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das windspiel

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von whiterabbit, 1. November 2005.

  1. whiterabbit

    whiterabbit Guest

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    hallo

    jeder gedanke schafft realität.

    um die illusion der "welt" aufrecht erhalten zu können bedarf es an gedanken - die diese welt anhand der programmierten - objektbeschreibung (konditionierung) verschleiert - die welt so wie sie ist verschleiert.
    durch gedanken wird diese illusion also aufrecht erhalten.

    ich betrachtete ein windspiel. es steht still wenn dieses kein windhauch bewegt, sprich kein gedanke aufkommt. es macht somit keinen ton (bewertung der welt) und ist sich einfach selbst gewahr - ichbin.

    man selbst erschafft sich seine realität, solange man wünsche hegt. ein wunschloses universum ist wunschlos glücklich. es bedarf an nichts - es ist sich selbst gewahr und somit nicht in illusion eines ichs.

    man ist solange der illusion verhaftet - solange man wünsche hegt.
    ich betrachtete die wellen auf einem see. jeder wunsch schafft eine welle, die ausgesendet wird und somit bewegung im kosmischen see der wünsche schafft. die wellen beruigen sich erst wenn der wunsch in erfüllung gegangen ist, doch werden täglich kleine oder große wünsch gehegt, so das dieser see kaum zur ruhe kommt. solange wellen auf diesem see zu sehen sind, erkennt man sein wahres selbst nicht - den glatten stillen see des selbstgewahrseins.
     
  2. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Hältst du somit den wunschlosen Zustand für ideal? Wie steht es mit den Grundbedürfnissen, die doch auch als Wünsche gedeutet werden können... Essen, schlafen, Kommunikation, Liebe, frische Luft, Kleidung...?
     
  3. whiterabbit

    whiterabbit Guest

    ich bewerte diesen zustand nicht.
    da es keinen mehr gibt der diesen bewerten könnte.

    die liebe - das selbst hat keine wünsche, noch stellt es sich diese frage. man könnte sagen wunsch und erfüllung ist eins. liebe ist - steht für sich ohne zu wollen, gebraucht zu werden, oder in irgendeiner abhängigkeit. liebe gibt ohne zwang, ohne entgeld, ohne verpflichtung. liebe ist - wunschlos und erfüllung zu gleich.

    SELBST - GEWAHR - SEIN

    wenn ich hunger habe dann esse ich.
    wenn ich müde bin dann schlafe ich.

    lebe ohne sinn (nietzsche)

    ich sehe darin das körperbewusstsein.
    wenn du den wunsch hast nicht zu essen wenn du hunger hast, oder den wunsch hast nicht zu schlafen, wenn du müde bist - ist dieses ein wunsch, alles andere (natürliche körper reaktionen) sehe ich als notwendigkeit.
     
  4. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    29. Juli 2005
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    Nähe Stuttgart
    Also Notwendigkeit ja, Wunsch nein?
     
  5. whiterabbit

    whiterabbit Guest

    wenn du auf das WC "mußt", ist dieses kein wunsch, sondern ein drang.
     
  6. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
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    Na gut- im Buddhismus wird ja gelehrt wunschlos zu leben. Karg essen und wenig Schlaf auf harter Pritsche...

    Wie machst du das? Kommst du ohne Wünsche aus, oder wünschst du dir lediglich Wunschlosigkeit? :dontknow2
     
  7. whiterabbit

    whiterabbit Guest

    ich wünsche mir keine wunschlosigkeit - das währe auch ein wunsch den ich hätte - da ich wunschlos bin. soll ich also aus meiner wunschlosigkeit einen wunsch hervorbringen - wunschlos zu sein - wie geht das wenn man wunschlos ist?. wenn ich wunschlos bin, wie kann dieser wunsch entstehen? :lachen:
     
  8. Ch'an

    Ch'an Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
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    Euroland
    Da hast du etwas falsch verstanden.
    Buddhismus empfiehlt, den Geist an nichts zu haften. Dann auch, nicht am Nicht-Haften zu haften. Wie könnte dann da irgendjemand noch Unterscheidungen anstellen, zwischen Wenig Schlaf und harten Pritschen und viel Schlaf und Himmelbetten?

    Man könnte auch sagen: Alles ist gleich und daher unwichtig. Meine Handlung ist nicht wichtiger als deine, eine Sache ist nicht wichtiger als eine andere. Daher sind alle Dinge gleich, und in dem sie gleich sind, sind sie unwichtig.
    (Dies ist ein Zitat, Kenner wissen von wem).

    Abendgruss Ch'an
     
    Saraswati gefällt das.
  9. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    Nähe Stuttgart

    Die Stille der reinen wunschlosen Betrachtung ist mir vertraut...
    Doch was spricht zu anderen Zeiten gegen die Erschaffung von Realität? Ist dies nicht gerade eine unsrer Verantwortlichkeiten, Realität zu erschaffen? Alles einfach hinnehmen ohne aktive Teilnahme...
    Hab ich wieder was falsch verstanden?
     
  10. Ch'an

    Ch'an Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
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    Euroland
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    Du meinst Erschaffung DEINER Realität? Niemand hindert dich daran. Aber ist es UNSERE Verantwortlichkeit?
    Alle unsere Handlungen schaffen "Wellen im kosmischen Meer". Die erhabenste aller Handlungen ist, keine Wellen zu schaffen.:)
    Doch, Form wird Leerheit, Leerheit wird Form, Form und Leerheit sind eins.

    Herzgruss Ch'an
     

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