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Das Böse, die Finsternis, das Licht und ich

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von LoneWolf, 17. März 2006.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Ich kann das Böse nicht zerstören. Wo ist es genau, wo kann ich es komprimieren und mit einem Schlag vernichten? Es hat keinen Griff, an dem ich es fassen könnte und es hat unendlich viele Gesichter, ja sogar Engelsgesichter hat es und ebensolche Zungen. Da ist es mir doch lieber , es tritt auf als das was es ist. Als das Böse schlechthin, mit einer unendlich hässlichen Fratze, die Angst und Schrecken verbreitet. Da kann ich es zumindest gleich erkennen. Es ist in vielfältiger Weise in mir selber wie auch um mich herum. Im Außen krieg ich es noch weniger zu fassen als in mir selber. Das Böse ist ein wildgewordenes Tier in mir, das sich in absoluter Finsternis einen Weg bahnen und weiter entwickeln muss, weil es vom Leben getrieben ist und ich ihm kein Licht gebe. Ich verweigere diesem Tier die Liebe und somit das Licht und darum kann es sich nicht richtig entwickeln und darum ist es böse auf mich. Es wird in mir zur Personifizierung des Bösen, wenn ich ihm kein Licht schenke und es verdammt ist, wie Unkraut dahinzuwuchern. Ich liebe das Böse in mir. Aber ich liebe nicht das Böse in mir. Ich liebe dieses "Werden" in mir weil es dieses Licht braucht um sich nicht in der Dunkelheit zu verirren und dann Angst bekommt und zornig wird.

    Das Böse ist ein "Werden wollen" in mir, das nicht weiß wohin es soll, weil es nichts sehen kann ohne das Licht der Liebe. Ich muss es erkennen um es zu lieben. Das Gute in mir brauche ich nicht zu suchen. Es ist da oder es ist nicht da. Das Gute in mir schreit nicht um Hilfe, bittet mich nicht um Licht. Das Gute in mir ist das Licht in mir und die Liebe. Das Böse in mir braucht Licht, nicht das Gute.

    Ich kann es nur lieben. Aus einem einzigen Grund kann ich es nur lieben: Weil es erst dort entsteht wo sich "Etwas entwickelt", "wo ein Werden ist" "wo Leben passiert" - aber ohne Liebe. Ohne Licht. In mir selber wie um mich herum. Und liebe ich das Böse in mir, löst es sich auf der Stelle auf und wird zu einem spielenden Kind. Die Liebe ist das Licht, die das Böse braucht um sich zum Guten zu entwickeln.

    Gleich vorweg für alle guten Menschen, die es ja auch gibt: Das Böse zu lieben bedeutet aber nicht, das Böse zu tolerieren!!!! War das "rot" genug? Ich brauch hier nicht wieder einen Krieg zwischen Gut und Böse. Das interessiert mich nicht. Ich toleriere nichts aber ich liebe "das Böse" in mir selber und in der Welt und so erlöse und verwandle ich es in "gutes Licht" und in Liebe. Zumindest mal in mir selber, denn wo sollte ich sonst beginnen? Oder sagen wir mal - um es ein wenig menschenmöglicher zu machen - ich "bemühe" mich darum, das Böse auch in der Außenwelt zu lieben. In mir selber habe ich kein Problem damit. Und das ist mein Beitrag zum Sozialgefüge - auch wenn ich zu Zeit wieder mal arbeitslos bin :teufel: Und wenn das sogenannte Böse dann erlöst ist, werde wir ja sehen, wies weitergeht .........

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  2. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Ja, es war rot genug! Und vielen Dank für diesen Satz. Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied... ich liebe ja auch mein Kind und sag ihm trotzdem (bzw. genau deshalb), wenn etwas nicht in Ordnung war an seinem Verhalten.
     
  3. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Das Krafttier in mir ist ein Hund. Wenn er Angst hat, verdichtet sich sein ganzes Lebensgefühl in einem Punkt bis es in einem Urknall des Zorns explodiert oder in der Nichtexistenz verschwindet. Fühlt er sich aber von mir geliebt, dann kennt er keine Angst. Diese Liebe von mir ist das Licht in dem er die Welt in der er lebt auch sehen kann. Dann wird der Hund in mir zu einem furchtlosen, freundlichen Tier. Und er verwandelt sich im Licht zu einem Menschen, der die vorhandene Elemente nutzt um diese Erde weiterzugestalten. Doch er muss sehen, wo er ist um zu sehen was er gestaltet.

    Ich bin ein Universum in einem Universum und in mir, da lebt ein Hund. Und ich liebe diesen Hund genauso, wie ich von diesem Universum geliebt werde, das da um mich herum ist. Und der Hund liebt mich, wedelt mit dem Schwanz und das freut mich dann so, dass ich die ganze Welt liebe. Und alles geht ganz automatisch, Ich brauche gar nichts dazu tun.

    Ich frage mich oft, wie dieses vertikale Frequenzband in meinen Kopf gekommen ist. Dieses Emotionsband, auf dem sich der Mensch nur in einem bestimmten Bereich bewegen darf um auch noch als Mensch zu gelten. Oben die Liebe, der Inbegriff des Guten, der Freude, der Schönheit und Weisheit und ganz Unten der Inbegriff des Bösen, der völligen Blindheit des Geistes und des Zorns. Diese Band, das nach oben hin immer weiter wird und nach unten hin immer enger .... Dieses Frequenzband ist die größte Lüge in meinem Kopf. Die Liebe ist doch nicht oben. Die ist doch überall.

    Ich frage mich, wie ich mit diesem "alltäglichen, kleinen Zorn" umgehen soll, der mich manchmal überfällt, wenn mich das Freuquenzband der Gegensätzlichkeiten wieder in seinen Bann ziehen will? Annehmen? Ist dieses Frequenzband das Leben? Das will ich nicht wahrhaben. Ein Leben in fortwährend gemischten Gefühlen? Das kann doch nicht gesund sein. Die Liebe ist nicht Oben. Die ist Überall.
     
  4. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

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    7. Februar 2005
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    Als erstes kommt das Akzeptieren. Das halte ich für ganz wichtig, akzeptieren des Zustandes oder der Situation oder der Gegensätze. Um nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen, habe ich mir angewöhnt, als nächstes die Situation zu segnen und sie für richtig im hier und jetzt zu sehen. Dann kann ich erst was ändern oder was tun. Denn was in mir Resonanz findet, ist ein Thema, das ich noch nicht "vollendet" habe.



    lg

    morgenwind
     
  5. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Hmmm...ja, Akzeptanz - vorläufige Akzeptanz klingt besser, nicht so "fertig" wie "völliges Annehmen". Muss ich gleich mal bei wikipedia schaun, wie da die genaue Definition lautet. Aber ich denk mir, dass kann man mal so sagen. Ja. Das mit dem segnen gefällt mir auch gut. Das werde ich versuchen zu üben. Innerlich auf Abstand gehen, ein paar mal tief atmen und mit Liebe segnen. Ich nehem an, die Liebe rundum und in sich selbst bewusst aufspüren und weitergeben. Ohne Worte. Ich hab darin nicht viel Erfahrung darin, aber ich bin guter Dinge es noch zu lernen. Danke sehr für diese Gedanken. :)

    l.G. Katharsix
     
  6. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

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    ja, so habe ich es gemeint. Da ja das Böse und das Gute im Grunde eins sind, kannst du diese beiden Seiten durch das Akzeptieren und Segnen vereinen bzw. in etwas neues verwandeln.

    lg

    morgenwind
     
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