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Das (magische) Wesen der Musik

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von Elin, 9. Mai 2010.

  1. Elin

    Elin Guest

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    Mich brachte dieser kurze Austausch zum Nachdenken:

    Antwort:

    Er stammt aus diesem Thread.


    In mir kam ein merkwürdiges Gefühl auf, als ich Drakhorizons Antwort las.
    Mir bedeutet Musik sehr viel, weil ich Kraft aus ihr ziehe
    und gute Songtexte mich zum Nachdenken anregen.

    Das Wesen der Musik ist für mich ein sehr lebendiges, denn
    es kann berühren, Stimmungen und Zustände hervorrufen
    und alles durchdringen, wenn ich bereit dazu bin, mich auf sie einzulassen.
    Ihr Wesen beinhaltet auch die Magie, denn durch sie kann ich die Schwelle
    vom Bewussten zum Unbewussten überschreiten
    und mich den ungefilterten Assoziationen meines in mir befindlichen Repertoire
    von Erfahrungen hingeben und "beobachten".
    Musik schafft es, mich in einen inneren Zustand zu versetzen,
    in dem ich Muster erkennen und durchbrechen kann,
    sie schafft es, dass ich mir selber näher komme.

    Darkhorizon,
    nun kam in mir die Frage auf, wie du Musik hörst?
    Konsumierst du sie lediglich, ohne das du über sie nachdenkst?

    Es begegnet mir oft, dass Menschen Bücher konsumieren,
    nur um sagen zu können, was sie nicht alles schon gelesen hätten.
    Aber sie denken nicht über die Worte, die sie gelesen haben nach.
    Sie reflektieren nicht den Inhalt, die Bedeutung.
    So ist es auch mit Musik.
    Hauptsache viele Bands mit Namen nennen
    und sich drüber auslassen können, welche Instrumente
    wie klingen, wie die Studioaufnahme zu einem besseren Klang
    gekommen wäre, hätte man nicht dies und das anders eingestellt.
    Mit wem ist die Band vom Klang her vergleichbar,
    in welche Klangkategorie lässt sie sich pressen....usw....
    Wo bleibt bei all den kalten Betrachtungsweisen
    das Erkennen ihres Wesens?


    Ich hoffe, dass es klar ersichtlich ist in meinen Zeilen,
    dass ich hier lediglich meine Sichtweise auf die Musik
    und warum sie für MICH magisch ist,
    widergebe.
    Meine Sicht beansprucht keine Allgemeingültigkeit,
    aber aus dieser Sicht heraus entstanden die Fragen,
    die ich hier
    zur Diskussion stelle. :)


    LG Elin
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    :confused:

    wie kann Musik keine Magie sein :confused::confused:

    ick mein diese Augenblicke, in denen ein Lied, ein Musikstück einen in eine völlig andere Ebene hebt und man in die Sounds eintaucht und sich eine völlig andere Welt auftut - wenn man so extrem geflascht wird und die ganze Welt nur noch aus Klang besteht und aus diesem Klang ein Universum entsteht

    oder wenn man durch die Musik der Geburt einer Sonne beiwohnt oder man durch die Musik das Kabalistische Zim-Zum erlebt - oder auch nur wenn man von einem Lied, einem Text getröstet wird.

    Oder, in einer Situation mit mehreren Menschen - wenn man durch kopfnicken und mitgröhlen plötzlich eine neue Ebene der Gemeinschaft entdeckt die keine Worte mehr braucht und ein wissendes Lächeln genügt um festzustellen, dass der/die Gegenüber auf der selben Welle mitschwingt.

    Oder wenn die Bassline und der Herzschlag eins werden und man den Beat in den Boden stampft und man plötzlich den Körper nicht mehr spürt, jede erschöpfung, jede schwere von einem Wegfällt und man eins wird mit der Musik, dem Universum, der Crowd um einen rum...

    Oder wenn ich an meiner Klopfmaschine sitz und plötzlich dieses "etwas" passiert und ich und meine Klopfmaschine eins werden und jeder Ton, jeder Beat, jeder Effekt, jeder Break genau dort hinkommt wo er passt und ich nicht sagen kann, wieso, warum, weshalb...

    Oder die Liebelingslieder die sich über die Zeit ansammeln, die einen an vergangene Momente erinnern, einen mit sich selbst Erden, die Gefässe für Erinnerungen werden

    Oder wenn man von einem Klangwerk so derart verstöhrt wird, dass alles was man über Musik geglaubt hat über den Haufen geworfen wird, und man als Nichtschwimmer in einer unbekannten Welt Schwimmen lernen muss, als Neuling neues Terrain betritt und alles was man zu wissen glaubte Relativiert wird

    oder einfach der augenblick wenn man irgendwas vorhört, im Laden oder bei Youtube und man so extrem berührt wird, dass man Tränen in den Augen kriegt

    DASS ist Magie - dafür Lebe ich, das ist mein Ding, meine Seele

    ... vieleicht... solltest du mal etwas über den Tellerrand gucken und dich nicht nur auf das Wort beschränken... denn Worte können Lügen... Töne nicht - weil sie nichts behaupten, kein Dogma aufstellen, nichts beweisen wollen..

     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    noch ein Beispiel zu Musik und Magie

     
  4. Elin

    Elin Guest

    :umarmen:


     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    :) wunderschön @ Berber

    :kiss4:

    aber eins noch

    klar, bei dir steht auch noch das Wörtchen "nur" und "hauptsache"... und wenn man die Betrachtung der Musik (oder eines Textes) auf sowas bechränkt, dann is es wie im Film "der Club der Toten Dichter" wo ein Lehrbuch meint, ein Gedicht könne man bewerten, wenn man eine Kurfe nimmt und sein Versmas über dem Inhalt berechnet und so in einer Kurfe bestimmt, welches Gedicht nun besser sei... Bocksmist.

    Aber wenn man das nicht nur als "nur" betrachtet, sondern auch als "auch", als Teil der Musik, dann ist das Fachsimpeln über Instrumente und Studioklang doch recht interessant. Okay ich guck da ja auch immer etwas aus der Perspektive von jemandem der auch (so was ähnliches wie) Musik macht. Und wenn ich was höre, was mir gefällt, will ich hin und wieder auch wissen, wie das gemacht ist, mit welchen Instrumenten, in welcher Taktart, was für Synths und welche Studioeffekte dafür verwendet wurden... denn vieleicht kann ich ja was davon lernen... rein für meine Musik.

    Aber eben, es ist nicht die hauptsache, und es gibt genügend Musik die belegt, dass man ohne dass alles auch auskommt, also ohne den Intellektuellen Kontext. Vieleicht ist gerade das auch die Stärke der Musk. Man versteht sie auch wenn man ansonsten nichts versteht. d.h. ich brauch keinen Musikhochschulabschluss um Beethoven oder Louis Armstrong zu verstehen... Aber mit etwas Einsicht in die Musiktheorie kann sich der Genuss und das Verständniss der Musik vieleicht noch vertiefen.

    Und... dann gibts ja auch noch Musik, die sich ganz gezielt an die leute richtet, die Verständniss von Musik(Theorie) haben und oft nur aus diesem Verständniss heraus wirklich "gehört" werden kann (z.b. Frank Zappa, Karl Heinz Stockhausen oder, zumindest teilweise, John Cage). Also Musik die sich ganz gezielt an Musiker richtet.

    hm... ich denk, was aber ganz bestimmt notwendig ist, um Musik zu hören und zu verstehen ist Aufmerksamkeit. Denn unabhängig davon, ob man Ahnung von Musik und deren Herstellung hat, hört man, wenn man aufmerksam zuhört, heraus, ob eine bestimmte Musik nun gemacht wird, weil der Komponist/die beteiligten Personen an der Musik selber interessiert sind oder blos daran, Geld zu verdienen, also ein Konsumprodukt zu verkaufen.

    Wenn ich mir die Charts oder das Formatradio so anhöre, dann bin ich immer wieder erschrocken, wie wenig Aufmerksamkeit die Leute der Musik widtmen und sich dann auch noch, im Rahmen von DSDS und anderen Castingsoaps sich erdreisten, über Musik zu entscheiden :rolleyes::rolleyes:



    :umarmen:
     

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