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DAS INTERNET - Abbild des menschlichen Bewußtseinsnetzes

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Gwendolin, 1. September 2005.

  1. Gwendolin

    Gwendolin Guest

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    DAS INTERNET - Abbild des menschlichen Bewußtseinsnetzes
    Die große Lern-Chance der Menschheit auf dem Weg in eine neue Dimension
    von Dietrich von Oppeln


    Im Sommer war ich mit einer Gruppe von Seminarteilnehmern bei Semu Huaute, einem Heiler und Medizinmann der Chumash Indianer, genannt Grandfather - in den Bergen nordöstlich von Santa Barbara (Kalifornien).
    Ich bat den 95-jährigen, etwas für mich zu tun, und er nahm mich in seinen heiligen Raum. Nach der Anrufung von seinen "Spirits", hilfreichen Geistern, berührte er mich, um mich herumtanzend, mit heiligen Gegenständen, um mir schließlich mit einem Messer aus Obsidian etwas vor dem Bauchnabel abzuschneiden. Was er abschnitt, so hörte ich, waren negative, destruktive Verbindungen zu Menschen und auch zu Wesenheiten, die mir Energie abzogen - also parasitäre Verbindungen, Verbindungen von Co-Abhängigkeit und gewohnheitsmäßige Verbindungen, die nichts mehr einbringen. Er trennte die "Schnüre" durch. Das tat gut.

    Die Chumash also wußten von Verbindungen, die entweder segensreich waren oder störend, energieabsaugend. Diese Verbindungen sind energetische Verbindungen, nicht direkt sichtbar. Wer sie sehen kann, sieht sie als eine Art Schnüre oder feine Schläuche, in denen Energie hin- und herfließt. Wenn diese Verbindungen gut und nährend sind, dann sind sie leuchtend hell, und man sieht das Hin- und Herfließen von gleißendem Licht. Wenn es sich um parasitäre Verbindungen handelt, ist der Fluß einseitig. Nichts kommt zurück. Viele von uns sind in solchen Verbindungen gefangen und wundern sich, daß sie oft so müde und energielos sind. Im schlechtesten Fall gibt die eine Seite positive Energie, empfängt aber dafür Dunkles, Trübes, gar Giftiges, Ungesundes. Das kann krank machen. Diese "Schnüre" docken sich vorzugsweise an den Energiezentren an, genannt Chakras.

    Diese Zentren wirken wie Sender und Empfänger. Sie sind Kommunikationszentralen. Somit sind wir mitunter nicht nur mit einem Strang, sondern sogar mit mehreren an mehreren Chakras verbunden. Manche dieser Verbindungen waren vielleicht einmal segensreich und wurden dann "sauer", also dunkel und trübe oder nur einseitig segensspendend. In manchen der Schnüre passiert überhaupt nichts mehr, sie hängen nur da, sie "halten" aber immer noch "die Verbindung". Auch diese toten Verbindungen müssen gekappt und die Wurzeln herausgezogen werden, um für neue lebendige Verbindungen Platz zu machen.

    Im sichtbaren, physischen Bereich ist die erste und einzige Verbindung solcher Art die Nabelschnur. Diese muß nach der Geburt getrennt werden, damit Mutter und Kind leben können. Doch sind wir unsichtbar mit Vielen verbunden, zuerst mit Mutter, dann mit Vater, mit Geschwistern, mit Lehrern und Verwandten. Mit allen, die uns emotional etwas bedeuten, verbinden wir uns. Solche Verbindungen gibt es nicht nur von Mensch zu Mensch, also von Einzelbewußtsein zu Einzelbewußtsein (oder auch: von individuellem Bewußtseinsfeld zu individuellem Bewußtseinsfeld), sondern auch zwischen den Bewußtseinsfeldern von Völkern. Auch hier können diese Verbindungen parasitär oder destruktiv werden. Auch hier sollte man die alten Verbindungen lösen, um für neue segensreiche Verbindungen offen zu sein oder neue lichtvolle Verbindungen miteinander zu schaffen, indem man versucht, die Vergangenheit mit ihren Mustern zu heilen.

    Manche dieser alten Verbindungen schicken sich nur noch gegenseitig das Gift der Fehde, des ausgrenzenden Fundamentalismus und der Rechthaberei. Durch die nicht gelösten Verbindungen hält man sich in diesen negativen Strukturen. Und so steigt das Gift aus der "Tiefe" auf, also aus dem kollektiven Unbewußten, und schafft dann diesen nicht zu kontrollierenden Haß, diese sinnlosen Auseinandersetzungen, die soviel Leid bringen und an deren Ursache niemand so recht herankommt. Niemand weiß genau, warum diese Steine fliegen, warum dieser verzweifelte Haß immer wieder aufflammt bar jeder Vernunft. Die Ursache liegt in der Tiefe, in den Bewußtseinsfeldern - es sind die gesammelten Erfahrungen, uralte Traumata, die miteinander verbunden sind und sich am "Leben" halten. (Zwischen den Palästinensern und den Juden ist das der Ishmael-Isaak-Konflikt). Ändern kann man daran nur etwas über die Tiefe. Früher waren es die Künstler, die Sänger, die Dichter, die großen mit Gott verbundenen Priester und Priesterinnen, die dort hinabtauchen und etwas bewirken konnten. Es waren die großen charismatischen Führer, die die Seele von Völkern befrieden konnten. Das gibt es heute nicht mehr , und - gebrannt durch Vorkommnisse wie jene vor rund 60 Jahren - erlauben wir uns solche Persönlichkeiten mit Tiefgang nicht mehr.

    Wie aber können wir dann etwas verändern, wenn das, was die wahre Ursache ist, in der Tiefe brodelt, sich gegenseitig nährt, und deshalb von aussen nichts zu machen ist ?

    Wir müssen also da "hinunter", oder wir müssen das, was da unten ist - dieses Netz - "nach oben" holen, damit wir etwas darüber verstehen und lernen, was "da unten" im Unbewußten geschieht und geschehen soll.

    Menschen, Völker, alles Seiende, alles, was Bewußtsein hat, sind also in einem nicht direkt greifbaren Bewußtseinsraum miteinander verbunden. Man könnte dieses Verbindungsnetz ein großes "Bewußtseinsmyzel" nennen, vergleichbar mit einem Pilzgeflecht unter der Erde - und die Pilze, die über der Erde aus dem Moos in den Himmel wachsen, das sind dann die Inkarnationen, unsere physischen Erscheinungsformen - einzelne Individuen, Gemeinschaften, Völker.

    Lassen Sie uns das Ganze für einen Moment philosophisch betrachten: Nach dem griechischen Philosophen Plato sind alle Dinge dieser Erde Abbilder von Urbildern "im Himmel". Das Urbild Baum zum Beispiel (das "Idol" Baum) hat viele Abbilder ("Phänomene", Erscheinungsformen) auf dieser Erde in Form von Pappeln, Kiefern, Birken etc. Sie alle sind miteinander im Urbild (oder Urbewußtsein) Baum verbunden.

    Unser Urbild ist unser Höheres Selbst, und dessen Urbild wiederum ist "Gott", der "Vater im Himmel". In unserem Höheren Selbst sind alle unsere persönlichen Inkarnationen, seine Abbilder, verbunden. Alle Höheren Selbste sind wiederum mit und in Gott verbunden.

    Somit sind wir alle Abbilder Gottes und miteinander verbunden, denn wir sind alle aus diesem großen Bewußtsein und haben - sozusagen als Fraktale - alle Eigenschaften dieses Gottesbewußtseins.

    Wenn wir diesen Gedanken einmal weiterspinnen, dann könnte es ja sein, daß die Urbild-Abbild-Theorie auch auf "niederer" Ebene funktioniert. Vielleicht ist der Computer wiederum ein Abbild des Menschen. Er hat zwar keine Gefühle, und es fehlt ihm (bis jetzt) z.B. an dem Talent, Poesie zu schreiben, doch hat er gewisse Eigenschaften seines Schöpfers. So wie Gottes Gedanken "höher sind als unsere Gedanken", so ist unser Bewußtsein "höher" als das des Computers. Aber wir haben ihn in gewisser Wese uns ähnlich geschaffen - er kann rechnen, schreiben, und inzwischen kann er sogar sprechen, Musik machen, Bilder entwerfen etc.

    Das Internet ist eine Vernetzung von Computern. Manche dieser Computer sind riesige "Server", an denen Tausende von Computern angeschlossen sind. Das Netz selbst ist ein Kommunikationsnetz, in dem Energien, auf denen Informationen aufgebracht sind, hin- und hersausen. Bis jetzt besteht es hauptsächlich aus dem Telefon- und Funknetz, erweitert und verstärkt durch ein Netz von Satelliten. Andere Netze kommen hinzu, wie das Netz der Elektroleitungen. So sind Individuen, Haushalte, Gemeinden, Städte, Länder und Kontinente verbunden durch Ströme von Energien, auf denen Information aufgebracht ist - in Form von Sprache, Musik, Bildern. Diese Informationen erzeugen Wirkungen in Form von neuen Erkenntnissen, Bewertungen, Gefühlen und Emotionen. Jeder Internet-User hat teil an diesem gewaltigen Fluß von Informationen. Er kann viel Neues lernen über die verschiedensten Realitäten verschiedenster Individuen, Organisationen und Völker, und er erlebt ganz bewußt, daß alle mit allen verbunden sind. Er erlebt auch, daß Aufbauendes und Konstruktives, sowie aber auch Destruktives und Schädigendes durch diese Leitungen saust.

    Das Ganze ist wie ein prachtvolles glitzerndes Gespinst, eine Lichtwolke aus Lichtfasern, mit größeren und kleineren Lichtinseln. Das Glitzern, das Blinken sind die Endgeräte, die sich ein- und ausloggen. Die ständig leuchtenden Inseln sind die Server, die mit stärker leuchtenden Fasern verbunden sind. Und die Lichtwolke, die schließlich den Globus bis in den Weltraum hinein umhüllt, ist das Gespinst der Funk-Kommunikation bis zu den Satelliten, die als leuchtende Punkte an der Peripherie dieser Lichtwolke kreisen. Wabernd, lebendig, ein Lichtmyzel, eine Wolke des Bewußtseins - so prachtvoll, so faszinierend - "so wunderschön" würde Jodie Foster sagen (wie im Film "Contact").

    Übrigens: Dieses Bilder, Worte und Musik gewordene Bewußtseinsgespinst ist ein wunderbares Informationsfeld für E.T.-Zivilisationen, die wissen wollen, was wir hier auf der Erde so treiben. Außerdem könnten die Schlauen von ihnen diese Bahnen bis in die Haushalte hinein benutzen ... E.T.- Hacker der besonderen Art ... ja, ja!

    Könnte es also sein, daß das Internet sichtbar macht, was schon immer war, ist und sein wird - daß wir Menschen viel mehr miteinander verbunden sind, als wir bisher glaubten? Daß wir alle Bewußtseinsinseln sind, die miteinander kommunizieren?

    Warum, so sollten wir uns fragen, ist das Internet nicht nur zu einem solch gigantischen Kommunikations - sondern zugleich auch zu einem gewaltigen Wirtschaftsfaktor in unserer Zeit geworden - mit z.T. atemberaubenden Zuwachsraten?

    Natürlich hängt das damit zusammen, daß wir uns nun - nach dem Zeitalter der Industrialisierung -im sogenannten "Informationszeitalter" befinden.Die Sucht, die Leidenschaft und der unersättliche Hunger nach hemmungsloser Informationsbefriedigung scheinen uns alle ergriffen zu haben. Mit Information wird Handel getrieben wie nie zuvor. Warum? Warum jetzt? Es ist ein Hunger nach Teilnahme - zu wissen, was andere machen, die Lust am Kontakt, die Lust zu lernen, die Lust, diese Verbindung zu spüren und damit etwas zu machen, anderen näher zu rücken. Das Chatten ist davon die offensichtlichste Form. Man findet sich, man sucht sich nicht mehr. Man hat KONTAKT, man erlebt VERBINDUNG, AUSTAUSCH. Man NÄHRT sich durch INFORMATION. INFORMATION ist IN FORMATION (Information formiert sich, bringt sich in Form, kommt in Bewegung).

    Könnte es nicht sein, daß wir uns im Zuge der Menschheitsentwicklung sehr klar machen wollen, daß wir alle in Verbindung stehen, voneinander abhängig sind - daß die kleinste Bewegung irgendwo auf alle einen Einfluß hat und gesehen und miterlebt werden kann?

    Drastisch haben wir das erfahren durch diesen Virus , paradoxerweise genannt "love". Ein Dummejungen-bzw. -mädchen-Streich im Fernen Osten hat einen Schaden von Milliarden von Mark angerichtet. Tausende von Computern im privaten wie öffentlichen Bereich wurden lahmgelegt, Firmen erlebten crashs.

    "Wir hatten ja keine Ahnung ...!" sagten die Urheber. Vielleicht bekommen wir dadurch mit, wie empfindlich dieses Myzel Internet ist, und somit auch sein Urbild, dieses Bewußtseinsmyzel, dieses Netz, das uns Menschen im sogenannten kollektiven Unbewußten verbindet. Und was wirkliche LOVE hier bewirken könnte.

    Könnten wir über diese Energiebahnen nicht LIEBE schicken, HEILUNG und BEWUSSTHEIT- im Internet und im "Inter-Net" in der Tiefe, da wo Unbewußtes und Göttliches Bewußtsein eins werden und sind?
     
  2. Gwendolin

    Gwendolin Guest

    - 2. Teil -

    Machen wir uns also durch das Internet, dieses Feedback-Netz, die kollektive Bewußtseinsvernetzung und ihre gewaltige Kraft klar? Machen wir uns endlich klar, daß alles, was wir denken, aussenden, in unserem Bewußtsein tragen und ins "Netz einspeisen", unter Umständen gewaltige Folgen hat?

    Es gibt ja die Anschauung - und wir haben vorhin schon davon gesprochen -, daß wir Menschen "sparks of consciousness" sind, also Funken von Bewußtsein - Fraktale des göttlichen Bewußtseins mit all den göttlichen Eigenschaften. Dieses Bewußtsein hat sich eine Welt geschaffen, um dort etwas über sich selbst zu lernen, sich weiterzuentwickeln, Erfahrungen zu sammeln. Dazu benutzt es Formen - die Formen der Welt, der Erde, des Körpers.
    Die fünf Sinne sind die Tore in diese eigene Schöpfung, in der man erfährt, wer man ist. Das Spiel wird ziemlich radikal geführt, denn während des Spiels des Lebens "vergessen" wir, daß wir uns eigentlich nur eine "Illusion" geschaffen haben, und daß die "Realität", unsere wahre Realität, eigentlich formlos ist, ein Lichtkörper voller Information, eine Lichtinsel, ein Bewußtseinsfeld eben. Castaneda, angeleitet durch Don Juan, beschreibt es als ein leuchtendes Ei (Nagu'al) , das in der Welt der Dinge und Vereinbarungen (To'nal) als Person erscheint.

    Durch die Veränderungen der Bewusstseinsfelder in dem Verbund von Bewusstseinsfeldern verändern auch wir uns und entwickeln uns weiter.Die Impulse kommen aus "dem Netz", dem großen Feed-Back Mechanismus, in dem wir lernen, wer wir sind und wo wir hingehen.

    Das Internet macht uns also klar,dass wir verbunden sind und eine Verantwortung haben für diese Verbindung. Darüber hinaus können wir auch in Elektronenwindeseile an jedem beliebigen Ort sein - während wir an unserem Schreibtisch sitzen, können wir online und in real time beispielsweise den Pazifischen Ozean vor den Küsten Mauis bewundern, weil ein Freund dort seine Webcam aus dem Fenster hält.

    Der Computer ist somit ein Abbild des Menschen und die Webcam ein Abbild des menschlichen Auges.
    Ist es also auch möglich, daß wir uns durch das Internet wieder in Erinnerung rufen wollen, daß wir in diesem Bewußtseinsnetz auch reisen können, daß wir an den Orten sein können, wo wir sein wollen?
    Ist es möglich, durch die Augen eines anderen Menschen zu schauen? Ist es möglich, in das Bewußtseinsfeld eines Palästinensers im Westjordanland oder das Bewußtsein eines tibetischen Lamas einzuloggen, um durch seine Augen zu sehen und durch seine Hände zu fühlen?

    Ist das die Vorstufe zum nächsten Zeitalter, dem Zeitalter der Imagination und der Intuition? Nach Lazaris sind dies die "Ölquellen" der Zukunft - einer Zukunft, in der Imagination "bankable" ist, so wie heute eine Aktie oder eine Immobilie - oder eben eine Ölquelle.

    Ist das Internet ein "foreshadow" einer neuen Zeit, in der wir andere Menschen nicht nur verstehen können, sondern sie auch wirklich begreifen, erfühlen, durch ihre Augen sehen, durch ihre Ohren hören, um dadurch eine Nähe und ein Verständnis füreinander herzustellen, das es so vorher noch nie gab?

    Ein indianisches Sprichwort sagt: Bevor du über einen Menschen urteilst, gehe drei Monde in seinen Schuhen. Ist dies das nächste Stadium, in dem wir einen solch tiefen Einblick und so ein tiefes Einfühlen haben, daß wir dadurch auch zutiefst Veränderungen bewirken können? Aktives Mitgefühl in einer ganz neuen Dimension? Hilfe durch Meditation, Gebete, gute Gedanken in einer noch nie dagewesenen Intensität und Bewußtheit? Heilung durch Erneuerung von Lichtfasern und Lichtinseln? Kappen von alten, destruktiven Verbindungen und Anlegen von neuen, segensreichen und nährenden? All dies über die Server von Intuition und Imagination, von Traum und Vision ... den kraftvollsten Fähigkeiten des Menschen?

    Bringt die neue Zeit des neuen Menschen gar eine ganz neue Dimension von Barmherzigkeit und Verantwortung, von Verständnis und Toleranz?

    Ja, ich glaube ganz sicher, dass wir Menschen dieser Erde unsere Feindschaften, Fehden und Animositäten, die ethnischen Schwierigkeiten und Inkompatibilitäten verstehen und auf tiefer Ebene heilen können, indem wir uns bewußt - wie im Internet - verbinden und uns von dem Verständnis leiten lassen, daß wir alle aus dem Einen, dem gemeinsamen Bewußtsein entstanden sind, unserem Urbild, das da genannt wird: Gott oder besser: Gott/Göttin/All das, was ist.
    Und Gott schuf den Menschen sich zum Bilde ... so steht es im ersten Kapitel des Alten Testaments. Gott schuf den Menschen als sein Abbild - warum? Vielleicht, um mehr über sich selbst zu erfahren? Wollte und will vielleicht Gott über uns "weiterkommen"?

    Ich bin mir sicher, dass wir uns die Computer zum Abbild geschaffen haben und die weltweite Vernetzung der Computer zum Abbild unserer kollektiven Verbundenheit - um mehr über uns selbst zu erfahren und weiterzukommen in unserer menschlichen Entwicklung.

    Natürlich ist dabei auch Charakter gefragt, Integrität und Wertbewußtsein.

    Auch für das Internet gilt wie für den Verbund der Menschen im kollektiven Bewußtsein die Grundregel: "Ich übernehme die Verantwortung dafür, daß ich das Schlechteste und das Beste im Menschen repräsentiere - und ich entscheide mich für das Beste." In sofern hat das Internet sicher auch einen apokalyptischen Aspekt. Es kann zum "Biest" werden oder zum Kokon, aus dem der neue Schmetterling, der Neue Mensch schlüpft.

    Jeder, der am Internet als einer Repräsentation vom Besten bis hin zum Niedrigsten im Menschen teilnimmt, wird immer wieder an die Entscheidung zwischen den beiden Seiten geführt. Ohne Kontrolle kann jeder dem Übelsten oder dem Hehrsten in sich nachgehen - und diese Entscheidungsmöglichkeit sollte das Netz auch weiterhin bieten. Es ist ein Abbild unserer Entscheidungsprozesse darüber , was wir aus den unendlichen Möglichkeiten des Bewußtseins auswählen und uns zur Erfahrung werden lassen. Hier können wir erkennen, wie wir es halten mit dem, was uns die Schöpfung anbietet. So schärfen wir unser Wertbewußtsein und unsere Integrität.

    Möglicherweise ist das unsere Eintrittskarte in das neue Zeitalter nach dem Infomationszeitalter. Indem wir mit dem brisanten Medium "Information" und "Vernetzung" umgehen lernen, bereiten wir uns auf das noch so viel brisantere Zeitalter der Imagination vor - ein Zeitalter, dessen Besonderheit es zum Beispiel ist, daß sich alles sofort manifestiert, was wir uns ausdenken und daß wir überall sein können, wo wir uns hindenken. Ein Zeitalter, in dem es keine Autos und Flugzeuge mehr gibt. Wo der Körper nicht mehr so wichtig ist ... vielleicht als "Vehikel" nicht mehr gebraucht. Wo ein Waldspaziergang wieder beide Realitäten umfasst, die Illusion des Dinglichen und die Realität des Göttlichen, das Myzel und den Pilz, in EINEM Bewußtsein. Wo wir heimkehren in das Allseiende und Allumfassende, eins mit der Schöpfung, mit uns selbst, mit Gott.

    Eine Zeit, in der die Trennung zwischen hier und dort aufgehoben ist und neue Räume erobert werden, faszinierend, majestätisch, herrlich und göttlich ... eine Zeit, in der wir endlich das erleben, von dem wir so lange schon träumen ... die nächste Dimension.

    © Dietrich von Oppeln, Januar 1999
     
  3. Salaya Ayjanda Rii

    Salaya Ayjanda Rii Sehr aktives Mitglied

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    danke für diesen Beitrag. Für mich ist das Internet meine Quelle für Informationen, ohne Internet müsste ich in die Buchhandlung, 1.000000000 Buchbeschreibungen durchlesen, ...... Es ist schön für mich, innerhalb kürzester Zeit mit anderen Forumsmitgliedern einen Austausch zu haben, über Ansichten, Einsichten, Weltanschauungen, ....
     
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