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Das Selbst, der innere Kreis im Radix

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von ELi7, 21. Februar 2016.

  1. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Der innere Kreis im Horoskop repräsentiert das Selbst, die eigene unvergängliche Wesenheit. Dieser Kreis wird immer leer gezeichnet, weil der Zugang dem äusseren Menschen i.d.R. mit dem mentalen Bewusstsein nicht zugänglich ist.

    Der innere Kreis liegt inmitten des Bewusstseinsraumes, dessen Aspekte alle nicht durch diesen Kreis verlaufen, ausser dem Oppositionsaspekt. Die Opposition nimmt also eine Sonderstellung ein. Es stellt sich daher die Frage, in welcher Weise der Mensch durch den Oppositionsaspekt aus astrologischer Sicht einen bewussten Zugang zur inneren Wesenheit haben kann.
    Alles Liebe
     
  2. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Der innere Kreis ist doch die Erde. Dort ist der Mensch, zeitweilig Körper. Geist und Seele trennen sich dann beim Tod vom Körper. Und die Opposition teilt ihn in zwei Hälften, sodaß er die Qual der Wahl hat. :sneaky:
     
  3. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
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    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Ja, das wird der Astrologie von den Skeptikern gerne vorgehalten. Das Horoskop enthalte die Repräsentanten der kosmischen Realität, wie die Sternbilder mit den Sternen und die Planeten. Und diese könnten doch gar keinen Einfluss auf den Menschen haben.

    Doch alles im Horoskop sind innermenschliche Realitäten. Die Sternzeichen sind innermenschliche Energien und Organentitäten des Menschen für ein erfülltes Lebens von 72 Jahren zu je 6 Jahren pro Zeichen. Die Planeten entsprechen der innermenschlichen Psychodynamik. Die Häuser entsprechen den Anforderungen und Gegebenheiten der menschlichen Umgebung und der Aspektraum enthält die gesamte Bewusstseinsschaltung wie ein Lebensschaltplan. Der innere Kreis aber repräsentiert den Wesenskern im Menschen, der im allgemeinen unbewusst und daher leer ist.


    Jetzt geht es um die Frage des Zugangs zu diesem Wesenskern. Ich gehe davon aus, dass die Opposition einen Weg des Zugangs enthält, der über eine Vertiefung des Bewusstseins, wie z.B. Yoga, Katharsis oder das Gebet gefunden werden kann. Und über einen solchen oder ähnlichen Zugang würde ich gerne mit meinen geneigten Forenkolleginnen und -kollegen sprechen.
    Alles Liebe
     
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  4. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Wenn die Opposition ein Zugang zum Wesenskern wäre hätten die, die keine Opposition haben keinen Zugang und die, die mehrere Oppositionen haben mehrere Zugänge.

    Ich sehe es so: Das menschliche Bewußtsein ist ein Mikrokosmos. Deshalb schließt man durch Analogie vom Außen auf das Innen.

    Die Sonne ist der innere Wesenskern. Ihm am nächsten ist Merkur, die Gedanken. Dann kommt Venus, die Gefühle, insbesondere die der Liebe.

    Dann geht es in bekannter Weise weiter bis zu den Himmelskörpern ab Uranus, die nicht mehr ohne Fernrohr gesehen werden können. Diese sind alle mehr oder weniger unbewußt, da ja das Licht des Bewusstseins ja nicht mehr so leicht dorthin vordringt.

    Die tieferen Schichten des Unterbewußtseins liegen im Kuipergürtel und dahinter. Dort liegen auch die Ursachen vieler psychischer Erkrankungen, die etwa seit dem Millennium stark zunehmen. Parallel dazu ist die Entwicklung in vielen Gebieten sprunghaft angestiegen. All das wird in den neu entdeckten Objekten des Kuipergürtels astrologisch dargestellt. Zwar waren sie schon "immer" da, doch jetzt dringen sie in unser Bewußtsein. So sah man das schon bei früheren Entdeckungen, wie Uranus, Neptun und Pluto, die jeweils mit neuen Entwicklungen in Verbindung gebracht wurden.

    Der Kuipergürtel symbolisiert astrologisch den von vielen Esoterikern erwarteten "Bewußtseinssprung", davon bin ich überzeugt.
     
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  5. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Danke, Pfeil, für das Stichwort

    Jeder von uns hat eine Opposition, die Mondknotenachse, zwischen dem, was früher war und dem, wozu der Mensch aufgerufen ist. Und genau zwischen der Vergangenheit und der Zukunft liegt das Jetzt. Im Jetzt kommen wir zu uns selbst, zu unserem Selbst. Im Hier und Jetzt leben ist die einzige Wirklichkeit, in der wir sein können.
    Wer mehrere Oppositionen hat, kann sich glücklich schätzen, denn er kann auf mehreren Wegen zu sich selbst kommen. Ich selbst habe 4 Oppositionen.


    Die Frage ist aber eigentlich, wie kommt der Mensch zu sich selbst durch den Oppositionsaspekt.
    Alles Liebe
    .
     
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  6. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Meiner Ansicht nach lenken Oppositionen die Aufmerksamkeit in die Außenwelt. Zu sich kommt man durch seine Sonne, weil sie ist das Ich. Je nach Felderstellung und Aspektierung.

    Schön, die Mondknoten bilden immer eine Opposition. Das sind aber fiktive Punkte. Jeder Planet hat auch solche Knoten, wo seine Bahn die Ekliptik schneidet, nur werden sie fast nie zur Deutung benutzt. Auch AC und MC-Achsen bilden immer Oppositionen. Nur kann man durch sie zu sich selbst kommen?

    Zu sich selbst kommt man durch Yoga, wie Patanjali in seinem Yoga-Sutra schrieb:

    "Yoga ist die Beendigung der Aktivitäten der Gedanken. Dann erkennt der Seher sein eigenes Selbst."
     
  7. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

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    14. August 2008
    Beiträge:
    12.632
    hallo Eli,
    ich denke der Oppositionsaspekt ist im Aussen sichtbar und somit auch für den Menschen deren Eigentum er ist.
    Da bei diesem Aspekt gerne mal abwechselnd die eine oder die andere Seite allein gelebt wird und die andere abgegeben, dementsprechend sind beide Seiten sichtbar, so wäre dieser Mensch , wenn er bewusst schaut , in der Lage diese beiden Punkte zu vereinen und sich selbst zu erkennen.

    Selbst bei den Achsen, zb. die Ac/Dc Achse ist selbsterkennend, im Gegenüber können die Anteile des Selbst erkannt werden.

    war nur so ein Gedanke von mir

    Alles Liebe
    flimm
     
  8. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

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    Graz
    Hallo ELi7,
    das verstehe ich nicht, wenn nichts drinnen ist, wie kann ich das dann interpretieren? Ich stelle meinen Radix herein, wärst du so lieb und kannst du mir "mein Selbst" erklären? Natürlich gerne auch andere User, die mir ihre Zeit opfern wollen.
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  9. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    4.977
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    Kirchseeon/München
    Bei der HubeWirschule wird der Kreis in der Mitte als das Wesenszentrum bezeichnet. Der Kreis steht in der Mitte außerhalb der Polaritäten, welche durch sechs Achsen angezeigt ist. Der Zugang geschieht durch Nach-Innen-Zuwendung, wie Meditation. Manchmal kann ein Schock in diese Mitte führen, ein holotropes Erlebnis. Jeder Mensch befindet sich Nachts im Schlaf in diesem Kreis. Aber dadurch ist er sich nicht bewusst, weil er schläft. Oppositionen durchqueren diesen Kreis, und das Thema der jeweiligen Opposition trägt nicht nur einen Konflikt in sich, sondern sie zeigt ebenso die Lösungsmöglichkeiten auf. Kreuzoppositionen wirken besonders stark, weil gleich zweimal das Wesenszentrum durchbohrt wird. Aber genau die Konflikte sind es, die einen Menschen zuletzt in diese Harmonie führen, was man auch als langwierige Transformation bezeichnen kann.

    Wir haben sechs Zeichen- und Häuserpolaritäten vorliegen, wie zum Beispiel Widder - Waage, oder Zwillinge Schütze. Man muss also sein Gegenzeichen ebenso beachten, damit das eigene Zeichen integriert werden kann. Diese Wechselwirkungen von Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht, Freude und Schmerz, Tod und Geburt sind letztlich voneinander abhängig. Das eine kann ohne das andere nicht wahrgenommen werden. Licht kann nur leuchten, sobald die Dunkelheit den Kontrast setzt, und Dunkelheit kann nur dunkel sein, sobald der Kontrast zum Licht vorhanden ist.

    Dieses Wesenszentrum beinhaltet das Höhere Selbst im Menschen, den Zustand der Einheit der unzertrennlich mit Gott verbundenen Seele!

    Anbei noch ein passender Artikel über dieses Thema:


    Meditationen



    Viele von euch kennen sicher Louises Buch über die Tierkreiszeichen, Reflektionen und Meditationen. Ich selbst hatte das große Glück, dass mich mein Vater bereits 1959 mit zu Maharishi Mahesh Yogi mitgenommen hat und ich das erste Mantra in Form einer zeremoniellen Einweihung bekam. Da war ich erst sieben Jahre alt und merkte natürlich noch nicht, wie sehr dies meinen späteren Weg beeinflussen würde. Mit 16 Jahren bekam ich das zweite Mantra, und da waren die inneren Reaktionen weitaus stärker. Ich spürte, dass mir diese Methode der Meditation sehr gut tat, wobei ich auf der anderen Seite diese Energien im jugendlichen Leichtsinn wieder verpulverte. Die dritte Einweihung bekam ich 1972, als ich gerade 20 Jahre alt wurde. Ich befand mich spontan in einer Art Traum-Schlaf-Wachzustand, welcher beinahe zehn Tage anhielt. Dabei benötigte ich beinahe keinen Schlaf und war sozusagen immer am Energiespeicher angedockt. Dieser Zustand legte sich nach dieser Zeit, aber von nun an behielt ich bei, dass ich wenigstens zweimal am Tag jeweils 20 Minuten meditiere.



    Zwei Jahre später, also 1974, stieß ich auf ein wirklich außergewöhnlich tolles Buch mit dem Titel "die drei Pfeiler des Zen, Lehre, Übung, Erleuchtung." Das Buch besticht durch unglaublich detaillierte Beschreibungen, um alle diese Übungen durchführen zu können. Meiner Erfahrung nach bringt die transzendentale Mantra-Meditation eine starke Bewusstseinserweiterung, und das Tempo kann man mit einem bequemen Reisebus vergleichen, in welchen man gemütlich und entspannt dem Ziel entgegen reist. Mit dem Zen ist es anders, da läuft die Entwicklung gleichsam einer Rakete von sich; wobei dieses "Zazen" starker Gewöhnung bedarf und anfänglich sehr anstrengend sein kann. Dies Zen-Übungen hatte ich gut ein Jahr mit Eifer und Regelmäßigkeit vorangetrieben. Der Effekt war: Kein Kaffeebedarf, kein Tabak, kein Alkohol. Und so kommt es soweit, dass man locker mit drei bis vier Stunden Schlaf täglich auskommt, vorausgesetzt, man zieht die Übungen durch, die doch täglich zwei und mehr Stunden in Anspruch nehmen können. Aber es lohnt sich allemal!



    Ja, und seit Mitte der neunziger Jahre habe ich meine eigenen Formen der Meditation gefunden, die mir gut tun und auch meiner Wesensnatur entsprechen. Allerdings sind gewisse Grundkenntnisse der Astrologie, im besonderen der Huberschule notwendig, um diese Art der Meditation durchzuziehen! Ich ziehe mich als erstes in "meinem Raum" zurück, setze mich im Schneidersitz, aber mit aufrechtem Rücken zu Boden und schließe die Augen. Dann stürmen von der Oberfläche mehr oder weniger Gedanken und Gefühle auf mich ein, gleichsam den Wellen des Ozeans an seiner Oberfläche. Ich nehme die Gefühle und Gedanken in mir wahr, beobachte sie, begrüße sie wie alte Freunde und nehme sie an wie sie nur kommen. Dann wird es ruhiger um mich und ich beginne mein Mantra zu denken. Es ist wie eine Schwingung, das Mantra fängt von selbst zu schwingen an, und nach kurzer Zeit komme ich mehr und mehr in die tieferen Schichten meines Bewusstseins. Da wird es immer ruhiger und stiller, der Geist lässt los, aber durch die Sitzhaltung wird er nicht müde und fängt nicht zum schlafen an. Ich spüre wie mein Geist immer ruhiger wird, in immer feinere Schichten gelangt. Und wenn die Meditation gut ist, dann spürt man die kleinen Lichtfunken in sich, aufsteigend und voller frischer Energie.



    Sobald sich mein Geist entspannt hat, gehe ich noch nicht in das Tagesgeschäft, sondern schaue mir mit natürlich geschlossenen Augen mein Horoskop an. Zunächst das Aspektbild mit seinen vielen roten, einer grünen und wenig blauen Linien. An den roten Linien spüre ich die Energien, wie bei einer aufgeladenen Batterie, das Blau scheint wie im Himmel und vermittelt meinem Bewusstsein Entspannung. Und über meine grünen Quincunx stimme ich meinen Dialog mit Gott oder dem höheren Selbst an: "Gib mir Liebe, damit ich Liebe geben kann! Gib mir Energien, damit ich in deinem Sinne handeln darf! Gib mir Licht, damit ich dein Licht weitergeben kann! Ich liebe dich, vertraue dir, und bitte lass mich dein Diener sein!"



    Dann schaue ich mir alle Planeten einzeln an, bringe sie an ihre Stelle im Horoskop zurück und öffne langsam die Augen...



    Der Alltag vereinnahmt den Menschen im hohen Maße, aber was sind zweimal 10 oder 20 Minuten Nach-Innen-Zuwendung? Wenig, wenn man erkennt, dass so etwas im Grunde eine wundersame innere Veränderung und Haltung zu dieser Welt mit sich bringt! Eine innere Haltung, egal wo man im Leben zu stehen hat!


    Alles liebe!

    Arnold
     
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  10. kulli

    kulli Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Arnold,
    woran kann das liegen, wenn diese Meditation nicht gelingt? Kann es sein, dass dieser Weg nicht für jeden gedacht ist?

    Ich beneide Menschen, die das können, hab aber selber nicht die innere Ruhe dazu und weiß auch nicht, wie ich mein Bewusstsein dahingehend erweitern kann oder ist das nur bestimmten Menschen vorbehalten?

    Schöner Spruch, aber kann meine Gedanken selten beenden.
     
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