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"Das Wort Gottes"

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Regina, 2. April 2004.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    "Rabia al-Adabiya war eine Sufi Mystikerin....
    Einmal hatte Rabiya Besuch von Hassan, einem anderen Sufi Mysiker. Da er bei Rabiya schlief hatte er seinen eigenen Koran nicht mitgebracht, aber es gehörte zu seinen religiösen Übungen jeden Morgen den Koran zu lesen.
    Am Morgen bat er Rabyia darum und sie gab Ihm den Koran. Als er das Buch öffnete sah er etwas für Moslems unglaubliches. Rabyia hatte den Koran an vielen Stellen korriegiert.
    Das ist für Moslems die größte Sünde!
    Für sie ist der Koran das Wort Gottes. Wie kann man es ändern?
    Wie kann man auch nur daran denken etwas daran zu verbessern?
    Und sie hatte es nicht nur verändert, sondern auch eineige Worte und einige Zeilen durchgestrichen! Einfach entfernt!
    Hassan sagte:"Rabiya, jemand hat Deinen Koran zerstört!"
    Rabiya antwortete: "Rede kein dummes Zeug! Niemand darf meinen Koran auch nur berühren. Was Du da siehst ist mein Werk."
    Hassan fragte: " Aber wieso konntest Du so etwas tun?"
    Sie antwortete: " Ich musste es tun, es führt kein Weg daran vorbei. Sieh zum Beispiel hier: da steht, man soll den Teufel hassen, wenn man Ihm begegnet. Seid ich aber erwacht bin, kann ich keinen Hass mehr in mir finden.
    Selbst wenn der Teufel vor mir stünde, kann ich Ihn nur mit meiner Liebe überschütten, denn ich habe gar nichts anderes mehr.
    Es spielt keine Rolle ob Gott vor mir steht oder der Teufel, beide werden die selbe Liebe von mir erhalten.
    Alles was ich habe ist Liebe, der Hass ist verschwunden.
    In dem Augenblick als der Hass verschwunden war, musste ich in meinem heiligen Koran Änderungen vornehmen. Wenn Du es noch nicht geändert hast bedeutet das nur, das Du noch nicht den Zustand erlangt hast, wo nur noch Liebe da ist."
    (aus OSHO, Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen)
     
  2. LaCaro13

    LaCaro13 Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2004
    Beiträge:
    46
    Liebe Regina.Svoboda


    Das ist eine schöne Geschichte. Sie ist so schlicht und doch hat sie mich irgendwie berührt! Woher kennst du sie?


    Bussale und alles Liebe, LaCaro13.
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Hast Du vielleicht überlesen, steht aber unten:
    (aus OSHO, Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen)
    mir ist beim Lesen ähnlich ergangen...
    LG
    Regina
     
  4. Namo

    Namo Guest

    BTW.

    "Zwei Freunde, einer von ihnen ein Bischof, sterben bei einem Autounfall. Sie kommen in den Himmel und treffen Petrus. Keiner von ihnen hat zu viel gesündigt, deshalb läßt er sie herein. Und er sagt zu ihnen: 'Wenn Sie irgendeine besondere Bitte haben, sagen Sie es mir jetzt und ich werde dafür sorgen, daß es gemacht wird.' Der Bischof, eine religiöse Person, bittet Gott zu sehen. Petrus wird von seiner Bitte aufgeschreckt und rät ihm ab, weil Gott eine empfindliche Angelegenheit ist: 'Es kann einen sehr schockieren. Wenige Leute können das aushalten. Wenn ich Ihnen raten darf, bitte bestehen Sie nicht darauf.' Aber der Mann ist unnachgiebig und besteht auf seinem Wunsch. Schließlich gibt Petrus nach und sagt ihm: 'Gut, wenn Sie darauf bestehen. Aber tadeln Sie mich nicht hinterher. Gehen Sie dort drüben hin und folgen Sie den Zeichen: 'Gott'. Und vergessen Sie nicht hierher zurückzukommen.' Ab geht er Gott zu sehen, während sein Freund mit Petrus auf seine Rückkehr wartet. Nach zehn bis fünfzehn Minuten kehrt er zurück. Er ist ein bloßer Schatten seiner selbst, so blaß wie ein Geist und schwankend wie nach einem tiefem Schock. Sein Freund ist besorgt ihn so zu sehen in dieser Verfassung und sagt: 'Beim Jupiter, was ist Ihnen geschehen? Wie war er? Aber der Mann kann nur noch stöhnen: 'Sie ist Schwarz'."

    Namo
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Sehr schön Namo!!!
    Ich hab's genossen. Ich hab noch eine gute Geschichte auf Lager....
    (muss aber vorher noch eine Pause machen)
    LG
    Regina
     
  6. Filitu

    Filitu Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2004
    Beiträge:
    105
    Ort:
    Steiermark
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    Hi Namo,

    lautes Lachen!!!!

    LG Filitu
     
  7. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Eines Abends sah man Rabiya bei Sonnenuntergang direkt vor Ihrer Haustür auf der Strasse etwas suchen..
    Einige Leute kamen und fragten: Hast Du etwas verloren Rabiya?
    Sie war schon eine alte Frau und sehr beliebt bei den Leuten. Sie liebten sie, weil Sie so wunderbar verrückt war.
    Rabiya sagte: ich habe meine Nadel verloren. Ich habe genäht und dabei meine Nadel verloren. Ich suche dannach und es ist nicht mehr viel Zeit, weil die Sonne untergeht. Wenn Ihr mir helfen wollt, helft mir schnell, denn wenn die Sonne einmal untergegangen ist und es dunkel geworden ist, wird es unmöglich sein, die Nadelzu finden.
    So begannen sie alle hektisch nach der Nadel zu suchen. Plötzlich kam einer von Ihnen auf den Gedanken: Eine Nadel ist ein so kleines Ding und die Strasse ist so gross. Die Sonne kann jeden Moment untergehen und das Licht verschwindet, wenn wir nicht genau wissen wo die Nadel hinuntergefallen ist, wird es unmöglich sein sie zu finden.
    Also fragte man Rabiya: Kannst Du uns bitte sagen wo genau die Nadel hinuntergefallen ist? Sonst ist es unmöglich sie zu finden. Es wird gleich dunkel und die Strasse ist so gross und die Nadel ist so klein.
    Rabiya begann zu lachen.
    Sie meinte: Fragt mich das bitte nicht, denn diese Frage ist mir peinlich.
    Sie alle hörten auf zu suchen.
    Was ist los? Warum soll es Dir peinlich sein?
    Sie antwortete: Es ist mir peinlich, weil ich die Nadel im Haus verloren habe.
    Aber da ist ja kein Licht!
    Wie soll ich sie dort finden?
    Hier draußen auf der Strasse ist wenigstens noch ein bischen Licht von der untergehenden Sonne.
    Alle sagten: Jetzt bist Du vollkommen verrückt geworden!
    Wir hatten schon immer vermutet, das Du nicht ganz bei Trost bist, aber das ist jetzt der absolute Beweis!
    Rabia sagte: Ihr glaubt das ich verrückt bin?
    Aber genau das selbe macht Ihr schon seid vielen Leben!
    Ihr seid geistig gesund?
    Wo habt Ihr Euch selbst verloren?
    Und wo versucht Ihr Euch zu finden?
    Es ist in Eurem Inneren verloren, aber Ihr sucht draußen dannach..
     
  8. Morgane

    Morgane Guest

    Danke für die schöne Geschichte. Einfach phantastisch.

    Übrigens Rabiya hatte eine besondere Art zu beten. Sie wiederholte vor dem Einschlafen ihr Gebet wie ein Mantra solange bis der Schlaf kam. Die Legende berichtet, dass sie dadurch auf übernatürliche Weise genügend Gold für ihren Lebensunterhalt erhielt.
    Alles Liebe Morgane
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Dieses Verhalten spricht für Ihre starke Sehnsucht nach Gott..
    Das mit dem Gold halte ich für eine symbolische Übersetzung und nicht für eine wahrhaftige..
    LG
    Danke für Deine lieben Worte
    Regina
     
  10. Diana

    Diana Guest

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    Nein, nicht symbolisch sondern wahr.

    Der Herr gibt`s den SEINEN im Schlaf - und das bezieht sich auf Alles :)

    Wer nicht an Wunder glaubt, kann keine Wunder erfahren ;-)
     
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