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Das Gute und das Böse

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Amazonee, 15. Februar 2011.

  1. Amazonee

    Amazonee Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    487
    Ort:
    Bochum - Wattenscheid
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    Wie wichtig ist das Böse? Da hier so oft Ethik, Moral, das Gute, das Böse diskutiert werden, wie wichtig ist es eigentlich? Für Menschen anscheinend so wichtig, daß sie sich darüber immer wieder streiten müssen. Für die Welt??? Für die Welt existiert es nicht. Wenn also einige sich wieder näher mit der Natur verbünden möchten, dann dürfte es doch wohl immer unwichtiger werden. In der Natur gibt es zwar ein Fressen und Gefressenwerden, aber dort ist weder das Eine böse noch das Andere gut.

    Das Gute/Böse ist ein philosophisches/religiöses Konzept, das halt nur für diejenigen wichtig ist, die es verstehen und die es im sozialen Miteinander benötigen. Also ausschließlich für uns Menschen. Wenn der Weg hin zur Natur ist, also weg von der Zivilisation, heißt das nicht auch, daß solche Konzepte immer unwichtiger werden?

    Auf der anderen Seite gibt es noch eine ganz andere Denkweise, als die uns geläufige. Die fernöstlichen Traditionen postulieren: Wenn ich handle, wirkt sich das immer auf das Karma aus. (Nicht nur schlechtes Karma führt in den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern genauso das gute. Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.)

    Dann gibt es aber noch –ganz wichtig- das Dharma, die persönliche Lebensaufgabe, die zu erfüllen ist. Und das Erfüllen der Lebensaufgabe ist ausschlaggebend dafür, ob Taten gutes oder schlechtes Karma bewirken. Einem Krieger ist es bestimmt Krieg zu führen. Tötet er in diesem Kontext, dann bewirkt dies kein schlechtes Karma. Tötet er jedoch aus egoistischen Gründen, dann sammelt er schlechts Karma.

    ugenden gelten für alle Menschen gleichermaßen, jedoch gibt es keinen einheitlichen Kodex dafür. Der svahdharma dagegen, der die Pflichten der verschiedenen Gesellschaftsschichten vorschreibt, ist für jeweils eine bestimmte Gruppe maßgeblich. Demnach etwa ist der Dharma eines Kriegers (Kshatriya-Kaste), im Anlassfall Krieg zu führen und notfalls auch zu töten. Muss ein Krieger einen Feind töten, bewirkt dies möglicherweise kein schlechtes Karma, da er seinen Dharma, seine ihm auferlegte Aufgabe, erfüllt hat. Tötet jedoch jemand aus anderen, egoistischen Beweggründen, kann dies sehr wohl schlechtes Karma zur Folge hab

    Wenn die Aufgabe des Schamanen ist für das Wohlergehen seiner Gruppe sorgen, dann kann dies durchaus auch Handlungen beinhalten, die zum Schaden anderer führen. Wenn Geister ein Dorf angreifen und der Schamane nicht stark genug ist die Geister zu vernichten, dann kann er sie nur auf andere ablenken. Und, ist das Vernichten von Geistern weniger böse als das Vernichten von Menschen?

    Wenn das eigene Dharma aber etwas anderes beinhaltet, vielleicht das Retten / Heilen von anderen Menschen, dann kann man halt kein Schamane sein, sondern Heiler. Man muß sich aber natürlich klar sein, welche Aufgabe man zu erfüllen hat. Und wer seine Aufgabe findet, sollte bei sich bleiben und seine Aufgabe nicht als Aufgabe für alle Menschen sehen.

    Grüße

    A-
     
  2. Sadivila

    Sadivila Guest


    Versteh ich nich so ganz wie du das mit dem Heilen und Schamanen trennst.

    Wirkt sich nicht jede "Handlung" auch auf andere aus?
    Ob jetzt Heiler oder Schamane?
     
  3. Amazonee

    Amazonee Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    487
    Ort:
    Bochum - Wattenscheid
    Hallo Sadira,
    Es ist eine Sache der Definition. Ein Schamane ist lediglich für seine Gruppe zuständig, vielleicht auch als Heiler. Aber ein Heiler kann für alle zuständig sein.
    Jede Handlung wirkt sich aus, positiv und negativ. Keine Handlung ist nur gut oder nur böse.
    Ein Krieger kann im Krieg töten und damit gutes Karma schaffen, denn er erfüllt ja nur seine Aufgabe.
    Ein Heiler jedoch (nach meiner Definition) darf nicht vorsätzlich töten, denn seine Aufgabe ist es zu heilen.

    Grüße

    A-
     
  4. chollo

    chollo Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2008
    Beiträge:
    662
    Wenn Menschen nur aus Geldgier und Machthunger sich einen Dreck um die Gesundheit vieler Menschen kümmern, dann ist das zwar im Gesamten egal, da sich letztendlich alles von selbst regelt, aber es tut einem innerlich weh, die Menschen leiden zu sehen! Deshalb ist GUT und BÖSE wichtig für viele Menschen!
    Doch wenn allen Menschen "Bewußtheit" widerfährt, dann verliert auch Gut und Böse seine Gültigkeit.:)
    lg - chollo
     
  5. Norbert1

    Norbert1 Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2010
    Beiträge:
    97
    Ort:
    Steiermark - Austria
    Da bitte ich um genauere Erklärung! Wie kann Bewußtheit widerfahren?
    L.G. Norbert1
     
  6. chollo

    chollo Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2008
    Beiträge:
    662
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    Hallo Norbert1!
    Bewußtheit kann einem Menschen durch Erkenntnis ganz spontan widerfahren.
    Ich glaube es gibt viele Menschen, die gar nicht nach Bewußtheit oder Bewußtwerdung streben, da sie abgelenkt sind von ihren Alltagssorgen , Beruf usw., und deshalb "unbewußt" leben.
    Eines der wichtigsten Prinzipien - "Ursache und Wirkung" ist ihnen nicht bewußt!
    Dadurch gelangen Menschen oft in missliche Situationen.
    Erkennen sie aber ihre Fehler, erhöht sich ihr Bewußtsein!

    Man muß also nicht unbedingt am Bewußtsein arbeiten, manchmal fällt es einem auch zu.

    lg - chollo
     
  7. Amazonee

    Amazonee Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    487
    Ort:
    Bochum - Wattenscheid
    Hallo Chollo,
    könntest du mir bitte den Unterschied zwischen Bewusstheit und Bewusstsein erklären? Oder meinst du mit beiden Worten das Gleiche?

    Grüße

    A-
     
  8. chollo

    chollo Mitglied

    Registriert seit:
    14. Dezember 2008
    Beiträge:
    662
    Hallo Amazonee,
    bestimmt ist dir im Alltag schon passiert, daß dir Dinge auf einmal "richtig bewußt" geworden sind.
    Und diese Bewußtheit bezüglich dieser Sache formt dein Bewußtsein!
    Besser kann ich´s leider nicht erklären. :tomate:

    Lg - chollo

    Ps.: Übrigens gefällt mir dein Eingangsthread besonders gut, danke!:)
     
  9. Sadivila

    Sadivila Guest

    Selbstbewusstheit = sowohl Teilnehmer als auch Beobachter im Leben zu
    sein
    die Konsequenz einer Handlung in die Zukunft
    abzuschätzen

    sie gibt uns die Möglichkeit Mitschöpfer zu sein.

    Selbstbewusstsein = wenn ich mich auf einem Gebiet oder meiner Arbeit bestens auskenne
     
  10. Elessar

    Elessar Guest

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    Interessante Gleichsetzung A. : in der Natur gibt es kein gut und böse und wenn wir uns der Natur annähern wollen, müssen wir das über Bord werfen. Natürlich gibt es kein absolutes Böses und Gutes und philosophische Konzepte interessieren weniger.
    Es handelt sich um ein Gefühl, dass jeder intakte Mensch in sich trägt und sogar höher entwickelte Tiere. Mir graust vor jenen SchamanInnen, die DAS nicht fühlen können.
     
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