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Das Konstrukt Norm

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Jovannah, 27. März 2007.

  1. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
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    ...das ist überwiegend so üblich, eher norm.al

    Wieweit gibt es diese Norm wirklich ?

    Jede.r hat doch als Kind mitbekommen, was denn angeblich so eher üblich sei. Statistiken erheben fleißig Mittelwerte.

    Wenn ! jetzt jede.r ein spezielles Bild von Norm.al in sich trägt.

    Die Einen glauben womöglich, der Rest der Welt würde ihre spezielle Definition von norm.al ebenso in sich tragen....und wundern sich dann. Oder meinen eben, das sind "andere", die eben "weniger norm.al" denken und leben.


    Andere vielleicht gehen davon aus, es gäbe diese Gruppe, die da tatsächlich ident ist im Bezug darauf, was denn tatsächlich besonders gehäuft sei...also üblich. Und sehen sich dann ausserhalb dieser bestehenden Gruppe.

    Gibt es die überhaupt ? Und wenn ja, wie weit....ident ?

    :) Jo
     
  2. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    weil das Thema ja grade auch so aktuell ist....

    was glaubt ihr, wie schaut das "Normverhalten" der Österreicher, Deutschen und Schweitzer punkto Sex aus ? Also das am Meisten vorkommende, "der statistische Häufigkeitskern" also...

    Wie oft, mit welcher erlebten Qualität, mit wie vielen Partnern....was spukt da so herum im Inneren als Glauben (Wissen) ?
     
  3. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    schon wieder Thema Sex.....?:escape:
     
  4. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    *lach* nicht unbedingt....es geht um das Thema Norm und vor allem um

    ...wie weit fallen wir selber auf eigene Normvorstellungen und die anderer rein ?
    Und...gibts da was zum drauf rein fallen ?

    mit welchen Inhalten das besprochen wird, ist austauschbar.....aber momentan antwortet in den "allgemeinen Diskussionen" kaum eine.r, wenn das Them "Sex" nicht irgendwo im Text steht, hab ich zumindest den Eindruck. ;)

    :) Jo
     
  5. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    Hi Johvanna :)

    ich denke ich bin ein schlechter Gesprächspartner...weil ich mich nicht an Regeln halte ausser einer : was du nicht willst das man dir tut.....

    Etwas Normieren hat vor und nachteile. In der Technik mit sicherheit Vorteile weil es etwas vereinfacht.

    Seit geraumer Zeit wende ich mich gegen Gesellschaftsnormen und Regeln. Sie legen einen fest....behindern die Individualität der meisten Menschen.

    Dadurch dass sie behindert werden sind viele unglücklich und wissen oft noch nichtmal warum....traurig find ich das.

    Ich laufe herum als Einzelgängerin mache genau das was man nicht von Frau erwartet und so manches Jetzt erst recht nicht oder eben jetzt erst recht.....

    Auch lasse ich es auch nicht mehr zu dass einer Erwartungen an mich richtet ....weil es einengt. Soweit es nur irgend möglich ist tue ich das was mich glücklich und zufrieden macht :)


    Grüßlies Ullili
     
  6. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
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    Hallo Ulien !

    ich finde...ganz im Gegenteil.

    weil sobald du dich gegen etwas wendest....muss da ja eine Vorstellung davon sein, gegen was konkret. Oder zumindest ein Gefühl davon.

    das empfinde ich als gutes Beispiel. Was glaubst du, wird von einer Frau erwartet ?
    Erwarten wirklich die überweigende Mehrzahl an Menschen (ich sag mal jetzt, im deutschsprachigen Gebiet) das, was du glaubst ?

    Zu vielen sogenannten Staistiken frag ich mich ja auch...ist es das, was ein befragter Mensch TUT, das was er/sie GLAUBT zu tun...oder das, was er/sie ERWARTET tun zu müssen ?

    Geben Statistiken (die auf befragungen Basieren) wohl vermehrt das TUN der Menschen wieder, der Glaubenssätze von sich selbst, oder deren Normbild ?

    Nur so als Beispiel.
    Wir sitzen so beieinander und werden zu einem Thema befragt.
    Was ist, wenn ich nach Normerwartung antworte...du auch....und die wäre zufällig grad ähnlich...insgeheim haben wir vielleicht auch ähnliche Vorstellungen/Verhaltensweisen und geben es aber nicht zu ?

    Dann geht jede heim und glaubt, die andere wäre "normgerechter".

    Irgendwie habe ich nämlich das Gefühl, vieles in unserer Gesellschaft passiert so. :)
     
  7. Abraxas462

    Abraxas462 Guest


    ...was wohl daran liegt, daß jeder Sex für normal hält. Und das schließt auch die mit ein, die angeblich "zuviel" Sex für "un-normal" halten.

    Liebe Grüße
    Abraxas

    .
     
  8. Abraxas462

    Abraxas462 Guest


    Einfach ekelhaft und widerlich!!!


    *(Schild "Achtung! Ironie" hochhalt)*


    Liebe Grüße
    Abraxas

    .
     
  9. Abraxas462

    Abraxas462 Guest


    Recht so! Wenn du nicht willst, daß man dich flachlegt, dann leg auch du niemand anderen um!

    Ganz mein Motto!


    Liebe Grüße
    Abraxas

    .
     
  10. Reinfried

    Reinfried Guest

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    Liebe Jo! :liebe1:

    Für mich sind gewisse Normen eine Hilfe insofern, als dass ich darauf vertrauen kann, dass sie jeder kennt und "befolgt".

    z.B. kann ich im "Normalfall" darauf vertrauen, dass wenn ich freundlich bleibe, das Gegenüber dasselbe tut.

    Normen dienen im sozialen Gefüge der Orientierung. Wenn ich also im privaten Bereich unsicher bin, dann werde ich versuchen, mich an den anderen zu orientieren - an den gängigen Normen.

    z.B. hatten wir in unserer Siedlung eine Nachbarin, die mich ständig irgendwo abpasste z.B. mit der Frage, wie oft in der Woche ich die Betten abziehen würde? Und ob ich die Bettwäsche nach dem Trocknen auch bügeln würde? Sie mache das einmal die Woche, aber die Nachbarin Sowieso - so hätte sie nun beobachtet, mache das doch tatsächlich nur alle zwei Wochen....

    Ich hatte ihr die Frage nie beantwortet, sondern die Flucht gesucht (es war mir völlig wurscht, wie oft der Otto Normalverbraucher seine Betten abzieht).

    Für sie war das total wichtig. Später, als sie sich scheiden ließ, kamen die Hintergründe für ihren ständigen Beobachtungszwang, was welche Nachbarn wann und wie machten, heraus. Ihr Mann warf ihr ständig vor, alles falsch zu machen, er hätte "unter seinem Stand geheiratet" und so fort...

    Es war Unsicherheit. In Wahrheit suchte sie nur Orientierungshilfen. Die Nachbarin, vor der alle davonrannten, war eigentlich total arm.:escape:

    Wann immer man sich an Normen orientieren möchte, sucht man in diesem Bereich Halt.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
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