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Das Gericht

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 27. September 2009.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
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    Gelegentlich wird davon erzählt, diejenigen die diese Geschichten in der Bibel erzählt haben, sind in Summe ein wenig wirr im Kopf, oder sie haben zusammen eine Schraube locker, oder könnten nicht bis drei zählen.

    Aber eigentlich ist eine Bewusstseinserweiterung daran schuld, die dazu beigetragen hatte, dass der eine Beteiligte sich zurückgezogen der Poesie und Dichtung widmete wie man nachlesen kann. Oder andere steigerten ihren Tatendrang auf eigentümliche Weise. Einmal in die weltlicher Richtung und dann wieder in die geistige. Aber auch das einfache Dulden und Verweilen kann nachvollzogen werden, ist jedoch nicht so auffällig und bedarf weniger Erklärung.

    Warum ist das so?

    In diesem Text von Matthäus wird die Wolke weniger betont, jenes Luftgemisch das sich zwischen Erde und Sonne befindet, und nicht jenseits davon. Er fand dafür andere Bezeichnungen, weltlichere. In beiden Bildern handelt es sich jedoch um ein Ereignis aus dem Leben das aufs Neue geschehen kann, jeden von uns kann es treffen.
    Jederzeit kann jemand auftauchen und so agieren wie damals.

    Wenn ich davon erzähle, in den Visionen, da geschieht es nicht selten, und bei diesen Kommunikationen zwischen meiner Seele und meinem Bewusstsein wie man so sagt, da wird sehr oft die Darstellung des Lichtes Gewählt. Das heißt dann in der Sprache des Altaramäischen oder in Griechisch: „Ich bin im Licht“ oder „ich bin das Licht“. Weil ich mich doch als Seele mit meinem Bewusstsein unterhalte. Ein Gespräch über das Leben.
    Oder „lux“ für Licht wie der Lateiner listig sagt.

    Jetzt meinen die einen „ahh“ und „ohh“ und die anderen sagen,
    soll er haben, denn er gönnt sich sonst nichts.

    Dann könnte es doch sein, und ich hätte da so eine Idee, ich möchte mich mit einer Gesellschaft umgeben. Manche davon kenne ich schon lange, und so mancher hat sein Leben gelebt bisher ohne mich zu kennen, und bei meiner Auswahl lege ich dann Wert darauf, dass diese Gesellschaft so lange wie möglich bestehen bleibt. Zuerst einmal so lange wie ich lebe. Das ist bei mir sehr schwierig, weil ich doch etwas über 80 Jahre alt werde.

    Aber das eigentliche Moment der Qualifikation wäre doch, dass ich den betreffenden Personen zusichern könnte, sie kommen in ein Jenseits und sie sollten sich schön langsam darüber Gedanken machen ob es ihnen angenehm oder unangenehm sein werde.

    Anderseits wäre ich dazu gezwungen bei einem Außenseiter darauf hinzuweisen, er sei aus dem Rennen, und für ihn spiele ein gefälliges oder unsympathisches menschliches Jenseits gar keine Rolle mehr. Oder ich sollte in einem solchen Fall schweigen.

    Darüber hinaus könnte ich auch von einem Menschen den ich gar nicht kenne, der aber mit dieser Gemeinschaft später in Kontakt kommt, ebenso eine positive oder negative Bewertung abgeben. Oder darüber nichts verlauten.

    Wie dem auch sei, diese ausgesuchte Gesellschaft hat einen ganz besonderen Status, denn sie sind in der unmittelbaren Nähe von einem der gesagt hat: „Ich bin das Licht“, was immer es bedeuten soll, denn gesehen hat es freilich keiner, abgesehen von so paar suggestiven Praktiken bei denen Bilder transformiert werden, und vorwiegend dazu dienen sollten Menschen krank zu machen, damit man sie danach gesund werden lassen könnte, und in der späteren Folge nur mehr mit der Genesung beschäftigt wäre, wie das sehr deutlich an dem üppigen Beispiel des Lazarus zum Ausdruck gekommen war.

    Neben diesem Nahverhältnis zu der zentralen Person da tut sich aber mit dieser Auswahl ein Verständnis in den Vordergrund die besagt: „Ich bin dabei, und Du vielleicht nicht, was weiß ich, also spute Dich und schau dazu.“ Und plötzlich ist alles möglich, von Halleluja bis zu Teufel-komm-heraus.

    Diese Selbstgefälligkeit kann aber auch träge machen.
    Weitergegeben werden, transformiert, und dann ist es nur noch der Schein.

    Jedoch im Falle der ungünstigen Bewertung, wo man also nicht dabei ist, ausscheidet, und eine wohlwollende oder quälende Fortsetzung keine Bedeutung mehr hat, wenn man da neidisch auf die andere Seite blickt, da kommt noch diese weltliche Offenlegung dazu.
    Man stelle sich vor, wenn der Wicht nun Kenntnis davon hat, was danach sein werde, oder vorher gewesen ist, dann weiß er auch dass ich schon 7 Menschen auf dem Gewissen habe, denen somit ihr Lebensglück verwehrt wurde, auf 2 Konten zahle ich Alimente, nehme die Pille und meinem Lebenspartner erzähle ich die Geschichte von der Unfruchtbarkeit; ein Nummernkonto habe ich in der Schweiz, eine Villa in Monte Carlo, und zuhause lebe ich von Hartz IV.


    Aber gut, im Moment weiß ich nicht ob ich Mann bin oder Frau, und Jesus bin ich auch nicht.




    und ein :zauberer1
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Wir sind gewohnt, dass wir mit solchen Begebenheiten oder Gleichnissen wie diesem oder in ähnlicher Art so umgehen, sie auf einen gemeinsamen Nenner bringen und dann von der Position eines solchen gemeinsamen Todes aus zu betrachten gewillt sind. Dort wollen wir ein solches Gericht haben, da gehört es hin!

    Der Jude war Realist und ist Realist, ob nun mit hellenistischen oder römischen Einflüssen versehen, und darum wird er immer mit einem gewissen Rechtsdrall empfunden werden. Ebenso wie es deutschsprachigen Nationen ergeht, und sowohl monarchische oder eidgenössische Eindrücke rücken da in den Hintergrund für den außenstehenden Normalverbraucher.

    Ein hebräischer Zeitgenosse also, dem das Ost-West Gefälle im Römischen Reich nur am Rande berührte, dem wurde weiß gemacht, dass Menschen 400 Jahre alt werden können, und das wäre gar nicht so selten, wie man schriftlich bezeugt nachlesen kann.
    Gewiss, da gab es auf historischem griechischen Boden das spätere Konstantinopel, und warum sollte es nicht ein Jerusalem sein, nur wegen der verkehrstechnischen schlechteren Lage am Rande der Wüste?
    Auf der anderen Seite Rom selbst, in der Richtung der untergehenden Sonne, von Italien über Gallien bis Spanien, dort wo die Vulkane damals Steine spukten und ins Meer warfen. Oder wo vor allem in der Gegend von den Alpen bis zum Schwarzwald gewaltige Meteoritenschauer niedergingen. Wäre das nicht genug, dann werden hier wohl die grausamen germanischen Stämme früher oder später den Rest erledigen, wenn sie zum Sonnenstrand ans Meer und zu den Zitronen drängen.

    400 Jahre alt und kein Bisschen weise. In einem Verständnis, wo das Leben im Leben weiter geführt werde. Für einen solch langgestreckten Zeitraum meinte man einen solchen Zusammenhang über den Tod hinaus als bestätigt vorliegend zu haben. Damit konnte man Angstbilder verdrängen, die mit einem feuerwerkartigen letzten Aufflammen des Lebenslichtes drohten. Also von 0 auf 400 in den vielen Sekunden des Glaubens, in dünn besiedelten Gebieten.

    In diesen Bildern nun von denen wir meinen sie könnte mit unserem Ableben aus der Welt etwas gemein haben dürfen wir das angenehme oder unangenehme Empfinden des Jenseits suche, denn dass die Geschichte Leben weitergehen werde, das war für die Beteiligten eine ausgemachte Sache. Von der Überlegung heraus, man war ausgewählt, und hatte eine solche Qualifiksation schon hinter sich.
    Untermauert wurde das von der Erkenntnis, dieses Leben sei eine Bewegung, ein Weg, gleich einer Reise von A nach B, und wurde begleitet von solchen Erfahrungen der unmittelbaren Art. Also vom Nazaräner zum Ziehvater Josef, und dann von Josef zum Nazaräner, einmal als NTE und dann nach dem Tode. Aber auch von weitgestreckten kommunikativen Ereignissen in größeren zeitlichen Abständen, die wiederum in einen Zusammenhang auf territorialem Gebiet denken ließen. Erfahrungswerte vom Nazaräner zu Abraham, ja, und zu Noah. Bestanden sehr wohl aus nationalen als auch überregionalen Elementen.

    Bemühte man sich nun aus seiner bisherigen Gewohnheit hier eine Bewertung vorzunehmen, die mit dem eigenen Verstehen einhergegangen war, dann finden wir am Beginn bei Matthäus diese Praktik in der mystischen Auslegung.
    Ich unterstelle ihm jedoch, dass er auch davon keine direkte Erfahrung vorzuweisen hatte, sondern hier so wie immer vorgegangen war, wenn er als gelernter Zöllner Namen und Zahlen verarbeitet hatte. Dafür gilt er mir – bei diesen Namen und Zahlen - als Garant, so wie es damals Philippus für seine Umgebung gewesen ist, wenn er als Experte des jüdischen Rechtes und der jüdischen Geschichte fungierte, und sich dabei den Luxus erlauben konnte, aus der Bevölkerung eine Art Feedback einzuholen, was die damaligen Ereignisse betraf.
    Die Praktik der mystischen Auslegung besagt nun, dass in Visionen sowohl die linke, als auch die rechte Seite des Blickfeldes eine besondere Bedeutung erhält. Während die Rechte das weltliche Leben darstellt, ist die Linke für das Jenseits aussagekräftig.
    In diesen Zeilen nun ist sehr intensiv die Hervorhebung der rechten Seite zu beobachten. Die Betonung des weltlichen Lebens.
    Sehr wohl können wir nun festhalten, dass diese Funktion der „Übergangsphase“ erkannt wurde als das was sie ist, so wie sie an anderer Stelle mit Milch und Honig für Neugeborene Verwendung fand. Also eine Aufgabe die das weltliche Leben unmittelbar am Beginn des Jenseits übernimmt, und als Licht beschrieben wird, als Energie erfahrbar ist im Empfinden.
    Hier fließen auch Überlegungen der Reinkarnation mit ein.

    Nun wissen wir aber auch, dass der Nazaräner in den praktischen Darstellungen seines Lebens diese Werte in den männlichen Bereich angesiedelt hatte. So als ob hier eine weibliche Beziehung noch ausständig wäre, die nachgeholt werden musste, und unter der die Apostel alle zusammen nicht wenig gelitten haben, im Entzug.

    Eine Weiterführung solcher Erfahrungen wurde auch prognostiziert und betraf als Kandidaten vor allem Petrus. Der soll auch zumindest eine solche Vision gehabt haben, die als „Beweis“ in der Auferstehungslehre vermarktet wurde, so als ob die Summe der bisher vorzuweisenden Erfahrungswerte nicht schon aussagekräftig genug gewesen wäre.
    Hier spielt nun dieses nachträglich stattgefundene Nahverhältnis zwischen Petrus und Matthäus eine bedeutende Rolle, wie ich meine. Wo der Informationsfluss in solchen gemeinsamen Gesprächen in der Frage gipfeln sollte:

    „Auf welcher Seite hast du den Meister gesehen, war er links oder rechts zu erblicken?“

    Nun war aber die Gestalt in der Vision gleich einer ASW des Petrus von ihm aus recht, daher weltlich, anzusehen. Und die sehr umwundene Antwort Petrus wird gewesen sein:

    „Von mir aus war er rechts, aber aus dem Jenseits, von Gott aus, war er links.“

    Was dann sehr wahrscheinlich auch zu einer späteren Himmelfahrt ebenso führte,
    wie zu einer Positionierung an der rechten Seite von Gott.
    So als wäre er damals noch auf der weltlichen Seite aktiv gewesen.
    - Oder es hat sich in der Vision um eine Person gehandelt, die von ähnlicher Gestalt und gleichem Aussehen war.

    Das deckt sich auch mit den verschiedenen Interessen, die zwischen Paulus und Philippus eine Rolle gespielt haben.

    Selbstverständlich kann sich eine solche ASW, etwa vom Nazaräner, den geforderten Bedingungen unterwerfen, und eine visuelle Darstellung im linken Blickfeld festlegen.
    Aber auch die Beanspruchung des gesamten Blickwinkels ist denkbar, und die rechte Seite wird dabei akustisch als Verzögerungselement der Vergangenheit Verwendung finden.

    Wenn Du verstehen möchtest, dass irgendwelchen die gleiche Ehre zuteil werde,
    wie der betreffenden Person selbst – oder in der persönlichen Anwendung auch umgekehrt gedacht.

    Wobei die Fixierung auf eine Person, wie im Traum, das Einfachste ist.


    ...............................................................................................und ein :weihna2 :weihna1
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Ein Beziehungsgespräch zwischen Paulus und Petrus.


    Paulus: „Damals, bei der Kreuzigung, also eigentlich davor, da sollt Ihr 3 Männer der Tempelwach erschlagen haben?“

    Petrus: „So war das nicht! Andreas hat in Notwehr gehandelt.“

    Paulus: „Aha, in Notwehr. Einmal und dann noch einmal und ein drittes Mal.“

    Petrus: „Also das war so, zwei von ihnen haben auf den Nazaräner eingestochen,
    wahrscheinlich damit er sich wehrt und zum Unruhestifter erklärt werden kann,
    und der Dritte wendete sich gegen den zu Hilfe gekommenen Andreas und hat ihn an seinem Rotschopf gleich neben dem Ohr erwischt. Und dann ist es richtig losgegangen, der Nazaräner schrie fürchterlich und wurde zum Schweigen gebracht, und Andreas hat einen nach dem anderen getötet.“

    Paulus: „Und, wird das nun so weiter gehen?“

    Petrus: „Nein, nein, wir haben von weltlichen Machtverpflichtungen endgültig die Nase voll.
    Wir werden uns nur mehr mit Gott, Himmelreich und Jenseits befassen.“

    Paulus: „Ach ja, das soll ja schon zur Zeit des Jakobus so bestimmt worden sein.
    Zu dumm, dass sich römische Vergeltungsakte immer nur an den führenden Ältesten einer Gemeinschaft austoben, zuerst Judas, und nun auch noch Jakobus. Ich meine früher war ich auch so gedrillt als Soldat, aber seit den Ereignissen in Jerusalem damals, bin ich davon nicht mehr berührt.“

    Petrus: „Du hast den Nazaräner vergessen.“

    Paulus: „Natürlich, der Nazaräner. Eine glatte Rechnung 3 für 3.“

    Petrus: „Der logische nächste Älteste auf der reinen geistigen Linie nach Jakobus ist Philippus, der zählte schon damals in Jerusalem 33 Jahre. Fehlt nur noch dass man uns wegen der schlechten Nachricht über den Tod von Cäsar Tiberius auch zur Rechenschaft ziehen möchte. “

    Paulus: „Was noch nicht ist, kann ja noch werden.“


    So leben alle großen Religionen von den Beziehungskonflikten zwischen den Menschen,
    worin eine Anziehungskraft hin zur Unterwürfigkeit enthalten sein dürfte.


    und ein :zauberer1
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Wollen wir uns mit der Wahrheit beschäftigen, von der in der Bibel geschrieben steht, von Johannes dem Pilatus in den Mund gelegt: „Was ist Wahrheit?“ dann kommen wir nicht umhin die Gemeinsamkeiten und die Gegensätze von regional unterschiedlich gepflegten Glaubensbegriffe zu betrachten, die in ihrer Ausdrucksform das gleiche bestimmende Zeitwort verwenden.

    Es handelt sich dabei um das letzte Abendmahl und um der letzte Prophet.

    Von der Entstehung her, der Überlieferung in unsere Zeit, da dürfen wir unterscheiden, so wie es verwendet wird ist das letzte Abendmahl ein Produkt von einer Gemeinschaft mehrerer lebender Personen gewesen. Eine Handlungsweise die auf einer Idee oder einen Plan beruht, oder von einem davor angesiedelten Verhalten abgeleitet wurde. Nehmen wir also an, es hat schon eher eine ähnliche Praktik stattgefunden, von der ein positiver Erfolg abzuleiten gewesen ist, dann liegt es nahe, dass man hier eine gewinnbringende Fortsetzung ins Auge gefasst hatte. In einer weitergeführten Trauerarbeit in abgewandelter Form. Verhält es sich jedoch tatsächlich so, dann sprechen die Indizien dafür, dass ebenso aus den Begründungen der Erfahrungen an der Grenze von Leben und Tod, aus einer Nahtoderfahrung, zusammenfassend eine solche ähnliche Darstellung am Lebensende wiederholend und zusammenfassend am Schluss als Auferstehung besonders hervorgestrichen wurde als wichtiger und unvergesslicher Merksatz. Hier war es bestimmt vorteilhaft, dass es sich nur um eine NTE gehandelt hatte, denn ansonst wäre eine zusammenfassende wiederholende Darstellung ein wenig kompliziert gewesen. Aber mit der Wiederholung und Konservierung ist dieser Mehrfachfaktor dann doch entstanden, ebenso wie in der Darstellung der Trauerarbeit. Wobei das Eine zum Anderen als Gegengewicht dient und eine Ausgewogenheit ohne Sättigung und ohne Hunger bietet.

    Bei der Bezeichnung der letzte Prophet, da handelt es sich um eine Selbstdarstellung, eine Person der Vergangenheit sagte über sich selbst etwas aus.

    Die Gemeinsamkeit besteht offensichtlich in der abschließenden Bestimmung der jeweiligen Benennung „der letzte/das letze“. Hier gilt es also festzustellen, ob es sich um ein gleiches oder ähnliches Ereignis handelt, oder ob es nur scheinbar ein Ähnlichkeit ist, weil doch bisher nichts und niemand eine solche Übereinstimmung hier erkennen vermochte.

    Geht man nun davon aus neben den genannten Charakteristiken hat mit „das letzte Abendmahl“ zusätzlich eine wahrheitsgemäße Andeutung stattgefunden, dass es sich hier um eine relativ späte NTE gehandelt hat, im reifen Mannesalter, aber doch noch so früh, um vor der Apostelgemeinschaft und der Mission angesiedelt zu sein, dann liegt die Beziehung nahe, der darauf Bezugnehmende und nachfolgende Publizist hat sich daran angeschlossen in der Ausdrucksweise und darauf hingewiesen von den bekannten und verwendeten Praktizierenden und als Propheten bezeichneten Männern habe er einen noch älteren Erfahrungswert dieser Art im Leben vorzuweisen. Sollte also ein zuerst gelebten Leben und danach eine Grenzerfahrung von Bedeutung sein, wie es etwa auch am Lebensende wahrgenommen werden kann, dann sollte das nicht unerwähnt geblieben sein.

    Wir merken also schon, es ist eine Abkehr, eine Gegenüberstellung zu bisher gekannten Begegnungen der anderen Art, wie bei Abraham im 3. Lebensjahr, oder bei Moses im 5. Lebensmonat (der kam nicht umhin von 3 Jahren auf 5 Monate umzuschalten, woraus bekanntlich dieses 3 Monate geworden ist), oder bei Jesaja im 7. Lebensmonat (der wiederum verstand es die Bindung auf Monate zu genießen und sowohl ein ägyptisches Ausland bei Moses als auch eine mehr als eine NTE bei sich selbst in die Waagschale zu werfen).

    Wie dem auch sei, ursprünglich standen zuerst ein oder mehrere Grenzwerte zur Verfügung, und dann kamen die allgemeinen Lebenserfahrungen dazu.

    Hier liegt der Ausgangspunkt einer allgemeinen Verhaltensweise im Leben der Menschen,
    und die Vorsaussetzung, dass sozusagen ein Jenseits ohne Sünde kennen gelernt worden ist, und somit das Verlangen in den Raum gestellt wurde, dahin wieder zurückzukehren.

    Außerdem ist aus einer solchen soeben beschriebenen „last not least“ Befindlichkeit die Darstellung von einem „letzten Abendmahl“ und die eines „letzten Propheten“ sowieso das Allerletzte.

    Das geflügelte Wort kommt hier wohl zum Tragen:

    „Manch einer der Ersten wird Letzter werden.“ oder auf eine Person bezogen,


    „Der Erste wird der Letzte sein.“



    und ein :kuesse:
     
  5. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Im vorgenannten Weltgericht des #1 wird darauf verwiesen, das die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden.
     
  6. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

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    Das wäre im Glauben an einen alttestamentarischen Gott oder geistige Frucht eines mörderischen Sinne(n)s, was UNVERSÖHNLICH bleibt - gegenüber sich selber und aller Welt.
     
  7. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Steht aber im NT.
     
  8. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

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    Und weil es Dir darin vorgeschrieben wurde, mußt Du es für Dich zum Dogma machen und dann wie das FliegenAuge am HolzKopfLeim festkleben?

    Die Aussage, dass das Jüngste Gericht in Gut und Böse SPALTET, widerspricht doch der Botschaft wahrhaftiger Nächstenliebe, die EINT!

    Für Dich müssen andere die Bösen sein, damit Du Dich bei den Guten glauben kannst???
     
  9. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Das Buch wurde vom Evangelisten Matthäus geschrieben, nicht vor mir! (nur damit um keine Mißverständnisse entstehen).

    Es gibt übrigens Menschen, die pfeifen auf die von dir erwähnte Nächstenliebe.
     
  10. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

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    ^^
    Hast Du auch eine ganz ureigene Meinung?
     
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