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"Das Reich Gottes" im Sant Mat

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Eristda, 23. Januar 2015.

  1. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.318
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    Coburg
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    Wenn der Mensch religiöse, esoterische und fachliche Bücher liest oder irgendeinem solchen Studium nachgeht, hat er es mit einem bestimmten typischen Wortschatz zu tun. Ist einem die Bedeutung der gebrauchten Wörter bekannt und versteht das Gesetz richtig, so kann man es anwenden. Wenn ein Laie denselben Gesetzestext liest, wird er den eigentlichen Sinn nicht verstehen noch imstande sein, das Gesetz anzuwenden.

    Wir besitzen Bücher und "heilige Schriften" und darin finden wir bestimmte Begriffe wie z. B.: "Das Reich Gottes", das in euch ist. Auch findet man Aussagen wie, "Licht in euch" oder "Gott ist Licht". Intellektuelle Menschen deuten das als Licht der Vernunft. Die Schriften aber verkünden: "Wenn dein Auge einfältig ist, wird dein ganzer Leib licht sein." Worin besteht der Unterschied?

    Immer wenn spirituelle Meister kamen, legten sie die Wahrheit in einer sehr einfachen Weise dar, so daß sie auch von Leuten ohne besondere Bildung verstanden werden konnten. Aber leider haben Menschen ohne praktische innere Erfahrung sie auf eine Art wiedergegeben, die es anderen schwermacht, sie zu begreifen. Der größte Teil unserer "heiligen Schriften" wurde in einer anderen Sprache als der geschrieben, in welcher wir sie heute lesen. So liest man Kommentare namhafter Übersetzer, und jeder vermittelt eine ganz andere Version derselben Sache. Sie neigen dazu, ihren eigenen Standpunkt wiederzugeben, nicht das, was die Schriften - die Urtexte derselben - sagen. Und so werden die Menschen, die auf solche Kommentare angewiesen sind, leicht irregeführt.

    Die Bibel war ursprünglich in Hebräisch geschrieben. Später wurde sie in verschiedene Sprachen übertragen. Die Übersetzer fanden hier und dort eine Stelle, die sie nicht richtig zu erklären wußten; und so laufen jene, die nur diese Übersetzungen lesen, Gefahr, sich zu verirren.

    Sant Kirpal Singh hatte mehrfach die Gelegenheit, mit intellektuell sehr hochstehenden Personen zu sprechen, von denen Tausende von Menschen geführt wurden. Wenn der Meister diesen Führern, nur zur Erläuterung, über etwas aus den Schriften fragte, schwiegen sie oder gaben eigene persönliche Auslegungen intellektueller Art. Ihre Vorstellung von Gott, der Seele und den "heiligen Schriften" entsprach ihrer Denkweise und ihren Interessen (vgl. Sant Kirpal Singh "Meister I" Origo Verlag Bern). Die Oberhäupter verstanden bei "Gott ist Licht", "Ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes" usw. immer das Licht der Vernunft oder des Verstandes.

    Der Meister erzählt davon, das er einem Oberhaupt einer großen Religionsgemeinschaft begegnete und ihn nach dem Sinn von Worten fragte, wie: "Wenn dein Auge einfältig ist, wird dein ganzer Leib licht sein"; "Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebährden; ... das Reich Gottes ist inwendig in euch." Aber es kam keine plausible Antwort auf diese Fragen. Ein Geistlicher gab zu, daß das, was der Meister in verschiedenen Kirchen (von Louisville/USA) predigte zwar in der Bibel und anderen Schriften stehe, er aber kein praktisches Wissen von den darin erwähnten Wahrheiten habe.

    "Die Menschen halten Gott für etwas im Gefühls- oder Gemütsbereich oder ansonsten für eine Sache von Schlußfolgerungen, zu denen man durch intellektuelles Ringen gelangt. All dies unterliegt der Täuschung (Illusion). Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr (manche) seht und haben's nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben's nicht gehört."


    In den Tempeln, Moscheen, Kirchen, singen die Gläubigen zum Ruhme des Herrn. Diese Heiligtümer sind nach dem Bild des Menschen geschaffen, um uns daran zu erinnern, daß man Gott im menschlichen Körper erkennen muß, nicht außerhalb von ihm. In einem Gebäude sucht man Gott vergebens.

    Wo ist Gott dann zu finden? Ganz einfach: Im wahren Tempel, dem Körper. Wir lesen im 1. Korintherbrief: "Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?"
    (Forsetzung folgt)
     
    Trixi Maus gefällt das.
  2. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    und genau aus dem Grund, wird Staat und Kirche NIEMALS zu trennen sein^^

    weil Kirche bezieht sich auf die Körper der Menschen, und alle(restlos alle) Menschen zusammen, ergeben den Staat.

    die bisher üblichen Definitionen, sind in der Tat, Fehldeutungen der Wörter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Januar 2015
  3. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

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    Was ist denn "Sant Mat"?

    Hab ich noch nie gehört.
     
  4. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.318
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    Coburg
    Hat man ja durch den Kommunismus versucht, aber praktisch auf Dauer nicht funktioniert.
     
  5. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    es geht nicht ums versuchen
    es geht darum wie die wirklichkeit IST,

    kannst Du die beiden Dinge nicht verbinden?
    ich habe deins bloss unterstrichen während Du das vorgetragene lediglich, wie üblich
    durchstreichst

    angesichts dieser Tatsache, fallen alle deine kritiken, die Du so vorträgst, direkt auf Dich zurück

    lieben gruß
     
  6. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Solange der Mensch sterblich ist und auch sonstige Bedürfnisse verfolgt, werden sich Staat und Kirche niemals trennen lassen.
     
  7. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Coburg
    Forstsetzung von #1:
    In der Bibel steht, "Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut nicht können das Reich Gottes ererben." Der Ausdruck "Fleisch und Blut" bezeichnet das Leben der Sinne. Bevor wir nicht wissen, wie man sich über den physischen Körper erhebt, können wir nicht das Reich Gottes ererben. Paulus schrieb, "das Fleisch und Blut nicht können das Reich Gottes ererben; auch wird das Verwesliche nicht erben das Unverwesliche."


    Manche Menschen fragen: "Wo sollen wir Gott finden?" Zu diesem Zweck müssen wir in uns selbst hineinschaun, in die wahren Tempel Gottes, wie die Seher sagen. Aber wir müssen den besten Gebrauch von den heiligen Schriften und Andachtsstätten machen und den wahren Sinn des überlieferten Schrifttums erfassen. In der Bibel steht: "Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebährden, das Reich ''Gottes ist inwendig in euch. Wenn wir darin eingehen sollen müssen wir es in uns betreten und nicht im äußeren danach suchen.

    Das Wort ist jenseits aller physischen Wahrnehmungen und Begrenztheit. Das Wort, die Quelle allen Segens, wohnt im menschlichen Körper. Nur wenn wir uns innen erheben, werden wir das Wort
    erfahren. So steht in der Bibel: "Wer sein Leben findet, der wird's verlieren." Wer lediglich ein Leben der physischen Sinne führt und nicht weiß, wie man das Körperbewußtsein übersteigt, wird nicht das ewige Leben haben. Aber "wer sein Leben verliert, der wird's finden." Das Leben verlieren heißt nicht, Selbstmord zu begehen. Es bedeutet, über das Körperbewußtsein zu gelangen, während man lebt.


    In einem Vortrag erzählte Kirpal Singh über einen traurigen Vorfall:

    In der Bibel steht, daß das Reich Gottes in uns ist. Es kann durch den Tod im Leben, oder mit anderen Worten, durch eine neue Geburt gewonnen werden, denn es heißt: "Wer sein Leben verliert, wird das ewige Leben erlangen." Das hatte ein Mann in den Schriften gelesen. Die Geistlichen gaben ihm zu verstehen, daß er, wenn er sterbe, direkt in das Reich Gottes kommen würde; denn sie hatten keine praktische Erfahrung von der Wahrheit in den Schriften. Was tat also der Ärmste? Er nahm ein Glas voll Wein und tat ein großes Stück Opium hinein. Dann stellte er es vor sich auf den Tisch und sagte: "O Gott, ich komme nun zu Dir."Mit diesen Worten trank er das tödliche Gift, nahm sich auf diese Weise das Leben und ruinierte sich und seine Familie. Das war die Folge blinden Glaubens an die Lehren blinder Priester. Die Schriften hatten es niemals so gemeint. Natürlich sagen sie uns: "... wer sein Leben verliert ... der wird das ewige Leben finden". Aber "sein Leben verlieren bedeutet, sich willentlich über das Körperbewußtsein zu erheben". Es ist eine Sache der Praxis, die wir zu den Füßen eines Menschen lernen können, der diese Erfahrung gemacht hat und ein wahrer Adept in der Theorie und der praktischen Anwendung der spirituellen Wissenschaft ist.
    (Fortsetzung folgt).
     
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  8. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

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    http://www.santmat.ch
     
  9. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Einer der derzeitigen Sant-Mat-Meister ist Sant Baljit Singh, der von seinen Auserwählten als "Gottmensch" bestätigt wird.

    Der Sucher muss selbst entscheiden, ob diese Lehre mit ihm stimmig ist. Wenn der Sucher mehr darüber erfahren möchte, muss er einem solchen "Satsang" besuchen.
    Satsang heißt: "Verbindung mit der ewig wahren Wirklichkeit. Da ein Satguru mit ihr verbunden ist, wird die Gemeinschaft mit ihm ebenfalls Satsang genannt.

    Ist der Besucher bereit, so kann er sich von einem Erwählten/Erwählte "initiieren" (esoterisch einweihen) lassen. Während der Einweihung wird der Bewerber mit Shabd (dem Tonstrom) verbunden. Dieser Tonstrom hält das Universum zusammen, man kennt diese Energie auch als das OM. Das OM ist der tiefe Ton, welcher in der Meditation erfahren wird, je höher dann die Töne, desto höher das Bewusstsein (Surat) in den polaren Ebenen. Dazu wird innerhalb der Einweihung auf das innere Licht (trainiert), so sehen viele innen einen weißen Vollmond, manche sogar das Licht (welches nicht blendet) von 1000 Sonnen. Wird der Tonstrom laut und das innere Licht unbeschreiblich hell, öffnet sich das 3. Auge, welches zwischen beiden physischen sitzt.

    So steht in den Heiligen Schriften geschrieben: "Jene, die das strahlende Licht Gottes innen schauen, sind wahre Schüler und wahre Ergebene. Sie sind rein". In der Bergpredigt weist Jesus darauf hin: "Selig, die ein "reines Herz" haben, denn sie werden Gott schauen." Alle Religionen sprechen von diesem Licht, haben aber keinen lebenden Meister, welcher ihnen die Praxis vermitteln kann.
     
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