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Das Skeptiker-Syndrom

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Condemn, 11. Februar 2006.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
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    Hallo zusammen!

    Wer sich auch mal kritisch mit den Skeptikern, also der Organisation, auseinandersetzen möchte findet hier eine Menge Stoff zum Nachdenken. Bin durch Zufall darauf gestoßen. Am Interessantesten fand ich den Bericht "Das Skeptiker-Syndrom" von Edgar Wunder, einem Gründungsmitglied der im Oktober 1987 gegründeten „Skeptiker“-Organisation, der mehrere hohe Posten inne hatte und mittlerweile aus der Organisation wegen Kritik an ihr ausgeschlossen wurde. Was der Mann zu sagen hat läßt wirklich Zweifel aufkommen. Ich habe oft die Skeptiker-Sachen im Netz verfolgt und bin dann auch immer mehr der Meinung gewesen das seien auch nur Ideologen, fast wie eine Religion mit umgekehrten Vorzeichen, aber das so bestätigt zu bekommen ist schon krass.

    Die Seite selbst hat noch eine Menge Fallbeispiele ist auch ansonsten noch ganz interessant.

    Gibts hier eigentlich Mitglieder die sich zu Skeptikern zählen? Ich meine das nicht abwertend oder um eine wilde Diskussion anzuzetteln, reines Interesse. Skeptiker sein ist ja erst mal durchaus ehrenwert, denn das Grundprinzip ist eigentlich ohne Vorurteil an die Erforschung von z.B. parapsychologischen Phänomenen heranzugehen. Insofern bin ich eigentlich auch Skeptiker, aber in der Organisation wäre ich mit Sicherheit ein schlimmer Verblendeter dem nicht mehr zu helfen ist ;)


    http://www.skeptizismus.de/syndrom.html
    http://www.skeptizismus.de

    Viele Grüße,
    C.
     
  2. dura

    dura Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    2.215
    naja wie in der physik denke ich, dass es auch in bezug auf metaphysische ebenen hilfreich ist skeptisch zu sein.
    eine gute theorie lässt sich ja bekanntermaßen kaputttesten
     
  3. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    18.909
    Ort:
    Hamburg
    Hallo,

    ich habe mir mal die von Dir genannten Seiten angeschaut, und sie haben mir gut gefallen.

    Ich bin ja selber Physiker und kenne daher die Methodik wissenschaftlichen Arbeitens sehr gut. Und diese Methodik gibt es nicht ohne Grund.

    In meiner Signatur steht sozusagen mein Crede. Ich glaube an paranormale Phänomene (weitereleben nach dem Tod, Gott, Wunder etc.). Aber bei weitem nicht alles, was als paranormales Phänomen hingestellt wird, ist wirklich eins. Nicht jeder unerklärliche Fleck auf einem Foto ist ein Orb, nicht jedes plötzliche Wort auf einem Tonband ist ein Geist, auch, wenn es noch so gut zum Kontext passt. Und zur Aufklärung der irdischen Hintergründe vermeidlich übernatürlicher Phänomene leistet die GWUP und die anderen Organisationen sehr gute Arbeit.

    Wenn ich auf deren Pages rumlese, gehen sie aber einen Schritt zu weit, weiter, als wissenschaftliche Methodik es erlaubt. Sie erklären z.B. Tonbandstimmen, und sagen deshalb, das gibt es nicht. Wie können sie da so sicher sein? Sie können z.B. nur durch die Erklärung, dass es Suggestionseffekte sind (was es bestimmt in vielen Fällen auch der Fall ist) daraus schließen, die niemals ein Geist auf ein Tonband gesprochen hat und spricht. Ich könnte mit dieser Prämisse auch sagen, dass jedes Radio mit schlechtem Empfang in Wirklichkeit gar nichts empfängt.

    Wenn man z.B. in der Astronomie auf ein Objekt schaut, und kein Licht von diesem Objekt, diesem Himmelsbereich empfängt, sagt man auch nicht, dass da kein Licht herkommt, sondern nur, dass das Objekt weniger Licht emitiert, als man mit der aktuellen Messeinrichtung detektieren kann.

    Tobandstimmen lassen sich eigentlich nur durch Testreihen verifizierbarer Fragen und Antworten mit einem Doppelblindverfahren testen. Solche Untersuchungen sind mir allerdings weder von Skeptikerseite noch von Tonbandstimmenforscherseite bekannt.

    Durch eine Erklärung lässt sich ein Phänomen nicht negieren, genausowenig, wie es sich dadurch beweisen lässt. In medizinischen Studien wird zuerst auch nicht gefragt, wie es funktioniert, sondern es wird nur geschaut, ob es funktioniert. Wenn eine Doppelblindstudie über ein homöopatisches Medikament zeigt, dass es nicht besser wirkt, als das an die Kontrollgruppe ausgeteilte Placebo, dann wirkt es nicht besser, bzw. ist mehr oder weniger wirkungslos. Dann sind die möglichen "feinstofflichen Schwingungen" oder andere Erklärungsmodelle uninteressant, da sie hier nicht wirksam sind. Das sagt jetzt aber nichts darüber aus, ob man an feinstoffliche Schwingungen oder andere Phänomene, die Homöophathen heranziehen, glaubt.

    Auf der Seite der GWUP sehe ich oft, dass zwar zurecht auf das Fehlen oder Fehlschlagen von Doppelblindstudien oder anderer wissenschaftlicher Methodik hingewiesen wird, aber im Falle des Fehlens führen sie selbst keine Untersuchungen durch, aber machen sich ein irdisches Erklärungsmodell (was auch durchaus stimmen kann), und lehnen sich damit zurück mit den Gedanken: "Schon wieder ein Fake enttarnt.", was allerdings auch nicht bewiesen ist.

    Viele Grüße
    Joey
     
    LeBaron gefällt das.
  4. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Wer seine Ideen und Vorstellungen nie bezweifelt, niemals skeptisch die eigenen Meinungen betrachtet und seine eigenen Ansichten niemals hinterfragt, ist ein Fanatiker.

    So einfach ist das :)

    Wie ich immer sage: Absolute Wahrheit existiert nur in den Köpfen der Menschen.
     
  5. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
    Stimmt. Begrifflich ist es auch verwirrend, denn diese Skeptiker sind im philosophischen Sinn garkeine. Vielmehr sind es diejenigen Esoteriker, die sich häufig mit Argumenten gegen die "Skeptiker" zu Wehr setzen, dass man ja garnichts wissen kann, dass Wahrheit relativ sei, etc. Dies ist in wirklichkeit Skeptizismus. Die GWUP & Co.-Skeptiker halten sich doch angeblich im Vollbvesitz des Wissens (nämlich, dass Esoterik nicht wahr und nicht real ist).

    Zu den links von Edgar Wunder und dem Skeptizismus-Syndrom gibt es auf den GWUP-Seiten auch eine Stellungnahme von der Organisation zu der Geschichte. Man sollte auch mal deren sicht der Dinge sehen. aber es stimmt schon, mit ehrlicher Forschung über paranormale Dinge haben die wenig zu tun. Auch wenn Vieles, was auf deren Seiten steht schon stimmt. Hab mal auf SternTV den Chef von GWUP gesehen, seitdem bin ich mir sicher, dass GWUP wenig mit rationaler und vernünftiger Aufklärung und zu tun hat. Sondern mehr mit Besessenheit und Fanatismus. Sharma oder wie der Mann heißt, stand einem religiösen oder esoterischen Eiferer in nichts nach. wissenschaftlichkeit ist das nicht.


    LG
    Tintenfisch
     
  6. delphinos1

    delphinos1 Mitglied

    Registriert seit:
    18. Februar 2006
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    Österreich Süd
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    Beschränkt ist jemand, der sein Denken einschränkt. Der also in gewissen Schranken denkt. Wenn nun jemand daherkommt und sagt ihm, du denk mal über deine Schranken hinaus, dann weisen sie dies erbost von sich.

    Ich hatte einen längeren email-Schriftverkehr mit einem von denen betreffend "FEUERLAUF". Ich konnte jedes seiner Argumente entkräften. er keines meiner Argumente. Dann brach er den Kontakt einfach ab.

    So "wissenschaftlich" arbeiten die! Die freie Wissenschaft ist oft frei von Wisschenschaft!

    Was vorhin in einem Posting geschrieben wurde, kann ich 100%ig bestätigen. Das ist wie eine Religion. Man glaubt einfach dran, bzw. will das Andere nicht glauben. Es ist wirklich ein Dogma. Auf solche sogenannten Skeptiker kann ich getrost verzichten. Mir war auch gleich klar, dass dies eine politische Instanz ist. Da geht es um die Unantastbarkeit der Wissenschaft, nicht um sachliche Argumente. Es ist wie schon immer, auch im grauen Mittelalter war das so.

    LG
    delphinos1
     
  7. opti

    opti Guest

    Wenn jemand daher kommt und meint, er allein sei im Besitz der Wahrheit, dann werde ich äußerst nachdenklich. Was ist denn am Feuerlauf schon so besonderes, als das man sich vielleicht ein paar Brandblasen holen kann? Man kann da natürlich eine ganze Menge hineininterpretieren, meinetwegen eine Wiedergeburt, einen Neuanfang und was weiss ich, was noch. Aber ein Feuerlauf ist ein Feuerlauf und sonst gar nichts.
     
  8. opti

    opti Guest

    Hallo Joey

    Ich frage mich, wie Naturwissenschaftler sich auf so etwas einlassen können. Für mich sind solche Vorstellungen mit Naturwissenschaft absolut unvereinbar. Und wenn mir ein naturwissenschaftlich bewanderter Mensch mit solchen Vorstellungen daherkommt, dann nehme ich ihn nicht mehr ernst.

    Wenn jemand solche Ansichten vertritt, dann ist in meinen Augen die Psychologie gefragt, denn solche Ansichten sagen etwas über die Lebensphilosophie bzw. Lebenserfahrungen dieses Menschen aus. Sie sagen aber auch aus, dass damit zu rechnen ist, dass bei diesem Menschen auch in anderen Bereichen eventuell eine Neigung zur Realitätsflucht besteht. Und dann stellt man sich die Frage, wie ernst soll man solche Menschen nehmen.

    Und ehrlich gesagt, mir wäre meine Zeit viel zu schade, mich mit Tonbandstimmen zu beschäftigen.
     
  9. delphinos1

    delphinos1 Mitglied

    Registriert seit:
    18. Februar 2006
    Beiträge:
    52
    Ort:
    Österreich Süd
    Die Skeptiker haben sehr veraltete Theorien darüber. Meist haben sie auch selbst noch keinen Feuerlauf gemacht. Dann versuchen sie zu erklären, warum das eh ganz leicht ist und es eh jeder machen - und sich daher auch keiner verbrennen kann.

    Leider sieht die Praxis anders aus, und da diese nicht in ihre Theorie passt, ignorieren sie die Praxis, also das tatsächliche Geschehen einfach.

    Die häufigsten Argumente diesbezüglich sind:

    - der Leidenfrosteffekt - bereits wissenschaftlich erwiesen, dass er mit dem Feuerlauf nichts zu tun hat - aber das Argument kommt immer wieder;

    - die Wärmeleitfähigkeit - detto

    - jeder kann es aufgrund physikalischer Gesetze ohne Vorbereitung - detto

    - der Hautkontakt mit der Glut ist nur 1 sec. - ebenfalls in der Praxis eindeutig widerlegt.

    Unter diesen Gesichtspunkten kann man nur von beschränkt reden, also von einer eingeschränkter Sichtweise.

    Außerdem finde ich es total unverantwortlich und gefährlich, weil dann Leute zum Leichtsinn animiert werden. Das Verletzungsrisiko ist dabei - wie die Praxis ja ständig zeigt - enorm hoch. Wer übernimmt denn dann die Verantwortung dafür??????

    Wenn man die Skeptiker dann darauf anspricht, dass sie schuld daran sind, dann wollen sie davon nichts wissen. Ich finde es daher in mehrer Hinsicht unverantwortlich, unwissenschaftlich und absolut gefährlich. Es ist auch irgendwie so, als ob eine bestimmte (beschränkte) Schicht einer anderen (weiseren Schicht) etwas auf-okdroieren will.

    Betreffend der wissenschaftlichen Argumentation weise ich auf die u.a. HP hin. Dort gibt es mengenweise Material darüber. Leider gibt es sonst im Internet kaum etwas darüber. Ich habe jahrelang wissenschaftliches Material in mühsamer Kleinarbeit zusammengetragen. Es ist Material, das auch die Physiker kennen oder kennen müsten, uns aber verschweigen. So siehts leider aus.

    Mein Eindruck und meine Erkenntnis ist: Es ist von der Orbigkeit nicht erwünscht, dass sich das Bewusstsein der Menschen außerhalb ihres Einflussbereiches erweitert.

    LG
    delphinos1
     
  10. opti

    opti Guest

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    Möchtest du etwa sagen, dass man den Feuerlauf nicht naturwissenschaftlich erklären könnte? Und meinst du, der Feuerlauf bedarf irgendwelcher übernatürlichen Erklärungen?
     

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