, Wunder, Regeln, Strukturen, Werte und nichts Richtiges an sich gibt, nur in unseren Köpfen. Das Bewusstsein bestimmt das Sein, nicht umgekehr, wie Marx es formuliert hat. Frei ist, wer frei von Ansprüchen ist. Erwartungen schränken den Horizont, die Möglichkeiten ein, Information bedrängt uns.

    Zerstöre alles und baue neues darauf auf. Das kann auch das alte sein, aber wir sollten uns im klaren sein, dass es AUFGEBAUT wurde, also von uns stammt, oder von unserer Umwelt, aber dass es nicht fundamental ist.

    Soviel erstmal dazu..
     
  3. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    • Wider besseren Wissens, daß Jammern nichts bringt, sondern nur Taten, hören die Leute trotzdem nicht damit auf. Wie kann das sein?
     
  4. das ist auch ein guter Einwand
     
  5. LiberNoI

    LiberNoI Guest

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    naja die leute lassen sich halt gerne an der nase herumführen,
    daß war fürher so und heute ist es auch so ...
    über die zukunft können wir nur spekulieren sag ich mal, aber
    wir können anders sein, daß können wir tun

    dinge zu erkennen ist der anfang
    danach kann man handeln
    (gleich handeln hat wenig sinn wenn ich nicht oder nur stark eingeschränkt darüber bescheid weiß- doch wissen ist nicht alles - leben, die welt mit den sinnen erfahren und sie zu lieben und diese liebe teilen und verbreiten, ist das geheimnis)

    liebe grüße vom lieber
     
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