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Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Dionysos, 15. November 2008.

  1. Dionysos

    Dionysos Mitglied

    Registriert seit:
    22. September 2007
    Beiträge:
    307
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    Liebe Freunde des Goldes!

    „Gold, Gold, Silber … über alles, über alles auf der Welt…“
    dies ist noch eine sehr junge und neue Losung und Parole für mich bei Investitionen.

    Ja, in wirtschaftlich normalen Zeiten war ich ein glühender und ausschließlicher Befürworter von Aktien; Silber spielte bei meinen Investitionsüberlegungen überhaupt keine Rolle und Gold ledig eine bescheidene von 3-5 Prozent des Portfolios.

    Aber in wirtschaftlichen Krisenzeiten erfolgt eine Umwertung aller bisherigen Werte - und der Werterhalt und die Sicherheit nehmen auf einmal den ersten Rang ein.

    Seit vier oder fünf Monaten erst wurde mir nach und nach immer stärker bewusst, dass eine schwere Weltwirtschaftskrise von gewaltigen Ausmaßen auf uns zukommt.
    Dies ist ein so gravierendes und verhängnisvolles Ereignis in der Geschichte der Menschheit, wie es nur alle paar Jahrhunderte auftritt.

    Anfang Oktober 2008 schrieb ich daraufhin einen kleinen Aufsatz - der als Rundbrief konzipiert wurde und für alle guten Europäer bestimmt ist - mit dem Titel:
    Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! –
    Siehe auch hier:


    http://www.esoterikforum.at/threads/96516


    Alle Staaten der Erde haben sich in den letzten Jahrzehnten über beide Ohren verschuldet – alle haben über ihre Verhältnisse gelebt und viel mehr ausgegeben als tatsächlich erwirtschaftet.
    Nun kommt auf einmal ein zusätzlicher, durch die Derivate verursachter ungeheurer Zig – Billionen – Schuldenberg auf alle Staaten der Erde hinzu, der die langsam über Jahrzehnte aufgehäuften Schulden um ein mehrfaches sogar übertrifft.

    Der gesamte globale Handel von Derivaten hat ein Volumen von unvorstellbaren 1600 Billionen Dollar erreicht.
    Allein der weitgehend unkontrollierte OTC - Derivatenhandel hat ein Volumen von 600 Billionen Dollar, wobei die äußerst gefährlichen
    CDS - Derivate ein etwa 60 Billionen Volumen innehaben.
    Nur zum Vergleich: Der Wert aller an den Börsen der Welt gehandelten Firmen betrug im Oktober – zugegeben nach verlustreichen Monaten – lediglich etwa 30 Billionen Dollar.
    Bei den CDS - Derivaten handelt es sich um weltweit handelbare Kreditversicherungspapiere oder –wetten, die es erlauben, die Risiken global zu streuen. Da keine Kontrolle bestand, sind viele Versicherer- angefangen von Banken, Versicherungen, aber auch Fonds etc. wegen der begehrten Versicherungsprämie, Verpflichtungen eingegangen, die um ein Vielfaches ihr tatsächlich vorhandenes Kapital überstieg.
    Um sich ein wenig selbst abzusichern, haben sie nun ihrerseits CDS -Verträge abgeschlossen… Alle waren glücklich und zufrieden und die Verantwortlichen bekamen prächtige Gehälter, weil sie ja auch prächtige Gewinne „erwirtschafteten“… Dies ging solange gut, wie keine größeren Probleme auftauchten, und die Wirtschaft wuchs und brummte.
    Als nun ein normaler wirtschaftlicher Abschwung erfolgte, wurde die Luft nach und nach dünner und bedrohliche Gewitterwolken kündigen den gewaltigen Sturm an.

    Zuerst gerieten einzelne Banken in eine Existenz bedrohende Schieflage und die Staaten pumpten Zig-Milliarden in den Markt und in die gefährdeten Institute – sodann kamen einzelne große Firmen hinzu… die Katastrophe nimmt ihren unabänderlichen und unerbittlichen Lauf.

    Die Staaten der Welt versuchen zu retten was noch zu retten ist, indem sie die „Notenpressen anwerfen“, um zusätzliches Geld in einem bisher unvorstellbaren Ausmaß zu schaffen.

    Je mehr Geld aber geschaffen wird, dem kein reales Gut oder Leistung gegenübersteht, wird es in zunehmendem Maße wertloser.
    Dieser globale Prozess führt mit Notwendigkeit nach und nach zu einer hohen Inflation, die sich immer mehr beschleunigt und zu einer alles Barvermögen verschlingenden Hyperinflation ausartet.


    Also, meine neuen Goldfreunde, wir können unser Kapital in der nun beginnenden Weltwirtschaftskrise nur sichern und retten, wenn wir massiv in Edelmetalle, vor allem in Gold und Silber, investieren.

    Ich wünsche allen Menschen - nicht nur denen, die zu der gleichen Ansicht und Einsicht gelangt sind - viel Glück und Erfolg in der nun beginnenden schweren und entscheidenden Zeit. -



    Euer


    Dionysos.


    _____________
     
  2. Sara012

    Sara012 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2008
    Beiträge:
    28
    Hi Dionysos,

    ich hatte schon seinerzeit Deinen früheren Artikel zur aktuellen Wirtschaftlage gelesen, sehr ausführlich. Danke dafür.

    Bitte erinnere Dich aber, dass es noch mehr Sachwerte außer Edelmetallen gibt, und Aktien oder Aktienfonds sind eigentlich ok, finde ich. In Zeiten einer beginnenden Rezession und möglichen höheren Inflation, bzw. wenn wir mal wieder über den "Berg" drüber sind, muss der/die eben zeitig umschichten. Z.B. von Aktien in Rentenwerte und solange die Inflation nicht übermäßig spürbar ist auch in Geldwerte wie Anleihen etc.

    Und wer denkt heute noch an die Internetblase, oder?

    LG, Sara
     
  3. paula marx

    paula marx Guest

    Aktienfonds sind nie o.k. Aktien ja. Gold kostet im Moment zuviel.
    Gold kann man nicht essen. Bauern machen Reibach in Zeiten, in denen knapp wird. Ein Diamantring für einen Kartoffelsack, einen Goldbarren für ein Henderl?
    Grund und Boden, mit einem Dach über dem Kopf und Anbaufläche für eigenes Papperl. Autonomie heißt die Devise, solang die Sonne nicht verdunkelt. Gold statt Sparstrumpf oder niedrigen Zinsen, aber dann auch nur als ein Anteil.

    Handwerk lernen. Kurse belegen. Was können, was der andere brauchen kann, reele Umtauschwerte schaffen, dazu lernen, statt Esoterisch Malen auf Korfu oder Tantra auf Bali.
     
  4. paula marx

    paula marx Guest

    P.S. Wenn Gold, dann in Portiönchen, bloß nicht nur in Barren.
    Irgendwie ist gscheiter fast, lieber nichts als wenig haben. Man kann dann unerwartet andere Werte als Gold entdecken.
     
  5. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    ***Thema verschoben***

    LG Ninja
     
  6. Zahler

    Zahler Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2008
    Beiträge:
    119
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    Nun, Gold macht in Krisenzeiten durchaus Sinn.

    Warum glaubt ihr decken sich der Iran und Saudi-Arabien mit Gold ein?

    Allerdings ist Gold ist Krisenzeiten weniger Tauschmittel für den täglichen Bedarf, obwohl man nach dem zweiten Weltkrieg auf dem Schwarzmarkt durchaus alles bekommen konnte, für eine Unze.

    Gold dient eher dem Zweck nach der Krise wieder Werte zu erlangen, seien es Immobilien oder eben Geld, in welcher Währung auch immer.

    Das Gold ist der Banken fein, was glaubt ihr wieso die Banken soviele Goldreserven besitzen, wenn es doch so wertlos erscheint?

    Natürlich hat Gold an sich keinerlei Wert, es geht um das Vertrauen in das glitzernde Edelmetall, welches schon seit Jahrtausenden für Wolhstand steht.

    Geld ist nichts anderes, als Vertrauen...wenn das Vertrauen in das Geld zerbricht, wir das Gold eine Renaissance erleben, ich habe schon vorgesorgt :D

    Mfg
    Zahler
     
  7. paula marx

    paula marx Guest

    Iran und Saudi-Arabien sind nicht Frau Marx und Herr Pospischil. Von Allgemeinem ins Besondere kann man nicht 1 zu 1 übertragen. Um nach der Krise Werte erlangen zu können, muß ich mal die Krise überstehen. Es bleibt mir nicht viel, wenn ich während der Krise für ein Henderl ein kleines Vermögen in Gold bezahle.
     
  8. cultbuster

    cultbuster Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2008
    Beiträge:
    5.503
    Ort:
    Villingen
    Gold macht nur Sinn für die kleine Krise ohne Atomschlag.
    Für das Danach nach der kleinen Krise falls man nicht in der kleinene Krise
    sein Gold tauschen wollte.
     
  9. Zahler

    Zahler Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2008
    Beiträge:
    119
    Stimmt, für eine Atomkrise sollte man wohl besser in Blei investieren :D

    hmmmm...*think*

    Mfg
    Zahler
     
  10. paula marx

    paula marx Guest

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    Schon in 5 Jahren (Welt)Krieg kann Goldreserve in Haushalt einer Durchschnitts-Familie für Eier, Schweinsbraten, Wintermantel ...aufgehen.
    Einpaar Quadratmeter Erde oder ein Schreberlgarten und einige Goldstücke - Barren, wer hat die in einer großen Menge - das kann Überleben garantieren, ohne ominöse dunkle Wolken;)

    Für Krisenzeiten empfehle ich Goldmünzen.
     
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