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Das Haarp Projekt

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Lotusz, 24. Januar 2005.

  1. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
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    Hallo

    Mir ist in den letzten Tagen das Haarp-Projekt über den Weg gelaufen. Ich weiss nicht so recht, was ich davon halten soll. Ist es Panikmache, Spinnerei oder ist etwas dran an der Sache? Ich habe mal ein paar Fakten zusammengetragen, damit ihr euch ein Bild von dem Projekt machen könnt. Ich weiss wohl, dass die Bundesregierung bereits abgewiegelt hat und sagte, dass von dem Projekt keine Gefahr ausgeht. Andererseits scheinen die Kritiker des Projektes sehr überzeugende Argumente zu haben.

    Haarp (HighFrequency Active Auroral Research Projekt = Aktives Hochfrequenzprogramm zur Erforschung der Aurora (Aurora = Nordlicht)) ist eine riesige militärische, elektromagnetische Sende-Einrichtung in Gakona, Alaska, mit einer Fläche von über 23 Hektar besteht der Komplex aus 360 Hochfrequenz-Antennentürmen, die auf den Himmel gerichtet sind. Eine bis über den Horizont hinausgehenden Radareinrichtung

    Die großflächige Antennen- und Senderinstallation in Alaskas dient der militärischen Forschung. Die geplante Leistung soll 100 Gigawatt, 100 Milliarden Watt betragen. Diese größte, modernste und stärkste elektromagnetische Waffe wird von der US Army betrieben, offiziell zu Forschungszwecken. Die Leistung von 380 Antennen soll gebündelt werden, um als Super-Radar u.a. gegen Marschflugkörper eingesetzt zu werden. Weiter ist es mit solchen militärischen Anlagen die totale Zerstörung von Fernmeldesystemen in einem Großteil der Erde möglich.

    Aber nicht nur die Zerstörung landgeschützter Fernmeldesysteme, sondern auch Fernmeldesysteme im Luftraum und auf See, sowohl überirdisch als auch unterirdisch. Weiter ist die Ablenkung und Verwirrung von Flugkörpern oder Flugzeugen, die Veränderung des Wetters durch die Veränderung der solaren Absorption möglich. Die Konzentrationen von Ozon, Stickstoff usw. könnten künstlich erhöht werden. Manche sprechen sogar davon, dass man durch ELF-Wellen (Extremely Long Frequencies) das menschliche Gehirn beeinflussen könnte, um die Menschen aktions- und kampfunfähig zu machen, wobei sie aber schwere Schäden davontragen könnten. Haarp führt globale Experimente mit Schumannwellen (Eigenfrequenz der Erde = 7,83 Hz) und ELF-Modulationen durch und produziert Störfelder von globalem Ausmaß. Wie aber sehen die Folgen für das Erbgut sämtlicher Tiere, Pflanzen und natürlich für die Menschen aus?

    Die vielleicht gefährlichste mögliche Anwendung von Haarp soll aber Bewusstseinskontrolle und Bewusstseinsspaltung sein, obwohl diese Anwendungsmöglichkeit in der offiziellen Literatur niemals erwähnt wird. Manche Kritiker meinen auch, dass man mit Hilfe solchen Wellen Menschen wie in Hypnose beeinflussen könne. Haarp sendet auf den gleichen Frequenzen, die auch das menschliche Gehirn verwendet, und kann für spezifische Anwendungen auf gesamte Völkerschaften abgestimmt werden. Es ist auch denkbar, dass die Technologie dazu verwendet werden könnte, Worte, Geräusche (Stimmen, Pfeifen, Brummen...) und Bilder direkt in das Bewusstsein ganzer Völker hinein zu projizieren.

    Auch wenn Haarp theoretisch von Alaska aus die ganze Erde bestrahlen könnte, finden sich diese Art von Sendeanlagen auf fast jedem Kontinent in einem oder mehreren Ländern (Karibik, Schweden, Deutschland, Russland, uva.). So kommt es, dass in einigen Schwerpunktregionen Deutschlands (Berlin, Stuttgart, Köln, Hannover, München) ein bestimmter Prozentsatz der Bevölkerung die ELF-Frequenzen als Brummton, auch "Teddybär"-Frequenzen genannt, eine militärische Kommunikationsfrequenz von ca. 76-80 Hz, hören. Ähnliche Phänomene wurden auch aus anderen Ländern wie den USA (u.a. das berühmte Taos-Hum in der Stadt Taos, New Mexico), Großbritannien, Schweden, Polen, Schweiz etc. gemeldet. Mehr zu Haarp: hier oder hier.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  2. RaZIel999

    RaZIel999 Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2004
    Beiträge:
    242
    Ort:
    Nordrhein Westfalen
    Ich hab mich auch schon darüber informiert, aber wenn es wirklich so wäre, würde das doch eh nicht viel ändern oder??
    Ein Großteil der Bevölkerung ist eh so Medienverseucht, dass eine Anlage wie HAARP gar nicht mehr nötig ist. Und der erbährmliche, halbwegs "frei" ( kann man ja gar nicht so sagen ) denkende Rest, is keine Gefahr. Das kann man wieder auf die ganze Politik ausweiten. ( machiavellistisches Sytsem, siehe FED und so weiter .... ) Aber wenn man sich damit auseinander setzt und alles nur im negativem Licht sieht nach dem Motto:
    " Dann hat ja eh alles keinen Sinn, "
    wird man entweder paranoid oder total apathisch. ( Siehe Menschen die der 23 und den "Illuminati" hinterherjagen und in allem Symboliken sehen, ohne sich mit dem grossen Ganzen auseinander zu setzen. )

    Diese Seite ist zwar auch vollgepackt mit nicht nachzuvollziehenden Verschwörungstheorien, aber über HAARP steht da recht interessantes:
    www.hohle-erde.de wenn man da links auf Äußere Erde klickt
    kann man da n bischen weiter unten den Artikel : Dem Brummton auf der Spur lesen.
    Da sind auch Quellenangaben.

    Alles Liebe

    RaZIeL
     
  3. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo Lotusz,

    noch eine Verschwörungstheorie. Area 51, Lacerta, Sirius, Illuminati und dann noch HAARP.

    Zum lesen:

    Projekthomepage:
    http://www.haarp.alaska.edu/

    Vorlage für HAARP:
    http://www.eiscat.no/

    Artikel aus Science:
    http://jya.com/haarp.htm

    Das MPI für Aeronomie betreibt ähnliche Anlagen in Norwegen:
    http://www.linmpi.mpg.de/index.html

    Die Verschwörungstheorie entstand wohl über das ELF-Programm, in welchem seit 60 Jahren über die Auswirkungen des "Infraschalls" geforscht wird. So wie das russische Militär Untersuchungen zur Telekinese angestrengt hat, haben die Amis den "Infraschall" erforscht, mit dem ja bekanntlich die Alpha- und Betawellen des Gehirns beeinflusst werden können (sollen). Das wäre dann allerdings der Bereich Radioäathesiologie. Und das wär dann wieder New-Age-Esoterik.

    Dazu die GWUP: http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2000/3/magazin_erkennen.html

    Hier: HAARP ist eine Waffe, da mit ELF-Strahlen gearbeitet wird.

    Es ist keine Tatsache, daß "Infraschall" überhautpt erzeugbar oder nutzbar ist für den Transport von "Bewußtseinsinhalten" (Bewußtseinskontrolle). Es sind lediglich Alpha bis Gamma-Bereichs-Töne, die keinen erkennbaren Informationgehalt aufweisen, sondern nur den Zustand des Gehirns bestimmen können und ihn wiedergeben. Das kann im übrigen jeder mal testen, indem er sich Töne in diesem Spektrum als Differenztöne erzeugt. Der akkustische Trick ist simpel: stereophon getrennt werden in das rechte und das linke Ohr unterschiedliche Töne eingespielt, die im Gehirn zu einem dritten Ton verschmelzen. Spielt man beispielsweise rechts 400 Hz und links 410 Hz ein, hat das Gehirn die Neigung, sich auf die Differenz (in diesem Fall 10 Hz) einzuschwingen. Zahlreiche Studien konnten zeigen, daß diese einfache Technik erstaunliche Wirkungen auf das Bewusstsein hat. Jedoch: Nur, wenn man wirklich dafür empfänglich ist, nimmt man auch den Zustand an, den diese Töne vermitteln können.

    Gruß,
    lazpel
     
  4. Dionysus

    Dionysus Guest

    Hallo Gerrit,

    ich danke Dir für diese gute Zusammenfassung. Hab mich schon eine Weile damit beschäftigt und dachte auch, davon betroffen zu sein. :)

    Die Leute sollten sich tatsächlich ein Bild darüber machen, was alles so um sie herum möglich ist und geschieht. Vorallem daran arbeiten, dass sie im Selbst nicht manipulierbar sind. Das fängt schon bei der Flimmerkiste an....

    Andere werden sagen: schon wieder ein Thema, das die Weltverschwörung beschreibt ***gähn....

    Ich hatte mal gehört, dass das Projekt nicht mehr läuft. Weiss aber nichts genaues gerade...

    Ich wohne in der Nähe einer wichtigen Amianlage, was mir nicht bewusst war...sensitive Menschen reagieren eben auf bestimmte Frequenzen und Schwingungen, die auch davon ausgehen. Das Abschotten sollte aber kein Problem sein...

    wer also Brummtöne wahrnimmt und nachts nicht schlafen kann....die Lage ist nicht ausweglos...

    Gruss Dionysus
     
  5. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo

    Es kann natürlich Zufall sein, dass auf einmal überall in der Welt, in den USA, in Mexiko, Großbritannien, Schweden, Polen, Deutschland und der Schweiz Menschen einen Brummton wahrnehmen. Vielleicht gab es das früher auch schon, dass Menschen einen Brummton vernahmen. Bei fosar-bludorf.de wird übrigens berichtet, dass der Brummton dem Gamma-Spektrum (30 bis 80 Hz) zuzuordnen ist und unter Umgehung des Ohres direkt über die Haut ins Gehirn übertragen wird.

    Weiter wird von der Gefahr berichtet, die demnächst aus der Steckdose kommen könnte. Die Gefahr durch den allgegenwärtigen 50-Hz-Netzstrom dürfte zur Zeit noch vernachlässigbar sein. Der Grund ist, daß die Netzfrequenz unmoduliert ist. Es ist ein reiner Sinuston, der unserem Gehirn keine bestimmten Informationsmuster aufzuzwingen versucht. Er dürfte daher auch kaum EEG-Veränderungen auslösen oder Wahrnehmungsprozesse beeinflussen. Dies könnte sich allerdings schnell ändern, wenn in absehbarer Zeit das Stromnetz als preiswerter Breitband-Übertragungskanal für Telefongespräche und Internet genutzt werden soll.

    In diesem Zusammenhang ist die Tatsache außerordentlich bedeutsam, daß die Störfrequenzen der "Teddybär"-Antennen, die den Brummton auslösen, im Bereich des Gamma-Bandes liegen. Die "Teddybär"-Wellen, die moduliert sind, und zwar ähnlich wie bei der Telekommunikation im Bereich zwischen 7 und 8 Hz. Damit können sie dem Gehirn künstliche Informationsmuster aufzwingen, und zwar im Bereich der Gamma-Frequenzen. (Sind die Störfrequenzen wirklich bekannt? So viel ich weiss, ist die Ursache des Brummtons bisher nicht bekannt.)

    Egal, ob an den Vorwürfen am Haarp-Projekt etwas dran ist oder nicht. Wir sollten in Zukunft diese Entwicklung aufmerksam verfolgen. Allein im Rahmen der UMTS-Technik für die neue Handy-Generation sollen meines Wissens nach 40.000 neue Antennen installiert werden. Wie schädlich die Handystrahlen sein können, ist ja hinlänglich bekannt.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  6. RaZIel999

    RaZIel999 Mitglied

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    Man sollte das Thema weiter führen, und sich die Frage stellen, was denn damit erreicht werden soll?

    Wenn es wirklich die Möglichkeit gibt, über hochfrequente Töne das Bewusstsein zu beeinflussen, und es so ist, dass wir mittlerweile darüber spekulieren können, da Informationen durchgesickert snd, ist es denn da nicht möglich, das schon längst groß flächige Tests durchgeführt wurden?

    Positiv wäre, wenn es positiv genutzt würde :)

    Informationsmuster mit Wissen für die ganze Menschheit.
    Naja, obwohl dann wär die Individualität weg, aber vielleicht wollen DIE ( wer auch immer das ist ) genau das.

    ..........

    Alles Liebe

    RaZIeL
     
  7. Dionysus

    Dionysus Guest

    Die sogenannten Positiv-Effekte können als negativ Effekte für manipulierbare Menschen genutzt werden.

    Die Seite, die ich Euch als Beispiel nenne, kann nicht per Eigenschaften als Link eingesetzt, oder die Worte kopiert werden.

    Interessierte probiert es mal so...

    www.acolina.de
    dann auf "eintreten" klicken
    dann auf secret und specials klicken
    dann links unten auf "happy holiday" klicken

    den text runterscrollen....die einzelthemen begutachten und sich ein bild von der sylvesterparty in berlin machen...

    eure Meinungen würden mich interessieren

    danke
    Dionysus
     
  8. mina73

    mina73 Neues Mitglied

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    schweiz
    datt janze irgendeinen einfluss hätte, würde frieden auf erden herrschen... und angesichts der tatsache, dass unwetter auch vor den usa keinen halt machen, glaube ich nicht, dass das ganze erfolg hat... wer jetzt weltverschwörung total machen möchte, kann sagen: das ziel ist die totale zerstörung der erde. doch selbst das ist mit irgendwelchen frequenzen nicht möglich. will ich mal so sagen.

    mina
     
  9. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
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    3.338
    Hallo Dionysus

    Ich kopiere es mal hier rein (von acolina.de):

    Ein gefährlicher Präzedenzfall mitten in Deutschland. In Berlin wurde in der Silvesternacht 2001 eine größtenteils ahnungslose Bevölkerung über den Rundfunk einer Frequenzdroge ausgesetzt. Der verantwortliche Radiosender äußert sich zu dem Vorfall höchst widersprüchlich.

    Die Chronologie der Ereignisse

    31. Dezember 2001, 18.00 Uhr, Berlin. Zu diesem Zeitpunkt beginnt der private Berliner Radiosender 94,3 r.s.2, seinem Musikprogramm ein unhörbares Frequenzssignal zu unterlegen, und zwar sogenannte „Glücksfrequenzen“.

    Tausende Berliner, die sich auf ihren Gang zur Silvesterparty vorbereiten, lassen dabei wie üblich im Hintergrund das Radio laufen. Nach wie vor bevorzugen viele von ihnen „ihren“ altgewohnten RIAS. Auch viele Brandenburger verfolgen das Programm an ihren Rundfunkempfängern. Die meisten wissen nicht, warum sie sich plötzlich mehr und mehr glücklich fühlen.

    Dieser Tag markiert den Beginn einer neuen Ära. Zum ersten Mal ist technische Bewusstseinskontrolle öffentlich geworden.
    31. Dezember 2001, 20.00 Uhr, Berlin. Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor sammeln sich langsam Hunderttausende von Menschen zur großen Silvesterparty. Die Live-Bands machen gerade eine Pause, und so ertönt auch hier über den ganzen Platz lautstark das Programm von r.s.2. Wer gut informiert ist, konnte schon rechtzeitig wissen, was hier eigentlich ausgestrahlt wird, denn schon einen Tag zuvor hatte r.s.2 eine Pressemeldung veröffentlicht:

    „Der private Berliner Radiosender 94,3 r.s.2 wird an Silvester ein Glückssignal über das Radioprogramm auf allen Berliner - und Brandenburger UKW-Frequenzen von 18.00 - 2.00 Uhr ausstrahlen.

    Wir werden im Programm jeweils nach dem Verkehrsblock eine Glückssignal-Pause von ca. 3 sec haben. Mit sehr empfindlichen Boxen ist es dann sogar hörbar,‘ sagt 94,3 r.s.2 Programmdirektor Stephan Hampe. Dieses Glückssignal setzt sich aus einer bestimmten Kombination von Hochfrequenztönen zusammen. Amerikanische Wissenschaftler haben in Langzeituntersuchungen festgestellt, dass derartige Hochfrequenztöne beim Menschen Glücksgefühle erzeugen können. Denn motiviert durch die Töne setzt der Körper Endorphine (Glückshormone) frei. Diesen Umstand macht sich der private Berliner Radiosender 94,3 r.s.2 zu Nutze.“ Aber wer liest schon einen Tag vor Silvester Pressemitteilungen....

    Schlagzeilen in der Berliner Presse machte diese Meldung jedenfalls nicht!

    Zu dieser Zeit ist aber die Ausstrahlung der Frequenzdroge „Happy Holiday“ schon in vollem Gange.

    31. Dezember 2001, 22.00 Uhr, Berlin. Pariser Platz. Die Stimmung wird immer besser. Eigentlich ist das ja zu Silvester nicht ungewöhnlich. Von der unhörbaren Frequenzdroge ahnt kaum jemand etwas. Auch die Zuhörer zu Hause, die dort allein oder im Freundeskreis feiern, werden mitberieselt. Inzwischen ist die „Diskothek 94,3 r.s.2“ auch noch an anderen Plätzen der Stadt regelmäßig zu hören: auf der Bühne an der Straße des 17. Juni, Unter den Linden nahe der Schadowstraße und der Wilhelmstraße, an der Entlastungsstraße im Tiergarten, am Großen Stern rund um die Siegessäule.

    Auch die Fernsehzuschauer, die die Live-Übertragung des SFB von der Party am Brandenburger Tor am Bildschirm verfolgen, sind inzwischen dabei und werden mit der Silvester-Frequenzdroge bestrahlt.

    Überall fühlen die Leute sich ausgelassen und glücklich.

    Die Berliner Presse schweigt dazu. Hätte der Veranstalter stattdessen in die Silvestergetränke Ecstasy gemixt – ein Aufschrei der Empörung hätte die Stadt erschüttert. Aber wen interessieren schon ein paar Frequenzen, die man weder sehen noch hören noch riechen kann. Aber fühlen kann man sie .... Egal, Hauptsache, wir amüsieren uns. Wem fällt es schon auf, wenn die Leute zu Silvester ein wenig ausgelassener sind als sonst?
    1. Januar 2002, 0.05 Uhr, Berlin. Pariser Platz. Mehr als eine Million Menschen sind am Brandenburger Tor versammelt und haben mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen. Das Feuerwerk ist in vollem Gange, und fast unbemerkt hat Finanzminister Hans Eichel gleich nebenan in der Dresdner Bank seine ersten Euro-Scheine abgeholt. Die Stimmung ist toll.

    Gleichzeitig wobbelt die Glücksfrequenz von r.s.2 unablässig rauf und runter. Nur hören kann man sie nicht, und wer hat bei der Silvesterparty schon ein Messgerät dabei?

    r.s.2-Programmdirektor Stephan Hampe in seiner Presseerklärung: „Wir wollen, dass alle Berliner und Brandenburger in diesem Jahr ein glückliches Silvester erleben werden und sehen dieses Glückssignal als unseren Beitrag für einen guten Start mit Hoffnung auf ein besseres 2002. Deshalb laden wir jeden ein, nach Berlin zu kommen und mit uns zusammen das glücklichste Silvester in Deutschland zu begehen“.

    Wir hören alle r.s.2 und sollen uns dabei glücklich fühlen. Und wie lange wird das anhalten, und was sind die Nebenwirkungen? Keine Ahnung.

    Szenenwechsel oder „Der Tag danach“.

    Im neuen Jahr war es nicht mehr so einfach, an detaillierte Informationen zu dem Vorfall bei r.s.2 heranzukommen. Programmdirektor Stephan Hampe hat uns zwar bestätigt, dass er die ganze Sache „angezettelt“ hat, bezüglich weiterer Informationen verwies er uns jedoch an seinen Pressesprecher Michael Weiland, damit dieser uns dann mitteilte, dass nichts mehr mitzuteilen ist. Bild-Legende: Das r.s.2-Sendestudio in der Voltastraße in Berlin-Wedding.
    Fairerweise wollten wir dem Sender die Gelegenheit geben, sich zu der Sache zu äußern. Tagelang versuchten wir vergeblich, telefonisch oder per E-Mail Stellungnahmen zu erhalten. Nur mit großer Beharrlichkeit und ständigem Nachhaken gelang es uns schließlich, an Bruchteile der Informationen zu gelangen, die zwar zu der Sache selbst kaum etwas aussagen, aber dennoch sehr aufschlussreich sind. Natürlich wollten wir genauer wissen, wer diese „amerikanischen Wissenschaftler“ waren und wo die Ergebnisse ihrer „Langzeituntersuchungen“ publiziert sind. Hierzu r.s.2-Pressesprecher Weiland: "Wir haben das mitbekommen aus den USA, aus einer Studie, die noch nicht veröffentlicht war, und wir haben das einfach mal ausprobiert."

    Wissen Sie, wer die Untersuchung in den USA gemacht hat?
    Weiland: "Nein, weiß ich nicht."
    Wer weiß das denn dann?

    Weiland: "Das sind eigentlich Interna, die unserem Haus zugänglich waren über unsere amerikanischen Berater, die an diese Studie, die noch nicht veröffentlicht war, herangekommen sind."

    Ist das also geheim?

    Weiland: "Es ist noch nicht veröffentlicht, aber wir haben es einfach mal ausprobiert."

    Ist r.s.2 immer noch mit den Amerikanern in Verbindung, so wie früher der RIAS?

    Weiland: "Nein, das hat damit nichts zu tun. Das ist eine amerikanische Beratergesellschaft, die unser Haus berät."

    Die haben Zugang zu dieser Studie?

    Weiland: "Genau."

    Kann man Kontakt zu dieser Beratungsfirma aufnehmen?

    Weiland: "Eher nicht. Das sind interne Geschichten, die auch nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht sind."

    Aber das Signal ist ja an die breite Öffentlichkeit ausgestrahlt worden.

    Weiland: "Haargenau."

    Insofern ist es ja auch von öffentlichem Interesse. Durch diese Frequenzen werden Endorphine ausgeschüttet?

    Weiland: "Das war es, was uns da vermittelt worden ist. Es regt die Endorphinproduktion an."

    Also die gleichen Glückshormone, die auch z. B. bei Marathonläufern freigesetzt werden.

    Weiland: "Ich bin kein Arzt, aber wenn Sie das sagen, wird das wohl so sein."

    Wissen Sie genaueres über Langzeitwirkungen?

    Weiland: "Nein. Wir haben diese These übernommen, haben sie publiziert in dieser Form und das technisch umgesetzt."

    Sie wissen keinen, der uns genauere Details über diese Studie geben könnte?

    Weiland: "Es war eine Geschichte, die uns von unseren amerikanischen Beratern angetragen worden ist, die halt dort das mitbekommen haben, was dort gemacht wurde, eine derartige Studie, und das haben wir dann einfach mal probiert."

    Wissen Sie, ob das in Amerika auch schon ausprobiert worden ist?

    Weiland: "Nein, weiß ich nicht."
    Millionen von Menschen werden also – größtenteils ahnungslos – mit einer „Happy-Holiday“-Frequenz bestrahlt, die in ihren Gehirnen chemische Reaktionen auslöste, aber die Hintergründe dieses Vorganges sind nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt. Hierauf erübrigt sich wohl jeder Kommentar.

    Früher nannte man so etwas eine „Verschwörungstheorie“. Heute ist aus der Theorie die Praxis geworden.

    Der Programmdirektor nimmt Stellung

    In dieser Situation wandte sich Grazyna Fosar persönlich an den Programmdirektor Stephan Hampe. Dieser Kontakt erwies sich als durchaus fruchtbar. Herr Hampe reagierte freundlich und bereitwillig, Informationen herauszugeben, sofern sie ihm zur Verfügung standen.

    Er erklärte, dass die ganze Sache als Silvestergag gedacht war. Im Vorfeld des Ausstrahlungstermins hatte er zwei Psychologieprofessoren befragt, die aber beide die besagte amerikanische Studie nicht kannten. Gleichzeitig verstiegen sie sich zu der kühnen Behauptung, eine mögliche Wirkung der Frequenzen auf das Gehirn könne „höchstens ein Placebo-Effekt“ sein. Dass die beiden Wissenschaftler Forschungsergebnisse, die ihnen vollkommen unbekannt waren, derart abtaten, war umso erstaunlicher, als Herr Hampe anmerkte, dass beide über die möglichen Wirkungen elektromagnetischer Niedrigfrequenzen (ELF-Frequenzen) auf das Gehirn wussten.Nachdem wir Herrn Hampe einige Fakten zum Thema Bewusstseinsmanipulation durch Frequenzen mitgeteilt hatten (so z.B. auch den Beschluss des Europaparlaments zu HAARP, s. unseren Artikel Codename „Teddybär“ und Brummsignale), wurde er erkennbar nachdenklich und räumte ein, die Sache selbst nicht ernst genug genommen zu haben.Er versprach, uns die genauen Parameter des „Glückssignals“ mitzuteilen, was er auch schriftlich tat, ohne allerdings die Modulationsfrequenz des Wobbelsignals zu nennen. Auf Grazynas Bitte, über die amerikanische Beratungsfirma vielleicht an genauere Informationen über die Studie zu gelangen, erklärte er sich auch dazu bereit. Später teilte er uns jedoch mit, dass er nichts weiter in Erfahrung bringen konnte.Offenbar hatte die Bereitschaft der Amerikaner zur „Beratung“ schlagartig nachgelassen, nachdem Stephan Hampe ihnen die ihm nun bekannten Fakten vorgetragen hatte.

    Ein Signal verschwindet

    Parallel hierzu hatte sich Franz Bludorf Herrn Altmann „vorgenommen“, seines Zeichens Leiter der Technik bei r.s.2. In einem ersten Telefonat erfuhr er von ihm bereits einige technische Details des ausgestrahlten Glückssignals. Hier ein Gesprächsausschnitt:Welche Frequenz wurde am Silvesterabend ausgestrahlt?

    Altmann: "Sie lag zwischen 13,5 und 14,5 kHz. ... Wir haben es technisch realisiert, einen Ton unter die Modulation gelegt, unter die Musik.
    Es war keine reine Sinuswelle?

    Altmann: "Eine Wobbelfrequenz, die immer hoch und runter ging.
    Die zwischen 13,5 und 14,5 kHz schwankt. Wie war der Rhythmus, die Modulationsfrequenz?

    Altmann: "Weiß ich nicht genau, ich muss es nachsehen. Ich rufe zurück."
    Die letzte Äußerung hört sich so an, als würde er nur einmal kurz zu einem Aktenordner gehen und nach ein paar Minuten zurückrufen. In Wahrheit erfolgte sein Rückruf etwa zwei Wochen später, nachdem wir von Herrn Hampe erfahren hatten, dass von den Amerikanern nichts mehr herauszubekommen war.

    Bei diesem zweiten Gespräch korrigierte Herr Altmann plötzlich seine ersten Aussagen. Mit dem Wobbelsignal habe er sich geirrt, es sei eine reine Sinusfrequenz von 14,5 kHz ausgestrahlt worden. Die Vorgabe der Amerikaner sei es lediglich gewesen, „etwas im Bereich von 13,5 bis 14,5 kHz“ auszustrahlen, und man habe sich aus Gründen der Einfachheit zu der Sinusfrequenz entschieden. Gleichlautend nunmehr auch die Äußerungen von Stephan Hampe, im klaren Widerspruch zu den Aussagen, die auch er uns gegenüber zwei Wochen zuvor schriftlich gemacht hatte.Man konnte regelrecht mitverfolgen, wie die Aussagen von Minute zu Minute immer unpräziser und schwammiger wurden. Zudem sind sie aus mehreren Gründen unglaubwürdig: Da es in der Natur keine reinen Sinusfrequenzen gibt, ist es unklar, ob das Gehirn auf eine solche Frequenz überhaupt reagieren würde. Die uns bekannten Untersuchungen zum Elektrosmog zeigten in den meisten Fällen, dass die Modulation entscheidend war.

    Mit der heutigen Digital- und Computertechnik ist es keineswegs komplizierter, ein Wobbelsignal zu erzeugen als einen Sinuston. Beides benötigt auf dem heutigen Stand der Softwaretechnik so um die drei Mausklicks!

    Noch im Dezember wurde in der Presseerklärung von r.s.2 vollmundig behauptet: „Dieses Glückssignal setzt sich aus einer bestimmten Kombination von Hochfrequenztönen zusammen.“Alle diese seltsamen Sinnesänderungen traten schlagartig nach dem erneuten Kontakt von r.s.2 zu seinen amerikanischen Beratern auf. Plötzlich soll es kein Wobbelsignal mehr gegeben haben - zumindest ist jetzt gründlich Unklarheit darüber geschaffen worden, was sie überhaupt zu Silvester ausgestrahlt haben.

    Hatte sich der Sender tatsächlich nicht an die amerikanischen Vorgaben gehalten (wovon bis zum 9. Januar noch keine Rede war), oder soll nur niemand Gelegenheit bekommen, das Originalsignal nachzuvollziehen und möglicherweise auf Risiken und Nebenwirkungen zu untersuchen?

    Teil2 folgt.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  10. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

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    ... denn sie wissen nicht, was sie tun

    Alle Aussagen von r.s.2-Mitarbeitern, die mit uns gesprochen haben, weisen darauf hin, dass keiner von ihnen auch nur ansatzweise über die Wirkungsweise der Frequenzdroge informiert war. Keiner hat laut Aussage des Senders die Studie gelesen (die ja nur diesen ominösen „amerikanischen Beratern“ vorlag), und keiner konnte uns Angaben über mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen machen. Keiner machte auch aus seinem Unwissen über die wissenschaftlichen Fakten ein Hehl.Sie haben davon gehört und es ganz einfach mal ausprobiert.

    Wechselwirkungen menschlicher Körperfunktionen mit elektromagnetischen Frequenzen sind in der modernen Wissenschaft inzwischen unumstritten. Wie die moderne Theorie der Wellengenetik beweist, kann dadurch sogar die Erbsubstanz beeinflusst werden (vgl. hierzu unser Buch „Vernetzte Intelligenz“).Endorphine sind körpereigene hormonähnliche Substanzen, die chemisch dem Morphium eng verwandt sind. Wörtlich bedeutet das Kunstwort „Endorphin“ so etwas wie „inneres (körpereigenes) Morphium“. Genau wie das bekannte Betäubungsmittel dienen Endorphine der Schmerzdämpfung bei gleichzeitiger Erzeugung eines Glücksgefühls, und genau wie Morphium können sie natürlich süchtig machen.Bekannt ist dies vor allem von Hochleistungssportlern, zum Beispiel bei Marathonläufern. Während des Laufes kommt meist ein Moment, in dem es im Gehirn des Sportlers zur vermehrten Ausschüttung von Endorphinen kommt. Der Sportler fühlt dann die Schmerzen und die Anstrengung nicht mehr, und gleichzeitig stellt sich ein Hochgefühl ein.

    Sportmedizinern ist in diesem Zusammenhang seit langem bekannt, dass dieser Effekt viele Sportler dazu verleitet, sich über Gebühr zu verausgaben, um diesen Zustand zu erreichen, und dass dabei durchaus auch suchtähnliche Symptome auftreten können, auch bei Menschen, die niemals Drogen genommen haben.

    Wie gesagt: hätte man statt dessen den Teilnehmern der Silvesterparty eine Dosis Morphium in den Sekt gemischt – ein Schrei der Entrüstung wäre durch die Bevölkerung gegangen. Aber wen interessieren schon ein paar Frequenzen...

    Beim ersten Mal tut’s (noch) nicht weh...

    Noch ein weiterer Gesichtspunkt darf nicht außer acht gelassen werden. Natürlich: die Teilnehmer einer Silvesterfeier, die ohnehin in Partylaune sind, mit Hilfe einer Frequenz noch ein wenig glücklicher zu machen, das klingt auf den ersten Blick harmlos.

    Wir wollen hier klarstellen, dass wir keineswegs r.s.2 hinsichtlich der Sendung von Silvester 2001 irgendwelche böswilligen Absichten unterstellen. Vermutlich ist auch keinem r.s.2-Hörer ein ernsthafter Schaden zugefügt worden. Doch in Wahrheit ist dieser Vorgang ein Tabubruch, ein Punkt ohne Wiederkehr.

    Am 31.12.2001 wurde ein Präzedenzfall geschaffen, und das ist das Entscheidende an der ganzen Sache. Eine Hemmschwelle wurde erstmals öffentlich überschritten, was die Bewusstseinsmanipulation der Bevölkerung angeht.

    Was einmal gemacht wurde, wird in der Zukunft um so leichter wieder gemacht. Genau so war es auch in anderen Bereichen der Wissenschaft. Auch die erste Kernspaltung durch Otto Hahn in dessen Physiklabor war im Grunde ein Ereignis, das niemandem schadete. Doch es bereitete den Weg zur Atombombe. Ähnliches gilt für das erste Klonen des Schafes Dolly.
    So kann man sich fragen: Wer hat eigentlich das Recht, darüber zu entscheiden, in welcher Stimmung die Bevölkerung sein soll? Selbst wenn es um Glückssignale, also um positive Emotionen geht? Was wäre, wenn in Zukunft ein Wahlwerbespot einer politischen Partei mit einem solchen Signal unterlegt würde? Oder die Ankündigung eines unpopulären Gesetzes durch einen Minister? Es gibt mehr beunruhigende Szenarien, als sich unsere Phantasie ausmalen kann.

    Eine Welt, in der der Staat oder die Massenmedien für eine gleich bleibend wohlige Stimmung in der Bevölkerung sorgen? All das war lange Zeit nur Science Fiction, erdacht von phantasievollen Autoren. Seit dem 31. Dezember 2001 ist es Realität.

    Wer kann uns übrigens garantieren, dass die ganze Sache nur mit „Glückshormonen“ funktioniert? Es ist bereits seit Jahren bekannt, dass amerikanische Wissenschaftler zu Forschungszwecken auch Gehirnwellenmuster von Depressionskranken in großem Stil analysiert haben, um diese mit Hilfe einer Frequenzmodulation künstlich nachzuahmen (s. hierzu auch unser Interview mit Dr. Nicholas Begich in unserem Buch „Zaubergesang“)Wir wollen r.s.2 auf keinen Fall unterstellen, dass sie planen, uns in Zukunft auch mit negativen Frequenzen zu bestrahlen, oder dass sie sonst irgendwelche üblen Absichten hätten.

    Aber um die berechtigten Zweifel zu zerstreuen, müsste der Sender jetzt seine Quellen offen legen, d.h. die Studie öffentlich zugänglich machen sowie die Widersprüche bzgl. der genauen technischen Details der Ausstrahlung aufklären, also die exakten Grundfrequenzen und eventuellen Modulationsfrequenzen des Signals nennen, damit unabhängige wissenschaftliche Analysen erfolgen können.

    Beispiele:

    Ein Klick öffnet das Bild

    Wellenbild eines Wobbelsignals zwischen 13,5 und 14,5 kHz

    Das gleiche Signal, diesmal in Spektraldarstellung

    Die Fourier-Analyse zeigt, dass das Signal zwischen 13,5 und 14,5 kHz pendelt

    Natürlich haben Personen und Institutionen das Recht, interne Vorgänge und Studien vertraulich zu behandeln. Wenn aber dann weite Bevölkerungskreise mit den Resultaten konfrontiert werden, hat die Öffentlichkeit auch ein Recht auf umfassende Information.

    Nur „glücklich“ zu sein, reicht bei weitem nicht aus.

    Achtung: Wichtige Ergänzung!

    Wir distanzieren uns bereits jetzt ausdrücklich von allen angeblichen „r.s.2-Mitschnitten“, die möglicherweise jetzt oder in Zukunft verbreitet werden. Da die Angaben von r.s.2 über die genauen Parameter widersprüchlich sind, ist eine Überprüfung angeblicher „Happy-Holiday-Signale“ auf Echtheit nicht möglich. Die heutige Technik erlaubt es, mit einfachsten Mitteln solche Frequenzen zu erzeugen und einem Musikstück zu unterlegen.
    Die in unserem Artikel veröffentlichten Graphiken 3-5 stellen keine Abbildungen des Original-Happy-Holiday-Signals dar (dieses ist aufgrund des momentanen Kenntnisstandes nicht originalgetreu rekonstruierbar), sondern dienen nur der prinzipiellen Veranschaulichung.

    Wir warnen ausdrücklich und eindringlich vor Experimenten mit selbst hergestellten oder über das Web verbreiteten Frequenzsignalen. Solange die amerikanische Studie nicht veröffentlicht ist, gibt es keinerlei Erkenntnisse über die wahren Wirkungen und Nebenwirkungen derartiger Signale. Durch Einwirkung elektromagnetischer Frequenzen kann es nach heutiger wissenschaftlicher Erkenntnis zu lang anhaltenden Veränderungen im Bereich der Gehirnströme (EEG) kommen.

    94,3 r.s.2 - der Nachfolgesender des alten „RIAS 2“„Hier ist RIAS Berlin, eine freie Stimme der freien Welt.“

    Für die Berliner gehörte dieser Satz vierzig Jahre lang so zum Alltag wie der Frühstückskaffee. Nach dem zweiten Weltkrieg rief die amerikanische Besatzungsmacht in Berlin den „Rundfunk im amerikanischen Sektor“ ins Leben, ein deutschsprachiges Programm, dessen Hauptzielsetzung es war, die Bevölkerung Ostdeutschlands mit Informationen zu versorgen. Der RIAS begleitete so die großen Ereignisse der Berliner Nachkriegsgeschichte. In ein RIAS-Mikrofon sprach John F. Kennedy im Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg seinen berühmten Satz „Ich bin ein Berliner.“

    Ab 1953 ging auch das zweite Programm des RIAS auf Sendung.

    Während RIAS 1 ein beliebter Allround-Informationssender der Berliner war und blieb, entwickelte sich RIAS 2 in den achtziger Jahren zu einem reinen Jugend-Musiksender.

    Nach dem Fall der Mauer und dem Abzug der Alliierten aus Berlin hatte auch der RIAS seinen ursprünglichen Auftrag verloren, und die USA waren nicht länger bereit, den Sender zu finanzieren. RIAS 1 ging im Deutschland Radio Berlin auf, während aus RIAS 2 von der neu gegründeten privaten „Radio-Information Audio Service Zwei GmbH“ übernommen wurde, die sich auch als „RIAS“ abkürzen lässt. Da man allerdings aus rechtlichen Gründen den Namen RIAS nicht verwenden durfte, wählte man das ähnlich klingende Kürzel r.s.2. Am 1. 6. 1992 ging das neue Jugendprogramm auf Sendung.

    Obwohl der Sender heute offiziell nicht mehr unter amerikanischer Leitung steht, sind, wie unser Artikel zeigt, noch enge Verbindungen zu amerikanischen Stellen vorhanden.

    Mehr Infos über rias2

    Alles Liebe. Gerrit
     
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