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Das Jenseits und der Glaube

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 4. Oktober 2007.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.049
    Ort:
    burgenland.at
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    jeder menschliche glaube gewinnt durch das wissen von menschen, die das jenseits kennen und diese kenntnis an die mitmenschen weitergeben.
    diese erfahrung kann sehr unterschiedlich sein.
    aus der geschichte des glaubens sind zwei formen bekannt, die sich sehr stark bemerkbar gemacht haben.
    einmal ist es das alleinige mitwirken des jenseits am überleben des betroffenen,
    und dann wieder ist es das mitwirken von der weltlichen seite genau so,
    wie es aus dem jenseits der fall ist.

    in den dabei auftretenden fällen der kommunikation mit dem jenseits in der ASW ist wieder die festlegung im weiblichen anzutreffen, in der zeugung der mutter beim mann, also im entfernten weiblichen bereich der betroffenen person.
    das männliche im mann beim erfahren einer solchen person wird im zeugungsmonat der eigenen person dargestellt, und kann als männlich erfasst werden.

    dabei handelt es sich eigentlich um das erfahren
    von weiblichen und männlichen werten der jeweiligen person in ihr selbst.


    das weibliche dabei könnte man so charakterisieren: das mitwirken, das erfahren von hauptsächlich werten aus dem jenseits, und deren symbolisierung, aber auch deren entfaltung in einem solchen menschen.

    das männliche hingegen stellt eher eine wechselwirkung dar,
    wo es zur festlegung der jenseitigen und weltlichen werte im gleichen ausmass kommt.

    zuerst sollten wir uns damit auseinandersetzen, was das jenseits eigentlich ist? man kann es drehen und wenden wie man will, letztlich handelt es sich um die reduzierung der lebensqualität, mit dem entzug der materie, wie wir sie gewohnt sind. übrig bleibt die frage nach der grundlage der so neu entstandenen existenz und die darin vorhandenen möglichkeiten der lebensgestaltung.

    unseren erwartungen würde es am ehesten zusagen, wenn eine reine seele mit einem menschen in seiner symbiose von materie und seele in einem verhältnis von 1 : 1 kommunizieren könnte. das ist aber leider nicht so, sondern diese gewünschte verbindung ergbit sich nur dann, wenn die seelische seite sich in einer gruppierung verstärkt, und die menschliche seite sich freiwillig zurück nimmt und die fünktionen herab setzt.

    im jenseits ist diese frage aber nicht an der ersten stelle, sondern zuvor ergben sich weit wichtigere fragen, die das funktionieren des überlebens betreffen. das dürfen wir in erster linie im schaffen von einer oder mehreren gemeinschaften erwarten. je grösser diese gemeinschaft ist, um so grösser können die zu bewältigenden aufgabenstellungen sein, denen man sich annähert.
    dabei sollte wieder der vorderste rang in der vergrösserung durch voll ausgereifte seelen bestehen, um damit das eigene sein in der gemeinschaft zu stärken. so wäre es also sehr leicht zu erklären, warum eine oder mehrere seelen überhaupt ein interesse haben könnten, das ich oder du eine weltliche existenz verlängern sollten.
    von unserer seite aus gesehen kommt es dann zu diesen zuvor beschriebenen besonderen begebenheiten, dem mitwirken des jesnseits am weiterbestehen des lebens in unserer welt.

    wir wissen aber auch, das ist nicht deren hauptaufgabe, sodern nur eine von mehreren, mit denen sie sich beschäftigen. in der weiterführung dieses gedankens kommt man dann auf die idee, es könnte in der grössten denkbaren form dann der bestand der menschheit in ihrer gesamtheit sein, der im vordergrund des interesses liegt. begleitet wird diese überlegung im zusammenschluss aller seelen, wo plötzlich die niederen interessen vor den spitzenwerten der sogenannten intelligenz rangieren.
    das wäre aber eine dürftige gestaltung, wäre es nicht möglich hier auch ein aufgabengebiet zu finden, wo die lineare vergangenheit zu erfassen sich lohnen könnte, in der wahren gestalt des seins, und darüber hinaus die erfassung der verzweigten möglichkeiten der zukunft. in den entsprechenden vereinfachten und dadurch schnelleren formen der funktionen von jenen vorgängen, die wir umgangssprachlich als "denken" bezeichnen. mit dem ungemeinen vorteil, sich in jener situation nur mehr auf eben diese werte und ihren funktionen allein konzentrieren zu dürfen und die werte der lebenserhaltung in der grossen gemeinschaft so gut wie "vergessen" können.

    selbst der von uns verwendete zeitbegriff erfährt eine steigerung in der multiplikation oder gar der potention, durch das "wandern" in der zeit, oder auch durch den rascheren ablauf. so entwickelt sich dann der begriff von unendlich und ewig wie von selbst.

    was fehlt hier also wirklich? als erstes bemerkt man doch das fehlen der endlichkeit. aus der vergangenheit stellt man den mangel fest, dass es keine materie und kein wachstum im materiellen sinn mehr gibt. zweifellos werden sich auch bestrebungen in diese richtung bemerkbar machen.

    eine grobe übersicht, die uns nun das verständis im glauben verbessern soll.

    aus der geschichte sind mir zwei personen bekannt, die ihre lebensgestaltung auf der basis der weiblichen betonung, dem erfahren des jenseits mit der betonten symbolisierung im weiblichen festgelegt bekamen und danach handelten: abraham und nostradamus.

    bei abraham ist die gestaltung einer gemeinschaft feststellbar, die eigentlich den werten des jenseits sehr ähnlich ist.
    besteht eine solche gemeinschaft, dann war es etwa bei nostradamus nicht mehr ersichtlich, warum eine zweite gebildet werden sollte, sondern hier machten sich die funktionen einer gesellschaft des jenseits bemerkbar, die in der erfassung der linearen vergangenheit ihren höhepunkt erreichten, verbunden mit den verzweigungen, ausgehend von der eigenen gegenwart, in die zukunft, auf der basis der verschobenen linearen vergangenheit.

    die grundlage der gesellschaft, einer gemeinschaft in der welt, wie sie auf abraham wirkte aus dem jenseits, war dann die grundlage, die in der erfassung der essener gipfelte, wo das weibliche die natur in der welt darstellen sollte, und das unbekannte, männliche, geistige jene werte waren, die es zu erfahren galt.
    die bewertung in der welt hat sich gedreht. das konstrukt der autarken gemeinschaft wurde als alltäglich und weltlich gesehen. darin wollte sich das fordernde nun grösser gestalten und suchte im unbekannten bereich der möglichkeiten nach einer lösung.

    diesen zusammenhang und die tatsächlichen befindlichkeiten herausarbeitend, wurde von einigen tatsächlich erfahrenden menschen der glaubengeschichte auf die unterschiedlichsten arten in angriff genommen. erfahren im bezug auf das jenseits, wobei die merkmale der jenseitigen und weltlichen hilfestellung beim festhalten an die materiellen bedingungen gleichermassen beteiligt waren und ihre symbolische darstellung in der ASW im männlichen bereich der eigenen zeugung erhielten.

    zum beispiel: mo-ses, der nazaräner, mohammed.

    in ihrem wirken und in ihren werken finden wir immer den zusammenhang zwischen jenseits und weltlichen bereich hervorgehoben.
    war es zuvor bei abraham, im bezug auf das unbekannte göttliche, ein leben in gott, dann ist es nun ein leben mit gott geworden.

    es gibt dann noch eine darstellungsmöglichkeit, wo die werte der ASW in der funktion so dargestellt werden, wo sie im zeugungsmonat des eigenen vaters auftreten. hier geht es dann nicht mehr um den wunsch, sich so darzustellen: "ich bin im vater, und der vater ist in mir." denn im bild selbst wäre diese bedingung schon gegeben. eher macht sich der drang bemerkbar, sich von dieser gleichheit zu distanzieren, das bestreben an den tag zu legen, sich von einem solchen bild zu trennen.

    weder die forderung, das beschützende weibliche in die welt zu bringen ist es hier, auch nicht die begleitende tatsache, den gegensatz von jeseits und weltlicher seite besonders herauszuarbeiten, sondern der versuch den weltlichen bereich vom unbekannten göttlichen bereich zu trennen und sich davon zu distanzieren, den unterschied und die eigenständigkeit herauszuarbeiten, das ist es.
    so wie wir es in den forderungen der heutigen welt finden.

    dazu gehört zum beispiel die erkenntnis, über das wirken des jenseits in der gruppierung von seelengemeinschaften hinaus in unsere welt hinein. wenn wir uns zum beispiel die möglichkeiten der menschlichen seele betrachten, mit den verstärkenden hilfsmitteln der weltlichen seite, wo es zu entwicklungen kommen kann, die eine entfaltung wesentlich stärker auftreten lassen, mit dem weltlichen motor als treibende kraft, wie es in der reinen reduzierten seelischen form des jenseits danach nie wieder sein wird.

    darum gilt hier der satz mehr denn in anderen bereichen:

    jeder muss grösser werden, nur ich muss kleiner werden.

    dies gilt dann leider auch für alle kleinen grossen menschen,
    auch für den nazaräner.
    nicht von ungefähr gab er uns auch das wissen,
    dort wo zwei oder drei von euch zusammen sind, bin ich mitten unter euch.

    und ein :zauberer1
     
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